Bug in Intels Skylake-CPUs:
Absturz bei großen Zahlen, Patch kommt
Die neuen Prozessoren der Skylake-Serie von Intel sind derzeit sowohl bei Hardware-Herstellern als auch Nutzern heiß begehrt. In ihnen schlummert allerdings ein Fehler, der in bestimmten Situationen schlicht zum Absturz des gesamten Systems führen kann.
Allerdings muss dies aktuell kaum jemanden davon abhalten, sich ein Skylake-System zuzulegen. Denn die meisten Nutzer dürften wohl ohnehin keine Berechnungen anstellen, in denen sich der Prozessor aufhängt. Außerdem haben die Spezialisten bei Intel die Angelegenheit im Blick und sogar schon einen Patch entwickelt, der über BIOS-Updates eine Lösung verspricht. Aktuell wird daran gearbeitet, diesen über die Kooperation mit den Mainboard-Produzenten unter die Leute zu bringen.
Erste Hinweise auf den Bug fand man vor einiger Zeit schon seitens der HardwareLuxx-Community. Weitere Nachforschungen stellten dann die Mitarbeiter der Great Internet Mersenne Prime Search (GIMPS) an. Diese konnten den Fehler reproduzieren, wenn sie auf Skylake-Rechnern ihre Prime95-Software anwarfen, um auf die Suche nach weiteren Primzahlen zu gehen.
Und genau solche komplexen mathematischen Berechnungen - wie etwa die Multiplikation extrem großer Zahlen - sind laut Intel auch nötig, um die Prozessoren durch den Fehler zum Absturz zu bringen. Nachgewiesen werden konnte das Problem sowohl beim Betrieb der jeweiligen Rechner mit Windows und Linux.
Konkretere Informationen wurden bisher von Intel noch nicht veröffentlicht. Der fragliche Patch dürfte aber in erster Linie dafür sorgen, dass betroffene Bereiche in der Architektur bei den fraglichen Berechnungen nicht in Anspruch genommen werden. Ansonsten dürfte für weitere Produktions-Chargen auch an einer Korrektur im Chip-Design gearbeitet werden - darauf deutet zumindest die Tatsache hin, dass Intel eine Reihe von schon hergestellten CPUs aus dem Handel nimmt.
Erste Hinweise auf den Bug fand man vor einiger Zeit schon seitens der HardwareLuxx-Community. Weitere Nachforschungen stellten dann die Mitarbeiter der Great Internet Mersenne Prime Search (GIMPS) an. Diese konnten den Fehler reproduzieren, wenn sie auf Skylake-Rechnern ihre Prime95-Software anwarfen, um auf die Suche nach weiteren Primzahlen zu gehen.
Und genau solche komplexen mathematischen Berechnungen - wie etwa die Multiplikation extrem großer Zahlen - sind laut Intel auch nötig, um die Prozessoren durch den Fehler zum Absturz zu bringen. Nachgewiesen werden konnte das Problem sowohl beim Betrieb der jeweiligen Rechner mit Windows und Linux.
Konkretere Informationen wurden bisher von Intel noch nicht veröffentlicht. Der fragliche Patch dürfte aber in erster Linie dafür sorgen, dass betroffene Bereiche in der Architektur bei den fraglichen Berechnungen nicht in Anspruch genommen werden. Ansonsten dürfte für weitere Produktions-Chargen auch an einer Korrektur im Chip-Design gearbeitet werden - darauf deutet zumindest die Tatsache hin, dass Intel eine Reihe von schon hergestellten CPUs aus dem Handel nimmt.
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