CeBIT: BSI schlägt Alarm wegen Internet-Kriminalität

Datenschutz Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat sich auf der CeBIT besorgt über die Entwicklung der Internet-Kriminalität geäußert. Die Bedrohungslage sei auf anhaltend hohem Niveau, hieß es.

"Vor allem die immer weiter voran schreitende Professionalisierung der Internetkriminalität bereitet uns Sorge", sagte BSI-Präsident Udo Helmbrecht. So sind Herstellung und Einsatz von Schadprogrammen mittlerweile international arbeitsteilig organisiert. Sie verhelfen den Kriminellen zu Gewinnen in Milliardenhöhe - und das bei vergleichsweise niedrigem Risiko.


Aus technischer Sicht lässt der Lagebericht 2009 im Vergleich zum vorangegangenen Bericht von 2007 einige Trends erkennen: Steigerungen sind sowohl im Aufkommen von Sicherheitslücken, die von einem entfernten Angreifer ausgenutzt werden können, als auch in der Anzahl von Denial-of-Service-Angriffen, bei denen Internetseiten lahm gelegt werden, festzustellen.

Der Anteil von Spam-Mails am E-Mail-Verkehr hat sich ebenfalls weiter erhöht. Auch die Zahl von Drive-by-Downloads nimmt zu. Dabei laden Anwender praktisch "im Vorbeisurfen" unbewusst schädliche Software von manipulierten oder präparierten Webseiten herunter.

Eine qualitative Veränderung lase sich im Aufbau von Schadprogrammen feststellen. so das BSI. Diese würden immer komplexer. Trojanische Pferde können inzwischen über eine Backdoor- und Spyware-Funktion verfügen, einen Keylogger verwenden und den befallenen Rechner zusätzlich an ein Bot-Netz anschließen.
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""Vor allem die immer weiter voran schreitende Professionalisierung der Internetkriminalität bereitet uns Sorge", sagte BSI-Präsident Udo Helmbrecht. So sind Herstellung und Einsatz von Schadprogrammen mittlerweile international arbeitsteilig organisiert." Ja stimmt das BKA hat sogar ihre eigene Schadsoftware entwickelt...
 
@Shadow27374: Sie machens doch nur den anderen führenden Demokaturen (oder Diktokratie?) nach...
 
Das Problem ist, dass die Polizei einfach nicht weiß, wie sie damit umgehen soll. Wie soll bitte die Polizei nen Betrugsfall untersuchen, wenn der Betrüger nen Proxy benutzt hat, der nichts geloggt hat? Und außerdem ist es ja keine Selbstverständlichkeit, dass sich ein Polizist im Internet überhaupt auskennt. Die nötigen Spezialisten im BKA und in den LKAs sind zahlenmäßig extrem unterlegen...Und die Antwort darauf von der Politik? Schäuble!! -.- Der weiß selber nicht so genau, was er machen soll, also fällt ihm auch nur Bundestrojaner und Logging ein...
 
BSI schlägt Alarm wegen Staats-Kriminalität __>Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat sich auf der CeBIT besorgt über die Entwicklung der Staats-Kriminalität geäußert. Die Bedrohungslage sei auf anhaltend hohem Niveau, hieß es. Erst vor kurzem wurden der Datenschutz aufgrund sogenannter "Antiterrorgesetze" ausgehebelt. Zudem wird eine Zentralisierung der Datenhaltung des Bundes angestrebt, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar äußerte sich besorgt. Es sei zu befürchten, daß sowohl die Anti-Terror-Datei, als auch allgemeine Daten der Bundesbürger - demnächst in Form des elektronischen Personalausweises - in einer zentralen Datenbank gespeichert und abgerufen werden könnten. Die Zahl der Zugriffsberechtigten, vor allem auf sensible Personendaten, Krankenakten und "Profile" erhöhe sich um ein vielfaches. Somit wäre der gläsernde Bürger nahezu real. ......sone schlagzeile bringt keiner wa... :-)


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