Deutlich mehr: Unerwünschte Telefonwerbung nimmt trotz Verbot zu

Telefon, Telefonieren, Festnetz Bildquelle: radi­opila­tus
Eigentlich ist Telefonwerbung in Deutschland durch strenge Vorgaben geregelt, das anhaltend hohe Niveau von Verbraucherbeschwerden zeigt aber, dass die lästigen Anrufe hierzulande weiter ein Problem darstellen. Die Opposition sieht dringenden Handlungsbedarf bei der Regierung, die Netzagentur versucht sich mit Bußgeldern zu helfen.

Nervige Anrufe führen immer häufiger zu Beschwerden

In Deutschland ist bei der Anzahl der Beschwerden über Telefonwerbung keine Besserung zu erkennen. Wie die Bundesnetzagentur mitteilt, sind von Januar bis Juli insgesamt 28.618 Beschwerden von Verbrauchern eingegangen - so zitiert die Deutsche Presse-Agentur eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag. Demnach führten die Beschwerden im ersten Halbjahr 2018 zu 12 Bußgeldverfahren, die eingeleitet werden, wenn "mehrere hundert, manchmal aber auch bis zu 3.000" Verbraucherbeschwerden eingegangen sind.


Eigentlich darf in Deutschland niemand zu Werbezwecken angerufen werden, wenn dieser nicht vorher ausdrücklich seine Einwilligung erteilt hat. Ein Blick auf die Beschwerde-Statistik legt aber die Vermutung nahe, dass die unerlaubten Werbeanrufe sehr stark zugenommen haben. Während im Jahr 2016 im gesamten Jahr rund 29.000 Beschwerden registriert wurden, stieg diese Zahl 2017 auf über 52.000. Das erste Halbjahr 2018 deutet deutlich an, dass auch dieses Jahr wieder mehr Beschwerden eingehen werden.

Neben der reinen Anzahl der unerlaubte Anrufe sorgen laut der Bundesregierung aber auch noch andere Faktoren für eine Häufung der Beschwerden. So sei bei den Verbrauchern ein "größeres Problembewusstsein" entstanden, darüber hinaus habe die Anpassung der entsprechenden Online-Plattform die Meldung von unerlaubten Werbeanrufen erleichtert.

Grüne sehen keine Besserung

"Unerlaubte Telefonwerbung und untergeschobene Verträge müssen endlich wirksam bekämpft werden." Mit diesem Satz kritisiert die Grünen-Abgeordnete Tabea Rößner laut heise die aktuelle Vorgehensweise der Bundesregierung scharf. In einem Antrag im Bundestag fordert ihre Partei jetzt, dass alle Vertragsabschlüsse, die am Telefon geschlossen werden erst durch eine weitere schriftlichen Bestätigung ihre Gültigkeit erhalten. Darüber hinaus sei es sinnvoll, die Einwilligung für Werbeanrufe auf zwei Jahre zu beschränken.

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