NASA entdeckt mit KI-Hilfe Sonnensystem mit acht Exoplaneten
Das Weltraumteleskop Kepler sammelt seit Jahren Daten über ferne Sterne und entdeckt dabei auch immer öfter so genannte Exoplaneten. Gestern hat die NASA bekannt gegeben, dass unser Sonnensystem nicht mehr einzigartig ist, da es (zumindest) ein weiteres gibt, das über acht Planeten verfügt.
So könnte Kepler-90i aussehen
Der neueste Planet hat den Namen Kepler-90i bekommen, möglich wurde dessen Entdeckung durch moderne KI-Technologien. Paul Hertz, Chef der Astrophysik-Abteilung der NASA, erläuterte dazu: "Wie wir erwartet haben, warten auf uns noch zahlreiche Entdeckungen in den archivierten Kepler-Daten, sie warten nur auf das richtige Werkzeug, um sie an die Oberfläche holen zu können."
Hertz meinte, dass die Daten noch viele Jahre lang eine regelrechte Fundgrube für innovative Wissenschaftler sein werden. Die Entdeckung eines Planeten ist allerdings keine Besonderheit mehr. Denn das Weltraumteleskop Kepler hat bereits mehr als 2500 außerirdische Welten entdeckt, dazu kommen noch 2000 "Kandidaten", deren Status noch eine zusätzliche Bestätigung erfordert.
Kepler 90: Ähnlich und gleichzeitig nicht ähnlich wie unser Sonnensystem
Ein Schlüssel zu weiteren Entdeckungen ist es, die Daten von KIs analysieren zu lassen. Mit Hilfe von maschinellem Lernen aus dem Hause Google hat das nun einmal funktioniert, die NASA erwartet aber, dass diese Methode noch viele weitere ähnliche Ergebnisse liefern wird. Denn Kepler-90i war und ist ein verhältnismäßig kleiner Planet, der im Datensatz nur schwer manuell zu erkennen ist.
Kepler-90i ist aber nur entfernt als erdähnlich zu bezeichnen. Es ist zwar ein Gesteinsplanet, der wie die Erde an der dritten Position liegt, allerdings benötigt er laut Space.com nur etwas mehr als 14 Erd-Tage für eine Umlaufbahn und dürfte für Leben auch viel zu heiß sein, laut Schätzungen liegt die Oberflächen-Temperatur bei 430 Grad Celsius.
Alle (bisher entdeckten) acht Kepler-90-Planeten liegen näher an der Sonne als die Erde
Die Ähnlichkeiten des Kepler-90-System zu unserem sind auch begrenzt, denn es gilt als wesentlich kompakter, auch wenn der grundsätzliche Aufbau (innen Gesteinsplaneten und außen Gasriesen) vergleichbar ist. Denn alle acht bekannten Planeten liegen näher an der Sonne als es bei der Erde der Fall ist.
Die Entdeckung des achten Kepler-90-Planeten ist deshalb auch vor allem symbolisch zu sehen, denn sie beweist, dass unser Sonnensystem nicht ansatzweise so besonders sein dürfte wie man noch vor wenigen Jahren und Jahrzehnten gedacht hat.
So könnte Kepler-90i aussehen
Kepler-90i
Seit der Aberkennung des Planetenstatus von Pluto hat unser Sonnensystem acht als solche klassifizierte Himmelskörper. Seit gestern wissen wir aber, dass es mindestens ein weiteres gibt, das auf diese Anzahl kommt. Denn die NASA hat bekannt gegeben, dass um den Stern Kepler-90 acht bestätigte Planeten kreisen.Der neueste Planet hat den Namen Kepler-90i bekommen, möglich wurde dessen Entdeckung durch moderne KI-Technologien. Paul Hertz, Chef der Astrophysik-Abteilung der NASA, erläuterte dazu: "Wie wir erwartet haben, warten auf uns noch zahlreiche Entdeckungen in den archivierten Kepler-Daten, sie warten nur auf das richtige Werkzeug, um sie an die Oberfläche holen zu können."
Hertz meinte, dass die Daten noch viele Jahre lang eine regelrechte Fundgrube für innovative Wissenschaftler sein werden. Die Entdeckung eines Planeten ist allerdings keine Besonderheit mehr. Denn das Weltraumteleskop Kepler hat bereits mehr als 2500 außerirdische Welten entdeckt, dazu kommen noch 2000 "Kandidaten", deren Status noch eine zusätzliche Bestätigung erfordert.
Kepler 90: Ähnlich und gleichzeitig nicht ähnlich wie unser Sonnensystem
Ein Schlüssel zu weiteren Entdeckungen ist es, die Daten von KIs analysieren zu lassen. Mit Hilfe von maschinellem Lernen aus dem Hause Google hat das nun einmal funktioniert, die NASA erwartet aber, dass diese Methode noch viele weitere ähnliche Ergebnisse liefern wird. Denn Kepler-90i war und ist ein verhältnismäßig kleiner Planet, der im Datensatz nur schwer manuell zu erkennen ist.
Kepler-90i ist aber nur entfernt als erdähnlich zu bezeichnen. Es ist zwar ein Gesteinsplanet, der wie die Erde an der dritten Position liegt, allerdings benötigt er laut Space.com nur etwas mehr als 14 Erd-Tage für eine Umlaufbahn und dürfte für Leben auch viel zu heiß sein, laut Schätzungen liegt die Oberflächen-Temperatur bei 430 Grad Celsius.
Alle (bisher entdeckten) acht Kepler-90-Planeten liegen näher an der Sonne als die Erde
Die Ähnlichkeiten des Kepler-90-System zu unserem sind auch begrenzt, denn es gilt als wesentlich kompakter, auch wenn der grundsätzliche Aufbau (innen Gesteinsplaneten und außen Gasriesen) vergleichbar ist. Denn alle acht bekannten Planeten liegen näher an der Sonne als es bei der Erde der Fall ist.
Die Entdeckung des achten Kepler-90-Planeten ist deshalb auch vor allem symbolisch zu sehen, denn sie beweist, dass unser Sonnensystem nicht ansatzweise so besonders sein dürfte wie man noch vor wenigen Jahren und Jahrzehnten gedacht hat.
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