Jüngere Nutzer scheitern zunehmend bei Computer-Grundkenntnissen

Bisher hielt sich die Annahme, dass fehlende Basiskenntnisse über die Funktionsweise von Computern die älteren Ge­ne­ra­ti­o­nen betreffen und de nachwachsenden Altersgruppen die Grund­la­gen fest verinnerlicht haben. Nun zeigt sich, dass dies nicht ... mehr... DesignPickle, Internet, Sicherheit, Sicherheitslücke, Hacker, Security, Hack, Angriff, Computer, Virus, Kriminalität, Tastatur, Cybersecurity, Maus, Hacking, Internetkriminalität, Schule, Hacker Angriffe, Ransom, Arbeitsplatz, Call Center, Klassenraum, Mous Internet, Sicherheit, Sicherheitslücke, Hacker, Security, Hack, Angriff, Computer, Virus, Kriminalität, Tastatur, Cybersecurity, Maus, Hacking, Internetkriminalität, Schule, Hacker Angriffe, Ransom, Arbeitsplatz, Call Center, Klassenraum, Mous

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Kann ich bestätigen. Ich bin immer davon ausgegangen, dass die nächsten Generationen kaum noch Schulung brauchen wenn sie eine kaufmännische Ausbildung beginnen. Eigentlich habe ich immer gedacht, dass die irgendwann im Daily Business am Desktop besser sind als ich der ja irgendwann ein IT Opa ist. Das ist nicht der Fall. Wir haben hier Leute um die 20 die noch nie eine Mouse bedient haben. Die meisten haben höchstens geringe Desktop Erfahrung. Alles was über mobile Betriebssysteme und Touch hinaus geht ist kaum bekannt, einzige Ausnahme sind eben die PC Gamer.
 
@Matico: es gibt auch noch zig Freunde in meinem Bekanntenkreis (Anfang 30) die nichtmal Online-Banking machen. Die rennen für jede Überweisung zum Automaten oder haben zuhause irgendwelche Überweisungsträger liegen. Wenn man mit 60 irgendwann jenseits des digitalen Grabens steht mag das ja noch irgendwie nachvollziehbar sein, aber deutlich jünger...das ist schlimm.
 
@Frankenheimer: Interessanterweise ist das in Deutschland besonders schlimm. In den europäischen Ländern um uns rum zahlen sogar siginifikant ältere Generationen nur noch mit Bargeld wenn sie unbedingt müssen. Bei uns zahlen sie nicht nur bar, wie du schon sagst, sie gehen 4x die Woche zur Bank und hinterfragen sich selbst null zu dem Thema.
 
@Matico: Ich denke das Zitat hier beschreibt es am besten:

"I've come up with a set of rules that describe our reactions to technologies:
1. Anything that is in the world when you're born is normal and ordinary and is just a natural part of the way the world works.
2. Anything that's invented between when you're fifteen and thirty-five is new and exciting and revolutionary and you can probably get a career in it.
3. Anything invented after you're thirty-five is against the natural order of things."

Natürlich kann man über das alter streiten, aber im Kern triffts das am besten. Während mein Vater die Mechanik eines Autos blind versteht, verstehe ich IT. Und meine jüngsten Familienmitglieder haben TikTok verstanden.
 
@dahoood: TikTok finde ich auch super. Gott sei Dank gilt das so nicht für alle aber tendentiell ist da schon was dran an der Regel.
 
@dahoood: Da ist die kognitive Leistung der jüngsten Familienmitglieder aber irgendwo in der Entwicklung hängen geblieben. =D An TikTok gibt's nichts zu verstehen, außer "Mache (meist sinnloses) Video, lade Video hoch". Das schafft im wesentlichen auch ein Affe.

Aber es beschreibt recht eindrücklich die Degeneration die hinsichtlich IT stattfindet.
 
@Mitsch79: Das ist echt ziemlich böse, was du da über die jüngeren Familienmitglieder schreibst. Vielleicht überdenkst das nochmal ;-)

Es geht eher um den Aspekt, dass sie die IT als Werkzeug für kreative Ergüsse verstehen und es benutzen wie einen Bleistift zum malen. Wie das Ding funktioniert ist erschreckend uninteressant für sie, solange es intuitiv ist.
 
@dahoood: So böse meine ich das gar nicht :) Aber das ist letztlich auch die Entwicklung von Software und UX an sich. Der Nutzer soll sich eben keine Platte mehr machen, sondern nutzten. In vielen Bereichen ist das gleichbedeutend mit konsumieren. Alles muss möglichst transparent, seamless und anytime/anywhere sein.

Und das heißt auch, dass viele Nutzer keine Ahnung mehr haben, wie etwas im inneren funktioniert.

Das meine ich mit Degeneration :) Das Wissen war da, aber wird nicht mehr gebraucht. Also verschwindet es. Da ist dann auch das Anlegen von Ordnerstrukturen ein Softskill. Wobei ja Schule und Studium strukturiertes Denken und Arbeiten vermitteln sollen.

Und Fakt ist, dass das nicht besser werden wird. Auch der Papa, der Ahnung von Autos hatte guckt heute wie ein Schwein ins Uhrwerk, wenn er die Motorhaube auf macht. =) Selbst die gelernten Mechaniker haben zu tun, die tatsächliche Fehlerursache an einem Auto zu finden.

Ich bin froh meinen Geschirrspüler in Teilen selbst reparieren zu können, weil Geschirrspüler technisch einfach noch schön primitiv sind. Drei Sensoren, ne Pumpe, Dichtungen und ein bissl Schlauch =D Aber auch da hab ich keine Ahnung, was Steuergerät macht.
 
@Mitsch79: Jo, kann ich bestätigen.
Habe eine Software, die seit 5 Jahren in Produktion ist (interne Firmensoftware) nun soll diese einmal KOMPLETT auf "Touch" umgestellt werden, da viele der neuen Mitarbeiter damit nicht mehr zurrecht kommen.
Es wurden sogar schon 20x 26"-Touch All-In-Ones bestellt O.o
 
@Matico: Du meinst also evt., die im Text beschriebene 'Oberflächlichkeit' a la: ich muss in hohen Prozentsätzen nur wissen, wie Touch und Iconschupsen geht, aber doch nicht, wo div. Apps ihre Configuration, ihre Installation, die von 'mir' erarbeiteten Dateien ablagern.., wirkt sich eins zu eins dahingehend aus, auch von Bargeld nix mehr wissen zu wollen / das als genauso bzw einfach "zu kompliziert" anzusehen ?
 
@Matico: Germanangst. Alle Schimpfen auf China, aber auch sollte man sich überlegen, ob das andere Extreme eben auch nicht "zu viel des Guten" ist.
 
@Matico: Ist auch besser so, wenn es noch genug Menschen gibt, die mit Bargeld bezahlen, denn würden es alle tun, würde es eines Tages abgeschafft werden und das schafft neue Probleme.
 
@deeoneo: Ja. Ich warte dann mal bis die europäischen Länder um uns herum mit ihren Problemen nicht mehr klarkommen. Das werden wilde Zeiten.
 
@Frankenheimer: Darum wundert es sich, dass sich meine Eltern das Online Banking, Whatsapp etc aneignen konnten (Haben mit Technik so viel am Hut wie ein Bär mit Autos). Aber wenn man etwas lernen will, dann ist das Alter egal.
 
@Matico: Die heutigen PC-Gamer können auch nicht alle was. Viele wissen nicht mal wo Steam die Spiele installiert, oder wo ihre Savegames landen falls keine Cloud-Saves verfügbar sind. Die Zeiten in denen man unter DOS die autoexec.bat und die config.sys editiert bzw. Bootdisks erstellt hat sind eben schon lange rum. Oder auch nur Patches selbst installiert.
 
@James8349: Stimmt wobei meine Meinung da zweigeteilt ist. In Zukunft wird uns die Software solche Dinge einfach abnehmen und das Kids eher wischen statt im Windows Explorer umständlich rumzuklicken ist nicht der Untergang des Abendlandes.
 
@Matico: Wer die Grundlagen nicht versteht, kann auch nichts zur Entwicklung beitragen. Und auch nichts zur Wartung. Software die einem alles abnimmt ist nicht unbedingt etwas gutes.

Wenn man nur akzeptiert das alles funktioniert, aber keine Ahnung hat wie, dann ist man irgendwann beim kleinsten Problem aufgeschmissen. Das ist keine gute Entwicklung. Höchstens für IT-Tech-Services. Und Scammer, wenn die Kids dann in Zukunft reihenweise auf die "Hallo? Hier ist Microsoft, ihr Computer sendet uns Daten die uns sagen das sie einen Virus haben."-Masche und ähnliche reinfallen.
 
@James8349: Ich spreche von Usern. Nicht von IT Guys. Ein User muss weder warten noch entwickeln. Er kriegt ein Werkzeug in die Hand und je smarter, intuitiver und einfacher das Werkzeug ist desto besser. Die alte Auto Analogie. Ich muss keine Ahnung von Autos haben um eins zu fahren.
 
@Matico: Ich spreche auch von Usern. Und doch. Du solltest auch Grundkenntnisse von Autos haben um eins zu fahren. Du solltest z.B. wissen das es verschiedene Kraftstoffe gibt. Und auch an welche Ladesäule du dein E-Auto anschließen kannst. Und auch das hochtourig Fahren mehr Kraftstoff/Strom verbraucht. Du solltest wissen das der Tank nicht immer an der gleichen Stelle ist, das er nicht immer gleich groß ist, etc. pp.

"Keine Ahnung" davon haben wie ein Werkzeug funktioniert ist schlecht und grundsätzlich die falsche Einstellung. Auch wenn dir ein Taschenrechner (oder mittlerweile Smartphones) das addieren abnehmen kann, solltest du wissen wie es funktioniert.

Ein User mag nicht entwickeln müssen, aber es kommt auch schon mal was gutes von den Hobbyentwicklern. Und die sind immer noch hauptsächlich User. Und warten muss ein User sehr wohl. Oder zumindest wissen was gewartet werden muss. Um beim Auto zu bleiben: Sonst tauscht dir die Werkstatt nicht nur die Zylinderkopfdichtung aus, sondern direkt den ganzen Motor. Und du hättest nicht den Hauch einer Ahnung das sie dich über den Tisch gezogen haben.
 
@Matico: "Ich muss keine Ahnung von Autos haben um eins zu fahren."
Ja, merkt man z.B. immer wieder bei Leuten, die entweder im zu niedrigen oder zu hohem Gang fahren, weil sie nicht mal den Hauch einer Ahnung haben, wie man einen Verbrennungsmotor vernünftig benutzt. Oder im Bereich Wartung muss man etwas Ahnung haben, wie James8349 schon schrieb. Und Wartung gibts auch beim PC, bei mit Staub verstopften Kühlern sind die meisten schon völlig überfordert und denken sie brauchen einen neuen PC, weil der alte so laut ist (was laut deren Meinung am Alter und nicht an fehlender Wartung liegt).
 
@Link: Verbrennungsmotoren mit manueller Schaltung sind genau das was Windows95 eben auch war - schrott. Null Usability und eine Anhäufung von Workarounds die die jahrelangen Nutzer als "logisch" empfunden haben. Ich weiss, dass ich dafür ordentlich Minus kriege. Aber es ist schlicht so, dass Usability immer ein Stiefkind war und wer mal ein Elektroauto gefahren ist weiss wie es sich anfühlt wenn man eben keine Ahnung haben muss. Das ist nicht grundsätzlich ein "pro Elektro" aber in dieser komplizierten Welt muss man nicht von jedem Werkzeug Ahnung haben, das Werkzeug muss bestmöglich designed werden damit man es ohne Ahnung benutzen kann. IT Interessierte sehen das bis heute nicht ein und das ist eben auch der Grund warum die Leute Apple (Beispiel) lieben. Sie können auf einmal das IT Game mitspielen ohne ständig Hilfe zu suchen. Natürlich mit Nachteilen! Ohne Zweifel. Da bleibt was auf der Strecke.

Und was Dateien und Ablage angeht fehlt euch meiner Meinung nach jede Vision bzw. entwickelt ihr euch nicht weiter. Die ständige Optimierung der Suche und das trainieren des Suchens sind die Erfolgsentscheider von morgen. Das Ablegen in Baumstrukturen und das fleißige Umbenennen von Dateien ist bei der Datenflut bald ohnehin nicht mehr machbar. Ich überzeichne. Ich male schwarz weiss. Aber ihr müsst euch schon mal fragen ob ihr da noch up2date seit oder ob ihr da nicht die alte Schule feiert die eigentlich schon halb ersetzt ist.
 
@Matico: Verbrennungsmotoren mit manueller Gangschaltung waren nicht schrott, sondern preiswert, robust und bis vor wenigen Jahren auch am effizientesten (wenn man damit halbwegs umgehen konnte). Als Autofahrer muss man etwas Ahnung haben, sonst merkt man ein Problem erst wenn es zu spät ist, das kann u.U. auch lebensgefährlich sein (z.B. wenn ein Radlager nach einem Austausch schreit).

"und das ist eben auch der Grund warum die Leute Apple (Beispiel) lieben"
Und weil sie von nix Ahnung haben, bringen sie dann irgendwann ihr Backup (!) zur Reparatur/Wiederherstellung, wenn irgendwann nichts mehr geht (https://winfuture.de/news,123946.html), weil sie natürlich nicht schon vorher mit solchen Infos belästigt werden dürfen, dass irgendein anderes Laufwerk verreckt ist.

"Die ständige Optimierung der Suche und das trainieren des Suchens sind die Erfolgsentscheider von morgen."
Ja, wenn man nichts besseres zu tun hat als ständig nach irgendetwas zu suchen anstatt alles geordnet abzuspeichern und einfach wissen, wo es ist. Aber gut, vielleicht kippen einige auch alle Dokumente auf Papier in einen Umzugskarton um ständig nach etwas zu suchen.
 
@Matico: da bin ich ganz bei dir, die Amis scheinen verstanden zu haben, welchen Stellenwert Design hat. Bei uns deutschen muss es funktionieren.,.. wie benutzerfreundlich und hübsch es ist, ist zweitrangig. Mir ist klar, das meine Aussage eher Klischee als harte Realität ist. Die meisten sollten aber verstehen wie ich es meine
 
@Matico: Die Analogie zum Auto hinkt aber. Zumal hier eine Fahrausbildung nötig ist.
Aber um darauf zurückkommen. Ich muss das Auto nicht reparieren können. Ich muss oder sollte aber wissen , wie ich das Fahrzeug "bediene". Wo geht das Licht an, der Scheibenwischer, Radiosender/ Navi, Tanken, Wischwasser nachfüllen oder was auch sonst so anfällt. Verkehrsregeln sowieso.
Übertragen auf den "Computer" fehlen hier aber solche grundlegende Kenntnisse. "Wie bedient man eine grafische Benutzeroberfläche". Wie startet man ein Programm, wenn nicht zufällig das Icon auf dem Desktop liegt. Was ist das Startmenü, eine Adresse im Internet oder Dateibrowser. Was ist ein Dateipfad, was sind Ordner, was sind Dateien oder Dokumente.
etc. pp.
Daran scheitert es oft.
Oder der Handwerker auf der Baustelle muss auch wissen, wie seine Bohrmaschine funktioniert. Was die kann auch linksrum? Und ich wundere mich, warum das mit dem Loch in die Wand so schwer geht. Bohrerwechsel? Moment ich rufe erstmal meinen Administrator an.

Und dann falle ich regelmäßig vom Glauben ab, wenn Kollegen sowas wie x:\Angebote\Kundenname\Angebot0815.docx per Mail nach extern verschicken und dann ganz ungläubig gucken wenn dieser das nicht öffnen kann.
 
@Matico: So ohne Suchfunktion bzw automatisierter Suche + Listung nach Dateiendung bzw Format wären doch inzwischen haufenweise Leute aufgeschmissen. Weil keine 'private' Datei und Ordner/Unterordner/Unterordner Struktur mehr anlegen, beibehalten bzw warten können bzw entsprechend diszipliniert sind.

Hab das vor etwas längerem mal live erlebt, nen PC an nen Jungspund verkauft und dem live und im noch aufgebauten Zustand gezeigt, wie da was wohin installiert / abgelegt werden kann und sollte.
Nen halbes Jahr später hat er sich wutenbrannt gemeldet, das die C Partition viieell zu klein sei und er nun massive Probleme bzw PC Laden Rechnungen zu begleichen habe. Und ich die mindestens anteilig übernehmen solle..
Tjanuh, selbst Schuld wenn man nicht aufpasst, wenn mans gezeigt kriegt bzw anschließend hergeht und sturheil alles was nur irgendwie installiert, runtergeladen oder sich erarbeitet wird, aufs C Laufwerk klatscht / dort aufschlagen und liegenlassen lässt.. Ist ja nicht so, das ich nicht mehrfach gefragt hab, obs verstanden wurde, wenn jemand nur ja..ja..ja sagt selbst Schuld..
 
@Matico: Wenn die Entwicklung so weitergeht, wird es in Zukunft gar nicht mehr genug Entwickler geben, die eine Software programmieren könnten, die dir sowas abnimmt.
 
@Matico: ich habe als Hilfskraft an der Uni gearbeitet und da haben wirklich viele Studierende gefragt ob Hausarbeit auch handschriftlich abgegeben werden dürfen. Das war im Fachbereich Jura, aber auch aus anderen Fachbereichen habe ich das gehört. Offensichtlich kann man das Wissen von Mobiltelefonen nicht auf Desktop Systeme anwenden.
 
@Sprachtot47: Wenn man nur ein Smartphone und kein Desktop hat....
 
@Sprachtot47: Haben die das gefragt, weil sie gar keinen Desktop/Laptop mehr haben oder weil sie nicht wissen, wie man in Word einen Text schreibt und ausdruckt?
 
@Sprachtot47: Ich glaube du verwechselst die Probeklausuren mit Hausarbeiten. Die Frage ist nämlich berechtigt: Wir mussten alle (Probe-)Klausuren handgeschrieben abgeben und Hausarbeiten natürlich nur per Word/Vergleichbares schreiben und abgeben. Klausuren werden im Examen auch händisch geschrieben und sind 10-20 Seiten lange Gutachten...hat nichts mit IT-Kompetenz zu tun.
 
@Matico: Jap. Habe durch die Arbeit in der IT viel Kontakt mit allerlei Leuten und das was die Neueinstellungen an Kenntnissen mitbringen ist einfach nur traurig. Aber nicht nur Computer. Zu meinem Erstaunen sieht es im Bereich Smartphone auch nicht wirklich besser aus.
 
@KarstenS: Ja, ich habe dazu eine persönliche Erklärung entwickelt. Ist nur Bauchgefühl. Wenn man älter ist und das alles nicht selbstverständlich erscheint was heute so geht dann hat IT einfach was magisches. Für mich hat sie das, besonders wenn jemand sich eben Mühe gibt im Bereich Usabilty und Design. Wenn du aber beim ersten iPhone gerade 10 warst und das alles total normal ist dann interessierst du dich nicht dafür. Es ist ein Werkzeug. Eins das wahrscheinlich genauso attraktiv ist wie eine Flachzange oder ein Spaten. Keine Ahnung ob das stimmt, ich sehe einfach ein paar Kids um mich herum die dem Smartphone nicht viel magisches abgewinnen können. Wahrscheinlich sind die vernünftiger als ich ;)
 
Mir gefällt auch der Trend nicht, alles immer mehr zu abstrahieren auf der Benutzeroberfläche und dem User alle Entscheidungen abzunehmen.

Bestes Beispiel ist der Speicherdialog von Office.

Allerdings ist es meiner Ansicht nach Aufgabe der Schulen, solche Basisfertigkeiten auch korrekt zu unterrichten.

Es gibt so viele unnütze DInge im Lehrplan, dass die wirklich wichtigen Sachen einfach untergehen.
Es braucht meiner Ansicht nach eine Restrukturierung des Lehrplans an Schulen um sich besser an die neuen Verhältnisse anzupassen.
 
@pcfan: also ich hatte Religion in der Berufsschule. Es hat mir auch nicht geschadet. Spaß bei Seite, du hast Recht es muss echt aufgeräumt werden. Gedichte auf Spanisch analysieren können, aber dafür an Grundlagen am PC scheitern funktioniert in der heutigen Gesellschaft nicht mehr. Aber die ganzen Beamten hat man und die werden sich niemals Weiterbilden.
 
@Sprachtot47: Dann sollte zumindest darüber nachgedacht werden, den angehenden Lehrkräften bereits im Studium grundlegendes IT Verständnis beizubringen und wie dieses an die Schüler weitervermittelt werden kann.
 
@pcfan: Am Ende ist es immer die Aufgabe der Schulen oder der Lehrer, egal ob es um wissen aneignen oder die Erziehung geht. Warum sollen die Eltern auch irgendwas machen? <Ironie Ende>

Natürlich kann man sich als Eltern zurücklehnen und sagen, das lernst du in der Schule, aber wenn du merkst, das ist nicht der Fall, solltest du als Eltern etwas unternehmen. ... und ... nix wird gemacht.

Aber falls das in der Schule Unterrichtsstoff ist, kommt der nächste Punkt, wollen Schüler das denn lernen und lernen sie auch oder sind sie in diesen Fächern "genauso" fleißig wie in den anderen auch?

Dann noch zum letzten Punkt - die Ausstattung unserer Schulen. Also hier bei uns im Land Brandenburg in den ländlichen Regionen sieht es damit nicht so toll aus. Es wird immer groß von der Politik erzählt, was alles gemacht wird, aber es passiert nichts. Da musst du vermutlich in einer Großstadt oder etwas Ähnlichem sein. Hier wird in den meisten Klassenräumen noch manuell auf eine Tafel geschrieben und die PC's sind uralt. Ach ja, Lehrer Laptops - Ach nein, frag in 5 Jahren nochmal nach.

PS: Nein, ich bin kein Lehrer. ... und ja, ich kenne auch Eltern die löbliche Ausnahmen sind.
 
@MatthMu: Das Computeriwssen muss von den Schulen kommen, die Erziehung größtenteils von den Eltern. So schwer ist eine Trennung da nicht.
 
@MatthMu: Zunächst einmal muss der Irrsinn aufhören alles zu vermittelnde Wissen in 10 bzw. 12 Schuljahre quetschen zu wollen. Da geht es schon mal los. Das Wissen nimmt stetig zu und man konnte schon vor 20 Jahren nicht mehr alles in der Notwendigen Tiefe Lehren. Als nächstes müssen Lehrkräfte sich mit dem Thema Computertechnik auskennen. Zuletzt, und das ist das wichtige, die Kids müssen sich für diese Dinge wenigstens minimal interessieren. Da hört es bei den meisten schon auf.
 
@Sockenschuss: Da ist in den letzten 50 Jahren nicht wirklich was an Stoff dazu gekommen. Mathe, Physik, Bio, Chemie, Sozialkunde, Deutsch, Englisch da lernen die Kids das gleiche wie wir vor 30 Jahren. Und wir hatten Informationstechnische Grundbildung als Fach. Da wurden alle Grundlagen zu Computern vermittelt und ein Einstieg in die Programmierung gegeben. Wer wollte ist Nachmittags in die Computer-AG und hat da weiter gemacht.

Und das war alles problemlos in 12 Jahren machbar. Wir waren nie überlastet oder ausgebrannt und heute wird einfach zu viel gejammert, seitens der Kids. Die Anforderungen sind nicht wirklich gestiegen, aber der Wille etwas zu leisten ist gesunken und die Aufmerksamkeitsspanne liegt auf dem Niveau eines TikTok-Clips. Da bleibt dann halt nichts hängen.
 
@Sockenschuss: In der Schule muss nicht absolutes Wissen über alles vermittelt werden. Es werden Grundlagen geschaffen und wirklich große Neuerungen gibt es eigentlich nur in Spezialbereichen. Nur vielleicht in Geschichte da passiert dann ab und zu doch etwas, was ins Allgemeinwissen gehört.
In Leistungskursen wird dann etwas vorbereitendes Wissen für ein Studium oder ein berufliche Spezialisierung geschaffen.
 
@pcfan: "Bestes Beispiel ist der Speicherdialog von Office." Ohja, wie ich es hasse. Für mich total unpraktisch.
 
@pcfan: Ja, aber wenn man Deine Idee weiterspinnt: heute lernt man auch nicht unbedingt Assembler oder gar Opcodes im Informatikstudium. Ja nicht einmal wird C/C++ als Maschinennähere Sprache unbedingt vorausgesetzt. Java und Co. und vielleicht mal ne funktionale Sprache sind da ausreichend. Warum tut man das nicht? Weil man es eigentlich nicht braucht. Zu nah an der Hardware, das braucht man nur noch in bestimmten Berufszweigen.

Genau so das eine Beispiel mit den Verzeichnissen. Was früher vielleicht notwendig war, zu wissen, wo Windows ist, dass es da einen Systemordner gibt, oder die Registry-Dateien, oder dass es überhaupt versteckte Ordner auf der Platte gibt, schwindet immer und immer mehr. Organisation auf der Festplatte erledigen sowieso die wenigsten. Sie nehmen einfach das, was das OS/Programm vorschlägt. Das fällt mir immer wieder auf.

Wenn man also Deine Idee weiterspinnt, braucht man das "low-level"-Zeug eigentlich in der Zukunft nicht. Wo was gespeichert wird, ist dann total egal. Das OS macht es eh besser. Man muss sich also auch mal die Frage stellen, ob es notwendig ist, dass die heute 8-Jährigen wissen, dass es sowas wie Ordner gibt. Ich meine, ok, 8-Jährige vielleicht noch. Aber in 20-30 Jahren sieht es meiner Meinung nach anders aus. Microsoft hatte schon für Windows Vista (glaube) ein Dateisystem basierend auf einer Datenbank angedacht. WinFs oder so sollte es heißen. Da gibt es keine Ordner, sondern Knoten. Und dann kann man nicht mehr behaupten "Knoten A ist im Knoten B", sondern nur noch "Knoten A hat eine IsChildOf-Relation auf Knoten B". Ob B auf der Festplatte ist, im Internet, oder gar komplett zur Laufzeit errechnet (Computed Node), spielt dabei keine Rolle. Also...
 
@LinuxPast: Ähm und du meinst es wäre unwichtig für den Anwender zumindest diese Konzepte zu verstehen?
 
Smartphones sind der Grund für diese Computer-Legasthenie. Das fällt mir schon seit Jahren auf.
 
@DON666: Genaus so ist es. Auch wenn diese Art der Benutzerführung natürlich sicherlich Anwenderfreundlicher ist. Verstehen tut man die Material dahinter einfach nicht mehr.
 
@mike4001: Also wenn ich mir Android anschaue ... ich blick da bis heute nicht durch. Mit Windows / iOS / einer Kommandozeile oder begrenzt auch MacOS dagegen hab ich keine Probleme.
 
@Bautz: was ist denn an android schwieriger zu verstehen, als bei den anderen Os?
 
@Bautz: bei mir genau andersherum. Hab seit Jahren ein iPhone von der Arbeit und einfachste Einstellungen seid der Horror für mich. Allein deshalb hab ich privat noch ein Android.
 
@tedstriker84: Bei iOS geht "find as you type" und es findet genau das was man sucht.
 
@Bautz: dann muss man aber genau den Begriff kennen den man sucht... Bei iOS ist alles an verschiedenen Stellen und die Anpassungsmöglichkeiten sind echt beschränkt.
 
@tedstriker84: nein nicht wirklich. Die Suche findet meistens auch Worte in der Beschreibung aber ich denke das funktioniert bei Android ähnlich. Klar ist aber dass man zumindest mal wissen sollte was man will bevor man sucht.

Das ganze Thema mit der Suche ist sowieso irgendwas das ich nicht versteh. Also wieso sich das alles in den letzten Jahren in die Richtung entwickelt hat. Die Suchleiste ist in der Regel das erste was ich überall abschalte. Auch den entsprechenden Index-Dienst weil ich mehrere Festplatten mit jeweils mehreren Partitionen habe und durch schlichte Namensgebung weiß wo was ist. Gut, einzelne Dateien mit Standardnamen z.B. von Kameras muss ich immer noch einzeln suchen aber da die Ordnerstruktur besteht und klar ist hält sich das in Grenzen.
 
@tedstriker84: Das ist das schöne. Egal ob ich "Bat" oder "Akku" eingebe, er findet das Batteriestatus-Menü.
Egal ob ich "Display" oder "Bildschirm", "Helligkeit" eingebe, er findet die Einstellungen für den Bildschirm.

Windows 10 kann das (mit einschränkungen) auch, mit Windows 11 funktioniert es nun ähnlich gut.

Zu Android 9 zeiten (wo ich das letzte mal ein Android länger als 5 Minuten benutzt hab), ging es nicht.
Und um es noch schlimmer zu machen, hieß es bei Xiaomi Batterie, und bei Nokia Akku.
 
@Bautz: Und die globale Suche bei Android ist dir nie aufgefallen?
 
@Bautz: Selbst bei älteren Android kann man z.B. bei einem Samsung in der Suche Mehrsprachig suchen, sehr praktisch wenn man Mal ein arabisches oder chinesisches Gerät in der Hand hat.
 
@floerido: Die mal funktioniert, mal nicht (bei via Firewall geblockten oder gar nicht installierten Google Services).

Bei Xiaomi ging das noch relativ gut, bei Nokia "manchmal".
 
@Bautz: Aus meiner Sicht es es einfach Gewohnheit und nichts anderes. Ich nutze beide Systeme fast gleichmäßig. Alles was über den Standardfall hinaus geht ist bei iOS echt der Horror. Die Apps sind in der Regel sehr hübsch, benutzerfreundlich und übersichtlich. Im OS hast du dann aber eine lange "unsortierte" Liste an Icons und neue Apps landen irgendwo auf dem Homescreen. Als Webentwickler musst du öfter mal den Browsercache leeren, bei Android ist es easy (Menü, Einstellungen, Datenschutz). Bei iOS musst du den Browser schließen, in die System-Einstellungen zu Safari scrollen und da ist es dann irgendwo in der Mitte von 50 Einstellungen.
Da fällt mir auch jedes Mal wieder auf dass die Einstellungen Allgemein bei iOS immer noch wie vor 10 Jahren aussehen, das können die meisten Android mittlerweile deutlich benutzerfreundlicher.
 
@2-HOT-4-TV: Oder du benutzt Edge im "in private" Tab. Tab schließen, seite neu aufrufen, fertig (sollte mit Safari und allen anderen üblichen Browsern aber auch gehen).
 
@Bautz: Das geht fast überall mit 2 Klicks aber ist keine wirkliche Lösung. Bei einfachen Apps oder Webseiten kannst du das machen oder um mal das Design zu testen. Wenn du aber Cookies, Local-Storage oder Ähnliches benötigst, etwas hinter einem Login liegt, du am/im Backend arbeitest oder verknüpfte Services zusammenlaufen kannst du das knicken.
 
@2-HOT-4-TV: Hab grad mal unsere Frontend-jungs gefragt. Die haben einfach den Webserver auf "no caching" konfiguriert und umgehen so das Problem.
 
@DON666: joo, weil keiner einen richtigen dateimanager wie mixplorer auf dem Handy nutzt. Die bilder werden über die galerie app abgerufen, aber dass diese im DCIM ordner liegen weiß keiner.
Whatsapp dateien werden auch direkt über whatsapp gelöscht. Ich hab mir da extra jobs erstellt, die einmal die woche die gesendeten dateien-ordner löscht.
Die smartphone systeme vereinfachen alles so sehr, dass für den normalo kein dateimanager mehr nötig is...leider
 
Na ja, irgendwie nachvollziehbar. Die "ältere" Generation, diejenigen, die heute 30+ sind, haben noch die Anfänge mitgemacht, hatten auf ihrem ersten Rechner vielleicht sogar noch DOS und Windows 3.1 oder so. Die wissen was Dateien und Verzeichnisse sind und das man mit wenig Speicherplatz haushalten muss. Die heutige Generation hat davon wenig Ahnung, weil es vermeintlich auch nicht mehr wichtig ist. Die nutzen Systeme, die ihren Unterbau immer weiter in den Hintergrund rücken. "Bedienung" ist unwichtig, "Benutzung" ist das Zauberwort. Es gibt Jugendliche, die nur ihr Smartphone kennen und gar keine Ahnung von normalen Computern haben.
 
@KnolleJupp: Naja, bei mir war es zwar schon ein Windows 98 Aldi PC, aber meine ersten Erinnerungen daran waren halt gleich die Probleme die damit auftraten. Eines der ersten Programme, irgend ein kostenloses Mathe Programm von einer gratis CD ließ sich nicht einfach installieren und gab Fehlermeldungen. Erst mit Hilfe eines Mitschüler der schon länger einen PC hatte ging es dann irgend wie. Später wollte ich dann mein erstes gekauftes Computer Spiel, N.I.C.E. 2, installieren. Es ließ sich nicht starteten, Fehlermeldung dass ein zusätzlicher Grafikbeschläuniger fehlt. Also in den Computer Laden und eine Voodoo 2 Karte bestellt die später vor Ort ein "Fachmann" nach installiert hat. Das hat selbst für ihn gefühlt fast zwei Stunden gedauert wenn ich mich recht entsinne. Kabelbrücken, immer wieder Fehler Meldungen, manuell installierte Treiber, ein Gefummel und Gefluche und auf wundersame Weise mit Glück und Trick 17 lief es dann irgendwann.
Es gab halt immer wieder Hindernisse denen man sich stellen musste um weiter zu kommen. Die Windows Installation die früher 1,5 Stunden dauerte und einiges an Handarbeit und späterer Nacharbeit benötigte läuft heute in 5 Minuten mit 5 Klicks automatisch und komplett ab.
 
@markox: och damals ging doch schon alles fast von selbst :D
Sei froh dass du nicht manuell irgendwelche IRQ zuweisen musstest ;D
 
@KnolleJupp: Zu dumm nur, dass man für jeden Bürojob der Welt eben doch wissen muss, wie man mit einem Desktop umgeht. Es gibt eben nicht die "Arbeitsapp", auch wenn MS und Co. einem das gerne in jeder Surface Werbung verkaufen wollen.
 
@xxMSIxx: Outlook.com, Jira, SAP Fiori ... alles PWAs.
 
99,9% der Menschen unter 25 können keine Pferde beschlagen... das ist nun mal so, Technik und Bedürfnisse ändern sich. 18 Jährige befassen sich nicht mit Ordnerstrukturen; 28 Jährige können nichts mit der Kommandozeile anfangen; 38 Jährige die mit Win95 eingestiegen sind, scheitern jämmerlich an Win3.11 ( erzähl man nem jungen die Geschichte von 8+3 Dateinamen); welcher 50 Jährige kann mit Lochkarten umgehen?
 
@Erna vom Berg: Der Unterschied ist, ich brauche heute kein Pferd mehr zu beschlagen und mit Lochkarten umzugehen. Strukturiertes Arbeiten - nicht nur in einem wissenschaftlichen Umfeld - bedingt aber sich mit der logischen Strukturierung von Daten auszukennen. Dazu ist es aber notwendig zu wissen wie die Dateiverwaltung des eingesetzten Betriebssystems funktioniert, ich muss mich auskennen mit Dateitypen, Ordnerstrukturen uvm. Ältere sind ganz natürlich mit dieser Notwendigkeit aufgewachsen ins Computerzeitalter. Den jüngeren fehlt dieser Entwicklungsschritt, diese Erfahrung. Die sitzen vor einem fertigen System und können es nutzen, wissen aber gar nicht wie es intern funktioniert.
 
@Erna vom Berg: Das Verständnis von Computern dermaßen ins Lächerliche zu ziehen, ist völlig daneben. Immerhin qualifiziert man sich z. B. auch auf dem Arbeitsmarkt, wenn man die Dinger vernünftig bedienen kann (weil man die Struktur dahinter verstanden hat). Ein "Gute iOS-Kenntnisse vorhanden" in der Bewerbung ist irgendwie nicht so der Burner...
 
@DON666: Wie? Die Struktur zur Bedienung verstehen? Wie kommst du denn darauf? Auf dem Arbeitsmarkt wird erwartet das man mit Word/Excel bzw. Writer/Calc umgehen kann. Da wird alles in die Standardverzeichnisse (Sprich: Dokumente/Eigene Dateien) gespeichert. Da muss man sich mit der Struktur überhaupt nicht auskennen. Das wird höchstens von ITlern erwartet.
 
@James8349: ...und wertet die Bewerbung dennoch um Einiges auf. Oder denkst du, es würde jemandem negativ angerechnet werden, wenn seine Kenntnisse über Word/Excel hinausgehen, gerade dann, wenn es auch noch Mitbewerber um einen Posten gibt? Ich zumindest würde da alles in die Waagschale schmeißen, was ich zu bieten habe.
 
@DON666: Das ändert aber nichts daran das viele da keine Ahnung haben. Oder was glaubst du wieviele 08/15 User ihre Dateien standardmässig in "C:\Users\<Benutzername>\Documents" suchen und finden würden, falls der Windows-Shortcut zu "Dokumente" plötzlich verschwindet? Ganz zu schweigen davon wenn der Standardpfad vom Admin geändert wurde und auf einem Netzlaufwerk liegt?

Selbst mit Einweisung tun sich viele schwer damit, weil sie die Grundlagen nicht verstanden (oder gelernt) haben.
 
@James8349: Sag ich doch. ;)
 
@James8349: Eigene Dateien? Wirklich? Du hast wohl eher rudimentäre Kentnisse von Firmen-IT, oder?
 
@Hanni&Nanni: Ich glaube eher du "überschätzt" die meisten Firmen. Die wenigsten haben Netzlaufwerke mit Kontingenten. Das sind eher ganz normale Standard-PCs und ja, da wird in Eigene Dateien/Dokumente gespeichert.

Aber vermutlich willst du mir erzählen das jede kleine bis mittelständische Firma eine IT-Abteilung hat, die alles per Domain-Controller + Failover regelt oder das an einen Dienstleister auslagert.
 
@James8349: Eine Firma ohne Dateifreigabe ist mir noch nicht untergekommen. Muss ja nicht gleich Windows Server sein ....
 
@Erna vom Berg: 38jährige haben in der Regel nicht mit PCs angefangen, sondern mit einem der Heimcomputer. Hierzulande vermutlich der Vic20, C64, Amiga oder ein Atari ST. Die wissen um Beschränkungen. Außerdem sind da die Schulen. Als ich in den 90ern in der Schule war, da gabs da kein Win95. Da standen 386er mit DOS 3, Windows 3.0 (ja, 3.0) und Bernstein-Monochrom-Monitoren. Dagegen war mein 486er mit DOS5, Win 3.1 und VGA-Monitor ein Wunderwerk der Technik.
 
@James8349: Ich habe tatsächlich erst mit Win95 angefangen.... bin 37. Bei Win 3.1 würde ich schon die Gruppe ü40 ansetzen.
 
@legalxpuser: Naja, ich bin 39 und hab vor Windows 95 noch genug mit DOS, Win3.1 und OS/2 2.1 zu tun gehabt. Und vor dem PC mit dem C64.
 
@James8349: kommt wohl ganz drauf an wann man das 1. mal damit in Berührung kam. Bei mir halt "erst" mit 12 in nem Computerkabinett der Schule...1996. Klar die richtigen Geeks haben da evt. schon n paar Jahre zuvor an win 3.1 oder Dos rumgespielt.
Bloß mit 9 oder 10.... hatte ich noch "andere" Interessen ^^
 
@legalxpuser: Klar, kommt immer auf den Einzelfall an. Mit der Schule hattest du dann halt auch Glück. Wie gesagt, bei mir gabs noch 386er mit DOS und Windows 3.0. Und ich war jetzt nicht so viel früher in der Schule als du ;) Später auf dem Berufskolleg, da gabs dann halbwegs modernes. Windows NT4 und später 2000. Ersteres auf den Standalone PCs, letzteres als die Citrix-Boxen eingeführt wurden. ^^
 
@legalxpuser: Win 3.1 ist ohne Dos nicht nutzbar. ;-)
 
@James8349: Also ich werd bald 45 und hab mit PCs angefangen. Erst Robotron KC85, dann Schneider-Armstrad 1640...
 
@ckahle: Naja, sind beides auch eher Heimcomputer. Auch wenn der 1640 IBM-PC-Kompatibel war und sich Heimcomputer und PC hier und da überschneiden. In jedem Fall sind sich aber genug Leute um die 40 der Einschränkungen bewusst die es damals gab.
 
@James8349: PET2001 und vorher Lochkartensysteme - Allerdings nicht 38 :)
 
@Erna vom Berg: Mal wieder schön am Thema vorbei :D
Was willst du uns denn damit sagen? Die Jugend braucht essenzielle Fähigkeiten der heutigen Zeit nicht mehr lernen, weil wir uns die nötigen Skills dann eben über Einwanderung reinholen müssen? Oder dass für dich solche Dinge, die von mindestens >3,1 Mio Arbeitskräfte in DE (mal nur die Ingenieure, ITler, Forscher) täglich angewandt werden müssen, einfach nicht mehr wichtig sind?
 
@Erna vom Berg: Hätten diese 99,9% gelernt, wie man ein lexikon benutzt, hätten sie auch keine Probleme mit Verzeichnis- und Ordnerstrukturen auf dem PC.
Alsso ich möchte schon wisssen wo meine Daten liegen und überlasse da nichts dem System.
ich habe seit anfang der IT eine feste Verzeichnisstruktur für Daten und Programme, in sich aufgegliedert nach Kategorien.
Brauche also keine Windows-Suchleiste - ich weisss wo mein Zeugs liegt.
Und ja - ich bin unzer 100 und ein IT-Fosssil.
Wir haben aber einen gewaltigen Vorteil: wir kennen noch den Umgang mit Lexika, Aktenordnern, Hängemappen und Karteikarten. Denn da musste man strukturiert und mit Hirn arbeiten.
Mir und andren kann man eine komplette Bertelsmann Enzyklopedie hinstellen und wir kommen schneller zum Ziel als es die meisten "ergoogeln" können.
Und unsere Eltern und Grosseltern haben so sogar zwei Weltkriege geführt.
 
@Planlos: Naja, wenigstens die Kriege waren dann ja glücklicherweise nicht so von Erfolg gekrönt... ;) Aber ansonsten würde ich dir durchaus zustimmen wollen.
 
@DON666: so pauschal kann man das nicht sagen. Es kommt drauf an auf welcher Seite sie standen. Meine Großeltern waren da ziemlich erfolgreich und das ist gut so ;)
 
@Erna vom Berg: 99,9% der Menschen unter 25 benutzen auch keine Pferde, weder beruflich noch privat, das ist der Unterschied zu Computern. Und was die verbleibenden 0,1% betrifft, die Pferde tatsächlich nutzen, so verlangt man auch von Autofahrern nicht, dass sie selbst Reifen aufziehen und die Räder auswuchten können.
 
Ein Handy zu haben reicht halt nicht.
Medienkompetenz ist ein weites Feld und muss beigebracht werden.
Auch Themen wie Datenschutz und Security etc. kommen glaube sehr kurz heutzutage.
 
Ja, das ist echt eine erschreckende Entwicklung. Die Smartphones und Pads sind mit Sicherheit nicht unschuldig in diesem Zusammenhang
Wie ja im Bericht oben auch steht und auch schon von KnolleJupp [o4] erwähnt wurde:
Mein erster PC hatte noch DOS und optional Windows 3.11. Da war man gezwungen, sich mit Ordnerstrukturen auseinanderzusetzen. Die, die 30+ sind, haben somit echt einen fundamentalen Vorteil.
Kaum einer weiß überhaupt noch, was DOS überhaupt ist. Dabei ist es in gewisser Weise, natürlich stark geändert, immer noch in jedem Windows als "Eingabeaufforderung" (cmd.exe) vorhanden. Ihr wisst schon, was ich meine...

Medienkompetenz und Computerbasics gehören endlich in die Schulen.
 
@Aloysius: Auf meinem ersten Rechner lief MS-DOS 6.22. Später kam Windows 3.11 hinzu und hatte eine 40MB große Festplatte, nicht GB. Diese Erfahrung hilft mir sogar heute noch mit Windows 10, demnächst Windows 11. Ich kann das System bedienen und nutzen, meinen Bedürfnissen entsprechend, weil ich weiß wie es funktioniert, was es kann und was es nicht kann. Wer nur sein Smartphone kennt, auf dem man gar keinen Zugriff mehr auf den eigentlichen Unterbau hat, bekommt dann Probleme. Das liegt aber nicht daran das die jüngere Generation grundsätzlich zu doof wäre, auch wenn es oft den Eindruck macht...
 
Ich stelle mal eine ganz steile These auf: Die junge Generation hat von keinerlei Dingen eine Basiskenntnis. Die kennen sich nur noch toll mit Instagram Filtern und Twitch Bits aus.

/i
 
@Rebirth: und sexy Fotos machen +sich präsentieren.... :) und falls man nicht die Figur dafür hat...alternativ vom tollen Essen.
 
@legalxpuser: und wenn man keinen bock zum lernen und arbeiten hat wird man halt streamer!
 
@bigfr0g: eben...und als junge Frau sind die Inhalte fast egal :) Gutes Aussehen reicht und 100k folgen dir instant *brüll* ^^
 
@bigfr0g: Und wenn man (bzw. Frau) dazu kein Talent hat, weil man nicht vor vielen Menschen reden kann/möchte, macht man sich eben einen OnlyFans Account! :D
Online-Prostitution ist so "normalisiert", dass ist schon echt gruselig geworden....
 
Ich bin Softwareentwickler und mache teilweise auch Schulungen für Trainer die das Wissen weitertragen. Was mir seit Jahren ein Dorn im Auge ist ist, dass die Oberflächen und Prozesse von uns Softwareentwicklern bestimmt werden. Aber wir denken nun mal anders und daa wirkt sich gravierend aud die Benutzbarkeit aus. Wir verwenden Prozessschritte wie sie technisch Sinn ergeben, Fehlermeldungen sind vollig unverständlich weil wir den technischen Grund angeben und die Oberfläche besteht aus Wörtern die von technischer Natur aind oder aus dem Englischen übersetzt. Das frustriert Anwender ungemein und muss sich unbedingt ändern.
 
@Sprachtot47: Obligatorisches Symbolvideo zur Problematik: https://youtu.be/baY3SaIhfl0 .
 
@Sprachtot47: Naja, ich sehe inzwischen ein gewisse Entwicklung hin zu "Nur Pictogramme". Da steht manchmal nicht mal mehr bei, was das Icon im Programm meint. Für den User mag das toll sein, weiß ich nicht, kann ich nicht beurteilen, aber wenn ich erst raten muß, was dieses oder jenes Icon meint ...danke. Ich empfehle mal jedem den Film Idiocracy, da ist diese Entwicklung zwar etwas sehr krass dargestellt, aber im Kern trifft es schon zu, wo es hinführt, wenn man die Grundlagen nicht mehr blickt ("Waaas, Du nimmst das Wasser aus der Toilette zum Pflanzen gießen und nicht Energiedrink ?")
 
@Sprachtot47: "Was mir seit Jahren ein Dorn im Auge ist ist, dass die Oberflächen und Prozesse von uns Softwareentwicklern bestimmt werden."

Ja, das ist kritisch. Nerds bestimmen, wie die Welt zu funktionieren hat. Eigentlich erschreckend.
 
@Sprachtot47: Na ja - die Entwickler könnten schon. Das Problem ist nur das oft das Anforderungsprofil des Endanwenders nicht klar genug und bis ins Detail dargelegt wird.
Also macht der Entwickler aus seiner Sicht das beste daraus.
Wenn ich Projekte in Firmen durchgezogen habe, wird als erstes ein Pflichtenheft erstellt. Das kann dauern und kostet auch.
Von erheblichen Vorteil ist es auch, wenn der Entwickler von der Materie des Kunden auch eine Ahnung hat. z.B. eine Lohnbuchhaltung von einem Entwickler erstellen zu lasen der damit nicht vertraut ist, ist ein tot geborenes Kind.
Und damit hätten wir einen zweiten Punkt: es gibt auch Entwickler, die meinen alles entwicklen zu können. Irgendwie kriegt man das schon hin.
Und wie in anderen Branchen auch: es gibt sehr viele Fachidioten die ihr Wissen nicht an andere übertragen oder umsetzen können.
Ich hatte mal einen Kunden bei dem Zeichnungen von CAD-Anlagen auf grosse Papierbögen (grösser A3) ausgedruckt wurden und dann innerhalb oder extern der Firma zur Einsicht verschickt wurden.
Ziemlich aufwändig und auch kostenintensiv.
da ich in disem Konzern schon die Dokumentationsabteileung (zuständig für Bedienungsanleitungen von Elektrogeräten) eine gute Lösung aufgestellt hatte, hat man mich also gefragt ob es für die CAD-Sachen nicht auch eine Lösung gäbe. Versand digital statt Papier.
Keine Ahnung und musste das selbst erst mal eruieren.
Zu dieser Zeit kam gerade Adobe mit dem PDF-Format auf den Markt. Also Adobe kontaktiert.
Und siehe da - ja das geht, wenn man statt auf den Plotter in PDF ausgibt. Adobe hat dann sogar dafür gesorgt, dass für die CAD-Programme ein Treiber zur Verfügung gestellt wurde.
Das hat einmal gedauert und auch einiges gekostet. Und ich war immer am rotieren um zu vermitteln, Testläufe zu organisieren, die richtigen Leute zusammen zu bringen und das Projekt allgemein voran zu treiben.
Hat nach ca. 1 Jahr auch alles bestens funktioniert und wird heute noch so gehandhabt.
Frage aber nicht was für Einwände und Bedenken kamen. Vor allem von Leuten die von IT partout keine Ahnung hatten. Selbst gestandene Administratoren hatten da ihre grössten Zweifel. Einfach weil sie es sich nicht vorstellen konnten. Das war in den 1990ern.
Als ich in den 1970ern mit dem "Computern" anfing, gehörte ich zu den Freaks vom anderen Stern. Mehr als Spinner oder Verrückter gesehen.
Heute hocken die Aliens vor dem Schirm......
 
manch einer sollte sich halt nochmal dos und win95 zum üben installieren :-)
 
die jugend kennt nur noch insta tiktok und handy pc vergiss es. Traurig. Meine tochter hat ka wie man n pc bedient. Will sie auch nicht... handy reicht sagt sie
 
@BonnerTeddy: jo kenne ich auch so einige. Hinzu kommt...das handy voller Bloatware ....Speicher ist ja eh genug vorhanden. :)
 
@legalxpuser: Geißler Gedanke: "Papi, ich brauch ein neues Handy, der Speicher ist voll." Hat sich etwas von dem Porsche und dem Aschenbecher oder? Aber um da mal eine Lanze zu brechen, das ist auch ein systemisches Problem. Wie sagte damals mal ein Major während meiner Wehrdienstzeit als ich ihm stolz erzählte dass ich mit den mir zustehenden Fortbildungen einen C++Kurs belegte: "Programmieren? Wozu gibt es Inder?" Gerade im Bezug auf Cyber Security habe ich Angst vor den Pfosten, die lieber die Kriegskasse füllen als zu investieren. Deutschland ist digitales Entwicklungsland, weil IT hier nichts kosten darf und man mit heisser Luft leider tatsächlich noch mehr verdienen kann.
 
@legalxpuser: meine freundin macht alles am handy online banking usw voll lala
 
Endlich wird darüber mal gesprochen. Das Thema beobachte ich schon lange.
 
Wenn ich mein Sohn und seine Mitschüler so erlebe kann ich dies bestätigen. Jugendliche sofort überfordert sind wenn eine funktion nicht sofort funktioniert.
 
Das was die Junge Generation kennt ist Social Media Garbage.
Hat ja fast jeder Tiktok oder insta oder sonstige scheiß.
Am Handy lernt man nichts über computer.
 
@Quickfox: Eigentlich wär das möglich.. Man hat ja das Internet in den Händen, vorallem den Browser.

Bloß halt glaub ich dass das Interesse vielleicht nicht da ist ? Ich versteh's nicht. Aber ich kommte mich mit TikTok etc noch nie abfinden..
 
@Tom 1: Weil die Kinder eben ein anderes "Leben" vorgelebt bekommen. Auf instagram, TikTok und Co sind viele große "Influencer" unterwegs, die ihre Brötchen damit verdienen anderen ein schönes Leben vorzuleben.
Diese Leute sind dann der Meinung, dass die es auch schaffen können.
Eine bekannte von mir nutzt auch TikTok, ist 15 Jahre alt und hat als Berufswunsch "Influencer werden".... Schulische Leistungen oder Algemeinwissen sind spärlich vorhanden. PC-Kentnisse gleich null. Aber Hauptsache, man kennt immer die neusten Challanges und Trends auf TikTok -.-"
 
@Quickfox: Die Digitalkompetenz von Kindern und Jugendlichen wird heillos überschätzt.
Youtube-Videos anschauen oder Bilder auf Instagramm hochladen hat jedenfalls damit nichts zu tun.
Auch die Digitalisierung von Schulen ist kein Allheilmittel, wenn die dann dort nur lernen bunte Bildchen auf dem Tablet hin und her zu schubsen.
 
das trifft leider auf eine viel größere Gruppe zu wie man vermuten könnte.
Diese digitalen- Analphabeten und Messis haben keinerlei Vorstellung von Ordnerstrukturen,
ja kriegen es oft nicht mal hin eine Datei an eine Mail anzuhängen.
Fotos gibt es reichlich , aber nur die vom System verwalteten werden auch wiedergefunden.
Kontakte anlegen, pflegen, hm. Was WhatsApp usw. nicht selber erledigen scheitert.
Und wehe ein neues Smartphone übernimmt nicht alle Daten/Einstellungen.
Dies ist wohl auch maßgeblich der Grund dafür das Google und WhatsApp so erfolgreich ist.
 
Es scheitert schlichtweg an der Grundlage des Eva-Prinzips (IPO), und das häufig im gesamten Leben
 
Ich kann mich noch sehr gut an das Buzzword der "digital natives" erinnern. Da glaubte ich früher auch stark dran. Ich habe aber jemandem in meinem Umfeld, der im Bildungsbereich tätig ist und konnte wg. Fernunterricht in Coronazeiten beobachten, wie das mit dem Versuch lief, Videokonferenzen mit den Schülern und Eltern hinzukriegen. Das hat mich sehr schnell von dem Glauben an die "digital natives" geheilt.

Und das zweite Desaster war die technische Ausstattung bei den s.g. sozial schwächeren (aka armen) Familien. Man würde denken, dass alle Schüler in ihrem Haushalt soetwas wie einen Laptop mit Webcam hätten, aber das war ebenfalls eine Fehlannahme.
 
kann man nicht ein programm entwickeln, welches automatisch alles sehr übersichtlich speichert immer abrufbereit?
 
@shemfucu: tolle Technikgläubigkeit...doch.. *fg
 
@shemfucu: Hat jeder, nennt sich brain.exe, wird aber nur ungern benutzt.
 
@shemfucu: Genau die Automatismen und das "alles in einen Pott werfen und nur mehr die Suche verwenden" ist für die jetzige Situation verantwortlich.
 
@Thunderbyte: oh...
 
Ist das überhaupt ein Computer-Problem? Auch im normalen Leben muss man mal Unterlagen ordnen. In der Grundschule lernt man doch schon blaue Mappe für Deutsch, rote Mappe für Mathe und grüne Mappe für Sachkunde. Wenn das Schuljahr beendet ist, dann wandern die Unterlagen in einen großen Sammelordner. Entweder wird dort dann nach Jahr oder nach Fach sortiert.
 
@floerido: ja eben. mir ist aber auch aufgefallen, jene die eine große klappe hatten und völlig chaotisch in ihrem leben waren, ohne blick auf eine perspektive, trotzdem gute noten bekamen, nach der schule völlig versagt haben. und wer hatte an all dem schuld? na ich. der sündenbock.
 
selbst die meisten Softwareentwickler machen sich heute keine Gedanken um Ressourcen. Smartphone Entwicklung hat einigen anfangs nochmals einen sinn dafur gegeben, Mittlerweile wird es dort auch ignoriert, weil ja die Ressourcen eh da sind.

wenn dann doch mal etwas langsam wird, wird in cloud migriert oder pwr hardware skaliert. daweil würde es oft schon reichen zu erklären, wie speicher von der Umgebung gehandhabt wird und man halt den scope anders setzten würde, damit das sytem früher speicher wieder freigeben kann.
 
@Tic: Ja dass Software-Entwickller machmal keine Ahnung vom produktiven Einsatz und den durch Last entstehenden Problem haben, habe ich auch schon festgestellt.

Bestes Beispiel - ist zwar schon 8-9 Jahre her - aber ich vermute manche sind jetzt auch noch nicht schlauer.

Grobe Beschreibung: Eine Seite sollte Bilder je nach Gerät in verschiedenen Grössen ausgehen. Hat in der Demo auch alles gut ausgesehen - bis es richtig online ging.

Bei mehreren 1000 Usern in der Stunde ist es eine verdammt blöde Idee die Bilder bei jedem Aufruf neu vom Original-Bild umrechnen zu lassen. Somit - Seite nicht erreichbar - alle Server (glaube 6 oder 8) völlig überlastet.

Hätte man ja auch vorher drauf kommen können, dass das eine blöde Idee ist...
 
@Stefan1979: ja solche Fälle kenne ich leider auch zu hauf. Ladezeiten kennt auch niemand mehr mit schlechten Verbindungen, alles wird wahllos ins Netz gelegte. Skalierung, Last, Komplexität - microservices lassen grüßen. Alles gut und schön, aber muss sollte wissen was man da eigentlich tut - diese Weitsicht haben selbst viele nicht, die es können sollte - dann kann ich nicht davon ausgehen, dass es sonst Leute interessiert, was mit ihren Daten passiert
 
Computergrundkurse sind sicher sinnvoll. Selbst wenn es nicht so schlecht um die Kenntnisse in der Masse stehen würde. Einfach auch um einzelne auf zu fangen die weniger Kenntnisse besitzen. Meine Schwester z. B. hatte ich im Lehramtsstudium vor ~18 Jahren schon erfolgreich um den Pflichtschein herum gemogelt in dem sie ihn über irgend ein Biologie Kurs Erhielt in dem Computer kurz am Rande genutzt wurden. Resultat, sie ist bis heute bei allem rund um die Arbeit am PC auf Hilfe angewiesen.
Aber das sind alles Dinge bei denen man sich tatsächlich notfalls auch helfen lassen kann. Was ich immer am wichtigsten finde ist das 10-Finger Blindschreiben. Auf das Leben gerechnet, wie viel Zeit man sich spart, wenn man sicher 4-5 Zeichen pro Sekunde blind auf einer Tastatur tippen kann dürfte teils gewaltig sein. Da war uns das Bildungssystem vor Jahrzehnten schon voraus als in den Schulen noch Schreibmaschinen Unterricht verbreitet war. So tippt meine 70 jährige Mutter heute fast noch schneller, obwohl sie nie einen Computer nutzt, als meine Schwester mit ihrem 1-2 Finger Suchsystem die seit über 20 Jahren auf einen Computerangewiesen ist für für die Schule/Unterricht viel Texte vorbereiten und tippen muss. Ich habe mir das in meinen letzten Schuljahren selbst beigebracht und hatte dann enorme Vorteile während der Informatik Ausbildung. Von meinen 20 Mitschülern konnten vielleicht noch 3 oder 4 mit 10 Fingern schreiben. Der Rest hatte dann natürlich viel mehr Arbeit allein im Unterricht, wo viele Inhalte mit getippt werden mussten. Das finde ich also von allen Computerkenntnissen am wichtigsten, noch vor Ordnerstrukturen und Maus Handling. Für mich gehört 10 Finger System als Pflicht Unterricht in alle Schulen, sobald die Hände und Finger der Kinder großgenug dafür sind! Auch wenn die Bedeutung in manchen Bereichen auch hier abnehmen dürfte, durch die bald perfekt werdende Spracherkennung. Aber die kann man ja auch nicht immer und überall nutzen.
 
@markox: "Für mich gehört 10 Finger System als Pflicht Unterricht in alle Schulen, sobald die Hände und Finger der Kinder großgenug dafür sind!"

Sehe ich absolut genauso. Dazu braucht es auch keine Digitalisierung sondern nur Schreibmaschinen.
Es sollte für jeden Pflicht sein, das Schreiben auf einer Tastatur in der Schule zu lernen.
 
@markox: Ja, ist nicht schlecht, allerdings kommt die Geschwindigkeit imho auch mit eigenen Tippsystemen. Was man an Zeit verliert, wenn man sich nicht mit IT und Kommunikationstechnik auskennt, kann da leicht mehr sein als man beim "schnell tippen" spart. ;-)
 
Weil Mobile Devices etc. die Jugend eher weg treibt von richtigen PC und alles was damit zu tun hat. Ein Smartphone kann jeder Idiot verstehen und bedienen, dafür sind sie ja da. Die Jugend heute setzt ja auch WLAN/WiFi als synonym für den Internet Anschluß. Es ist teilweise nicht mal mehr bekannt was ein Ethernet Kabel ist bzw. das es über haupt möglich ist via selbigen eine Internet Verdbindung auf zu bauen. Wieso auch? Das tolle Smartphone für 1000 EUR rennt ja ohne Kabel gedöns.

Smartphones lässt die Jugend verblöden. Sonst nichts. Jedoch ist aber auch unser Bildungssystem schuld daran, IT Unterricht ist mangelhaft vertreten und richtiger IT Unterricht + Medien Kompetenz schon so gut wie gar nicht vertreten, selbst in 2021 nicht. Absolute Katastrophe.
 
Mich wundert, dass man sich darüber wundert.
Wer sich nicht für IT interessiert, der interessiert sich nicht für IT.
Das war fürher so, und ist auch heute noch so.

Der IT'ler hat sich früher seine Leitungen geschnitzt und u.a. eine DFÜ-Verbindung konfiguriert, um ins Netz zu kommen.
Der Normalo war ausgeschlossen, bzw. gar nicht interessiert an diesem Medium.

Zwar ist das Medium nun gefragt, man muss aber nichts tun um dort hin zu gelangen.
Man stelle sich vor, man müsste jede Verbindung noch manuell einrichten und hätte vorher keinen Zugriff auf evtl. vorhandene Tutorials.

Nur weil alle online sind, heißt es doch nicht automatisch dass IT-Kenntnisse besser sein müssen.
Meine Großeltern sind mit verschiedenen Endgeräten online.
Hatten aber auch noch nie eine Computermaus in der Hand, weil sie nie dazu genötig worden sind sich mit der eigentlichen Technik dahinter ausseinandersetzen zu müssen.
 
@Tomelino: Naja, mag sein, aber für gewisse Dinge, sind gewisse PC-Grundkenntnisse noch erforderlich und das wird noch ne längere Zeit so bleiben. Beispiel Lebenslauf schreiben. Ich wünsche den jüngeren Generationen viel Glück beim Lebenslauf tippen auf nem Tablet. Nun vielleicht werden auch Lebensläufe mit zunehmenden Online-Bewerbungen und Assessment-Centern überflüssig, das ist aber ein anderes Thema.
 
Willkommen in der Generation Smartphone.
Heute muss alles einfach funktionieren. Man setzt sich mit der Technik gar nicht mehr auseinander. Es wird nur noch konsumiert. Manchmal hilft auch es einfach zu googeln, aber selbst das bekommt diese Generation nicht hin.
Echt traurig und erschreckend.
 
Kann ich bestätigen, während wir als fast 50er schon seit den 80ern unseren PC selbst gebastelt haben und dies auch heute noch tun, haben unsere jungen Azubis null Ahnung mehr davon. Die schaffen es vielleicht mit ihrem Smartphone das nächste Wlan zu finden aber dann hört es auch schon auf.
 
Gäbe es nicht den computer unterricht in schulen könnte man es ja noch verstehen. Vielleicht sollte man den schülern anstatt excel word und programmieren erst mal cd, md, edit, batch dateien, und was ne hestplatte ist beibringen.
 
@andreas31HD: Leider ist das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Ich unterrichte die Klassen 5-7 in Informatik und der vorgegebene Lehrstoff gibt klar vor, welche Themen man den Kids eintrichtern soll (da diese ja "Prüfungsrelevant" sind). Diese Themen gehen aber weit an dem vorbei was die jungen Leute später mal brauchen... Es interessiert auch einen großen Teil nicht mehr, da Inst, Snap, Tik, Face um ein vielfaches wichtiger für die sind als das Auffüllen und Formatieren einer Word Datei.... Kann ich absolut verstehen und ich mach den Schülern auch keinen Vorwurf, es ist nun mal echt trocken und langweilig. Freiheiten den Unterricht spannender und unterhaltsamer zu gestalten sind wie soll ich sagen, fast nicht da (Vorgaben und Co.).
 
@Gr-LANers Steffen: Dann sind aber die Bildungsministerien gebeten die Lehrpläne zukunftsorientierter zu gestalten :). Ich denke die Nutzung von Tablets im Unterricht, neben klassischen PCs, würde ein bisschen Leben in den Unterricht bringen und viele Schüler freuen.
 
@Gr-LANers Steffen: Und leider sieht es in anderen Fächern auch nicht anders aus. Das war schon zu meiner Schulzeit ( vor 20 Jahren so ). Würde man in den Schulen nicht breit und tief gehen, sondern nur breit und den Schülern dann ab der Oberstufe selbst überlassen was sie tief wissen wollen, würde meiner meinung nach wesentlich mehr dabei raus kommen. Nur als beispiel: bio war interessant. ab der 9ten chemie. war auch interessant. aber ich konnte anhand des "leichten" lehrstoffs schon erkennen, dass ich keines von beiden beruflich machen wollte. dann kam unsere biolehrerin in der 10ten mit der kompletten photosynthese in chemischen formeln. *kotz. langweilig, trocken und für jemanden der eh keinen chemischen beruf wollte total überflüssig.
Lass doch die Kinder 3 bis 4 mal im Jahr ein praktikum machen. ab der 7ten. Dann würden sie was vom realen arbeitsleben lernen und ( sorry ich will dich nicht angreifen, das ist nur der eindruck den ich von vielen lehrern habe. und ich habe viele schulen betreut ) nicht von der realitätsfremden welt der lehrer nach abschluss der schule ins kalte wasser geworfen werden. Sie würden dann vielleicht auch merken, ob sie das wirklich als beruf ausüben oder vielleicht doch in eine andere richtung gehen wollen. Falls sie doch merken, dass der beruf nichts für die ist, können sie frühzeitig ihre interessen in eine andere richtung lenken, und nicht erst im 2. oder 3. lehrjahr.
Ausserdem würden viele vielleicht auch noch lernen wie man sich zu benehmen hat und wie man mit anderen menschen umgeht, was ein großteil der praktikanten die ich hatte ( es waren viele über die jahre ) nicht konnte. Woher auch?!
Meiner Meinung nach würde das mehr bringen als sich den trockenen stoff aller fächer ins hirn hauen zu müssen obwohl man 80 % hinterher nicht mehr braucht
 
@andreas31HD: puh, kannst du den Text mit Groß- und Kleinbuchstaben nochmals schreiben? Echt schwer zu lesen!
 
Nur weil jemand die Autoprüfung geschafft hat, ist er noch lange nicht fähig wirklich gut Auto zu fahren, geschweige denn sich in (Semi-)professionellen Rennen zu messen. Ganz einfach!

Für Kenntnisse muss man sich mit etwas beschäftigen, nicht nur damit aufgewachsen sein. Dazu ist das Smartphone bedienen eben einfacher als am Computer oder in Office etwas tiefgreifende Dinge zu machen.
 
Das ist kein exklusives Problem der Technik oder der IT Branche. Es leigt einfach daran, dass die Generation X, oder wie man sie nennt, generell immer weniger praktisches und nützliches Wissen aufbaut und Dinge, wie die Informationstechnik nur für reine Unterhaltungs- bzw. Social Media Zwecke nutzt. Viele können zwar virtuos mit Instagram Filtern umgehen, wissen aber nicht, wie eigentlich die Ordner- und Dateistruktur in einem Betriebssystem funktioniert. Ich habe beruflich auch viel mit jungen Leuten zu tun, die zwangsweise mit Technik in Berührung kommen und ich erkenne auch kaum noch Motivation zu verstehen, wie die Dinge eigentlich funktionieren bzw. die Bereitschaft Zeit in Selbststudium zu investieren. Stattdessen macht man sich eher Gedanken, wie man spätestens mit 25 eine 3-Tage Woche hinbekommen kann. Sorry für den Zynismus.
 
Ich bin in den 2000ern mit Computern aufgewachsen und hatte in der Schule Textverarbeitung und war immer sehr begeistert von Computern. Heutzutage haben wir aber ganze Generationen, die außer Smartphones und Tables nichts mehr kennen. Selbst Laptops kennen sie nicht mehr (von Desktops ganz zu schweigen). Ich denke schon, dass in kürzester Zeit Laptops und Tablets miteinander verschmelzen werden - gibt es ja zum Teil heute schon (siehe die sog. Convertibles). Smartphones werden auch, denke ich mal, überflüssig werden. Aber es ist wirklich ein Grauen, wenn 18-Jährige zu mir kommen und mich fragen, ob ich ihnen denn nicht mal nen Lebenslauf schreiben könnte, weil sie gerade vom Formatieren keine Ahnung haben. Das ist schrecklich. Und da hat gerade dieser Wahn der Vereinfachung des Alltags seitens Google, Microsoft, Apple und Co., dank immer neuerer Produkte und Technologien, aber genau das Gegenteil bewirkt: Anstatt das Alltagsleben zu vereinfachen, alles online auszulegen und immer alles griffbereit zu haben, wurden die einfachsten alltäglichen Tätigkeiten am PC zu einem Albtraum für gerade junge Generationen. Sehr schade.
 
Ich bin BJ 1977 und habe 1993 meinen ersten PC bekommen. Alle danach folgenden habe ich mir selber zusammengebaut und bin mit DOS 5.0 und Windows 3.0 gestartet. Ich habe mir meine autoexec.bat config.sys selber so zurecht geschrieben, dass vom ohnehin schon knappen Speicher möglichst viel zur Verfügung stand. Der Norton Commander war mein bester der Freund für die Dateiorganisation und die DOS-Eingabeaufforderung half mir mit fest verankerten Befehlen bei der Problemsuche und -behebung. Heute wird man schon blöde angeschaut, wenn man nur die CMD öffnet, um sich die Netzwerkparameter abzurufen. Ich arbeite in einem Mobilfunk-Shop und der inflationärste Spruch der reiferen Jungend (60+) ist: "Die heutige Jugend ist doch damit aufgewachsen." Dabei merken die Senioren noch nicht mal, dass sie teilweise mehr auf dem Kasten haben, als mancher, welcher 40 Jahre jünger ist. Solange alles funktioniert, ist alles schick, aber sobald Probleme auftreten oder tiefergreifende Einstellungen vonnöten sind, schauen die Halbstarken wie die Kuh, wenn es blitzt.
 
@tommy1977: Ähnlicher Jahrgang: alles bei mir genauso passiert. Der Midnight Commander auf Linux lebt ja auch heute noch, home sweet home. ;)
 
@tommy1977: Ja die gute alte Zeit. Ich, Bj 73, hab damals mit meinem Kumpel gewetteifert, wer unter DOS mit allen geladenen Treibern allein durch eine manuelle Konfiguration der Startdateien den meisten freien Speicher rausgeholt hatte. Wenn ich mich recht entsinne, war mein persönlicher Rekord bei 624 oder 625 kB, ich hatte Maus, CD-Rom und Soundblaster drin.

Ich möchte ja gern mal sehen, wie das die Smombies heutzutage bewerkstelligen würden. ;-)
 
@tommy1977: Jupp. Bin Jahrgang 82. Sehr, sehr ähnliche Entwicklung bei mir. Norton Commander und autexec.bat und config.sys zurechtbasteln, damit die Games alle liefen. ;-)
 
Ich bekomme immer wieder einen Lachanfall, wenn die Leute sagen, die Jugend wächst da rein. Darum muss ich, Mitte 40er, der Jugend immer bei Problemen helfen.
 
Jo, das kommt halt dabei heraus, wenn man die Software immer auf die dümmsten User zuschneidet und den Leuten bei den meisten Geräten nicht mal mehr administrative Rechte zugesteht.

Türlich lernen die dann nicht mehr als "grapsch auf den bunten button" und sind mit richtigen Programmen dann überfordert.

Idiocracy lässt grüßen.
 
Das ist dann halt die Kehrseite der Medallie von Ansätzen wie Apple sie verfolgt. Dadurch dass dem User immer mehr Entscheidung und Konfiguration abgenommen wird und alles immer simpler wird, führt zu einer digitalen Verdummung. Der User muss sich ja nicht mehr mit der Funktion von Dingen auseinandersetzen. Dadurch macht er sich aber auch extrem abhängig und kontrollierbar und am Ende hat man ein Gerät, das viel weniger kann, als eigentlich möglich, da alle komplexen Einstellungen und Funktionen deaktiviert wurden, weil es der User nicht auf die Reihe bekommt.
Sieht man doch wunderbar bei den Digitalkameras. Jeder hat mittlerweile eine im Smartphone und kann damit automatisch "Super" Aufnahmen machen. Die allerwenigsten wissen jedoch was RAW ist oder wie man die Belichtung einstellt und können damit nicht das komplette Potenzial der Kamera nutzen, sondern erhalten einfach immer nur Standard-Fotos, die wenig kreativ sind und nur auf dem Smartphone-Display gut aussehen.
Alles wird halt immer mehr "Casual" um einen möglichst großen Kundenkreis anzusprechen. Darunter leidet dann die Qualität, Funktionalität und der Anspruch der Technologie (auch bei Unterhaltung wie Computerspielen der Fall).

Wenn in fünfzig Jahren alle Autos autonom fahren, kann sicherlich keiner der dann jungen Generation mehr ein Auto steuern und die meisten wissen dann auch nicht mehr, wie ein Auto funktioniert.
 
Das ist halt die Generation wisch und touch. Da interessieren Basics eben nicht mehr. Da kommt es dann durchaus mal vor, daß der Abiturient um Hilfe schreit, weil der Laptop zickt, weil das Windows abgeschmiert ist. Man kann eigentlich nur hoffen, daß fundierte Grundkenntnisse wieder irgendwo vermittelt werden. Allerdings ist die Hoffnung eher gering.
 
man muss aber auch sagen das es immer komplizierter wird. Nur weil etwas auf dem handy zu sehen ist muss es noch lange nicht da drauf sein. Es wird schlecht oder manchmal auch garnicht kommuniziert wo sich die sachen tatsächlich befinden.
 
Tja due heutigen Computer Grundkenntnisse beziehen sich eben leider nur auf Instagram und TikTok, due Pros beherrschen dann noch Snapchat, dann hört es aber schon auf. Ein PC und erst recht Excel sind nun mal etwas anspruchsvoller als Smartphone und TW Kopfhörer ...
 
Der Vergleich mit der Nutzung eines Smartphones hinkt gewaltig. Auf einer Scheibe mit bunten Bildchen rumzuwischen, kann man jedem Primaten beibringen. Auch bei der Smartphone-Nutzung scheitern viele Leute, die das Ding schon als 3-jährige als Ersatz für die Erziehung durch den Fernseher in den Händen hatten, an den einfachsten Aufgaben. Dateien zwischen den Geräten zu übertragen stellt für so manchen schon eine Hürde dar, und spätestens wenn es darum geht, diese Dateien dann auf dem Handy wiederzufinden, sind sie dann endgültig erschossen.

Ohne Autokorrektur kriegen die nichtmal eine einzige Kurznachricht fehlerfrei zustande. Und die sollen einen Computer bedienen können? Guter Witz.
 
Das und die fehlenden Kenntnisse bei der englischen Sprache sind riesige Probleme.
Bei uns gibts Azubis die können wirklich nichts. Frisch aus der Schule und kein Wort in Englisch bekannt. wtf
 
@Kiergard: Wobei das mit englisch nicht mal so wild wäre. Es gibt im deutschsprachigen Raum auch so ziemlich alles auf deutsch.
Mal abgesehen von Programmiersprachen.
Interessant wirds, wenn ein Moderator aus dem Kosovo, der angeblich 4 Sprachen fliesend spricht, im Chat nur wirres Zeugs hinkrixelt. Dann wechselt er von deutsch auf englisch - aber da kommt auch nur Gestammel raus.
Da hilft dann auch kein Google Translator mehr. Denn: wer nicht mal seine Muttersprache in Wort und Schrift beherrscht, macht die gleichen Böcke (oft noch schlimmer) auch in einer anderen Sprache.
 
Ich bin im Management eines mittelgroßen Software-Entwicklers und wir haben da mittlerweile auch immer mehr Probleme. In jeder zweiten Bewerbung (egal ob als angehender Azubi oder fertiger Student) steht Social Media und/oder Gaming und dann fehlt es einfach an Grundkenntnissen von den Geräten, weil Handy/Xbox etc. einfach mit einem Knopf am Gerät funktioniert. Viele haben noch keine Maus bedient, können ihren Arbeitsplatz nicht aufbauen oder wissen was im Falle einen Systemfehler zu tun ist. Erst kürzlich hat ein ausgelernter Grafiker an einem 3000€ MacBook Pro das Mini Display Kabel eines 1000€ Dell Curved Bildschirm mit Gewalt falschherum in die Buchse am Gerät gepresst. Lehrlinge in der Software-Entwicklung können selbst mit Vorlage keine Bugreports schreiben oder verstehen Errorlogs nicht bzw. ignorieren diese. Da wird die EDV gerufen, weil irgendwas nicht funktioniert, wo meine Generation (30-40) 2 Minuten Google anwirft, ein bisschen probiert oder zumindest mal neustartet. Ich weiß noch wie vor Jahren Menschen im Vertrieb und Buchhaltung tagelang nicht arbeiten konnten/wollten, weil Word anders aussah als vorher.. Und ich bilde mir ein eigentlich in der Bubble zu leben die Software und Technik vorantreibt.
 
@2-HOT-4-TV:
"Hier die IT-Abteilung. Hhmm... Ja.... Okay.... Haben sie es schon mit ausschalten und wieder einschalten versucht?"
Kommt mir irgendwie bekannt vor! :)
 
Ich arbeite als IT-Admin/Eierlegendewollmilchsau (1st-3rd-Level) und muss dem Artikel widersprechen.

Kurzer Background:
Ich/Wir betreuen rund 300 User seit 6 Jahren. Eine bunte Mischung aus allen Altersklassen mit mittlerer Mitarbeiter-Fluktuation. Heißt man hat schon div. Charaktere erlebt bzw. erleben müssen ;)
--> Ohne das Ganze konkret ausgewertet zu haben, kann ich rein subjektiv sagen:
Die DAUs sterben nicht aus, sie werden aber auch in der Altersklasse 20+ nicht mehr.
Unbeholfene gibt's durch die Bank weg in allen Formen/Farben/Altern.
 
@k4l-el: Der Artikel bezieht sich auf Universitäten in den USA, somit sind es vermutlich auch eher wohlhabende Personen. An Schulen mit höheren Gehaltsniveau der Eltern ist die Digitalisierung wahrscheinlich auch weiter, als bei unseren öffentlichen Schulen.
 
Bin ich froh noch rudimentär programmiert zu haben, Google benutzen zu können und im Studium und Berufsleben sowohl digital, als auch Analog meine Daten ordnen zu müssen. Und das mit 30 Jahren. Heidewitzka.
 
Es ist eben ein Unterschied, ob nur nur konsumiert oder auch selbst Inhalte erstellen kann. Sei es programmieren, Malen, Sound oder was auch immer. Computer Spiele spielen kann jeder und auf dem Smartphone rumklicken.
 
Es wird Zeit dass Informatik deutschlandweit ein Pflichtfach in der Schule wird. Wir müssen uns keine weiteren Generationen Smombies heranzüchten.
 
Schade Deutschland eben Nichts über Computer wissen aber wissen wie man Videos auf Tiktok hochzuladen Trauig...
 
Wenn es in der Schule halt genau einen Computerraum gibt, der täglich komplett besetzt ist und die Technik darin 20 Jahre alt ist, braucht man sich nicht wundern. Die Studie würde in Deutschland wahrscheinlich noch vernichtender aussehen. Was Digitalisierung betrifft hängen wir immer noch in den 90ern fest, es ist einfach nicht mehr zu verstehen.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Video-Empfehlungen

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

❤ WinFuture unterstützen

Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Affiliate-Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!