Microsoft erklärt neue Support-Politik: neue CPUs erfordern Windows 10

Skylake, Intel Core i5, Intel Skylake, Intel Core i7-6700K Bildquelle: Intel
Microsoft hat ein Problem mit Kunden, die alte Windows-Versionen mit neuster CPU-Technik kombinieren - zumindest macht ein neuer Blogbeitrag von Windows-Chef Terry Myerson den Anschein.
Myerson erläutert darin Microsofts "neue" Support-Politik, nach der es keine oder eine nur sehr begrenzte offizielle Unterstützung von Betriebssystemen geben wird, die vor dem Release der Prozessoren herausgekommen sind. Im Klartext bedeutet das Einschränkungen für Windows 7 und Windows 8.1 in Kombination mit Intel Skylake, und den folgenden Chip-Generationen, die sich derzeit in Entwicklung befinden wie AMDs Bristol Ridge und Qualcomms 8996-Serie. Alle PC mit diesen Prozessoren benötigen Windows 10, um auf den vollen Support bei Microsoft setzen zu können.


Details folgen

Microsoft stellt in dem neuen Beitrag erst einmal klar, was diese neue Politik bedeuten wird und warum der Konzern den Weg gewählt hat. Windows-Chef Terry Myerson versprach zudem, dass Microsoft in den kommenden Tagen und Wochen seine Support-Richtlinien entsprechend überarbeiten werde und die Neuerungen dann noch einmal genauer kommuniziert werden. Myerson wird einen entsprechenden Blogbeitrag nachreichen. Dann soll es auch genaue Informationen betreffend der veränderten Support-Zeiträume und von Alternativen geben. Denn Microsoft will betroffene Kunden nicht im Regen stehen lassen.

Windows 7-Support nur noch für 18 Monate

Ein paar Details hat er allerdings schon genannt. So soll für die aktuellen Skylake-Prozessoren in Kombination mit Windows 7 und Windows 8.1 nur bis Juli 2017 Support angeboten werden, also gerade einmal noch für 18 Monate. Windows 7 hat dabei einen offiziell garantierten Support bis Anfang 2020, und Windows 8.1 sogar bis Anfang 2023.

Für Microsoft seien diese Einschränkungen im Support dringend nötig. Man könne nicht zu viel Arbeit in die Unterstützung von Insellösungen stecken, die nur von wenigen Nutzern eingesetzt werden. Gemeint ist damit vor allem die Entwicklung von Treibern, die für die Kombination neuer Chip/altes OS benötigt werden.

Mehr dazu: Windows 10 Herbst-Update: Leistungsschub für Intel 'Skylake'-CPUs

Die Diskussion um diese neuen Support-Richtlinien beschäftigen derzeit vor allem Unternehmen, in denen viele PC mit unterschiedlicher Hardware eingesetzt werden, es aber zur besseren internen Zusammenarbeit nur eine Betriebssystem-Variante gibt - in den wenigsten Fällen ist das dann das neueste Windows 10, sondern vielmehr ein nach der neuen Support-Politik veraltetes System, bei dem Microsoft eingeschränkten Support leisten würde.

Siehe auch: Bug in Intels Skylake-CPUs: Absturz bei großen Zahlen, Patch kommt

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