Honululu kämpft mit Geldstrafen gegen "Smartphone-Zombies"

Unfälle durch unaufmerksame Fußgänger durch die steigende Smartphone-Nutzung nehmen seit Jahren zu. Jetzt zieht der Bürgermeister von Honululu die Notbremse - und stellt die Nutzung von Smartphones beim Überqueren von Straßen unter Strafe. Bürgermeister Kirk Caldwell hat für Honululu, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Hawaii, ein neues Fußgänger-Gesetz auf den Weg gebracht. Laut einem Bericht des Wall Street Journals hatten Unfälle auf den Straßen derart zugenommen, dass die Verwaltung jetzt mit einem neuen Gesetz eingeschritten ist. Demnach sei die Nutzung von Smartphones durch die Fußgänger als Ablenkung mittlerweile bei jedem zehnten Unfall zwischen Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern als Ursache anzusehen.
Infografik: Mit dem Smartphone am SteuerMit dem Smartphone am Steuer

Neue Gesetze

Rund 6.000 Fußgänger sind laut einer Statistik im vergangenen Jahr in den USA ums Leben gekommen. In Honululu soll sich nun durch eine neue Gesetzgebung daran etwas ändern, dass die Aufmerksamkeit vieler Verkehrsteilnehmer durch Smartphones immer mehr in Mitleidenschaft gezogen ist. Für Autofahrer gibt es ja bereits entsprechende Gesetze, für Fußgänger folgen jetzt Richtlinien.

Wie das Honululu Magazine schreibt, ist es nun seit dem 25. Oktober unter Strafe gestellt, wenn man Straßen überquert und dabei auf das Smartphone schaut.

Alle Nutzungsarten von Handys, bei denen man nicht einfach nur das Gerät ans Ort hält und die Augen weiterhin auf den Straßenverkehr werfen kann, werden mit der "Smartphone Bill" nun als illegal erklärt.

Strafe bis zu 99$

Da heißt es jetzt: "Niemand darf eine Straße oder Autobahn überqueren, während er auf ein mobiles elektronisches Gerät sieht." Die Strafen sind verhältnismäßig hoch - zumindest für ein Vergehen von Verkehrsteilnehmern, die zu Fuß unterwegs sind. Wer zum ersten Mal dabei erwischt wird, soll ein Bußgeld von 35 US-Dollar aufgebrummt bekommen, der zweite Verstoß kostet dann bereits 75 US-Dollar, der dritte 99 US-Dollar.

Das Gesetz sieht natürlich ganz klar Ausnahmen für Notrufe vor, sowie für normale Anrufe, wenn man sie bereits führt und nicht beim Überqueren einer Straße gerade durch das Tippen auf dem Display startet.

Smartphone-Nutzung: Immer mehr Fußgänger werden totgefahren Smartphone, Verkehr, Fußgänger, Laufen Smartphone, Verkehr, Fußgänger, Laufen Public Domain
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