Kinder bei YouTube: Werbekunden springen nach Pädo-Kommentaren ab
Eine Reihe von Großunternehmen hat die Schaltung von Werbung bei Googles Videoportal YouTube teilweise eingestellt, nachdem bekannt wurde, dass dort offenbar massenhaft Kommentare von Personen mit pädophiler Neigung unter Videos von Kindern gepostet wurden, ohne dass die Betreiber der Plattform dagegen vorgehen.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, haben sowohl die deutsche Discounter-Kette Lidl, der Spirituosenhersteller Diageo, zu dem die Marken Smirnoff Vodka und Johnnie Walker Whiskey gehören, sowie der hinter Marken wie Milka und Cadbury stehende Süßwarenkonzern Mondelez ihre Werbekampagnen bei YouTube in Großbritannien komplett gestoppt.
Hintergrund ist ein Bericht der Zeitung "The Times", laut dem YouTube die Suche nach "sexualisierten Bildern von Kindern" sehr einfach gestalten soll. Das Unternehmen habe zudem seinen Versprechen nicht entsprochen, laut denen man die Plattform stärker überwachen und gegebenenfalls aktiv gegen bestimmte Inhalte vorgehen wollte, um so Kinder zu schützen. Die Werbetreibenden fürchten nun offenbar, dass ihre Marken in Verbindung mit Videos mit fragwürdigen, illegalen bzw. kinderpornographischen Inhalten auftauchen könnten.
Die britische Niederlassung von Lidl erklärte dem Bericht zufolge, dass man sämtliche Werbung bei YouTube vorläufig eingestellt habe. Es sei vollkommen inakzeptabel, dass die betroffenen Inhalte überhaupt zur Betrachtung zugänglich seien. Offenbar seien die von Google versprochenen strikten Maßnahmen gegen schädliche Inhalte nicht effektiv umgesetzt worden, so das Unternehmen weiter. Schnapshersteller Diageo ließ ähnliches verlauten.
YouTube reagierte seinerseits mit der Ankündigung, dass man ab sofort drastisch gegen "sexualisierte" oder mit Gewaltdarstellung versehene Inhalte vorgehen werde, die in eigentlich als "familienfreundlich" einzustufenden Bereichen von YouTube auftauchen könnten. Das Videportal will nun seine Nutzungsrichtlinien stärker durchsetzen, unpassende Werbung entfernen und vor allem anstößige Kommentare unter Videos entfernen, in denen Kinder zu sehen sind.
Die Times hatte bei einer Untersuchung festgestellt, dass unter einigen Videos von Kindern hunderte Kommentare von Personen mit pädophilen Neigungen gepostet wurden. Dazu gehörte auch ein Video eines kleinen Mädchens im Nachthemd, das mehr als 6,5 Millionen Mal aufgerufen wurde. Die Videos wurden anscheinend teilweise von den Kindern selbst veröffentlicht.
Hintergrund ist ein Bericht der Zeitung "The Times", laut dem YouTube die Suche nach "sexualisierten Bildern von Kindern" sehr einfach gestalten soll. Das Unternehmen habe zudem seinen Versprechen nicht entsprochen, laut denen man die Plattform stärker überwachen und gegebenenfalls aktiv gegen bestimmte Inhalte vorgehen wollte, um so Kinder zu schützen. Die Werbetreibenden fürchten nun offenbar, dass ihre Marken in Verbindung mit Videos mit fragwürdigen, illegalen bzw. kinderpornographischen Inhalten auftauchen könnten.
Die britische Niederlassung von Lidl erklärte dem Bericht zufolge, dass man sämtliche Werbung bei YouTube vorläufig eingestellt habe. Es sei vollkommen inakzeptabel, dass die betroffenen Inhalte überhaupt zur Betrachtung zugänglich seien. Offenbar seien die von Google versprochenen strikten Maßnahmen gegen schädliche Inhalte nicht effektiv umgesetzt worden, so das Unternehmen weiter. Schnapshersteller Diageo ließ ähnliches verlauten.
YouTube reagierte seinerseits mit der Ankündigung, dass man ab sofort drastisch gegen "sexualisierte" oder mit Gewaltdarstellung versehene Inhalte vorgehen werde, die in eigentlich als "familienfreundlich" einzustufenden Bereichen von YouTube auftauchen könnten. Das Videportal will nun seine Nutzungsrichtlinien stärker durchsetzen, unpassende Werbung entfernen und vor allem anstößige Kommentare unter Videos entfernen, in denen Kinder zu sehen sind.
Die Times hatte bei einer Untersuchung festgestellt, dass unter einigen Videos von Kindern hunderte Kommentare von Personen mit pädophilen Neigungen gepostet wurden. Dazu gehörte auch ein Video eines kleinen Mädchens im Nachthemd, das mehr als 6,5 Millionen Mal aufgerufen wurde. Die Videos wurden anscheinend teilweise von den Kindern selbst veröffentlicht.
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