Sicherheitslücke im Android-Installer von Fortnite, Epic reagiert sofort
Epic Games will Einnahmen für Fortnite auf Android-Smartphones nicht mit Google teilen und hat daher einen eigenen Installer für das Spiel herausgegeben. Dieser birgt aber eine Schwachstelle, die es Hackern theoretisch ermöglicht, auch andere Installations-Pakete herunterzuladen und zu installieren.
Das berichtet das Online-Magazin Android Central, die vor einem möglichen Problem mit dem Fortnite-Installer für Android bereits vorab gewarnt hatten. Nun bestätigt sich das Problem mit dem Installer, doch die gute Nachricht vorab: Der Herausgeber Epic Games hat bereits reagiert und einen Patch veröffentlicht. Die Schwachstelle, die es Angreifern ermöglichen konnte, über den Fortnite-Installer für Android auch andere Anwendungen unbemerkt auf Nutzer-Smartphones einzuschleusen, wurde von Googles Sicherheitsforschern entdeckt.
Die Registrierung ist freigeschaltet - Fortnite für Android kann man nur direkt beim Entwickler oder bei Samsung herunterladen. Vorerst gibt es noch eine Beta-Phase.
Diese haben sich dabei aber alles andere als fair verhalten und die Sicherheitslücke kurz nach ihrer Entdeckung und Meldung an Epic Games auch öffentlich bekannt gegeben - noch bevor Epic ein Update herausgeben konnte. Ob man das nun als Retour-Kutsche auf die Entscheidung der Entwickler sieht, dass Google nicht am Fortnite-Erfolg mitverdienen kann, bleibt jedem selbst überlassen.
Epic Games hat für den Fortnite Installer bereits ein Update herausgegeben, welches die Schwachstelle patcht. Die neue Version 2.1.0 ist demnach sicher gegen die "Man-in-the-Disk"-Attacke. Infografik: Goldesel Fortnite macht 318 Mio. $ im Mai
Mehr zu Fortnite:
Die Registrierung ist freigeschaltet - Fortnite für Android kann man nur direkt beim Entwickler oder bei Samsung herunterladen. Vorerst gibt es noch eine Beta-Phase.
Diese haben sich dabei aber alles andere als fair verhalten und die Sicherheitslücke kurz nach ihrer Entdeckung und Meldung an Epic Games auch öffentlich bekannt gegeben - noch bevor Epic ein Update herausgeben konnte. Ob man das nun als Retour-Kutsche auf die Entscheidung der Entwickler sieht, dass Google nicht am Fortnite-Erfolg mitverdienen kann, bleibt jedem selbst überlassen.
"Man-in-the-Disk"-Attacke
Die Schwachstelle in dem Installer, genannt "Man-in-the-Disk"-Attacke, konnte dazu genutzt werden, ohne das Wissen des Benutzers im Hintergrund beliebige Apps herunterzuladen und zu installieren, einschließlich Apps mit vollen Berechtigungen. Damit können sich Unbefugte Zugriff auf Kamera, Standortdaten, Mikrofon, SMS und den Speicher allgemein erschleichen. Betroffen sind dabei alle Android-Versionen, egal ob man noch mit Android Lollipop 5.0 oder schon mit Android Pie 9.0 unterwegs ist.Epic Games hat für den Fortnite Installer bereits ein Update herausgegeben, welches die Schwachstelle patcht. Die neue Version 2.1.0 ist demnach sicher gegen die "Man-in-the-Disk"-Attacke. Infografik: Goldesel Fortnite macht 318 Mio. $ im Mai
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