Ein Jahr Trump: Tech-Giganten geben Rekord-Betrag für Lobbyismus aus
Große Tech-Giganten wie Microsoft, Google und Apple haben in den USA im letzten Jahr laut offiziellen Angaben fast 50 Millionen Dollar für Lobbyarbeit ausgegeben. Die Zahlen geben auch einen Einblick, in welchen Bereichen die Konzerne versuchen, Politik zu machen.
Demnach hat Google im letzten Jahr unten den großen US-Tech-Konzernen am meisten für Lobbyismus rund um die US-Regierung investiert - wie ReCode berichtet, hat das Unternehmen offiziell 18 Millionen Dollar für seine Interessenvertretung ausgegeben. Ein Großteil dieser Summe soll dabei aufgewendet worden sein, um Einfluss auf neue Gesetze rund um die Darstellung von Inhalten und Werbung auf YouTube und anderen Google-Diensten zu nehmen.
Die 7 Millionen Dollar, die offiziell von Apple für politische Lobbyarbeit in den USA im letzten Jahr investiert wurden, waren von dem Konzern vor allem auf Probleme wie Einwanderung und Verschlüsselung verwendet worden. Zusammen mit Amazon, Facebook, Google und Microsoft war das Unternehmen unter anderem dafür eingetreten, ein Gesetz zu erneuern, das es in den USA geborenen Kindern von illegalen Einwanderern ermöglicht, ein Aufenthaltsrecht zu erhalten. Infografik: Parteiübergreifender Konsens bei Netzneutralität
Für Tech-Konzerne gab es 2017 in den USA wieder viel Lobbyarbeit
Dass die Wahl von Donald Trump auch für Tech-Konzerne ein Umdenken im Umgang mit der US-Regierung mit sich brachte, zeigte sich in den ersten Monaten nach Amtsantritt deutlich. Jetzt geben Daten aus dem offiziellen "Lobbyismus-Register" von Haus und Senat von 2017 einen Einblick, wie sich dieser Politikwechsel auf die Bemühungen der Unternehmen ausgewirkt hat, auf die Entscheidungsträger in Washington Einfluss zu nehmen. Infografik: US-Ansehen in der Welt sinkt durch Trump
Demnach hat Google im letzten Jahr unten den großen US-Tech-Konzernen am meisten für Lobbyismus rund um die US-Regierung investiert - wie ReCode berichtet, hat das Unternehmen offiziell 18 Millionen Dollar für seine Interessenvertretung ausgegeben. Ein Großteil dieser Summe soll dabei aufgewendet worden sein, um Einfluss auf neue Gesetze rund um die Darstellung von Inhalten und Werbung auf YouTube und anderen Google-Diensten zu nehmen.
Facebook wehrt sich gegen Anschuldigungen, Apple kämpft für Migranten
Im Vergleich mit den Vorjahren hat Facebook seine Investitionen in US-Lobbyismus 2017 deutlich erhöht und dabei alleine 11,5 Millionen Dollar dafür ausgegeben, sich gegen Maßnahmen zu wehren, die Social-Media-Konzerne für die Einflussnahme von Russland bei der US-Wahl 2016 zur Verantwortung ziehen wollen - bei dieser Absicht wird Facebook auch von Twitter unterstützt.Die 7 Millionen Dollar, die offiziell von Apple für politische Lobbyarbeit in den USA im letzten Jahr investiert wurden, waren von dem Konzern vor allem auf Probleme wie Einwanderung und Verschlüsselung verwendet worden. Zusammen mit Amazon, Facebook, Google und Microsoft war das Unternehmen unter anderem dafür eingetreten, ein Gesetz zu erneuern, das es in den USA geborenen Kindern von illegalen Einwanderern ermöglicht, ein Aufenthaltsrecht zu erhalten. Infografik: Parteiübergreifender Konsens bei Netzneutralität
Fast alle stehen zusammen für die Netzneutralität
Auf ein Thema haben im letzten Jahr fast alle großen US-Konzerne versucht, Einfluss zu nehmen: Die Aufhebung der Netzneutralitäts-Bestimmungen durch die Regulierungsbehörde FCC. Dass unter anderem auch dieser gemeinsame Lobby-Fokus der Unternehmen den US-Senat laut Berichten jetzt dazu bewegt hat, die umstrittene Aufhebung mit einer Abstimmung zu annullieren, kann nur vermutet werden.
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