NASA plant Mission zum nächstgelegenen erdähnlichen Exoplaneten
Weltraumfahrt ist seit einer Weile wieder im Trend, das liegt vor allem an den Plänen zu einer bemannten Mars-Mission, mitverantwortlich sind auch private Initiativen wie Elon Musks SpaceX. Das alles beflügelt auch die NASA, denn dort blickt man derzeit in die ferne Zukunft - und das auch durchaus ernsthaft.
Denn laut einem Bericht von New Scientist hat ein Team des Jet Propulsion Laboratory (JPL), das im Auftrag der NASA diverse Raumsonden-Projekte durchführt, begonnen, eine Mission in Richtung Alpha Centauri vorzubereiten (via Engadget). Das Doppelsternsystem befindet sich 4,34 Lichtjahre von uns entfernt, Alpha Centauri A gilt als erdnächste Sonne, die mit unserer vergleichbar ist.
Deshalb ist der interstellare Nachbar für die NASA-Forscher das offensichtliche Ziel für eine unbemannte Mission. Man visiert derzeit das Jahr 2069 an. Das Datum, das satte 52 Jahre in der Zukunft liegt, hat aber wohl vor allem symbolischen Charakter, denn in diesem Jahr feiert die erste Mondlandung ihr 100-jähriges Jubiläum.
Ziel der Mission, die nach derzeitigem Stand in Richtung des Exoplaneten Proxima b führen soll, ist die Suche nach Leben. Proxima b gilt derzeit als aussichtsreichster Kandidat und kommt im Earth Similarity Index auf einen Wert von immerhin 0,87 (Maximum und somit Erde ist 1).
Denn selbst wenn es bis dahin gelingt, eine Sonde zu bauen, die in der Lage ist, ein Zehntel Lichtgeschwindigkeit zu erreichen, würde die Reise 44 Jahre dauern. Im besten Fall wäre man 2113 dort, dazu kommen dann gute vier Jahre, die man bräuchte, um die Daten zurück zur Erde zu schicken.
Deshalb ist der interstellare Nachbar für die NASA-Forscher das offensichtliche Ziel für eine unbemannte Mission. Man visiert derzeit das Jahr 2069 an. Das Datum, das satte 52 Jahre in der Zukunft liegt, hat aber wohl vor allem symbolischen Charakter, denn in diesem Jahr feiert die erste Mondlandung ihr 100-jähriges Jubiläum.
Ziel der Mission, die nach derzeitigem Stand in Richtung des Exoplaneten Proxima b führen soll, ist die Suche nach Leben. Proxima b gilt derzeit als aussichtsreichster Kandidat und kommt im Earth Similarity Index auf einen Wert von immerhin 0,87 (Maximum und somit Erde ist 1).
Lange Reise
Der Grund für das Jahr 2069 ist aber auch schlichtweg praktischer Natur: Denn derzeit existiert die Technologie für eine derartige Reise schlichtweg noch nicht. Und selbst das anvisierte Jahr ist noch eine sehr optimistische Zielsetzung. Dazu kommt, dass selbst unsere Großenkel es wohl nicht erleben werden, was die Sonde auf Proxima b gefunden hat.Denn selbst wenn es bis dahin gelingt, eine Sonde zu bauen, die in der Lage ist, ein Zehntel Lichtgeschwindigkeit zu erreichen, würde die Reise 44 Jahre dauern. Im besten Fall wäre man 2113 dort, dazu kommen dann gute vier Jahre, die man bräuchte, um die Daten zurück zur Erde zu schicken.
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