Vorschläge zu Suchanfragen:
Apples Siri ist eher Pegida als Wikipedia
Apple versucht an der einen oder anderen Stelle unabhängiger von Google zu werden - bei der Websuche sollte man die Arbeit aber wohl doch besser den Experten überlassen. Im Safari-Browser kann der Nutzer zu seinen Eingaben passende Vorschläge von Siri erhalten - doch sind diese auf einem zuweilen recht kruden Niveau.
Die Kollegen des US-Magazins Buzzfeed haben das "Siri Suggested Website"-Feature einmal ausführlicher unter die Lupe genommen und kommen nicht gerade zu guten Ergebnissen. Die zurückgelieferten Inhalte wirken ein wenig, als würde man versuchen, seinen intellektuellen Horizont und das Wissen über die Welt auf einer Pegida-Demo zu erweitern, wo immer wieder alle möglichen Schattierungen der rechten Verschwörungstheorien-Szene zusammenkommen.
Insbesondere, wenn Nutzer im Safari beispielsweise nach tiefergehenden Informationen zu Themen aus dem weiten Feld der Verschwörungstheorien suchen, liefert Siri ziemlich zuverlässig Links zu ziemlich fragwürdigen Webseiten, einschlägigen Foren oder auch YouTube-Videos, in denen die bekannten Vertreter der Szene ihre oft doch recht realitätsfremde Wahrnehmung der Welt darlegen.
Dass dies nicht so sein muss, zeigt der Gegenvergleich mit Google. Hier landen wesentlich eher Seiten auf den oberen Plätzen, die den Nutzer mit seriöseren Informationen versorgen. Tippte man im Safari beispielsweise eine Suchanfrage ein, in der die Begriffe "Impfungen" und "Risiken" auftauchten, verwies Siri auf die klassischen Ausführungen so genannter Impfkritiker. Google hingegen lieferte Links zu Webseiten der Gesundheitsbehörde und von Wissenschafts-Magazinen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen.
Apple hat zumindest die von Buzzfeed aufgeführten Beispiele redaktionell korrigiert. Das bedeutet letztlich aber nicht, dass die Suchergebnisse wesentlich besser werden. Denn es dürften immer wieder neue Themen auftauchen, bei denen die Siri-Algorithmen schlicht nicht hinreichend gut in der Lage sind, die Qualität der Inhalte zu würdigen und sie entsprechend zu behandeln.
Und das ist durchaus kein zu vernachlässigendes Problem. Denn der Safari-Browser hat insbesondere über die zahlreichen im Einsatz befindlichen iPhones einen signifikanten Marktanteil. Je nach Methode der Datenerhebung erfolgen rund 10 Prozent der Seitenabrufe im Web über diesen Browser.
Insbesondere, wenn Nutzer im Safari beispielsweise nach tiefergehenden Informationen zu Themen aus dem weiten Feld der Verschwörungstheorien suchen, liefert Siri ziemlich zuverlässig Links zu ziemlich fragwürdigen Webseiten, einschlägigen Foren oder auch YouTube-Videos, in denen die bekannten Vertreter der Szene ihre oft doch recht realitätsfremde Wahrnehmung der Welt darlegen.
Dass dies nicht so sein muss, zeigt der Gegenvergleich mit Google. Hier landen wesentlich eher Seiten auf den oberen Plätzen, die den Nutzer mit seriöseren Informationen versorgen. Tippte man im Safari beispielsweise eine Suchanfrage ein, in der die Begriffe "Impfungen" und "Risiken" auftauchten, verwies Siri auf die klassischen Ausführungen so genannter Impfkritiker. Google hingegen lieferte Links zu Webseiten der Gesundheitsbehörde und von Wissenschafts-Magazinen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen.
Apple korrigiert eifrig nach
Wer auf Apples hauseigenen Assistenten vertraut, landet durchaus über die Top-Treffer auch auf Webseiten, auf denen beispielsweise Hillary Clinton mit Morden in Verbindung gebracht wird oder die "enthüllen" wollen, warum die Konkurrentin des heutigen US-Präsidenten Donald Trump sich wirklich gegen die Neue Rechte stellt. Und auch Verweise auf Webseiten, die den Holocaust leugnen, gibt es als Top-Resultat zu sehen, während Google hier auf den Wikipedia-Eintrag zu diesem Komplex verweist.Apple hat zumindest die von Buzzfeed aufgeführten Beispiele redaktionell korrigiert. Das bedeutet letztlich aber nicht, dass die Suchergebnisse wesentlich besser werden. Denn es dürften immer wieder neue Themen auftauchen, bei denen die Siri-Algorithmen schlicht nicht hinreichend gut in der Lage sind, die Qualität der Inhalte zu würdigen und sie entsprechend zu behandeln.
Und das ist durchaus kein zu vernachlässigendes Problem. Denn der Safari-Browser hat insbesondere über die zahlreichen im Einsatz befindlichen iPhones einen signifikanten Marktanteil. Je nach Methode der Datenerhebung erfolgen rund 10 Prozent der Seitenabrufe im Web über diesen Browser.
Siehe auch:
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- Neues iPhone angeschafft? - Diese Apps sollte man sich dafür ansehen
- iPhone 18 Pro Max vs. 17 Pro Max: Lohnt sich das Upgrade?
- Silo: Die finale Staffel 4 startet im Juli 2027, erster Teaser veröffentlicht
- Apple hat viele iPads: Welches Tablet sich für wen eignet
- Auf Temu bestellt: So gut funktionierts mit Drittanbietern wie Apple
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
riq -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- FritzOS 8.50: Die zweite FritzBox erhält das riesige Update - Das ist neu
- Windows 11: Diese Neuerungen erwarten Nutzer zum Oktober-Patchday
- Knaller-Deal: AirPods Pro 3 + 40 GB Telekom-Tarif für effektiv 3 Euro
- Das 'Fire' ist aus: Neue Amazon-Alexa-Tablets mit Android & Play Store
- Trump Mobile gehackt und das zeigt, wie lächerlich wenig es sind
- Windows 11: Neues Vorschau-Update steht bereit - Das steckt alles drin
- AMD-Chefin Lisa Su: Gaming bleibt trotz KI Teil des Kerngeschäfts
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen