Talk to Books: Googles neue Suche beantwortet Fragen mit Fachliteratur
Google hat unter der etwas sperrigen Bezeichnung "Talk to Books" eine semantische Suchmaschine für Buchinhalte gestartet. Anders als bei der klassischen Google-Suche kann man dort mit normalen Fragen ausschließlich nach Informationen in Büchern suchen.
"Talk to Books" ist bislang nur auf Englisch verfügbar und eines von drei Experimenten, mit denen Google seine KI-Technik für semantische Textsuchen demonstrieren will. Der Dienst mit dem Google seine KI-Technik für sogenannte "Semantic Experiences" demonstriert, könnte ein Ausblick darauf sein, wie sich die Suchtechnologie in Zukunft ändern könnte. Daneben gibt es auch noch das Wortspiel Semantris und auf Googles TensorFlow-Plattform bestehende Bibliotheken, mit denen Entwickler selbst mit semantischen Textsuchen herumspielen können.
Trotz der Beschränkung von Talk to Books auf Englisch handelt es sich bei der Suchmaschine um einen leistungsstarken Dienst, der für Onlinerecherchen schnell Anhänger finden dürfte. Schließlich hat der Konzern mit Google Books die weltweit größte private Sammlung an digitalisierten Büchern in der Hinterhand und damit einen einzigartige Datenbasis. Anders als bei der Suche in Google Books spuckt Talk to Books Suchergebnisse für normal formulierte Fragen aus, was eine tolle Ergänzung darstellt.
Bei Suchen nach "What are the effects of Vitamin A" oder "who invented the computer" liefert Talk to Books durchwegs sinnvolle Ergebnisse. An komplizierteren Sachverhalten, die sich nur schwer in wenigen Sätzen oder Worten ausdrücken lassen, kommt der Dienst aber auch an seine Grenzen. Die Frage "how does meditation work" kann Google nicht wirklich in der Form kurzer Textschnipsel beantworten. Für kurze Definitionen von Begriffen oder zum Faktencheck in Fachliteratur bietet Talk to Books aber interessante Möglichkeiten.
Trotz der Beschränkung von Talk to Books auf Englisch handelt es sich bei der Suchmaschine um einen leistungsstarken Dienst, der für Onlinerecherchen schnell Anhänger finden dürfte. Schließlich hat der Konzern mit Google Books die weltweit größte private Sammlung an digitalisierten Büchern in der Hinterhand und damit einen einzigartige Datenbasis. Anders als bei der Suche in Google Books spuckt Talk to Books Suchergebnisse für normal formulierte Fragen aus, was eine tolle Ergänzung darstellt.
Suchergebnisse als Buchzitate
Die Antworten auf die Fragen blendet Talk to Books in Zitatform direkt als Suchergebnisse ein, sodass man nicht erst mühsam die entsprechenden Textstellen in der Literatur heraussuchen muss. Für einen schnellen Überblick oder Vergleich zwischen bestimmter Fachliteratur ist dies ein großer Vorteil. Wer ein bisschen mit dem Dienst spielt, wird schnell merken, dass sich bei semantische Suchen bereits viel getan hat.Bei Suchen nach "What are the effects of Vitamin A" oder "who invented the computer" liefert Talk to Books durchwegs sinnvolle Ergebnisse. An komplizierteren Sachverhalten, die sich nur schwer in wenigen Sätzen oder Worten ausdrücken lassen, kommt der Dienst aber auch an seine Grenzen. Die Frage "how does meditation work" kann Google nicht wirklich in der Form kurzer Textschnipsel beantworten. Für kurze Definitionen von Begriffen oder zum Faktencheck in Fachliteratur bietet Talk to Books aber interessante Möglichkeiten.
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