Ein Jahr Trump: Tech-Giganten geben Rekord-Betrag für Lobbyismus aus

Große Tech-Giganten wie Microsoft, Google und Apple haben in den USA im letzten Jahr laut offiziellen Angaben fast 50 Millionen Dollar für Lobbyarbeit ausgegeben. Die Zahlen geben auch einen Einblick, in welchen Bereichen die Konzerne versuchen, ... mehr... Geld, Dollar, Kapital, Geldschein Bildquelle: Stan Dalone / Flickr Geld, Dollar, Kapital, Geldschein Geld, Dollar, Kapital, Geldschein Stan Dalone / Flickr

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Ob für gute oder schlechte Zwecke: Lobbyarbeit ist nur ein anderes Wort für Korruption und die danit verbundenen Ausgaben schlicht Schmiergelder. Meine Meinung.
 
@Memfis: wie überall: es kommt drauf an was man draus macht. Wenn die Gelder dazu dienen z.B. Trumps Einreiseregelungen zu torpedieren hab ich nichts dagegen.
 
@rico_1: Auch wenn ich deine Sichtweise nachvollziehen kann, so ist es bei Korruption egal ob jetzt zufällig etwas "gutes" dazwischen ist. Mal abgesehen dass das Gegenteil von "gut gemacht" immer noch "gut gemeint" ist.

Allerdings halte ich Lobbyarbeit nicht wirklich für Korruption. Korruption ist wesentlich ehrlicher als so manche Lobbyarbeit. Auch wenn das nicht für alle zählt.
 
@Tomarr: Man kann sich auch echt verrennen... Ehrliche Korruption... Jo, klar man...
 
@Zumsl: Na ich kenne echte Korruption nur aus anderen Ländern. Da halten Polizisten nur die Hand auf wenn sie Geld brauchen. Hier zahlst du 15 Euro weil du 6 Km/H zu schnell warst.

IN Paraguay zum Beispiel brauchst du einen Ausweis genau wie hier. Nur der Unterschied ist das er dort kostenlos ist. Dann kannst du selber entscheiden wie lange es dauert. Wenn du umgerechnet enn 10er rüber schiebst wird er vor deinen Augen eingeschweißt. Hier zahlst du immer 30 Euro, du musst ihn haben, es dauert trotzdem lange und er gehört dir danach noch nicht mal.

IN Paraguay ist es halt so dass sie ehrlich sagen wir sind unterbezahlt und brauchen das Geld. Was im übrigen sogar stimmt. Es ist dort aber keine Erpressung, wenn du nichts hast ist das für die auch ok.
 
@Memfis: Demnächst liest du hier wieder dass die betroffenen Konzerne noch weniger Steuern zahlen müssen, weil die Politik seltsamerweise weitere Steuerschlupflöcher zulässt...
 
@Memfis: Von mir leider ein Minus. Wie immer: So simpel ist's dann auch wieder nicht. Die Lobbies bedienen u.a. die Parlamentsauschüsse mit Fachwissen und kompetenten Vorlagen für Gesetzte, z.B. dass jedes Auto besser mal funktionierende Bremsen hat. Nicht nur Rüstungskonzerne entsenden Lobbyisten, auch NGOs, wie beispielsweise Ärzte ohne Grenzen.
Einfach mal so nen Oberbegriff drüberbügeln bringt zwar ganz klickbait-mässig viel Zustimmung aus dem Hintergrundrauschen, hilft in der Auseinandersetzung aber doch meist wenig.
 
@Zumsl: So ist es; eine Lobby ist erstmal nur eine Interessengruppe, die für oder gegen irgendwas ist. Das hat mit Korruption nichts zu tun und Lobbyarbeit war und ist kein Synonym für Korruption.

Die funktioniert dagegen auch ganz ohne solche Gruppierungen und das beginnt bei Manchen schon im eigenen Haushalt - wenn der große Bruder dem kleinen ein Eis kauft oder Kaugummis oder Geld gibt, damit der wegschaut oder nicht petzt oder was weiß ich .... auch manche Eltern speisen quengelnde Kinder mit Geld oder Süßigkeiten ab, diese setzen das irgendwann gezielt ein. In der Schule geht es weiter, wenn Leistungen erkauft werden, statt sie selber zu erbringen. Auch das ist bereits, wenn auch in sehr kleinem Maßstab, Korruption.
 
Lobbyismus erinnert mich immer an das Märchen von Hans Christian Andersen "Des Kaisers neue Kleider".

Es wird viel Geld dafür ausgegeben, das Politik, Medien und deren Macher einen so "sehen" wie man gern gesehen werden will bzw. darin unterstützen vom Rest so gesehen zu werden.
Es ist ein sehr schmaler Grat von Eigenwerbung zu Korruption, solange transparent Öffentlich gemacht wird, welche Mittel eingesetzt werden und an wen sie fließen, kann ich es Tolerieren.

Aber, da bin ich Ehrlich in der Selbstreflexion, Lobbyismus betreibe ich im viel kleineren Rahmen auch, natürlich versuche ich meine Umwelt zu beeinflussen, das sie mich so "sieht" wie ich es möchte.
Wirklich schlimm finde ich aber etwas anderes, und zwar das immer weniger die Trugbilder hinterfragen, die "Nackte Wahrheit" dahinter akzeptieren und das in fast allen Lebensbereichen.
 
Beim Lesen der News entsteht der Eindruck, dass die IT-Konzerne 2017 mehr in den US-Lobbyismus investiert haben. Da ich mich selbst vor Kurzem erst damit beschäftigt habe, erschienen mir die Zahlen als durchgehend falsch.
Eure Quellen scheinen für die Zahlen nicht Daten des "Senate Office of Public Records" zu verwenden.

Die reellen Zahlen finden sich unter: https://www.opensecrets.org/lobby/indusclient.php?id=B13&year=2017
Facebook Inc '15 $9,85million, '16 $8,692million, '17 $8,44million -> rückläufig
Amazon.com '15 $9,435million, '16 $11,354million, '17 $9,66million -> rückläufig
Alphabet Inc '15 $16,66million, '16 $15,43million, '17 $13,64million -> rückläufig
Apple Inc '15 $4,52million, '16 $4,67million, '17 $5,46million -> zunehmend
Total Lobbying Spending '15 $3,22billion, '16 $3,15billion, '17 $2,47billion -> stark rückläufig

Die Erwartungshaltung, dass unter Trump der US-Lobbyismus explodiert hatte ich auch. Die Zahlen widerlegen dies allerdings.
 
@erso: Deine Zahlen für 2017 umfassen nur 11 Monate.
 
Funktioniert ja nicht so überragend.

Gut ausgebildete "Dreamer" und Muslime aller Art sollen abgeschoben, bzw. gar nicht erst (wieder) ins Land gelassen werden, nur damit der Faschist im weißen Haus seinen Willen bekommt. Diese Politik trifft vor allem High-Tech-Konzerne (und natürlich die betroffenen Menschen).
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