Die Gründe für Nvidias ausbleibende Neuvorstellungen werden klarer
In den letzten Wochen sorgte der Grafikchip-Hersteller Nvidia bei Nutzern und der Presse für fragende Gesichter - immerhin wurden die fest erwarteten Neuvorstellungen schlicht abgesagt. Und für die Verschiebung des Starts neuer Produkte soll es nach neuesten Informationen aus der Branche einen äußerst trivialen Grund geben.
Es sei keineswegs so, dass Nvidia technische Probleme hätte, die eine Markteinführung der neuesten GPUs verzögern würden. Solche können vielleicht mal einen einzelnen Chip kurzzeitig später verfügbar machen, hätten aber wohl kaum zu einer Absage von bereits geplanten Präsentationen auf wichtigen Konferenzen geführt. Vielmehr sollen ganz schnöde geschäftliche Gründe die Ursache sein.
Wie aus einem Bericht von SeekingAlpha hervorgeht, habe Nvidia die Nachfrage aus dem Gaming-Sektor schlichtweg völlig überschätzt. Hinzu kam dann noch, dass man es unterschätzte, wie schnell der Bedarf an neuen Grafikkarten für das Schürfen von Kryptowährungen zurückgeht. Das hätten Rückmeldungen aus den asiatischen Vertriebsketten ergeben.
Und bei Nvidia scheint man tatsächlich zu versuchen, die Komponenten nun über eigene Vertriebswege loszuwerden. So gibt es aus der Zulieferindustrie Berichte, dass das Unternehmen aktuell aggressiv Grafikspeicher kauft. Das deutet darauf hin, dass man die GPUs selbst zu Grafikkarten verbauen und auf den Markt werfen will. Bis sich die Situation aber nicht geklärt hat, wird Nvidia aber eben auch darauf verzichten, gleich noch neue Produkte hinterherzuschieben.
Wie aus einem Bericht von SeekingAlpha hervorgeht, habe Nvidia die Nachfrage aus dem Gaming-Sektor schlichtweg völlig überschätzt. Hinzu kam dann noch, dass man es unterschätzte, wie schnell der Bedarf an neuen Grafikkarten für das Schürfen von Kryptowährungen zurückgeht. Das hätten Rückmeldungen aus den asiatischen Vertriebsketten ergeben.
Rückläufer in Massen
Allein einer der drei großen taiwanischen Abnehmer von Grafikchips soll gerade erst 300.000 GPUs an Nvidia zurückgeschickt haben, weil man diese aktuell einfach nicht in Form von fertigen Grafikkarten verkauft bekommt und sie auch nicht lange im Lager herumliegen haben will. Das bedeutet, dass der Hersteller nun selbst auf den Chips sitzt und sich überlegen muss, was man damit anstellen kann. Und bei den anderen Abnehmern dürfte es kaum anders aussehen.Und bei Nvidia scheint man tatsächlich zu versuchen, die Komponenten nun über eigene Vertriebswege loszuwerden. So gibt es aus der Zulieferindustrie Berichte, dass das Unternehmen aktuell aggressiv Grafikspeicher kauft. Das deutet darauf hin, dass man die GPUs selbst zu Grafikkarten verbauen und auf den Markt werfen will. Bis sich die Situation aber nicht geklärt hat, wird Nvidia aber eben auch darauf verzichten, gleich noch neue Produkte hinterherzuschieben.
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