Engpass durch Produktionsprobleme? Apple verlagert Bau des iPhone Xr
Der US-Computerkonzern Apple hat offenbar Probleme bei der Produktion seines ohnehin erst ab Oktober erhältlichen, günstigsten Modell der neuen iPhone-Reihe der 11. Generation. Das Unternehmen soll deshalb nun einen noch größeren Anteil der Fertigung zum taiwanischen Vertragsproduzenten Foxconn verlagert haben.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, gab es bei Pegatron, dem zweitwichtigsten Vertragsfertiger von Apple, zuletzt Schwierigkeiten, die zu einer sinkenden Stückzahl produzierter Geräte führten. Hintergrund sind angeblich beschränkte Kapazitäten des Unternehmens und verzögerte Lieferungen bestimmter, wichtiger Komponenten für das iPhone Xr durch die in Asien ansässigen Zulieferer.
Um die Stückzahl der vor dem gegen Ende Oktober erfolgenden Marktstart gefertigten Geräte hoch zu halten, soll Apple nun auf die Probleme bei Pegatron reagiert und einen Teil der Fertigung zusätzlich zu Foxconn verlagert haben. Der taiwanische Konzern ist der weltweit größte Vertragsfertiger und lässt allein in seinem Werk im chinesischen Zhangzhou täglich fast 300.000 iPhone Xr bauen. Ihre Zahl dürfte durch Apples jüngste Entscheidung nur noch weiter steigen.
Bisher war Pegatron mit einem Anteil von 50 bis 60 Prozent an der Gesamtmenge der produzierten iPhone Xr wohl der größte Lieferant der Geräte für Apple, während Foxconn seinerseits "nur" rund 30 Prozent der Geräte produzierte. Inzwischen hat sich dieses Verhältnis offenbar umgekehrt, so dass Pegatron nun weniger als 30 Prozent der Gesamtzahl neuer Apple iPhone Xr baut, während Foxconn einen deutlich gestiegenen Anteil übernimmt.
Als Gründe für die Probleme nennt der Bericht einerseits einen Mangel an Arbeitern in Pegatrons Werken in China, während auch die Fehlerrate bei der Fertigung größer ausfiel als von Apple erwartet wurde. Obendrein soll Japan Display als Hersteller der LCDs für das iPhone Xr nicht ganz zuverlässig Bildschirme an Apples Fertigungspartner liefern können.
Das Apple iPhone Xr wurde vor knapp zwei Wochen erstmals präsentiert und wird ab dem 19. Oktober zur Vorbestellung verfügbar sein, bevor dann ab dem 26. Oktober der reguläre Verkauf beginnt. Wegen seiner gegenüber dem iPhone Xs und Xs Max etwas reduzierten Ausstattung wird das iPhone Xr von Apple auch etwas günstiger angeboten. Es gilt daher schon jetzt als wahrscheinlicher Verkaufsschlager, wobei Marktbeobachter davon ausgehen, dass deutlich mehr iPhone Xr verkauft werden dürften als die beiden teureren Varianten.
Apple iPhone Xr vorgestellt Alle Details zum günstigsten neuen iPhone
Um die Stückzahl der vor dem gegen Ende Oktober erfolgenden Marktstart gefertigten Geräte hoch zu halten, soll Apple nun auf die Probleme bei Pegatron reagiert und einen Teil der Fertigung zusätzlich zu Foxconn verlagert haben. Der taiwanische Konzern ist der weltweit größte Vertragsfertiger und lässt allein in seinem Werk im chinesischen Zhangzhou täglich fast 300.000 iPhone Xr bauen. Ihre Zahl dürfte durch Apples jüngste Entscheidung nur noch weiter steigen.
Bisher war Pegatron mit einem Anteil von 50 bis 60 Prozent an der Gesamtmenge der produzierten iPhone Xr wohl der größte Lieferant der Geräte für Apple, während Foxconn seinerseits "nur" rund 30 Prozent der Geräte produzierte. Inzwischen hat sich dieses Verhältnis offenbar umgekehrt, so dass Pegatron nun weniger als 30 Prozent der Gesamtzahl neuer Apple iPhone Xr baut, während Foxconn einen deutlich gestiegenen Anteil übernimmt.
Als Gründe für die Probleme nennt der Bericht einerseits einen Mangel an Arbeitern in Pegatrons Werken in China, während auch die Fehlerrate bei der Fertigung größer ausfiel als von Apple erwartet wurde. Obendrein soll Japan Display als Hersteller der LCDs für das iPhone Xr nicht ganz zuverlässig Bildschirme an Apples Fertigungspartner liefern können.
Das Apple iPhone Xr wurde vor knapp zwei Wochen erstmals präsentiert und wird ab dem 19. Oktober zur Vorbestellung verfügbar sein, bevor dann ab dem 26. Oktober der reguläre Verkauf beginnt. Wegen seiner gegenüber dem iPhone Xs und Xs Max etwas reduzierten Ausstattung wird das iPhone Xr von Apple auch etwas günstiger angeboten. Es gilt daher schon jetzt als wahrscheinlicher Verkaufsschlager, wobei Marktbeobachter davon ausgehen, dass deutlich mehr iPhone Xr verkauft werden dürften als die beiden teureren Varianten.
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