HyperX Fury RGB SSD: LEDs sorgen für Beleuchtung, aber auch Probleme
Heutzutage findet man auf allen nur denkbaren Hardware-Komponenten LEDs, vor allem jenen, die Gamer ansprechen sollen. Das hat zur Folge, dass manche Rechner wie die Weihnachtsbeleuchtung der lokalen Einkaufsstraße aussehen, aber wem es gefällt, bitte sehr. Problematisch wird es allerdings, wenn die LEDs Folgen für die Leistung haben.
Warum man auf einer SSD LEDs braucht, erschließt sich uns so gar nicht, irgendjemand wird aber vermutlich Gefallen daran finden. Die HyperX Fury RGB SSD von Kingston jedenfalls unterstützt diesen Spaß, die Sinnfrage überlassen wir jedenfalls allen, die ihre Komponenten am liebsten in ein Aquarium-artiges Gehäuse packen, um den PC notfalls auch als Disco-Beleuchtung nutzen zu können.
Die Hardware-Spezialisten von AnandTech haben sich die HyperX Fury RGB SSD genauer angesehen und wollten unter anderem wissen, ob und wie sich die insgesamt 75 LEDs auf die Leistung auswirken. Denn nominell sollte die Kingston-SSD bessere Werte ausspucken als sie das in der Praxis macht. Laut dem Test von AnandTech liegt etwa die ähnlich ausgestattete Samsung 860 Evo (die aber keine LEDs hat) deutlich vorne.
Ist die rote Standardbeleuchtung aktiviert, dann ziehen die LEDs rund zwei Watt, bei Farb-Effekten sind es sogar vier Watt. Die dabei entstehende Wärmeentwicklung hat zur Folge, dass die Leistung der SSD zu leiden hat. Das Fazit von AnandTech ist entsprechend eindeutig, die Seite meint, dass die HyperX Fury RGB offenbar zuerst als Beleuchtungslösung und erst sekundär als SSD designt wurde.
Die Hardware-Spezialisten von AnandTech haben sich die HyperX Fury RGB SSD genauer angesehen und wollten unter anderem wissen, ob und wie sich die insgesamt 75 LEDs auf die Leistung auswirken. Denn nominell sollte die Kingston-SSD bessere Werte ausspucken als sie das in der Praxis macht. Laut dem Test von AnandTech liegt etwa die ähnlich ausgestattete Samsung 860 Evo (die aber keine LEDs hat) deutlich vorne.
Unglücklich und unnötig
Hauptverantwortlich für die Probleme der HyperX Fury RGB SSD sind die LEDs, stellt AnandTech fest. Denn die LEDs sind unglücklich platziert. Ein Wärmeleitpad zwischen dem Gehäuse und den SSD-Komponenten verhindert zwar, dass Überhitzung zu einem "katastrophalen Problem" wird, aber die Vielzahl von LEDs hat zur Folge, dass man mit Leistungseinbußen rechnen muss.Ist die rote Standardbeleuchtung aktiviert, dann ziehen die LEDs rund zwei Watt, bei Farb-Effekten sind es sogar vier Watt. Die dabei entstehende Wärmeentwicklung hat zur Folge, dass die Leistung der SSD zu leiden hat. Das Fazit von AnandTech ist entsprechend eindeutig, die Seite meint, dass die HyperX Fury RGB offenbar zuerst als Beleuchtungslösung und erst sekundär als SSD designt wurde.
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