Windows 10 sperrt bald nicht von Microsoft geprüfte Treiber aus

Redstone, Windows 10 Redstone, Anniversary Update, Windows 10 Anniversary Update Bildquelle: Microsoft
Jetzt ist es soweit: Treiber, die nicht von Microsoft überprüft und freigegeben wurden, werden von zukünftigen Windows 10-Installationen nicht mehr angenommen. Wer solche aber dennoch benötigt, muss in der kommenden Zeit auf eine Sache mehr aufpassen.
Bereits im vergangenen Jahr hatte Microsoft angekündigt, dass Windows 10 zukünftig nur noch mit signierten Treibern arbeiten werde. Das soll aus Sicherheitsgründen geschehen und betrifft Kernel-Treiber, die sich tief in das Betriebssystem einklinken und daher im Zweifelsfall weitreichende Sicherheitsprobleme verursachen können.

Weil man weder technisch schon weit genug war und auch die Windows-Community eine Übergangsphase benötigt, beließ man es allerdings erst einmal bei der bloßen Ankündigung und aktivierte die neue Sicherheitsfunktion noch nicht. Das ändert sich nun aber: Aktiv wird die Sperre für unsignierte Treiber bei allen Neuinstallation ab der Build-Version 1607, teilte der Microsoft-Mitarbeiter Joshua Baxter mit.


Wer einen Kernel-Treiber entwickelt und diesen seinen Kunden anbieten will, muss ihn zukünftig also bei Microsoft einreichen und sich die Freigabe einholen. Ansonsten wird die Software vom Kernel schlicht nicht geladen. Im Hardware Developer Center wurde extra eine Übermittlungs-Möglichkeit zur Erlangung des Extended Validation (EV) Code Signing Certificate eingeführt.

Neuinstallation kann schwieriger werden

Für die meisten Nutzer ändert sich erst einmal wenig. Wer sein System über ein einfaches Upgrade auf den neuesten Stand bringt, hat nichts zu befürchten. Alle unsignierten Treiber werden dann mit übernommen. Auch Treiber mit so genannten Cross-Signed-Zertifikaten können weiterhin eingesetzt werden - wenn die Secure Boot-Option deaktiviert ist.

Problematisch wird es hingegen, wenn Secure Boot aktiv ist und der Rechner neu aufgesetzt werden muss. Nach der Neuinstallation des Betriebssystem lassen sich dann verschiedene Treiber, die man beispielsweise noch auf einem Datenträger in der Schublade hat, nicht installieren und aktivieren. Dann bleibt nur zu hoffen, dass der Geräte-Hersteller bereits neue, signierte Treiber bereitgestellt hat.

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