Huawei will alle Smartphones mit eigenem App-Store ausrüsten
Der zu den Top-Herstellern von Smartphones gehörende chinesische Anbieter Huawei hat überraschend die Einführung eines eigenen weltweit verfügbaren App-Stores für seine Android-Geräte angekündigt. Das Unternehmen will dazu mit einer Reihe von Content-Partnern zusammenarbeiten, um den App-Store dann auch in Deutschland zugänglich zu machen.
Wie Huawei anlässlich der Eco-Connect Europe 2017 bekannt gab, soll der neue App Store auf allen neuen und auch den bereits in Kundenhand befindlichen Smartphones aus seiner Herstellung Einzug halten. Vermutlich wird das Unternehmen dazu eine entsprechende App als Teil eines Android-Updates für die betroffenen Geräte ausliefern. Wie groß der Nutzen für den Kunden letztlich sein wird, ist allerdings angesichts der breiten Verfügbarkeit des Google Play Stores als grundsätzlich auf allen Android-Geräten zum Pflichtprogramm gehörendem App Store fraglich.
Dass es vor allem auch darum geht, Apps zu vermarkten, deutet sich auch schon in der jüngst verschickten Pressemitteilung zur Ankündigung des Huawei-eigenen App-Stores an. So ist darin davon die Rede, dass die Nutzer Empfehlungen erhalten und neue Anwendungen mit persönlich relevanten Inhalten entdecken können sollen. Hinzu kommen "App- und Spielempfehlungen während des ersten Out-of-the-Box-Setups", wobei die Anwender "bevorzugte und lokal relevante Apps kostenlos installieren" können, ohne dafür den App Store starten und danach suchen zu müssen.
Desweiteren plant Huawei einen "speziellen Empfehlungsorder", der "aktuell beliebte Spiele und Anwendungen enthält", die "wöchentlich" aktualisiert werden sollen. Insgesamt klingt das Ganze stark nach einem Versuch, die recht große Verbreitung der Huawei-Smartphones durch die agressive Vermarktung von Apps zu monetarisieren. Für die Anwender bedeutet dies, dass sie neben den auf vielen Huawei-Geräten ohnehin schon ab Werk vorinstallierten Spielen und Apps von Drittanbietern künftig auch noch im Wochentakt weitere Apps auf ihre Smartphones erhalten könnten, die sie gar nicht wünschen.
Huawei arbeitet nach eigenen Angaben auch an einem eigenen Video-Dienst, der eng mit dem auf seinen Smartphones vorinstallierten Video-Player verknüpft ist. Über die Plattform sollen Inhalte von diversen Anbietern verfügbar gemacht werden, wobei Huawei auf die Kooperation mit einigen Partnern setzt. Hinzu kommt, dass der Huawei-eigene Theme Store künftig auch weltweit kostenpflichtige Designs und Themes für Huawei-Smartphones anbieten soll. Bisher sind die entsprechenden Angebote bereits in China erhältlich, wo dies aber aufgrund der fehlenden Verfügbarkeit des Google Play Store auch tatsächlich notwendig ist, um die Smartphone-Käufer Apps und andere Inhalte beziehen zu lassen.
Dass es vor allem auch darum geht, Apps zu vermarkten, deutet sich auch schon in der jüngst verschickten Pressemitteilung zur Ankündigung des Huawei-eigenen App-Stores an. So ist darin davon die Rede, dass die Nutzer Empfehlungen erhalten und neue Anwendungen mit persönlich relevanten Inhalten entdecken können sollen. Hinzu kommen "App- und Spielempfehlungen während des ersten Out-of-the-Box-Setups", wobei die Anwender "bevorzugte und lokal relevante Apps kostenlos installieren" können, ohne dafür den App Store starten und danach suchen zu müssen.
Desweiteren plant Huawei einen "speziellen Empfehlungsorder", der "aktuell beliebte Spiele und Anwendungen enthält", die "wöchentlich" aktualisiert werden sollen. Insgesamt klingt das Ganze stark nach einem Versuch, die recht große Verbreitung der Huawei-Smartphones durch die agressive Vermarktung von Apps zu monetarisieren. Für die Anwender bedeutet dies, dass sie neben den auf vielen Huawei-Geräten ohnehin schon ab Werk vorinstallierten Spielen und Apps von Drittanbietern künftig auch noch im Wochentakt weitere Apps auf ihre Smartphones erhalten könnten, die sie gar nicht wünschen.
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