Altersbremse bei iPhones: Fast 1 Billion Dollar Schadensersatz gefordert
Die Nutzer, die sich durch das Energiemanagement bei ausgezehrten Akkus in Apples iPhones übervorteilt fühlen, gehen bei ihren Schadensersatzforderungen gleich in die Vollen. Im Rahmen einer Sammelklage, die von Verbrauchern im US-Bundesstaat Kalifornien eingereicht wurde, ist gleich mal eine Summe von 999 Milliarden Dollar veranschlagt worden.
Apple hatte vor einiger Zeit per Software-Update dafür gesorgt, dass Prozessoren in iPhones bei Beanspruchung nicht mehr zu stark hochtakten, wenn der verbaute Akku bereits Ermüdungserscheinungen zeigt. Denn entsprechende Stromspeicher können meist nicht mehr die gewohnten Energiemengen bereitstellen und der plötzlich steigende Bedarf des Prozessors könnte die Versorgung anderer Komponenten zusammenbrechen lassen, was zu Abstürzen des Gerätes führen würde. Einen ähnlichen Effekt hat die von einigen Herstellern genutzte Abschaltung des Kamera-Blitzes bei schwachen Akkus.
Wie man es von Apple im Grunde schon fast gewohnt ist, hatte der Konzern nicht gerade konkret auf den fraglichen Umstand hingewiesen. In der Klage ist daher nun von einer bewussten Täuschung der Kunden die Rede. Diese habe man im Glauben gelassen, dass ihr Gerät einfach zu langsam ist, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen, was dann häufig zum Kauf neuerer iPhones führte. Für die so entstandenen Mehrkosten wollen die Verbraucher nun entschädigt werden, heißt es in der Klageschrift, die Patently Apple veröffentlichte.
Wie in gerichtlichen Auseinandersetzungen üblich, kann man derzeit noch gar nichts darüber sagen, wer sich hier letztlich durchsetzen können wird. Die geforderte Summe dürfte allerdings mit einiger Sicherheit als völlig illusorisch angesehen werden können. Wahrscheinlich dient sie eher als symbolischer Platzhalter. Insbesondere auch deshalb, weil es hier erst einmal um Kunden in Kalifornien geht - für andere Bundesstaaten sind bereits mehrere weitere Klagen in den ganzen USA anhängig.
Wie man es von Apple im Grunde schon fast gewohnt ist, hatte der Konzern nicht gerade konkret auf den fraglichen Umstand hingewiesen. In der Klage ist daher nun von einer bewussten Täuschung der Kunden die Rede. Diese habe man im Glauben gelassen, dass ihr Gerät einfach zu langsam ist, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen, was dann häufig zum Kauf neuerer iPhones führte. Für die so entstandenen Mehrkosten wollen die Verbraucher nun entschädigt werden, heißt es in der Klageschrift, die Patently Apple veröffentlichte.
Riesige Summe hat wohl eher Symbolwert
Dabei hätte es ein preiswerterer Austausch des Akkus auch getan - denn wenn eine neue Einheit erkannt wird, fährt auch die CPU wieder auf Volllast hoch, wenn es nötig wird. Laut Apple ist dies ein klarer Beleg dafür, dass man keineswegs pauschal alte Geräte drosselt, sondern lediglich auf Probleme schwächer werdender Akkus reagiere. Besonders offensiv erklärt hat das Unternehmen diesen Umstand allerdings nicht.Wie in gerichtlichen Auseinandersetzungen üblich, kann man derzeit noch gar nichts darüber sagen, wer sich hier letztlich durchsetzen können wird. Die geforderte Summe dürfte allerdings mit einiger Sicherheit als völlig illusorisch angesehen werden können. Wahrscheinlich dient sie eher als symbolischer Platzhalter. Insbesondere auch deshalb, weil es hier erst einmal um Kunden in Kalifornien geht - für andere Bundesstaaten sind bereits mehrere weitere Klagen in den ganzen USA anhängig.
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