Microsoft hat's geschafft:
Nur noch eine Office-Codebasis überall
Microsoft hat nach Jahren der Arbeit endlich ein großes Ziel erreicht und die Code-Basis der Office-Anwendungen für verschiedene Plattformen auf eine einzige gemeinsame Code-Basis gestellt. Vollzug meldete das Unternehmen nun mit der Fertigstellung und Veröffentlichung des jüngsten Updates für Office for Mac, das dieses auf die Version 16.9.0 bringt.
Seit jeher bietet Microsoft seine Office-Anwendungen parallel für Windows-Systeme und Macs an. Die Plattform von Apple bediente man sogar schon, als es noch keine entsprechende Applikation für das eigene Betriebssystem gab. So vertreibt Microsoft die Tabellenkalkulation Excel seit 1985 für Macintosh-Systeme, eine erste Windows-Variante kam erst 1987 hinzu.
Die Versionen für die beiden Plattformen waren dabei im Grunde zwei verschiedene Produkte, die von unterschiedlichen Teams programmiert und zumindest im Grundsatz weitgehend aneinander angepasst wurden. Das führte auch dazu, dass die Mac-Variante viele Features erst lange nach der Windows-Version bekam, andere aber auch auf ihr zuerst einmal in kleinerem Rahmen ausprobiert wurden.
Die Neuerung macht sich in vielen Belangen natürlich nicht für den Nutzer selbst bemerkbar. Mit dem neuesten Update zieht die MacOS-Version in einem wichtigen Feature endlich mit der Windows-Ausgabe gleich: Auch hier ist nun eine Echtzeit-Zusammenarbeit mit Team-Mitgliedern möglich. Diese Funktion stand auf der Prioritäten-Liste der Nutzer-Community auch schon längere Zeit ganz oben.
Nutzer von Office for Mac bekommen die neue Version, die ansonsten noch einige weitere Änderungen enthält, ab sofort über das AutoUpdate ausgeliefert. Hinzu kommen nun auch das automatische Speichern in der Cloud, Verbesserungen bei Diagrammen in Excel und die Möglichkeit, den Mauszeiger in Powerpoint-Präsentationen als Laserpointer-Punkt darzustellen.
Die Versionen für die beiden Plattformen waren dabei im Grunde zwei verschiedene Produkte, die von unterschiedlichen Teams programmiert und zumindest im Grundsatz weitgehend aneinander angepasst wurden. Das führte auch dazu, dass die Mac-Variante viele Features erst lange nach der Windows-Version bekam, andere aber auch auf ihr zuerst einmal in kleinerem Rahmen ausprobiert wurden.
Ein Code auch für Mobile
Seit längerer Zeit arbeiten die Entwickler bei Microsoft nun aber schon an einer Vereinheitlichung der Code-Basis. Das dient unter anderem dem Zweck, die Weiterentwicklung wesentlich zu erleichtern. Unterscheiden soll sich im Grunde nur noch der Code auf der obersten Ebene, der die konkrete Umsetzung der grafischen Benutzeroberfläche organisiert. Alle Funktionen befinden sich jedoch eine Stufe tiefer in einem einheitlichen Block. Das hat nicht nur den Vorteil, dass die Windows- und die Mac-Version auf dem gleichen Stand sind. Inzwischen gibt es die Office-Anwendungen immerhin auch für iOS und Android - und auch diese arbeiten nun mit der gleichen Grundlage.Die Neuerung macht sich in vielen Belangen natürlich nicht für den Nutzer selbst bemerkbar. Mit dem neuesten Update zieht die MacOS-Version in einem wichtigen Feature endlich mit der Windows-Ausgabe gleich: Auch hier ist nun eine Echtzeit-Zusammenarbeit mit Team-Mitgliedern möglich. Diese Funktion stand auf der Prioritäten-Liste der Nutzer-Community auch schon längere Zeit ganz oben.
Nutzer von Office for Mac bekommen die neue Version, die ansonsten noch einige weitere Änderungen enthält, ab sofort über das AutoUpdate ausgeliefert. Hinzu kommen nun auch das automatische Speichern in der Cloud, Verbesserungen bei Diagrammen in Excel und die Möglichkeit, den Mauszeiger in Powerpoint-Präsentationen als Laserpointer-Punkt darzustellen.
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Christian Kahle
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