"Dumme" Siri: Streitigkeiten und Machtkämpfe bei Apple sind schuld
Apples persönliche Assistentin Siri hat zweifellos eine Vorreiterrolle gespielt, in den vergangenen Jahren wurde sie jedoch von der gesamten Konkurrenz technologisch überholt, ja man kann sogar von überrollt sprechen. Ein Bericht verrät nun die Gründe dafür, schuld sind interne Streitigkeiten, die nach dem Tod von Steve Jobs begonnen haben.
Apples intelligenter Wohnzimmerlautsprecher HomePod ist seit einigen Wochen offiziell verfügbar und die Kritiken waren sich bisher ziemlich einig und meinten: Gute Hardware, miese Software. Letzteres bedeutet vor allem eines: Siri. Die Ende 2011 vorgestellte Assistentin gilt als Schwachpunkt, auch deshalb, weil Amazons Alexa und der Google Assistant beeindruckend zeigen, was alles möglich ist.
Laut dem Bericht hat der "Untergang" von Siri mit dem Tod von Steve Jobs begonnen. So wollte der für Siri hauptverantwortliche Richard Williamson Siri nicht kontinuierlich aktualisieren, sondern nur einmal im Jahr, also Hand in Hand mit Updates für iOS. Amazon und Google haben aber längst bewiesen, dass diese Art der Technologie besonders oft und kurzfristig aktualisiert werden muss, um auf die sich schnell ändernden Bedürfnisse der Nutzer reagieren zu können.
Dazu kommt, dass das Siri-Team bei Apple Probleme hatte, andere zugekaufte Technologien zu integrieren. So wollten etwa Mitglieder des übernommenen Suchunternehmens Topsy nicht oder nur ungern mit den Siri-Leuten zusammenarbeiten, da sie diese für langsam und rückständig hielten.
In der Siri-Abteilung war man zunehmend frustriert und hat deshalb überlegt, bei null anzufangen und Siri komplett von Grund auf neu zu entwickeln. Das aber war nicht möglich, weil Siri bereits auf vielen Millionen Geräten installiert und "live" in Nutzung war.
Schließlich heißt es, dass ursprünglich gar nicht geplant war, Siri in den HomePod zu integrieren, entsprechend spät (nach der Vorstellung von Amazon Echo), hat das zuständige Team erfahren, dass man nun doch Teil des Lautsprechers werden soll.
Siehe auch: Chinesische Forscher legen Beweis vor - Siri ist doof Infografik: Dafür würden die Deutschen Siri, Alexa und Co. nutzen
Vision der Zukunft
Dabei hat es so gut für Siri begonnen: Bei der Präsentation im Rahmen der Vorstellung des iPhone 4S meinten viele, die Zukunft der Interaktion zwischen Menschen und Maschinen erkennen zu können. Doch im Wesentlichen blieb Siri technologisch stehen. The Information hat nun die Gründe in Erfahrung bringen können und diese zeigen, dass das nach außen stets so geschlossene kalifornische Unternehmen auch seine Machtkämpfe und internen Querelen hat (via Mashable).Laut dem Bericht hat der "Untergang" von Siri mit dem Tod von Steve Jobs begonnen. So wollte der für Siri hauptverantwortliche Richard Williamson Siri nicht kontinuierlich aktualisieren, sondern nur einmal im Jahr, also Hand in Hand mit Updates für iOS. Amazon und Google haben aber längst bewiesen, dass diese Art der Technologie besonders oft und kurzfristig aktualisiert werden muss, um auf die sich schnell ändernden Bedürfnisse der Nutzer reagieren zu können.
Schuldzuweisungen
Williamson hingegen gab die Schuld weiter, nämlich an die Schöpfer der Software, da Siri von Apple 2010 gekauft wurde. Williamson verteidigte sich und meinte, dass Siri von Anfang an voller schwerer Bugs gewesen sei und ihn keine Schuld treffe.Dazu kommt, dass das Siri-Team bei Apple Probleme hatte, andere zugekaufte Technologien zu integrieren. So wollten etwa Mitglieder des übernommenen Suchunternehmens Topsy nicht oder nur ungern mit den Siri-Leuten zusammenarbeiten, da sie diese für langsam und rückständig hielten.
In der Siri-Abteilung war man zunehmend frustriert und hat deshalb überlegt, bei null anzufangen und Siri komplett von Grund auf neu zu entwickeln. Das aber war nicht möglich, weil Siri bereits auf vielen Millionen Geräten installiert und "live" in Nutzung war.
Schließlich heißt es, dass ursprünglich gar nicht geplant war, Siri in den HomePod zu integrieren, entsprechend spät (nach der Vorstellung von Amazon Echo), hat das zuständige Team erfahren, dass man nun doch Teil des Lautsprechers werden soll.
Siehe auch: Chinesische Forscher legen Beweis vor - Siri ist doof Infografik: Dafür würden die Deutschen Siri, Alexa und Co. nutzen
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