EU-Kommission hielt Piraterie-Studie zurück, weil Ergebnis nicht 'passte'

Welchen Einfluss hat Piraterie auf Verkäufe? Das ist eine Frage, die sogar älter als das allgemein verfügbare Internet ist. Denn bereits Kassetten galten als "böse". Freilich ist digitales Filesharing besonders einfach, die Frage ist aber auch heute ... mehr... Eu, Günther Oettinger, Eu-kommissar Bildquelle: Jacques Grießmayer - Wikipedia Eu, Günther Oettinger, Eu-kommissar Eu, Günther Oettinger, Eu-kommissar Jacques Grießmayer - Wikipedia

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Warum wundert mich das bloß nicht?
Wo doch immer alles so freiheitlich demokratisch im sinne des Volks zugeht?
 
"bei Games, (...) half Piraterie den Verkäufen sogar etwas auf die Sprünge"
Die Hersteller könnten hier auch selbst etwas nachhelfen und wieder brauchbare Demos veröffentlichen. Über Platformen wie Steam sollte es doch kein Problem sein.
 
@Link: Das stimmt. Demos sollten endlich wieder breit verfügbar werden. Zu Xbox 360 Zeiten waren Demos ja teilweise sogar noch Pflicht.

Ich finde es gut, das MS zu Forza Motorsport 7 so früh eine Demo veröffentlicht hat.
 
@Edelasos:
Ich meine ich habe es in einer Gamestar-Ausgabe gelesen wo sich Entwickler bezüglich den ausgestorbenen Demos geäußert haben.

Deren Argumentation war schon durchaus nachvollziehbar. Kurz: Das Aufwand/Nutzungsverhältnis ist schlecht. Viele Teams haben sich dann dafür entschieden diese Zeit besser in die Fertigstellung des Spiels zu investieren.

Einige Entwickler sprachen auch häufig darüber was so alles nur für eine Demo gemacht werden musste und das war wohl einiges.
 
Ob es wirklich Einbussen gibt oder nicht ist eigentlich egal: Fakt ist doch, dass ein Individuum etwas kostenlos konsumiert, was eigentlich NICHT Kostenlos ist.
Und das ist meiner Meinung nach Diebstahl. (Oder wieso ist es nicht Diebstahl?)

PS: Ich möchte, das die - erklärt werden. Ich verstehe diese nähmlich nicht.
 
@Edelasos: weil bei einem Diebstahl der Eigentümer den gestohlenen Gegenstand nicht mehr hat.
 
@Link:
Also ist es nur Diebstahl wenn der Gegenstand Physisch existiert? Alles andere ist also Kein Diebstahl?

Also ist ja eigentlich das Klauen von Nutzerdaten auch kein Diebstahl? Diese wurden ja nur Digital gestohlen?! Das Opfer hat diese ja weiterhin.
 
@Edelasos: Ja. Im Gesetzestext wird ausdrücklich "bewegliche Sache" genannt. Kannst ja selbst alles dazu nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Diebstahl_(Deutschland)
Unter https://de.wikipedia.org/wiki/Datendiebstahl kannst du auch im ersten Satz schon nachlesen, dass das Wort Diebstahl dort eigentlich falsch ist, da die Daten nur Kopiert aber nicht entwendet werden.
 
@Link: Dann nennt man es halt Betrug. Wie wenn man eine Dienstleistung in Anspruch nimmt ohne die Absicht zu haben, sie zu bezahlen.
 
@mh0001: (Computer-)Betrug ist es nur dann, wenn man z.B. bei einem legalen Streaminganbieter durch Umgehung der Sicherheitsschranken in die Systeme eindringt und so die Inhalte konsumiert. Lädt man z.B. von einem OCH runter, ist es kein Betrug.
Ich verstehe nicht, warum ihr beide so ein Problem damit hat es beim Namen zu nennen: Urheberrechtsverletzung.
 
@Edelasos:
Da es nicht rechtends ist, das hat niemand in Frage gestellt.
Jedoch entzieht dieser Bericht jeder Schadensersatzklage von Abmahn Anwälten die Grundlage.
Dort wurde bei einem gleichzeitigen Anbieten des Medienmaterials (Filesharing) immer mit der Begründung von Umsatzeinbussen teils horrende Schadensersatzklagen losgetreten. Der Bericht Zeigt, das dies total überzogen ist.
Dass es illegal ist, sollte jedem klar sein. Das man für ein Filesharing eines einzelnen Songs von einem angesagten Popkünstler teils Schadensersatzklagen im Bereich von mehreren Tausend Euro am Hals hat ist jedoch unverhältnismäßig und wird durch diesen Bericht auch belegt.
 
@Fichtenelch144: Die Summen von tausenden Euros kamen aber nicht, weil man sich ein Lied runter lud, sondern weil es auch zeitgleich mehrfach hochgeladen wurde! Und genau das beschert den Leuten den riesen Ärger. Das ist nämlich nicht der böse Raubmordkopierer, sondern jemand, der ein Werk ohne Vervielfältigungslizenz verbreitet. Und genau darum gehts bei den Fällen und um nichts anderes.
 
@SunnyMarx:
Ändert nichts daran das die Studie belegt das die geforderten Euros überzogen sind.
 
@Edelasos: Beim Diebstahl entsteht dem Eigentümer ein Verlust, das ist beim Digitalen "Diebstahl" nur gegeben wenn es ansonsten tatsächlich gekauft worden wäre.

Wenn es dann auch noch nur aufgrund des vorherigen (illegalen) Testmöglichkeit gekauft wurde ist es dann auch noch ein gewinn - zu dem Ergebnis scheint die Studie bei Spielen gekommen zu sein.
 
@0711: Ein Versuch einen illegalen Umstand zu legitimieren? Wortklauberei ändert nichts an dem Umstand, dass kostenpflichtige Inhalte oder Leistungen ohne erworbenes Recht (z.B Kauf) genutzt werden.
 
@Lostinhell78: Legitimieren oder nicht, es kann für den "Bestohlenen" von Vorteil sein wie die Studie zeigt. Wie derjenige dann damit umgeht ist dann seine Sache, es ist sein gutes Recht dagegen trotzdem vorzugehen...überhebliche Schadensersatzforderungen werden aber hoffentlich dank der Studie der Vergangenheit angehören
 
@0711: Die überzogenen Schadensersatzforderungen verschwinden auch, wenn die Sauger, Diebe oder das Gesocks aufhören Leistungen oder Güter zu beziehen, welche nicht durch eine Gegenleistung beispielsweise bezahlt oder sonst Rechtmäßig erworben wurden. Die Studie schließt Deinen Vorteil sicher nicht aus. Jedoch liefert sie auch keinen eindeutigen Beweis für diese ziemlich steile These. Und unabhängig vom möglichen Erfolg liegt immer noch ein illegaler Tatbestand zu Grunde. Der Zweck heiligt nicht alle Mittel.
 
@Lostinhell78: Letztlich ist es illusorisch zu glauen dass es keine rechtsbrüche mehr geben wird, strafen sollten allerdings angemessen zur tat sein.

Deine letzten 2 Sätze verstehe ich nicht, natürlich ist es illegal, hab ich ja geschrieben. Wie ein "rechteinhaber" hier reagiert ist dann seine Entscheidung aber das Strafmaß war seither oft auf einer Berechnung beruhend die ins reich der träume gehört
 
@Lostinhell78:
Wo wird den geschrieben das es Legal ist. Hier geht es um die Verhältnismäßigkeit.

Die Studie zeigt dabei eindrucksvoll das die von den Publishern maßgeblich geförderte Strafkataloge überzogen sind.
 
@Andy2019: Ob die überzogen sind, stört den legalen Konsumenten aber nicht. Willst Du allen ernstes die überzogene Preise für Waren oder überzogene Strafen in das Feld führen um Dein Handeln gegenüber einen Anbieter zu legitimieren? Überzogene Strafen kann es doch nur geben, wenn eine Notwendigkeit besteht sich oder die Interessen eines Mandanten oder gar seine eigenen Interessen zu waren. Wo kein Markt...Diese Studie zeigt aber so ganz und gar nicht an das da irgendwas überzogen wäre. Ich lasse mich gern unter Angabe der Seite eines besseren belehren. Entwicklungen werden durchaus aufgezeigt und in einem Segment lasse ich sogar die Annahme zu, das Raubkopien unter anderem ein positives Ergebnis gehabt haben können. Dabei werden dann aber andere Möglichkeiten, wie gestiegene Einkommen, gestiegenes Angebot,gestiegene Publisheraktivitäten oder gestiegene Akzeptanz digitaler Inhalte vollkommen aussen vor gelassen. Jedoch reflektiert diese Annahme 25% der Studie und träfe nur und ausschließlich auf diese zu. 75% der Bereiche sind aber davon nicht berührt, was unter statistischen Maßstäben einem signifikanten Anteil entspricht und eure Argumentation schlicht nach Ausreden aussehen läßt.
 
@Lostinhell78:
"Willst Du allen ernstes die überzogene Preise für Waren oder überzogene Strafen in das Feld führen um Dein Handeln gegenüber einen Anbieter zu legitimieren? "
Die wird von dir ins Feld geführt. In diesem Disskusionsstrang behauptet das keiner!

"Diese Studie zeigt aber so ganz und gar nicht an das da irgendwas überzogen wäre. Ich lasse mich gern unter Angabe der Seite eines besseren belehren"
Doch das zeigt sie, da die Unternehmen dahinter ihre Strafkataloge aufgrund ihrer hohen Verluste begründen. Die Studie zeigt jedoch das von hohen Verluste kaum die Rede sein kann.

"was unter statistischen Maßstäben einem signifikanten Anteil entspricht und eure Argumentation schlicht nach Ausreden aussehen läßt."
Du argumentierst auf falscher Grundlage. Keiner such hier nach Ausreden. Die Grundthematik ist hier lediglich ob die Strafen angemessen sind oder nicht. Nicht ob es hier sich um eine Gesetzesverstoß handelt oder nicht. So schwer kann es doch nicht sein dies zu unterscheiden.
 
@Andy2019: Dein letzter Satz in re3 ist mein Bezug und darin äußerst Du dich zu überzogenen Strafen. Davor sprichst Du die Verhältnismäßigkeit an. Ob Strafen angemessen sind legt aber nicht der Täter fest. Ob eine Strafe überhaupt notwendig ist, ist doch die essentielle Frage. Und da verkennst Du und quasi der halbe Thread hier, dass es das einfachste Ursache-Wirkungsprinzip ist. Kein Vergehen keine Strafe. Vergehen-Strafe. Aber ehrlich gesagt ist es mir egal. Mich interessieren die Strafen nicht, weil das was ich habe konnte und kann ich mir leisten. Was ich nicht habe, kann ich mir nicht leisten. So bin ich erzogen worden. Über normative Werte brauchen wir an der Stelle auch nicht diskutieren. Dein Standpunkt ist ok für mich. Und meiner...ist zumindest für mich auch ok und ist es zumindest jetzt noch auch für meine Kinder.
 
@Lostinhell78:

Korrekt ich eräußer mich da über überzogene Strafen. Ich kritisiere nicht das es dafür Strafen gibt. Auch beanspruche ich nicht das Recht dafür eine Strafe festzulegen.
Als mündiger Bürger kann ich jedoch meine Ansicht dazu teilen und die Meinung vertreten, das hier deutlich zu stark Lobby/Unternehmens Interessen durch die Gesetzgebung vertreten werden. Dies war ich aber auch vor der Studie schon. Mit dieser Studie fühle ich mich in meiner Ansicht bestätigt.

So wie ein Brotdieb keine 5 Jahre bekommen soll oder ein Mörder nur eine Bewährungsstrafe. Die Verhältnismäßigkeit ist das ausschlaggebende. Es sollen ja nicht Straftaten alle gleich bestraft werden, order forderst für einen Mord und einen Brotdieb die selbe Strafe? Schwere und Schuld der Strafe sollten das Strafmaß bestimmten und nicht irgendwelche Unternehmensinteressen, dessen Behauptungen von Millionenverlusten, welche jetzt auch durch eine Studie als überzogen entlarvt wurde.

Aber auch schon der gesunde Menschenverstand hat erkannt das erstmal a) es kaum igrendwelche sinvollen Möglichkeiten gibt den Schaden zu ermitteln und b) Schaden = Downloads * Preis nun wahrlich zu einem Dient und zwar dem Interesse des Unternehmens.
 
@Lostinhell78: Also ich hab ne Menge BluRays im Schrank stehen die ich nur gekauft habe weil mir der Film im "illegalen Gammelstream" gefallen hat und ich ihn in besserer Qualität sehen wollte.

Ich halte halt nichts davon die Katze im Sack kaufen zu müssen und das ist gerade bei Filmen immer der Fall. Trailer sagen a) nichts aus und b) spoilern sie bereits zuviel.
 
@Aerith: Eine Möglichkeit der Informationsbeschaffung sind aber auch Reviews. Nur so als Tip. Erfordert als Lösungsstrategie zwar Informationsbeschaffung, funktioniert aber auch.
 
@Lostinhell78: Es gibt keinen spoiler freien Weg Informationen über Filme zu beschaffen. Kunst ist dazu viel zu subjektiv. Hatte schon viele Filme mit großartigem rating bei denen ich den Tab mit einem "meh" geschlossen habe.
 
@0711:
Frage:
Würden 100% Der Leute, welche die Songs/Filme/Bücher/Programme kostenlos geniessen auf diese dinge verzichten wenn es KEINE MÖGLICHKEIT gäbe diese Kostenlos zu erhalten?
Das Glaube ich nicht.

Und somit ist ja eigentlich schon klar, dass die Firmen dadurch Umsatz entgeht?!

"Beim Diebstahl entsteht dem Eigentümer ein Verlust"
Also kann ich ab und an im Supermarkt Frischwaren klauen? Denn viele Lebensmittel welche das "Haltbarkeitsdatum" überschreiten werden ja oftmals noch immer weggeschmissen. (Vor allem am Samstag vor Ladenschluss). So Entsteht dem Supermarkt ja auch kein Verlust, da er es eh weggeschmissen hätte?!
 
@Edelasos: Nein, somit ist es nicht klar ob Firmen dadurch Umsatz entgeht...du blendest nämlich jene aus die xyz nicht kaufen würden wenn Sie keine "Testmöglichkeit" haben. Das wiegt offenbar die von dir genannte Gruppe zumindest im Spielebereich auf.

Das kannst du im falle des Supermarktbeispiels nicht mit Gewissheit sagen. Beim "Diebstahl" von Waren über dem MHD entsteht dem Supermarkt aber tatsächlich kein schaden (vorausgesetzt du verklagst ihn anschließend nicht wenn dir schlecht ist, kompliziertes thema).
 
@0711:
Bei einem Spiel kann ich das mit dem "zuerst" Testen noch glauben.
Bei einem Film aber eher nicht. Ein Film wird meistens nur 1-2 mal geschaut und somit glaube ich nicht, dass ein wirklich nennenswerter Teil der Personen die einen Film "kostenlos" schauen diesen dann danach noch kaufen (Man kann Filme auch Mieten -Aktuelle Filme kosten in SD Qualität 5-6 CHF)...Und der Nerd, der den selben Film innerhalb einer kürzeren Zeit mehrmals schaut wird den schon von Anfang an kaufen.

Bei der Musik glaube ich das mit dem "zuerst Testen" auch nicht: Auf Youtube kann man wohl jedes einzelne Lied kostenlos anhören. 1000 mal wenn es den sein muss. Also entfällt das "illegale" Downloaden fürs Testen eigentlich.

Klar kann ich das nicht mit Sicherheit sagen, aber es ist ein Beispiel. Dass wenn es zutrift genau das selbe ist.
 
@0711: Viele blenden auch aus, dass es sowohl bei Filmen, Spielen und auch Musik eben "zusammengehörende" Veröffentlichungen gibt und das illegale Herunterladen einer einzigen zum Verkauf mehrerer anderer führen kann.
Oft würden die Leute sogar bezahlen WOLLEN, aber können nicht. Wenn eine spannende Serie in den USA ein Jahr oder zumindest Monate eher erscheint, dann muss man sich als Fan irgendwie illegal bedienen - Spoilern so lange aus dem Weg zu gehen ist oft einfach unmöglich.
War bei mir bei Breaking Bad genau der Fall. Alle Staffel illegal gezogen, sobald sie auf Englisch verfügbar waren, und als die BluRay Collector's Box angekündigt wurde, war ich einer der ersten Vorbesteller.
In der Statistik tauche ich also zwei mal auf: ein mal als böser Warezer auf, der einen Betrag x€ als entgangenen Umsatz an Schaden anrichtete, und ein mal als Käufer, der echten Umsatz generierte. Leute wie mich gibt es vielleicht Hunderttausende. Und Hollywood behauptet dann, Hunderttausend mal x€ seien ihnen entgangen, ihnen in Wirklichkeit gar nichts entgangen ist, sondern sie sogar daran verdient haben.
 
@Edelasos: Oft entdeckt man aber weitere Filme derselben Reihe, desselben Regisseurs/Drehbuchautors/wem-auch-immer oder mit denselben Schauspielern. Oder weitere Songs/Alben derselben Band. Und wird Fan und findet immer mehr ähnliche Werke. Und kauft diese dann (später) auch.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man bspw. als Jugendlicher einfach nicht die Kohle hatte, überhaupt eine nennenswerte Anzahl an Medien zu kaufen. Damals gab es weder Spotify noch Netflix, also wurde illegal gesaugt. Und selbst Spotify und Netflix (und Amazon Video und dieses und jenes) kann man sich dann trotzdem z.T. nicht leisten, denn Videospiele gibt es ja auch noch, und "real life" etc.
Später steht man dann in Arbeit und Brot und hat gar nicht mehr die Zeit und Lust, sich immer illegal alles zu besorgen. Und dann kann man es sich auch leisten. Und dann freut sich Filmemacher X und Band Y, wenn ich deren Werke kaufe, von denen ich ohne vorheriges Warezen nie gewusst hätte.

Klar, das rechtfertigt das warezen nicht. Es ist immer noch falsch. Aber es zeigt zwei Dinge:
1. die Statistiken und Rechnungen über entgangene Umsätze und somit "Schaden" sind vollkommener Unsinn, denn das kann man letzten Endes nicht wirklich beziffern, und
2. das beste Mittel gegen Warez aus Sicht der Hersteller/Anbieter ist es, dem Kunden für sein Geld einen echten Mehrwert zu bieten, statt ihn zu gängeln. Steam, Netflix und Spotify sind ja nicht so erfolgreich, weil das Warezen schwerer geworden wäre - sondern weil sie sogar einfacher und besser als Warez sind.
 
@Edelasos: Deshalb sprach ich auch explizit vom spielebereich...in den anderen Bereichen kann es andere Faktoren geben die für den geschädigten positiv ausfallen können, habe ich aber nicht betrachtet...das haben zwischenzeitlich ja andere übernommen

Das Beispiel mit dem Supermarkt ist schlicht nicht passend und nicht dasselbe da es nicht abschätzbar ist
 
@0711: Fakt ist das die Vielfalt in allen Bereichen mittlerweile einfach gigantisch ist egal ob bei Spielen, Musik oder Büchern.

Absolut logisch ist somit das steigernde Bedürfnis etwas zu testen ob es den eigenen Ansprüchen genügt. Reviews und Testberichte sind leider auch wieder nur subjektive Eindrücke von anderen Personen. Ist eine interessante Marktlücke für die Industrie.

Etwas bizarr ist allerdings die Gleichsetzung von Piraterie und Diebstahl. Dem zu entnehmen wäre es ebenso Diebstahl wenn ein Musikstück vom Radio aufgenommen wird. Betrug ist es ebenso wenig sondern einfach Urheberrechtsverletzung.
 
@Edelasos: Alle sicher nicht aber sehr viele. Wenn ichs nicht im Netz einfach finde, dann eben nicht. Kann meine Zeit/Geld auch anders verbraten als auf Risiko zu spielen.

Unterm Strich hab ich einen Mangel an Zeit/Geld und zuviel mögliches Entertainment. In dieser Situation fängt man halt an zu prüfen eh man das Wenige was man hat ins Blaue schießt.
 
@0711: Die Studie offenbart leider keinen statistischen Zusammenhang, welcher eindeutig beweisen kann, dass illegale downloads für einen Anstieg der Verkaufszahlen taugen würden. Es dürfte mindestens genauso nahe liegen, das generell Kaufkraft, Akzeptanz digitaler Inhalte gestiegen sind. Auch wäre möglich, dass in Kombination der vorigen Faktoren noch erhöhte Publisheraktivitäten stehen. Monokausalitäten sollte eine Studie wenn schon eindeutig belegen. Diesen Beweis sehe ich nicht.
 
@0711: Ach, und warum besorgt man sich etwas illegal, dass man doch eigentlich überhaupt nicht haben will? Und wenn man es haben will, muss man halt eben auch dafür bezahlen. Ansonsten kann man auch heute noch Radiosender mitschneiden, so wie es vor 30 Jahren noch haufenweise Teenies gemacht haben!
 
@SunnyMarx: Zum Testen? Dann weiß man ob mans haben will oder nicht. Falls es dir nicht aufgefallen sein sollte habe ich die ganze zeit vom gaming Bereich gesprochen bei dem sich das auch in der Studie entsprechend äußert

Für Musik kann man sich diese auch einfach von YouTube und co runterziehen
 
@Edelasos: Es ist kein Diebstahl da du niemandem etwas wegnimmt. Es entsteht kein Schaden. Aus Sicht der Firma ist das Resultat von den beiden Ereignissen

"content nicht konsumieren"
und
"content illegal saugen"

genau das gleiche: keine Einnahmen.
 
@Aerith: Du siehst das aber nur aus Nutzersicht.

Die Firma sieht das genau umgedreht.

"content illegal konsumieren"
und
"content legal konsumieren".

Und genau daraus wird dann ein Schuh. Der Firma entgehen Gewinne, wenn jemand sich einen Song besorgt, ohne dafür zu bezahlen. Aber hier werden jetzt mit penetranter Sicherheit wieder jede Menge Argumente dagegen aufgefahren. Wirklich objektiv ist in der Hinsicht echt kaum einer bereit, zu diskutieren.

Meine Fresse... Eigentlich sollten sich Künstler echt mal ein Jahr zusammen reißen und einfach 365 Tage absolut keinen einzigen Pieps veröffentlichen. Von Rock bis Pop, von Metal bis Techno... Quer beet einfach keine Neuerscheinungen mehr! Ob die ganzen Knalltüten dann begreifen würden, was abgeht, wenn die ihre Quellen abdrehen?
 
@SunnyMarx: Eh nein.

Es ist eben genau aus Firmensicht. Die Firma unterscheidet nur 2 Fälle:

-Hat content gekauft
-Hat content nicht gekauft

Die Firma weiß nicht WARUM der Nutzer content nicht kauft. (Aber Piraterie ist hier immer ein geeigneter Sündenbock anstatt hirnrissige Vertriebsmethoden, drakonische DRM, überzogene Preise, etc zu hinterfragen)

Mit Sicherheit gibt es Leute die geizig sind und allein aus Geiz saugen. Ja, in der Hinsicht würde ich dir dann zustimmen.
Es gibt aber auch viele Minimalverdiener, die einfach nicht genug Knete haben. Wenn die sich das dann saugen, macht es für die Firma keinen Unterschied, da sie streng genommen nicht zur Zielgruppe gehören.

Konstruiertes Beispiel: Ich bin Hartzi, möchte aber einen Ferrari. Einen Ferrari werde ich mir nie leisten können. Ich habe aber einen Replikator, der es mir ermöglicht den Ferrari meines Nachbarn ohne Schaden für meinen Nachbarn zu kopieren und mein Nachbar hat nichts dagegen.
Hab ich jetzt Ferrari bestohlen? Hat Ferrari jetzt Umsatzeinbußen?
Wohl kaum.
 
@Aerith: In jedem Fall hast Du das Gesetz gebrochen. Und ob Du als Hartzi die Karre volltanken kannst, möchte ich doch stark bezweifeln. Mal abgesehen von den anderen laufenden Kosten wie Steuer und Versicherung.

Ganz klarer Fakt ist, dass sich heute viel mehr Leute Dinge leisten wollen, die sie sich überhaupt nicht leisten können. Und anstatt auf etwas hinzusparen, wird es gerade im digitalen Bereich halt eben einfach kopiert. Und das ist einfach nicht in Ordnung! Und die Industrie versucht, ich muss zugeben erfolglos, ihre Werke vor nicht erlaubtem Kopieren, zu schützen.

Das funktioniert nicht einmal bei Geräten. Die Chinesen kopieren auf Teufel komm heraus. Und ständig werden Produkte vernichtet, wo Nike drauf steht, aber Nike nicht drin steckt. Und den Bereich kann man besser mit digitaler Vervielfältigung vergleichen. Letzten Endes kostet es den ehrlichen Kunden und den Staat (also wir alle).
 
@Aerith: Am Ende ist es eine Sache der Erziehung bzw. Der Moral. Wenn ich es mir nicht leisten kann, kann ich es auch nicht illegal beschaffen. Ob Preise überzogen sind, ist kein Argument für illegales Handeln. Wenn ich die Kohle nicht hab, gibt es das eben für mich nicht. DRM obliegt wohl der Industrie und ist am Ende wohl mehrheitlich als Schutz vor Warezern immer überzogener geworden. Und sorry aber das Beispiel mit dem Replikator beim Harzi. Soll sowas als Argumentationsbeispiel herhalten?
 
@SunnyMarx: War mir so klar, das du die laufenden Kosten erwähnst. :D
Aber inwiefern ich da ein Gesetz breche wenn ich durch nen Replikator fahre musst du mir nochmal erklären.

Du hast schon ganz richtig erkannt: letztenendes kann man die kopiererei nicht stoppen und belastet / nervt / vergrault nur die Menschen die bereit wären dafür zu zahlen. Regionale Lizenzgeier bei Serien sind dafür wohl das Beste Beispiel.
 
@Lostinhell78: Wenn man zu Transferleistungen in der Lage ist: ja. Dann ist das ein Argument, da es genau das Szenario hat: du kopiert etwas für dich selbst ohne das jemand finanziellen Schaden erleidet.

Denn das ist die Crux: Ich habe das Geld nicht. Ich stehe also nicht mal als potentieller Kunde zur Verfügung. Welchen Unterschied macht es dann für die Firma ob ich kopiere oder einfach nur nicht konsumiere?

Richtig: KEINEN.
 
@Aerith: Gedankliche Transferleistungen sind ok, solange man keine abstrakt konstruierten Fälle anführt, welche nach dem hätte hätte Fahrradkette Prinzip gebaut sind. Richtig ist, wenn kein Geld kein Konsum. Falsch ist, wenn kein Geld, trotzdem Konsum. Das sollten Papa und Mama vermittelt haben. Ich hoffe Deine Kinder, sofern Du in der glücklichen Lage bist welche zu haben, lernen von Dir auch richtig von falsch zu unterscheiden.
 
@Aerith: Und nein ich will Dich gar nicht angreifen. Meine Sicht weicht offensichtlich erheblich von Deiner ab, was für mich auch ok ist. Nur wundere Dich dann eben nicht, wenn ein Anwalt ein Schreiben schickt weil Du erwischt wurdest.
 
@Lostinhell78: Mir wird kein Anwalt mehr ein Schreiben senden, da meine wilden "ARR!" Tage schon lange vorbei sind. Ich hab gar nicht mehr die Zeit so viele Filme zu schauen das ich da in finanzielle Schwierigkeiten kommen würde wenn ich die kaufen wollte.
Musik gibts auf OCHs ohne Sorgen und steam sales machten für mich das langwierige saugen von gecrackten games vor Jahren überflüssig. Hab da eh ein riesen backlog und komm ned dazu.

Was die Abstraktheit angeht: Klar ist mein Modell absolut akademisch und realitätsfern. Es sollte auch lediglich eine Aussage verdeutlichen, und zwar das den Firmen eben kein Schaden entsteht.Die Annahme der Firmen, dass deren Profit großartig steigen würde wenn es Piraterie nicht gäbe ist genauso konstruiert. Es gibt schlicht und ergreifend bedeutend schwerwiegendere Faktoren die es dem user leidig machen Geld in die hand zu nehmen.
Idiotische Lizenzkriege und eine blödsinnige Fragmentierung des Streaming Marktes, gekoppelt mit überzogenen Wartezeiten dürften die Piraterie da absolut in den Schatten stellen.

PS: die - sind nicht von mir. ^^
 
@Aerith: Wenn kümmern Minus? Das ist doch nur ein Zeitvertreib für Kiddos ohne Argumente aber einem unruhigen Zeigefinger^^
 
@Lostinhell78: Eine gesunde Einstellung. :D
 
@SunnyMarx: Manche Musiker sollten wirklich keine Musik mehr veröffentlichen oder zumindest das was sie als Musik bezeichnen, dann sind nämlich nicht mehr die Raubkopierer schuld am geringen Umsatz, sondern die Konsumenten fangen vielleicht an zu begreifen, das die von der geldgierigen Musikindustrie nur zum Anschaffen von Geld genutzt werden ohne eine angemessene Gegenleistung.
 
@Haggi20: Musik kann nur Erfolgreich sein, wenn es Menschen gibt, denen sie gefällt. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Und wenn jemand die Musik, die in Massen auf den Markt geworfen wird, gefällt, soll es Dir doch einfach egal sein, oder irre ich da? Es zwingt Dich ja keiner, die Musik zu hören.
 
@Haggi20: Wenn die Leistung im Verhältnis nicht passen würde, sehe ch keinen Grund es wie auch immer zu konsumieren.
 
@SunnyMarx: Das ist das wirklich unheimliche. Man fragt sich was für menschen das sind denen dieser schräge Rotz gefällt. Vllt spielens die Radios auch nur auf Gedeih und Verderb bis es den Leuten in den Schädel gedroschen ist.
 
Erinnert an den staatlich in Auftrag gegebenen Bericht von Deutschland, in welchem die unangenehmen Stellen zur Verarmung der Bevölkerung und Umverteilung nach oben entfernt wurden.
 
Alles im Sinne der Bürger
 
@0711: Tja, es geht eben nichts über stupides Grundvertrauen. ;) Der kommende Sonntag wird es wieder zeigen.
 
Einfach eine schweinerei, es werden gefühlt immer mehr infos zurückgehalten oder unterm tisch gekehrt da der normale bürger ja vor sich selbst geschützt werden muss oder es einfach nicht passt um extrem fragliche gesetze durchzusetzen.
Genauso mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz/hatespech mist, wo nur halbwarheiten verbreitet wurden und zwar nur das was dem mist geholfen hat.
Gibt sicher noch etliche andere fälle wo man hochgradig verarscht wird..
 
@Finsternis: Die Wahrheit könnte dich verunsichern
 
Die Wahrheit liegt in der Verbreitung. Egal ob legal oder illegal, alle haben was davon.
Was wollt ihr denn, die totale Überwachung. China hat es geschafft. Und wann kommen wir ?
 
@Latschuk: "Die Wahrheit liegt in der Verbreitung."

Das erklärt, warum sich unsere Regierung und ihre Medien diesbezüglich bemerkenswert oft in Zurückhaltung üben. ;)
 
Das ist aber auch eine Unverschämtheit des Auftragnehmers der die Studie durchgeführt hat - normal sollte doch das Ergebnis rauskommen was vom Auftraggeber gewünscht wird...
 
Dieser opportunistische "Mistplatz", der sich auch EU bzw. EU-Politik nennt, muß endlich aufgeräumt werden. Solche Leute haben in einer Demokratie keinen Platz! Aber das werde ich wohl nicht mehr erleben...
 
"Gelebte Demokratie"
 
@Lord Laiken: da hast du recht, Demokratie und EU-Kommision ...da passt keine Bild-Zeitung dazwischen^^
 
korruptes Pack!
 
Warez Szene ist nicht mehr so wichtig für EU, Eu konzentrieren auf ISIS Szene..
 
Es zählt für mich auch zu "Fake-News" wenn gewisse Wahrheiten dem Volk vorenthalten werden und genau ein solcher Artikel gehört für mich dazu. Wir werden eigentlich nur mit den Infos versorgt die für uns gut sind.
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