Apple nennt jetzt keine Verkaufszahlen mehr - wegen Abwärtstrend?
Apple wird ab sofort nicht mehr darüber Auskunft geben, wie viele Geräte man verkauft. Das Unternehmen gab im Zuge der Veröffentlichung seiner jüngsten Geschäftszahlen bekannt, dass künftig nicht mehr von offizieller Seite zu erfahren sein wird, wie viele iPhones und andere Produkte Apple in einem bestimmten Zeitraum verkauft hat.
Wie berichtet, veröffentlichte Apple soeben seine jüngsten Geschäftszahlen für das im September beendete vierte Quartal seines Geschäftsjahres 2018. Dabei war von im Jahresvergleich stagnierenden Verkaufszahlen bei den iPhones die Rede, während deutlich gestiegene Durchschnittspreise dennoch für ein Umsatzplus von fast 30 Prozent sorgten.
Auch bei den Verkaufszahlen seiner anderen Produkte konnte Apple kein Wachstum, sondern eher leichte Rückgänge vermelden. Zwar gab man sich für die Weihnachtszeit zuversichtlich, doch Apple warnte ausdrücklich davor, dass Umsatz und Gewinn nicht ganz das von Börse und Finanzwelt erwartete Niveau erreichen würden.
Nach Angaben von Apples Finanzchef Luca Maestri sollen die bisher gemachten Angaben nicht wirklich Relevanz haben und somit auch nicht repräsentativ für die Entwicklung des Unternehmens sein. Ein auf 90 Tage (also ein Geschäftsquartal) beschränktes Bild der Stückzahlen gebe keine genaue Auskunft über den Erfolg von Apple, so Maestri.
Cook nannte als Gründe für das erwartete Verfehlen der Verkaufsprognosen der Finanzwelt im Weihnachtsgeschäft unter anderem eine Schwäche des Unternehmens in aufstrebenden Märkten und hohe Kosten beim Handel in Fremdwährungen.
Die Börse reagierte entsprechend allergisch auf Apples Ankündigungen und den Verzicht auf die Bekanntgabe von Verkaufszahlen. Der Aktienkurs des US-Computerkonzerns fiel im nachbörslichen Handel zwischenzeitlich um über sieben Prozents, so dass der Marktwert zweitweise unter die von Apple im August erstmals überstiegene Grenze von 1000 Milliarden US-Dollar sank.
Auch bei den Verkaufszahlen seiner anderen Produkte konnte Apple kein Wachstum, sondern eher leichte Rückgänge vermelden. Zwar gab man sich für die Weihnachtszeit zuversichtlich, doch Apple warnte ausdrücklich davor, dass Umsatz und Gewinn nicht ganz das von Börse und Finanzwelt erwartete Niveau erreichen würden.
Stückzahlen sollen nicht aussagekräftig sein...
Apple zieht nun offenbar Konsequenzen aus der sich abzeichnenden Entwicklung hin zu sinkenden Verkäufen - das Unternehmen verzichtet künftig schlichtweg darauf, die Öffentlichkeit über die verkauften Stückzahlen zu informieren. Weder für die iPhones, noch für Macs, iPads oder andere Hardware-Produkte will man künftig genaue Zahlen nennen.Nach Angaben von Apples Finanzchef Luca Maestri sollen die bisher gemachten Angaben nicht wirklich Relevanz haben und somit auch nicht repräsentativ für die Entwicklung des Unternehmens sein. Ein auf 90 Tage (also ein Geschäftsquartal) beschränktes Bild der Stückzahlen gebe keine genaue Auskunft über den Erfolg von Apple, so Maestri.
...doch die Börse sieht dies anders
Der Schritt, vollkommen auf öffentliche Angaben zu verkauften Gerätestückzahlen zu verzichten, überrascht nicht nur die Finanzwelt. So hatte sich Apple-Chef Tim Cook erst vor zwei Tagen während des Hardware-Events rund um das neue MacBook Air, den Mac Mini und das neue iPad Pro damit gebrüstet, dass man allein mehr Tablets verkaufe als der größte PC-Hersteller - und dabei auf Millionenzahlen verwiesen.Cook nannte als Gründe für das erwartete Verfehlen der Verkaufsprognosen der Finanzwelt im Weihnachtsgeschäft unter anderem eine Schwäche des Unternehmens in aufstrebenden Märkten und hohe Kosten beim Handel in Fremdwährungen.
Die Börse reagierte entsprechend allergisch auf Apples Ankündigungen und den Verzicht auf die Bekanntgabe von Verkaufszahlen. Der Aktienkurs des US-Computerkonzerns fiel im nachbörslichen Handel zwischenzeitlich um über sieben Prozents, so dass der Marktwert zweitweise unter die von Apple im August erstmals überstiegene Grenze von 1000 Milliarden US-Dollar sank.
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