WannaCry: Kaum negative Auswirkungen auf das Vertrauen in Microsoft

Die jüngste Ransomware-Angriffswelle mit dem Namen WannaCry hat eine Zeit lang die Technikwelt in Angst und Schrecken versetzt, betroffen waren davon alte bzw. ungepatchte Windows-Rechner. In Bezug auf Schuldzuweisungen waren einige schnell zur ... mehr... Lücke, Ransomware, Erpressung, WannaCry, erpressungstrojaner Bildquelle: WannaCry Lücke, Ransomware, Erpressung, WannaCry, erpressungstrojaner Lücke, Ransomware, Erpressung, WannaCry, erpressungstrojaner WannaCry

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2100 Erwachsene stehen repräsentativ für 500.000.000 User (active Devices)? Ich weiß ja nicht ...
 
@Rumpelzahn: statistik!
 
@Rumpelzahn: 500.000.000 User zu befragen ist ja etwas schwierig, oder?
 
@RalfEs: Hm, nur mal ehrlich, 2100 User von 500.000.000 sind unter 1%. Das als repräsentatives Argument zu nutzen ist halt etwas ... merkwürdig.
 
@Rumpelzahn: Hast dich damit mal beschäftigt?
 
@Rumpelzahn: Du hast Dich mit dem Thema scheinbar noch nie beschäftigt. Umfragen müssen eine aussagekräftige Stichprobengröße haben, also nicht 1,2 oder 20. Aber 2100 ist definitiv groß genug. Für Wahlprognosen werden oft nur 1000 Menschen befragt - bei 80 Millionen Deutschen. Trotzdem sind die Prognosen durchaus brauchbar.
 
@Nunk-Junge: >>Für Wahlprognosen werden oft nur 1000 Menschen befragt - bei 80 Millionen Deutschen. Trotzdem sind die Prognosen durchaus brauchbar.<<

Nein, das sind sie nachweislich nicht. Sowohl beim Brexit als auch bei der Wahl des Präsidenten der USA lagen die so erzeugten Wahlprognosen mit ihren Voraussagen des Wahlergebnisses daneben.

Was nicht daneben lag waren biometrische Vorhersagemethoden nach dem OCEAN-Modell, welche auf Datensätze von etlichen Millionen Bürgern zurückgreifen, so die Persönlichkeit jedes einzelnen Wählers berechnen und dessen Entscheidungen daher sehr viel präziser schätzen können.

Trump hat das OCEAN-Modell übrigens für seinen eigenen Wahlkampf eingesetzt um zu wissen, wie er die meisten noch unentschlossenen Wähler für sich gewinnen kann. Wenn man die Art des Publikums zu dem man bei Wahlkampfveranstaltungen spricht vorher berechnen und seine Rede dann auf die noch unentschlossenen Wähler des jeweils bei einer Veranstaltung erscheinenden, speziellen Publikums zuschneiden kann, ist das eben ein Vorteil gegenüber Kandidaten die keine Einsicht in die Psyche und zusammensetzung ihres Publikums haben und sich auf konventionelle Umfragen verlassen.

Repräsentative Umfragen sind praktisch tot, weil man mit Methoden der Psychometrie die Entscheidungen eines Menschen und damit auch die einer ganzen Menschenmasse viel besser vorherberechnen kann als mit repräsentativen Umfragen.
 
Vielleicht haben die Leute ja begriffen, dass MS bereits vor Monaten einen Patch für aktuelle Betriebssysteme rausgebracht hat. Nach jahrelangen Warnungen bspw. vor Windows XP seitens MS kann ja wohl auch keiner behaupten, dass es nicht bekannt war. Und dennoch hat MS sogar Patches für Uralt-Windowse mittlerweile veröffentlicht, um dem Problem wenigstens einigermaßen Herr zu werden.

Ich sehe überhaupt keine Schuld bei Microsoft.
 
@Aloysius: "Ich sehe überhaupt keine Schuld bei Microsoft." Direkt für WannaCry nicht, aber man kann Microsoft durchaus vorwerfen, das Vertrauen in Windows Update die letzten Jahre beschädigt zu haben - durch miese Qualität der Updates und durch Missbrauch zum Verbreiten von Werbung.
 
@TiKu: Naja, wenn du das so viel besser kannst, dann fang bei MS an, die würden sich sicher freuen.
 
@Alphawin: Zumindest die Sache mit der Werbung hat nichts mit technischem Können zu tun.
Was die Qualität angeht, würde es schon reichen, wenn das Einspielen von Updates zuverlässig und schnell funktionieren würde. Mir ist keine andere Plattform bekannt, auf der das bloße Einspielen von Updates so schneckenlangsam (nicht alle Updates, aber zu viele) ist und noch dazu vergleichsweise häufig fehlschlägt.
 
@TiKu: Wie wäre es denn, wenn ihr Windows nicht durch das modifizieren oder löschen von systemeigenen Registry-Keys oder wichtigen Systemverzeichnisse-/ Dateien wozu auch der IE gehört, und auch auf irgendwelche fremden Systemtelemetrieabstellprogramme verzichten würdet? Dann gäbe es auch viel weniger Fehler beim Windows Update. Wenn ihr die Telemetriedienste von Windows abstellt, braucht ihr euch auch nicht darüber beschweren, dass die Updates immer fehlerbehafteter werden.
 
@eragon1992: Die Probleme treten auch auf unmodifizierten Systemen auf, und zwar sowohl unter Windows 7 als auch Windows 10.
 
@TiKu: Dir ist schon klar das MS Tausende von Hardware Konfigurationen unterstützen muss. Wenn da Hardwaredefekte oder Treiberfehler dabei sind, ist es keine wunder das es mit Updates immer wieder Probleme gibt.
Andere Firmen schaffen es ja nicht mal bei einer überschaubaren Menge an Hardware fehlerfreie Updates bereit zu stellen.
 
@Alphawin: Es gab Zeiten, in denen die Updates deutlich zuverlässiger waren und auch nicht für Werbung missbraucht wurden.
 
Microsoft ist da ja eigentlich auch kein Vorwurf zu machen. Wer seinen Rechner nicht auf dem aktuellen Stand hält (was spätestens seit Windows 8.x ja schon manuelle Eingriffe beim Auto-Update erfordert), ist selber Schuld.

Und als Unternehmen sollte man nur noch in Ausnahmefällen XP im Einsatz haben. Ja es gibt Fälle, da kann man es nicht verhindern. Aber zumindest sollten die Rechner dann vom Netz.
 
@Stratus-fan: "Wer seinen Rechner nicht auf dem aktuellen Stand hält..." Du liest wahrscheinlich heute das erste mal von WannaCry?! Informier dich mal über Zero Day Exploits ;)
 
@iHaX: Steinigt mich wenn ich falsch liege aber die Lücke über die WannaCry eindringte, ist in einem Sicherheitspatch im Januar geschlossen worden. Also da hat Stratus-fan nicht unrecht - immerhin waren gut 4 1/2 Monate Zeit.
 
@execUTe: ich werfe den ersten stein, MS hat das update im märz gebracht
 
@iHaX: und wannacry hat eine nicht bekannte/gepatchte lücke genutzt?
 
@iHaX: Vielleicht solltest Du das einmal tun. Der Angriffsvektor von WannCry (NetBios) war zum Zeitpunkt der Angriffswelle bereits fast 2 Monate gepatched (12. März 2017) und ist als von Microsoft als kritisch eingestuft worden. Auch das BSI hat der behobene Lücke am 15.3. bereits die Risikostufe "Hoch" zugewiesen. Nur Systeme ohne das Update waren betroffen. Das war selbst in Nicht-Technik-Publikationen wie der FAZ und Co zu lesen.

Quellen:
https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Warnmeldungen/DE/CB/warnmeldung_cb-k17-0435.html
https://technet.microsoft.com/de-de/library/security/MS17-010
 
@Stratus-fan: Sorry, aber WannaCry ist unter Windows XP -- selbst ohne installierte Patches dagegen -- gar kein Problem, da Windows XP den Verbreitungsmechanismus von WannaCry im lokalen Netz, der sonst ihn Firmen wahllos Windows 7/8 Rechner ohne nötige Nutzeraktion infizierte, gar nicht unterstützt.

Auch Kaspersky gab schon bekannt, dass es so gut wie keine mit WannaCry infizierten Windows XP Rechner im Internet gibt. Auf Windows XP kann man sich WannaCry eigentlich nur einfangen, wenn man den Fehler macht und MS Office benutzt und da ein mit einem entsprechenden Makro präpariertes Dokument öffnet. Dann ist aber auch nur der eine Windows XP Rechner auf dem das geschehen ist infiziert. Automatisch im lokalen Netzwerk auf andere Windows XP Rechner weiterverbreiten, wie das unter Windows 7 passiert ist, tut die Infektion sich von dem einen infizierten Windows XP Rechner nicht.
 
@monumentum!: "dass es so gut wie keine mit WannaCry infizierten Windows XP Rechner im Internet gibt" - liegt vermutlich daran das es *kaum* noch XP Rechner im Internet gibt.

Aber kommt doch sonst immer mit allen Möglichen Quellangaben, wo sind bei derartigen Behauptungen?
 
"Denn bei Firmen oder Privatpersonen, die simple Verhaltensregeln rund um die Themen Internet und Email befolgen und ihre PCs auf dem neuesten Stand hielten, hatte Wanna Cry keine Chance."
(pcgh)

Mehr gibt's meines Erachtens dazu wirklich nicht zu sagen.
 
Das PDF ist nicht erreichbar bzw. der Link defekt.

Tja eigentlich gibt es nicht viel zu Artikel zu schreiben, eine Mysteriöse Studie die unter Mysteriösen Bedingungen Durchgeführt wurde, komm zu einen Ergebnis.

Naja, vielleicht macht die Nachfolgende Grafik das etwas verständlicher

http://i.investopedia.com/content/daily_blog/microsoft_brand_lar/microsoft.png

Wirklich schade da man sich die Informationen immer wo anders holen muss.
 
@Gast11962: Nun ja, auf der Fehlerseite, auf der man landet, wenn man oben "PDF" anklickt, existiert aber ein Link, bei dem auch steht, dass man ggf. den probieren sollte, und siehe da: der funktioniert. (https://morningconsult.com/2017/05/24/poll-microsofts-brand-appears-stronger-data-breach/)

Also sooo mysteriös und schwierig ist das nun nicht; es lohnt sich zumindest nicht, da so ein Fass aufzumachen...
 
@DON666: Der zusätzliche Link war beim meinen Versuch nicht vorhanden, ich bekam die T-Online Seite "Seite nicht erreichbar".

Das "Fass", wie du es nennst, hab ich mit meinen Link begründet, der zeigt das was Morning Consult ermittelt haben will nicht mit der Gesamtaussage des Artikels vereinbar ist!
 
Lacht... Und den eigenen Kopf zum "Denken" zu gebrauchen, wird eh überbewertet.....
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