Spotify prüft Familien-Accounts strenger:
Standortabfragen per GPS
Der Musik-Streaming-Pionier Spotify soll dabei sein Vorbereitungen zu treffen, Nutzer von Familien-Accounts künftig stärker und vor allem strenger zu überprüfen. Denn für Spotify muss eine Familie auch unter einem Dach zusammen wohnen, sonst gibt es Ärger.
Infografik: Spotify weiterhin unprofitabel
Nun scheint es laut dem Online-Magazin Deskmodder eine verstärkte Überprüfung der Familien-Mitglieder per GPS-Standorterfassung zu geben. Spotify sendet dazu eine Benachrichtigung an die Account-Nutzer und bittet um die einmalige Standortfreigabe. Mache man das nicht, droht Spotify gleich damit, dass man den Zugang zu seinem Konto verlieren könnte.
Spotify nutzt die GPS-Daten laut eigenen Angaben nur für den Check der Standorte aller Familienmitglieder und nicht für andere Zwecke.
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Infografik: Spotify weiterhin unprofitabel
GPS statt Postleitzahl
Spotify soll für die Überprüfung der Standorte von Nutzern nun vermehrt GPS-Ortung anstelle von Postleitzahl-Eingaben nutzen. Es geht dabei vorrangig um Nutzer von Familien-Accounts. Der Musik-Anbieter lässt bei den Familien-Accounts bis zu sechs Nutzer für den monatlichen Abo-Preis von 15 Euro zu. Allerdings behält sich Spotify bei dem Angebot auch vor, dass es sich bei den Nutzern um Menschen handelt, die gemeinsam an einem Ort leben. Daher musste man bislang als Nutzer die Postleitzahl mit eingeben - waren diese dann bei der "Familie" nicht identisch, schaute das Unternehmen genauer hin und kündigte auch schon so manch einen Account.Nun scheint es laut dem Online-Magazin Deskmodder eine verstärkte Überprüfung der Familien-Mitglieder per GPS-Standorterfassung zu geben. Spotify sendet dazu eine Benachrichtigung an die Account-Nutzer und bittet um die einmalige Standortfreigabe. Mache man das nicht, droht Spotify gleich damit, dass man den Zugang zu seinem Konto verlieren könnte.
AGB beachten
Spotify regelt in den AGB dabei recht deutlich, wer hierzulande einen Familien-Account gemeinsam nutzen darf und wer nicht - zu denen die es nicht dürfen gehören zum Beispiel Arbeitskollegen, die in alle Winde verstreut wohnen oder Kinder, die nicht mehr daheim bei ihren Eltern leben. All den Nutzer von "Zweck-Familien" zum Sparen der monatlichen Abopreise dürfte nun die Überprüfung per GPS bevorstehen. Das GPS lässt sich dabei nicht so einfach "betrügen" wie die Eingabe der Postleitzahl.Spotify nutzt die GPS-Daten laut eigenen Angaben nur für den Check der Standorte aller Familienmitglieder und nicht für andere Zwecke.
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Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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