Google: Bezahlen mit dem Handy zeigt, welche Werbung bei euch wirkt
Der Suchmaschinenkonzern Google will seinen Kunden jetzt noch genauer sagen können, welche der von ihnen geschalteten Werbeanzeigen gut funktionieren. Dafür werden noch engere Verknüpfungen zur Offline-Welt hergestellt - insbesondere die zunehmende Verbreitung des Handy-Payments kommt der Sache zu Gute.
Die Messung des tatsächlichen Einflusses von Werbung war lange Zeit ziemlich schwierig. Eigentlich konnte niemand genau sagen, wie viele Menschen durch eine Zeitungsanzeige oder einen Fernsehspot dazu gebracht wurden, ein Produkt zu kaufen. Einschätzen ließen sich nur generelle Umsatzsteigerungen in Folge von Werbekampagnen. Im Netz wurde da einiges einfacher - insbesondere, wenn Werbebanner direkt mit einem Online-Shop verknüpft waren. Doch Reklame für Offline-Produkte ist auch hier noch immer schwer auf Erfolg messbar.
Seit einiger Zeit gibt es Versuche der großen Werbefirmen, dies zu ändern. Sowohl Facebook als auch Google begannen hierfür Tricks anzuwenden, um an die Standort-Daten von Nutzern zu kommen. Facebook nutzte hierfür die Möglichkeit, sich an Orten anzumelden, Google die ohnehin anfallenden Daten der Indoor-Navigation. So konnte zumindest festgestellt werden, wenn ein Nutzer nach der Einblendung bestimmter Anzeigen ein dazugehöriges Geschäft oder Restaurant besuchte.
Und hier wird es für Google dann einfach: Wenn einem Anwender auf einem beliebigen Gerät mehrfach von Googles Werbeprogramm Anzeigen für ein bestimmtes Produkt gezeigt werden und dieser dann mit seinem Android-Mobiltelefon in einem passenden Geschäft ein Produkt zu dem passenden Preis kauft, kann man davon ausgehen, dass die Werbung funktioniert hat.
Das hat insbesondere den Vorteil, dass sich auch Kaufentscheidungen nachverfolgen lassen, bei denen zwischen Anzeigeneinblendung und Transaktion etwas Zeit vergeht. Es ist also nicht nötig, dass der Kunde direkt nach dem Ansehen des Banners in ein Geschäft läuft - was auch recht unrealistisch wäre.
Seit einiger Zeit gibt es Versuche der großen Werbefirmen, dies zu ändern. Sowohl Facebook als auch Google begannen hierfür Tricks anzuwenden, um an die Standort-Daten von Nutzern zu kommen. Facebook nutzte hierfür die Möglichkeit, sich an Orten anzumelden, Google die ohnehin anfallenden Daten der Indoor-Navigation. So konnte zumindest festgestellt werden, wenn ein Nutzer nach der Einblendung bestimmter Anzeigen ein dazugehöriges Geschäft oder Restaurant besuchte.
Anzeige und Bezahlung in einer Hand
Bei Google steckt man nun aber laut einem Bericht des US-Verbraucherschutzmagazins Consumerist viel Hoffnung in das Bezahlen mit dem Smartphone. Hierfür werden von verschiedenen Herstellern entsprechende Lösungen vorangetrieben, die meist so funktionieren, dass der Anwender seine Kreditkartendaten hinterlegt und über diese dann abgerechnet wird.Und hier wird es für Google dann einfach: Wenn einem Anwender auf einem beliebigen Gerät mehrfach von Googles Werbeprogramm Anzeigen für ein bestimmtes Produkt gezeigt werden und dieser dann mit seinem Android-Mobiltelefon in einem passenden Geschäft ein Produkt zu dem passenden Preis kauft, kann man davon ausgehen, dass die Werbung funktioniert hat.
Das hat insbesondere den Vorteil, dass sich auch Kaufentscheidungen nachverfolgen lassen, bei denen zwischen Anzeigeneinblendung und Transaktion etwas Zeit vergeht. Es ist also nicht nötig, dass der Kunde direkt nach dem Ansehen des Banners in ein Geschäft läuft - was auch recht unrealistisch wäre.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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