Interne Dokumente: Google will Suchergebnis selbst für China zensieren
Google will laut einem Insider-Bericht mit einem selbst-zensierten Angebot die Blockade der Suchmaschine in China umgehen, um sich wieder einen lohnenswerten Marktanteil zurückzuholen. Dazu wurde eine schwarze Liste erarbeitet, deren Themen nicht in den Suchergebnissen auftauchen dürfen.
Infografik: Google, die Miliarden-Marke
Das berichtet das Magazin The Intercept mit Verweis auf interne Dokumente über die Pläne der Alphabet-Tochter. Googles Suchmaschine wird offiziell in China blockiert, ebenso wie das Angebot der Video-Plattform YouTube. Google plant demnach, eine neue zensierte Version seiner Suchmaschine in China zu starten, die Websites und Suchbegriffe mit Themen wie Menschenrechte, Demokratie, Religion oder friedlichen Protest auf eine schwarze Liste setzt, so dass sie aus den Ergebnissen verschwinden. Dieser Schritt wäre ein dramatischer Wandel weg von der bisherigen China-Politik von Google.
Google steht also im direkten Kontakt mit der Regierung, um seine Suchmaschine China-konform zu bekommen.
Die Programmierer bei Google sollen für eine Demonstration der zensierten Ergebnisse bereits eigene Android-Apps erstellt haben, die in verschiedenen Versionen "Maotai" und "Longfei" heißen. Die Apps wurden der chinesischen Regierung bereits vorgeführt. Nun soll der Konzern auf eine Genehmigung der chinesischen Behörden warten. Laut den internen Plänen von Google sollte es in den kommenden sechs bis neun Monaten soweit sein, dass man mit seinem Suchmaschinen-Angebot starten könne. Infografik: So sucht man mit Google noch besser!
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Infografik: Google, die Miliarden-Marke
Das berichtet das Magazin The Intercept mit Verweis auf interne Dokumente über die Pläne der Alphabet-Tochter. Googles Suchmaschine wird offiziell in China blockiert, ebenso wie das Angebot der Video-Plattform YouTube. Google plant demnach, eine neue zensierte Version seiner Suchmaschine in China zu starten, die Websites und Suchbegriffe mit Themen wie Menschenrechte, Demokratie, Religion oder friedlichen Protest auf eine schwarze Liste setzt, so dass sie aus den Ergebnissen verschwinden. Dieser Schritt wäre ein dramatischer Wandel weg von der bisherigen China-Politik von Google.
Codename Dragonfly
Das Projekt mit dem Codenamen Dragonfly läuft zudem schon seit dem Frühjahr vergangenen Jahres. Zunächst soll Google es nur als Plan B in der Hinterhand behalten haben. Doch im Dezember 2017 wurde laut den Informationen von The Intercept das Projekt nach einem Treffen zwischen Googles CEO Sundar Pichai und einem hochrangigen chinesischen Regierungsbeamten beschleunigt.Google steht also im direkten Kontakt mit der Regierung, um seine Suchmaschine China-konform zu bekommen.
Die Programmierer bei Google sollen für eine Demonstration der zensierten Ergebnisse bereits eigene Android-Apps erstellt haben, die in verschiedenen Versionen "Maotai" und "Longfei" heißen. Die Apps wurden der chinesischen Regierung bereits vorgeführt. Nun soll der Konzern auf eine Genehmigung der chinesischen Behörden warten. Laut den internen Plänen von Google sollte es in den kommenden sechs bis neun Monaten soweit sein, dass man mit seinem Suchmaschinen-Angebot starten könne. Infografik: So sucht man mit Google noch besser!
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