Nach Ärger um UKW-Verträge schaltet sich die Bundesnetzagentur ein
Nachdem der Druck auf einige Radio-Sendeanstalten groß geworden war, zugunsten der weiteren Ausstrahlung über UKW ihre Verträge mit dem Freenet-Tochterunternehmen Media Broadcast zu verlängern, wird sich jetzt die Bundenetzagentur einschalten.
Infografik: Einnahmen der Öffentlich-Rechtlichen per Rundfunkbeitrag
Dabei hatte sich der Streit um die gestiegenen Kosten nach dem Verkauf der UKW-Frequenzen vor kurzem so weit hochgeschaukelt, dass für einige beliebte Radiosender die UKW-Abschaltung kurz bevorstand. Es sah so aus, als ob die Abschaltung in der zurückliegenden Woche nicht mehr abzuwenden sei, womit bei mehr als zehn Millionen Radiohörern plötzlich Funkstille geherrscht hätte. Betroffen waren unter anderem Deutschlandradio, der MDR sowie beliebte Privatsender wie Radio ffh, Big FM und Radio NRW. Dann hieß es noch am letzten Wochenende plötzlich: Die Radiosender hätten eine Regelung getroffen, der UKW-Empfang könne weitergehen.
Laut einem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung wird sich nach den Querelen, die sich über die letzten Monate hingezogen hatten, nun die Bundesnetzagentur einschalten. Derzeit prüfe die Regulierungsbehörde "intensiv und mit Hochdruck, ob und inwieweit nach dem Verkauf der Antennen auf den UKW-Märkten die Erwerber dieser Antennen - insbesondere die Finanzinvestoren - künftig einer Marktregulierung unterliegen", heißt es bei der Mitteldeutschen.
Offen ließ man, ob später auch der Verkauf der Antennen selbst noch überprüft werden müsse. Die Freenet-Tochter Media Broadcast hatte das UKW-Geschäft und damit ihr Sendenetz bereits Ende 2017 an mehr als 30 Unternehmen verkauft. Hintergrund war, dass die Sparte nicht gewinnbringend gewesen sein soll. Bei den neuen Eigentümern war daher schon von Beginn an eine Preissteigerung abzusehen. Diese Erhöhungen sollen nun im Durchschnitt bei satten 30 Prozent für die Radiosender liegen.
Der Streit ist damit also noch nicht vom Tisch, denn mit den neuen Eigentümern gestalten sich die Verhandlungen aufgrund der Kosten schwierig. Warum die Bundesnetzagentur nicht den ganzen Prozess von Verkauf an mit unter seine Fittiche nahm, ist nicht klar.
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Dabei hatte sich der Streit um die gestiegenen Kosten nach dem Verkauf der UKW-Frequenzen vor kurzem so weit hochgeschaukelt, dass für einige beliebte Radiosender die UKW-Abschaltung kurz bevorstand. Es sah so aus, als ob die Abschaltung in der zurückliegenden Woche nicht mehr abzuwenden sei, womit bei mehr als zehn Millionen Radiohörern plötzlich Funkstille geherrscht hätte. Betroffen waren unter anderem Deutschlandradio, der MDR sowie beliebte Privatsender wie Radio ffh, Big FM und Radio NRW. Dann hieß es noch am letzten Wochenende plötzlich: Die Radiosender hätten eine Regelung getroffen, der UKW-Empfang könne weitergehen.
Laut einem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung wird sich nach den Querelen, die sich über die letzten Monate hingezogen hatten, nun die Bundesnetzagentur einschalten. Derzeit prüfe die Regulierungsbehörde "intensiv und mit Hochdruck, ob und inwieweit nach dem Verkauf der Antennen auf den UKW-Märkten die Erwerber dieser Antennen - insbesondere die Finanzinvestoren - künftig einer Marktregulierung unterliegen", heißt es bei der Mitteldeutschen.
Offen ließ man, ob später auch der Verkauf der Antennen selbst noch überprüft werden müsse. Die Freenet-Tochter Media Broadcast hatte das UKW-Geschäft und damit ihr Sendenetz bereits Ende 2017 an mehr als 30 Unternehmen verkauft. Hintergrund war, dass die Sparte nicht gewinnbringend gewesen sein soll. Bei den neuen Eigentümern war daher schon von Beginn an eine Preissteigerung abzusehen. Diese Erhöhungen sollen nun im Durchschnitt bei satten 30 Prozent für die Radiosender liegen.
Der Streit ist damit also noch nicht vom Tisch, denn mit den neuen Eigentümern gestalten sich die Verhandlungen aufgrund der Kosten schwierig. Warum die Bundesnetzagentur nicht den ganzen Prozess von Verkauf an mit unter seine Fittiche nahm, ist nicht klar.
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