Xiaomi will sich 10 Mrd. Dollar holen und noch stärker angreifen
Der chinesische Technologiekonzern Xiaomi hat sich in den letzten Jahren selbst im internationalen Maßstab weit nach vorn gearbeitet und gehört zur Spitzenklasse der Smartphone-Anbieter. Jetzt holt sich das Unternehmen auch das Kapital, das für eine weitere ordentliche Expansion benötigt wird.
Im vergangenen Geschäftsjahr ist Xiaomi enorm gewachsen - unter anderem kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um zwei Drittel in die Höhe. Und das in einer Situation, in der Xiaomi außerhalb Chinas noch gar nicht mit voller Kraft unterwegs ist. Das könnte sich demnächst aber ändern und beispielsweise die ersten kleinen Vorstöße nach Europa zu dem zaghaften ersten Abtasten machen, nach dem es aussieht.
Zumindest sind jetzt die Weichen im Wesentlichen in Richtung Börsengang gestellt. In Hongkong sollen demnächst Anteile an dem Unternehmen gehandelt werden. Laut einem Bericht der South China Morning Post ist unter Bankern dabei die Rede davon, Xiaomi auf einen anfänglichen Firmenwert von 100 Milliarden Dollar zu taxieren.
Das erst im Jahr 2010 vom Unternehmer Lei Jun gegründet Unternehmen würde damit in Sachen Firmenwert gleich mal zur Nummer 3 in China werden. Höher sind aktuell nur die Tencent Holdings und Alibaba gelistet und selbst der Suchmaschinenbetreiber Baidu ist weniger wert. Weiterhin wäre der Xiaomi-IPO der 15.-größte Börsengang aller Zeiten und der viertgrößte für die Hongkonger Börse.
Zumindest sind jetzt die Weichen im Wesentlichen in Richtung Börsengang gestellt. In Hongkong sollen demnächst Anteile an dem Unternehmen gehandelt werden. Laut einem Bericht der South China Morning Post ist unter Bankern dabei die Rede davon, Xiaomi auf einen anfänglichen Firmenwert von 100 Milliarden Dollar zu taxieren.
Milliarden für die Expansion
Da das in Peking ansässige Unternehmen plant, zehn Prozent seiner Anteile an Anleger zu verkaufen, dürfte der Börsengang entsprechend 10 Milliarden Dollar in die Kassen spülen. Mit diesem Geld sollte man ausreichend Spielraum bekommen, um unter anderem auch stärkere internationale Vertriebsstrukturen aufzubauen. Allerdings dürften auch Investitionen in den Entwicklungsbereich fließen, der in den letzten Jahren diverse interessante Produkte hervorbrachte.Das erst im Jahr 2010 vom Unternehmer Lei Jun gegründet Unternehmen würde damit in Sachen Firmenwert gleich mal zur Nummer 3 in China werden. Höher sind aktuell nur die Tencent Holdings und Alibaba gelistet und selbst der Suchmaschinenbetreiber Baidu ist weniger wert. Weiterhin wäre der Xiaomi-IPO der 15.-größte Börsengang aller Zeiten und der viertgrößte für die Hongkonger Börse.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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