Handelskrieg zwischen EU und USA droht, Technik könnte teurer werden

Usa, Twitter, Donald Trump, Präsident, trump, US-Präsident, Covfefe Bildquelle: Twitter/Diane N. Sevenay?
US-Präsident Donald Trump hat diese Woche seine Pläne zu Strafzöllen bei Stahl- und Aluminiumimporten angekündigt. Der Import von Stahl soll mit 25 Prozent bestraft werden, bei Aluminium werden schon bald zehn Prozent zusätzlich fällig. Die EU hat bereits Vergeltung angekündigt, es droht ein Handelskrieg, der zu Lasten der Konsumenten gehen könnte.

Amerika zuerst, Nachdenken später

Amerika zuerst ist bekanntlich das Motto von US-Präsident Donald Trump. Die daraus resultierende Politik hat allerdings nicht zwangsläufig das gewünschte Ergebnis zur Folge, auch wenn sich das in der simplen Denkweise Trumps so darstellt. Ein gutes Beispiel sind die jüngsten Strafzölle für Stahl- und Aluminiumimporte. Damit will Trump die eigene und schon lange kriselnde Metallindustrie stärken.

Mit dieser von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker als "Protektionismus" bezeichneten Maßnahme will Trump die heimische Stahl- und Aluminiumindustrie wieder aufbauen, so will er "neue Jobs und pulsierende Unternehmen" schaffen.

In der Stahlindustrie wurde diese Maßnahme begeistert aufgenommen - fast überall anders hingegen stark kritisiert. Laut Bloomberg hagelte es in vielen anderen Industriezweigen Kritik. Vor allem die Auto- und Luftfahrt-Unternehmen wären von solchen Strafzöllen besonders stark betroffen, auch viele Technik-Unternehmen sind von Aluminium abhängig, das Wirtschaftsportal nennt die Alu-Gehäuse des iPhone oder der MacBooks als Beispiel.

Viel Kritik gab es auch aus Industriezweigen, die man nicht sofort mit Aluminium in Verbindung bringt, nämlich Getränke-Unternehmen, Brauereien und auch Süßigkeiten-Herstellern. Denn sie alle benötigen da Metall, etwa für Dosen oder sonstiges Verpackungsmaterial.

Bier-Dosen

Molson Coors Brewing und Anheuser-Busch, die zwei größten Brauereien der USA, haben die Trump-Regierung aufgerufen, diese Pläne nicht umzusetzen. Die für Budweiser verantwortliche Brauerei verwies darauf, dass etwa zwei Millionen Jobs von der Bier-Industrie abhängig sind und es gebe schlichtweg nicht genug Erz in den USA, um die Nachfrage befriedigen zu können.

Die Kosten für Endgeräte wie iPhones würden nach derzeitigen Wissenstand nicht signifikant steigen (0,2 Prozent), zumindest wenn man die Herstellungskosten hochrechnet. Allerdings ist auch noch nicht bekannt, welche Vergeltungsmaßnahmen die EU genau plant. Es ist deshalb nicht ausgeschlossen, dass die EU entsprechend reagiert und das zu Lasten der Endkunden geht - auf beiden Seiten des großen Teiches.

Siehe auch: Bill Gates - Trumps "America First" zeugt von beschränkter Weltsicht Usa, Twitter, Donald Trump, Präsident, trump, US-Präsident, Covfefe Usa, Twitter, Donald Trump, Präsident, trump, US-Präsident, Covfefe Twitter/Diane N. Sevenay?
2018-03-02T11:06:00+01:00
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