Spotify: Gratis-Nutzer können Werbung bald womöglich überspringen
Die Premium-Variante des Musikstreaming-Dienstes Spotify könnte demnächst einen entscheidenden Vorteil verlieren. Im Gegensatz zur kostenfreien Version wird den Nutzern mit einem Abonnement keine Werbung abgespielt. Schon bald erhalten aber auch Nutzer von Spotify Free womöglich die Option, die Einspielungen zu überspringen.
Grundsätzlich lässt sich Spotify völlig kostenlos verwenden. Die Free-Variante bringt allerdings einige Einschränkungen mit sich, damit ein Großteil der Nutzer das Premium-Abonnement abschließt. Sofern ein Nutzer die Smartphone-App gebraucht und über keinen Premium-Account verfügt, ist es nicht unbedingt möglich, einen gewünschten Song zu hören.
Außerdem werden nach einer festgelegten Zeitspanne Werbespots eingeblendet. Diese müssen aktuell bis zum Ende angehört werden, um weitere Songs abspielen zu können. Das könnte sich jedoch ändern: Laut The Verge testet das schwedische Unternehmen in Australien jetzt ein Feature, welches den Free-Nutzern erlaubt, Werbespots wegzuklicken. Infografik: Amazon Music in Deutschland vor Spotify
Dass die Nutzer der Free-Variante schlussendlich jeden Werbespot wegklicken können, gilt als eher unwahrscheinlich. Sollte dies dennoch der Fall sein, würde ein ausschlaggebendes Verkaufsargument für den Premium-Dienst wegfallen. Vermutlich wird der Anbieter ein Limit zum Überspringen einer bestimmten Anzahl an Anzeigen pro Tag implementieren.
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Außerdem werden nach einer festgelegten Zeitspanne Werbespots eingeblendet. Diese müssen aktuell bis zum Ende angehört werden, um weitere Songs abspielen zu können. Das könnte sich jedoch ändern: Laut The Verge testet das schwedische Unternehmen in Australien jetzt ein Feature, welches den Free-Nutzern erlaubt, Werbespots wegzuklicken. Infografik: Amazon Music in Deutschland vor Spotify
Personalisierte Werbung für jeden Nutzer
Anscheinend möchte Spotify hiermit langfristig personalisierte Werbung an jeden einzelnen Nutzer ausliefern. Indem die Werbespots übersprungen werden, weiß der Konzern, welche Anzeigen den entsprechenden Kunden interessieren. Zusätzlich wird deutlich, welche Einspielungen sofort weggeklickt werden und somit irrelevant sind. Ob und wann die Funktion hierzulande eingeführt wird, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Zudem ist überhaupt nicht bekannt, wie die finale Umsetzung nach der Testphase tatsächlich aussehen wird.Dass die Nutzer der Free-Variante schlussendlich jeden Werbespot wegklicken können, gilt als eher unwahrscheinlich. Sollte dies dennoch der Fall sein, würde ein ausschlaggebendes Verkaufsargument für den Premium-Dienst wegfallen. Vermutlich wird der Anbieter ein Limit zum Überspringen einer bestimmten Anzahl an Anzeigen pro Tag implementieren.
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