Windows 10 Build 9901 geleakt: Cortana & viele weitere Neuerungen

Windows 10, Windows 10 Build 9901, Windows 10 Technical Preview for Consumers Bildquelle: The Collection Book
Microsoft arbeitet unter Hochdruck daran, die Veröffentlichung einer mit diversen neuen Features ausgerüsteten neuen Vorabversion von Windows 10 vorzubereiten. Jetzt ist mit Windows 10 Build 9901 eine neue Entwicklerversion an die Öffentlichtkeit gelangt, die als Windows 10 Technical Preview for Consumers bezeichnet wird.
Vermutlich wird Microsoft diese Bezeichnung auch für die am 21. Januar 2015 erwartete neue Version verwenden, doch dank des Leaks, bei dem die Build 9901 über ein bekanntes Filehosting-Portal erhältlich ist, kann man schon jetzt einen Blick auf die für Privatanwender geplanten Neuerungen werfen. Windows 10 Build 9901 enthält diverse Veränderungen, zu denen eine dunkle Taskleiste, Cortana-Unterstützung, eine neue Xbox App, ein überarbeitetes Einstellungsmenü und vieles mehr gehören.
Windows 10 Build 9901Cortana in Windows 10

Cortana funktioniert

Die vermutlich wichtigste Neuerung dürfte die Integration des Sprachassistenten Cortana sein, der nun in einer wenn auch begrenzten Funktionalität bereits genutzt werden kann. Wie das in der letzten Woche veröffentlichte Video bereits andeutete, wird Cortana künftig auf Wunsch die Rolle der bisher verfügbaren Suchfunktion übernehmen. Ähnlich wie unter Windows Phone kann man mit Cortana also nicht nur das Internet durchsuchen, sondern auch das Bing-basierte Backend nutzen, um diverse Informationen zu Wetter, Nachrichten, Kontakten und ähnlichem abzufragen, oder auch Erinnerungen anzulegen und Notizen vornehmen lassen.

Noch ist Cortana natürlich nicht voll funktionstüchtig, doch die Optik ist in der neuen Build 9901 schon deutlich aufpoliert worden und eine Reihe von simplen Funktionen wie Anfragen zum Wetter sind schon jetzt möglich. Darüber hinaus hat Microsoft eine Reihe von optischen Veränderungen vorgenommen, von denen natürlich vor allem die Verwendung einer stark abgedunkelten Taskleiste besonders ins Auge sticht. Klickt man auf die Suchlupe, öffnet sich nicht nur Cortana, sondern auch die schon bei früheren Windows-Versionen optional enthaltene Suchleiste.

Dunkleres Design & neue Xbox-App

Es gibt eine Reihe von Stellen, an denen sich zusätzlich zur Taskleiste deutlich erkennen lässt, in welche Richtung es beim Design der nativ in Windows 10 enthaltenen Anwendungen gehen soll. So wurde zum Beispiel der Taschenrechner auf dem Desktop ebenfalls angepasst - genauso wie einige der jahrelang vernachlässigten "kleinen" Hilfsmittel wie der Sound-Recorder. Windows 10 Build 9901Dunkle Tastleiste in Windows 10 Besonders deutlich wird die neue Marschrichtung beim Design aber anhand der in der neuen Vorabversion enthaltenen neuen Xbox-App. Diese bietet einen breitangelegten Zugang zu Microsofts Xbox-Ökosystem, so dass man unter anderem auf Achievements, Freundeslisten, Aktivitäten-Streams und die Shopping-Plattform von Xbox zugreifen kann. Offenbar will man also Xbox zu einer Art Steam machen und damit auch den PC an Bord holen.

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Das Design wirkt insgesamt sehr dunkel und orientiert sich dabei am von Windows Phone bekannten Look mit einfach gestalteten Symbolen, einer übersichtlichen Struktur und einer wohl vor allem auf die anzuzeigenden Inhalte fokussierten Gestaltung. Ähnlich sieht es auch bei der nun erstmals enthaltenen Beta-Version einer neuen Windows Store-App aus. Diese ist ebenfalls in einem simplen Design mit vielen dunklen Flächen gehalten. Funktionell wurde nun die Möglichkeit zum Herunterladen von Musik und Videoinhalten wie Filmen und TV-Shows hinzugefügt - bisher werden diese über die Xbox-Dienste bereitgestellt und nicht im Windows-eigenen Store, so dass Microsoft hier offensichtlich die Vertriebswege neu ordnet.

Darüber hinaus gibt es mit Sicherheit noch weitere Veränderungen, die innerhalb der kommenden Tage bekanntwerden dürften. Unter anderem scheinen die Arbeiten an dem "Continuum" genannten Feature für das leichte Unschalten zwischen Desktop und Metro-Startscreen voranzugehen, so dass bereits eine nicht funktionsfähige Ausgabe eines neuen, den kompletten Bildschirm ausfüllenden Startmenüs zu sehen ist.

Microsoft hat außerdem wie erwähnt die Einstellungen-App erheblich verbessert und in der neuesten Build integriert. Diese ermöglicht inzwischen den Zugriff auf fast alle Einstellungsoptionen, so dass man die alte Systemsteuerung kaum noch in Anspruch nehmen muss, um Änderungen vorzunehmen. Gleichzeitig ist das "Settings"-Symbol aus der weiterhin zumindest bei Touchsystemen zugänglichen Charms-Bar verschwunden. Ebenso neu ist eine App namens "Getting Started", die wohl einen schnellen Einstieg in die Nutzung von Windows 10 ermöglichen soll. Gleichzeitig informiert das Tool über die wichtigsten Veränderungen.

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