Google warnt vor Schwachstelle in Edge und IE, betrifft quasi jeden
Google warnt erneut vor einer Sicherheitslücke des Software-Riesens Microsoft, die seit über 90 Tagen nicht behoben wurde. Nach dieser Schonfrist hatten sich Konzerne darüber geeinigt, solche Fälle öffentlich zu machen.
Dennoch liegt der Fall derzeit mit den Warnungen von Googles Projekt Zero etwas anders. Microsoft dürfte sich über das Verhalten des Mitbewerbers fürchterlich ärgern. Denn durch den ausgefallenen Patch-Day im Februar konnte Microsoft so manch eine Sicherheitslücke nicht patchen, obwohl die Fehlerbehebungen bereits fertiggestellt sind. So hätte man sich in Redmond sicherlich gewünscht, dass Google auf das "Anprangern" der Schwachstellen erst einmal verzichtet, bis man die nächsten regulären Updates herausgeben kann.
Fratric hat seine Entdeckung am 25. November an Microsoft übermittelt. Da das Unternehmen bis zum 25. Februar noch keinen Patch geliefert hat, wurde die Schwachstelle nun veröffentlicht. Es ist nun bereits die zweite Offenlegung derart innerhalb weniger Tage.
Siehe auch: Google legt Windows-Sicherheitslücke offen, Microsoft ist stinksauer
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Proof of Concept
Beim jetzt veröffentlichten Problem handelt es sich um eine Schwachstelle, die es Angreifern ermöglicht, den Internet Explorer zum Absturz zu bringen und auch den Arbeitsspeicher zu manipulieren. Der Entwickler Ivan Fratric aus dem Google Projekt Zero hat dazu ein Proof of Concept parat, der nahelegt, dass ein Angreifer durch die Ausnutzung der Schwachstelle theoretisch Adminrechte auf den betroffenen Systemen erlangen kann. Ob die Sicherheitslücke schon dementsprechend ausgenutzt wird, ist derzeit nicht bekannt.Problem betrifft quasi jeden
Laut Fratric konnte er den Fehler in der 64bit-Version mit dem Internet Explorer und Windows Server 2012 R2 offenlegen. Er geht aber auch davon aus, dass das Problem ebenso die 32bit-Version betrifft und das neben dem Internet Explorer 11 auch der Microsoft Edge anfällig ist. Das würde bedeuten, dass alle Version aufwärts ab Windows 7, also auch Windows 8.1- und Windows 10- Nutzer betroffen sind, schreibt die Newsseite Softpedia zu dem Problem.Fratric hat seine Entdeckung am 25. November an Microsoft übermittelt. Da das Unternehmen bis zum 25. Februar noch keinen Patch geliefert hat, wurde die Schwachstelle nun veröffentlicht. Es ist nun bereits die zweite Offenlegung derart innerhalb weniger Tage.
Siehe auch: Google legt Windows-Sicherheitslücke offen, Microsoft ist stinksauer
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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