Windows 10 Herbst-Update: Leistungsschub für Intel 'Skylake'-CPUs

Skylake, Intel Core i5, Intel Skylake, Intel Core i7-6700K Bildquelle: Intel
Als Intel seine neuen neuen Core-Prozessoren auf Basis der "Skylake"-Architektur präsentierte, kündigte man auch ein neues Feature namens Intel Speed Shift an. Jetzt belegen erste Tests, dass die Technologie, bei der die Steuerung der Taktrate der CPU-Kerne vom Betriebssystem in die Hardware selbst verlegt wird, in Verbindung mit dem Windows 10 Herbst-Update tatsächlich Leistungsvorteile bringt.
Wie PCPerspective bei einer Reihe eigener Tests mit dem Microsoft Surface Pro 4 und dem neuen Lenovo Yoga 900 feststellte, kann Windows 10 in der neuen Version 1511, die in Form von Build 10586 seit einigen Tagen als sogenanntes Herbst-Update ausgerollt wird, tatsächlich erstmals die Vorteile der Intel Speed Shift Technologie nutzen.

Das große Herbst-Update für Windows 10
Das alles ist neu
Die Kollegen verwendeten drei verschiedene Tests, um die Nutzung der Speed-Shift-Technik nicht nur nachzuweisen, sondern auch eventuelle Leistungsvorteile zu messen. Es kam eine spezielle von Intel entwickelte App zum Einsatz, die einen plötzlichen Anstieg der Belastung der CPU verursacht, sowie die bekannten Benchmarks SunSpider und WebXPRT.

Touchscreen-Lag wird bekämpft Bei der Test-Software von Intel geht es vor allem darum zu prüfen, wie schnell das jeweilige Gerät auf eine Touch-Interaktion reagieren kann, denn die dabei auftretenden Verzögerungen zwischen dem, was der Nutzer mit dem Touchscreen macht, und dem, was das Gerät als Reaktion darauf anzeigt, sind es, um die es bei Speed Shift unter anderem geht. Im Grunde versucht man dabei das gleiche Problem zu bekämpfen, das bei Android-Smartphones im Vergleich zu Apples iOS-Geräten immer wieder kritisiert wird - während iPhone & Co praktisch ohne Verzögerung scrollen, hängt der Bildschirminhalt unter Android stets ein wenig nach.
Intel Speed Shift Tests mit Windows 10 Build 10586Surface Pro 4: Speed Shift lässt... Intel Speed Shift Tests mit Windows 10 Build 10586...die CPU schneller 'anspringen'
Hat man dank Speed Shift nun die Entscheidung darüber, wann und wie stark eine CPU hochtakten soll, um eine bestimmte Aufgabe zu erledigen, vom Betriebssystem in den Prozessor selbst verlegt, lässt sich laut PCPer anhand der in den Diagrammen gezeigten blauen Linie sehr leicht nachvollziehen, dass der Prozessor unter Windows 10 Build 10586 schneller auf seine maximale Geschwindigkeit hochschaltet. Die grüne Linie zeigt, dass der Chip auf dem gleichen Gerät mit der ersten finalen Ausgabe von Windows 10 noch deutlich länger braucht.

Intel Speed Shift Tests mit Windows 10 Build 10586Intel Speed Shift Tests mit Windows 10 Build 10586Intel Speed Shift Tests mit Windows 10 Build 10586Intel Speed Shift Tests mit Windows 10 Build 10586

Im Alltag fällt der Unterschied vor allem bei Aufgaben auf, die normalerweise leichte Verzögerungen zwischen der Nutzerinteraktion und der daraufhin erfolgenden Darstellung der Bildschirminhalte beinhalten. Sowohl beim Surface Pro 4 als auch beim Yoga 900 soll zum Beispiel das Scrolling im Browser merkbar flüssiger sein, wenn Intel Speed Shift greift. Die Technologie erfüllt also ihren Zweck, denn sie verkürzt die Zeit, die der Prozessor braucht, um seine Leistung einer Aufgabe anzupassen.

Benchmarks belegen bessere Performance

Auch in Benchmarks ließ sich der Effekt laut den Tests der Kollegen bereits nachweisen. Sowohl das Tablet als auch das neue 2-in-1-Modell von Lenovo erzielten bei der Verwendung von SunSpider und WebXPRT jeweils bessere Ergebnisse. Während bei SunSpider im Browser-Test mit Chrome jeweils eine Verbesserung um 5 bis 8 Prozent nachgewiesen werden konnte, fielen die Werte bei WebXPRT mit seinen Tests sogar um 22 bis 34 Prozent besser aus.

Auch unter "realen" Bedingungen war die Verbesserung nachweisbar, was anhand einer verkürzten Reaktionszeit des Rechners beim Scrolling im Browser belegt wurde. In Verbindung mit dem Microsoft Edge-Browser erzielte das System mit aktiviertem Speed Shift unter Windows 10 Build 10586 ein um 72 Prozent besseres Ergebnis, während die Performance-Steigerung mit Chrome noch immer gut 41 Prozent betrug. Bei der Nutzung von Google Maps in Chrome fiel das Resultat um 20 Prozent besser aus.

Dem Bericht zufolge sollen sowohl das Surface Pro 4, das Surface Book und das Yoga 900 sowie die meisten anderen Geräte und Mainboards mit Intel "Skylake"-SoCs von der Integration der Unterstützung für Speed Shift in Windows 10 Version 1511 profitieren können. Die Verbesserungen sind dabei angeblich auch bei der Verwendung einer Maus als Eingabegerät nachvollziehbar heißt es. Insgesamt dürften also die "Skylake"-basierten Systeme mit Windows 10 Build 10586 eine größere Reaktionsfreudigkeit bieten können.

Microsoft Surface Pro 4 bestellen
  • 12,3 Zoll PixelSense Touchscreen-Display
  • Windows 10 Pro Betriebssystem
  • Nur 786 g bzw. 766 g
  • Surface-Stift im Lieferumfang enthalten
128 GB SSD / Intel Core m3 / 4 GB RAM 999 €
128 GB SSD / Intel Core i5  /  4 GB RAM 1.099 €
256 GB SSD / Intel Core i5  /  8 GB RAM 1.449 €
256 GB SSD / Intel Core i7  /  8 GB RAM 1.799 €
256 GB SSD / Intel Core i7  / 16 GB RAM 1.999 €
512 GB SSD / Intel Core i7  / 16 GB RAM 2.449 €
Bitte beachten: Das "Microsoft Surface Pro 4 Type Cover" kann bei der Vorbestellung optional dazubestellt werden. Dieses erhöht den Preis dann jeweils um 149,99 Euro.
Skylake, Intel Core i5, Intel Skylake, Intel Core i7-6700K Skylake, Intel Core i5, Intel Skylake, Intel Core i7-6700K Intel
Mehr zum Thema: Windows 10
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren5
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 04:10 Uhr 3x Brillance Intensiv-Color-Creme 890
3x Brillance Intensiv-Color-Creme 890
Original Amazon-Preis
12,75
Im Preisvergleich ab
4,25
Blitzangebot-Preis
10,19
Ersparnis zu Amazon 20% oder 2,56

Tipp einsenden