Intel: 14-nm-Probleme werden jetzt mit viel Geld erschlagen
Beim Halbleiterkonzern Intel ist man sich offenbar ziemlich klar darüber, dass man nicht mehr länger ohne Gefahr einer ernsthaften Konkurrenz dahinwerkeln kann. Die jüngsten Probleme bei der Fertigung von 14-Nanometer-Produkten nutzt beispielsweise AMD dankend aus. Nun versucht das Unternehmen die Schwierigkeiten schnellstmöglich mit Geld zu erschlagen.
Manchmal scheint es wirklich eine gute Lösung zu sein, wenn die Verantwortlichen für die Geschäftsentwicklung und für die Finanzen die gleiche Person sind und nicht einer auf dem Geld sitzt, während der andere investieren will. Bei Intel hat Finanzchef Bob Swan vorübergehend auch die Rolle des Konzernchefs inne, was die Entscheidungswege in der derzeitigen Situation deutlich abkürzt.
Der Top-Manager in Personalunion teilte nun zumindest mit, dass das Investitionsvolumen, das für dieses Jahr auf eine Summe von 14 Milliarden Dollar festgesetzt war, nun doch noch kurzfristig um eine Milliarde Dollar aufgestockt wird. Das hat das klare Ziel, die Schwierigkeiten in der Massenproduktion von 14-Nanometer-Prozessoren endlich aus der Welt zu schaffen und wieder in ruhigere Fahrwasser zu kommen.
Swan arbeitet aber insgesamt daran, den Konzern wieder schlagkräftiger zu machen. Die letzten Jahre waren vor allem davon geprägt, dass die Vorhaben Intels nicht sonderlich gut gelangen. Das angestammte PC-Geschäft hatte immer gravierendere Absatzprobleme und im Mobile-Segment konnte man letztlich überhaupt nicht punkten. Erst spät schaffte man es, sich auf die gut funktionierenden Kernbereiche zu konzentrieren - wo der kleine Konkurrent AMD aber mit neuen Produkten zu wildern begann. Siehe auch: Intel kommt zur Vernunft - Ab sofort Konzentration auf den PC
Der Top-Manager in Personalunion teilte nun zumindest mit, dass das Investitionsvolumen, das für dieses Jahr auf eine Summe von 14 Milliarden Dollar festgesetzt war, nun doch noch kurzfristig um eine Milliarde Dollar aufgestockt wird. Das hat das klare Ziel, die Schwierigkeiten in der Massenproduktion von 14-Nanometer-Prozessoren endlich aus der Welt zu schaffen und wieder in ruhigere Fahrwasser zu kommen.
Werke bekommen Zuschuss
"Wir werden diese eine Milliarde Dollar in unsere 14-Nanometer-Werke in Oregon, Arizona, Irland und Israel stecken", erklärte Swan. In Verbindung mit verschiedenen anderen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung sollen so dann Produktionsmengen erreicht werden, mit denen sich die Nachfrage wieder decken lässt. Allerdings bezweifeln Branchenkenner, dass es auch mit der massiven Geldspritze möglich sein wird, die Engpässe bereits in diesem Jahr komplett zu beseitigen.Swan arbeitet aber insgesamt daran, den Konzern wieder schlagkräftiger zu machen. Die letzten Jahre waren vor allem davon geprägt, dass die Vorhaben Intels nicht sonderlich gut gelangen. Das angestammte PC-Geschäft hatte immer gravierendere Absatzprobleme und im Mobile-Segment konnte man letztlich überhaupt nicht punkten. Erst spät schaffte man es, sich auf die gut funktionierenden Kernbereiche zu konzentrieren - wo der kleine Konkurrent AMD aber mit neuen Produkten zu wildern begann. Siehe auch: Intel kommt zur Vernunft - Ab sofort Konzentration auf den PC
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