Windows 10: Per Trick bekommt man das kostenlose Upgrade immer noch
Am vergangenen Freitag feierte Windows 10 seinen einjährigen Geburtstag, an diesem Tag gab es auch die letzte Chance, sich das kostenlose Upgrade-Angebot zu sichern. Doch von Anfang an gab es Spekulationen, dass Microsoft es auf irgendeine Weise verlängern könnte. Und tatsächlich gibt es einen Trick, wie man nach wie vor das kostenlose Upgrade durchführen kann.
Dazu muss man eine spezielle Microsoft-Seite besuchen. Dort schreibt Microsoft: "Das Angebot zum kostenlosen Upgrade auf Windows 10 endet am 29. Juli, jedoch nur für die meisten Benutzer. Wenn Sie Hilfstechnologien nutzen, erhalten Sie das Upgrade weiterhin kostenlos. Microsoft möchte Windows 10 für Benutzer, die diese Technologien verwenden, weiter verbessern."
Das kostenlose Upgrade Offer kann nach wie vor bezogen werden - nicht nur von Nutzern, die Hilfstechnologien in Anspruch nehmen
Es ist also eine Aktion im Sinne der Barrierefreiheit, diese Hilfstechnologien hat das Redmonder Unternehmen bei Windows 10 auch stark ausgebaut bzw. verbessert. Dazu zählen etwa die Textvergrößerungsfunktion, das Vorlese-Feature und einiges mehr.
Wer diese Hilfsmittel nutzt, der kann das kostenlose Upgrade also auch noch jetzt erhalten. Allerdings gibt es (derzeit?) keine Überprüfung, ob das der Wahrheit entspricht und der Nutzer tatsächlich auf Hilfstechnologien angewiesen ist.
Stattdessen bekommt man auf der dazugehörigen Seite lediglich den Satz "Ja, ich verwende Hilfstechnologien und möchte das kostenlose Upgrade auf Windows 10 durchführen" zu lesen, darunter ist gleich der Download-Knopf platziert, mit dem man einen Windows 10-Update-Assistenten herunterladen kann.
Wer also moralisch keine Probleme hat, sich das Upgrade auf diese Weise zu holen, der kann das ziemlich unkompliziert tun. Die Frage nach der Moral ist aber ohnehin schwierig, weil es Microsoft den Nutzern hier sehr leicht macht - das aber ist auch das wichtigste Kennzeichen der Barrierefreiheit.
Senf dazu: Selbst schuld, wer nicht auf Windows 10 umsteigt
Hilfstechnologien und Barrierefreiheit
Mancher wird zwar angesichts der folgenden Zeilen "Habe ich ja gewusst" sagen, allerdings ist es nicht klar, ob das seitens Microsoft tatsächlich eine bewusst offen gehaltene "Hintertür" ist oder ob hier ein Fehler oder eine Unachtsamkeit vorliegt. Denn es gibt auch noch nach dem 29. Juli eine Möglichkeit, das "Upgrade Offer" zu erhalten. Denn man kann auch noch heute das Upgrade kostenlos in Anspruch nehmen, wenn man Hilfstechnologien nutzt (via Lifehacker).Dazu muss man eine spezielle Microsoft-Seite besuchen. Dort schreibt Microsoft: "Das Angebot zum kostenlosen Upgrade auf Windows 10 endet am 29. Juli, jedoch nur für die meisten Benutzer. Wenn Sie Hilfstechnologien nutzen, erhalten Sie das Upgrade weiterhin kostenlos. Microsoft möchte Windows 10 für Benutzer, die diese Technologien verwenden, weiter verbessern."
Das kostenlose Upgrade Offer kann nach wie vor bezogen werden - nicht nur von Nutzern, die Hilfstechnologien in Anspruch nehmen
Es ist also eine Aktion im Sinne der Barrierefreiheit, diese Hilfstechnologien hat das Redmonder Unternehmen bei Windows 10 auch stark ausgebaut bzw. verbessert. Dazu zählen etwa die Textvergrößerungsfunktion, das Vorlese-Feature und einiges mehr.
Wer diese Hilfsmittel nutzt, der kann das kostenlose Upgrade also auch noch jetzt erhalten. Allerdings gibt es (derzeit?) keine Überprüfung, ob das der Wahrheit entspricht und der Nutzer tatsächlich auf Hilfstechnologien angewiesen ist.
Stattdessen bekommt man auf der dazugehörigen Seite lediglich den Satz "Ja, ich verwende Hilfstechnologien und möchte das kostenlose Upgrade auf Windows 10 durchführen" zu lesen, darunter ist gleich der Download-Knopf platziert, mit dem man einen Windows 10-Update-Assistenten herunterladen kann.
Wer also moralisch keine Probleme hat, sich das Upgrade auf diese Weise zu holen, der kann das ziemlich unkompliziert tun. Die Frage nach der Moral ist aber ohnehin schwierig, weil es Microsoft den Nutzern hier sehr leicht macht - das aber ist auch das wichtigste Kennzeichen der Barrierefreiheit.
Senf dazu: Selbst schuld, wer nicht auf Windows 10 umsteigt
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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