Hunderttausende Webseiten mit Schadcode infiziert
Nicht nur private Webseiten sind von diesem Problem betroffen, auch Organisationen wie die Vereinten Nationen (UN) und Regierungen wie die von Großbritannien konnten das Problem bestätigen. Die Sicherheitsexperten aus dem Hause Websense haben herausgefunden, dass der Schadcode insgesamt acht Sicherheitslücken nutzt, um den Trojaner zu installieren.
Der Schadcode gelangt auf die Server, indem die Angreifer eine verschlüsselte SQL-Anfrage als Parameter an .asp- und .aspx-Webseiten senden. Sie gibt alle Textfelder zurück und soll dort den JavaScript-Code einschleusen. Serveradministratoren sollten ihre Logfiles entsprechen überprüfen.
Formuliert man bei Google eine Suchanfrage, um infizierte Webseiten zu entdecken, erhält man rund 290.000 Treffer - in Deutschland jedoch nur knapp 600.
Weitere Informationen: Meldung von Websense
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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