Microsoft: Rechenzentren laufen besser, wenn man sie im Meer versenkt

Microsoft hat vor einiger Zeit ein Rechenzentrum im Meer versenkt. Jetzt hat man "Project Natick" wieder vom Grund des Ozeans geholt und die Ergebnisse des Versuchs veröffentlicht. Man stellte fest, dass es eine gute Idee wäre, mehr Server unter ... mehr... Microsoft, Server, Datenzentrum, Rechenzentrum, Datenzentren, Ozean, Meer, Data Center, Project Natick, Unter Wasser Bildquelle: Microsoft Microsoft, Server, Datenzentrum, Rechenzentrum, Datenzentren, Ozean, Meer, Data Center, Project Natick, Unter Wasser Microsoft, Server, Datenzentrum, Rechenzentrum, Datenzentren, Ozean, Meer, Data Center, Project Natick, Unter Wasser Microsoft

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Wie wäre es mit Zitteraalen für die Energieversorgung?
 
@markox: schmeiss deinen PC ins Meer und mach einen Feldversuch
 
@markox: in obiger Konstellation wohl eher nen größerer Wal, in ner Art Riesenhamsterrad nötig? Dürfte allerdings schwierig werden mit dessen Futterversorgung und erstrecht mit nem ihn zu bändigen, wenn er schlechte Laune kriegt und abhauen will ...*fg
 
Also mein Computer läuft in der Badewanne nicht mehr sehr gut. Mist.
 
@feinstein: laut News ja evt. nen wichtiger Punkt: haste evt kein Salz bzw Meerwasser sondern nur Leitungswasser verwendet ? Oder evt irgendwie was falsch gelesen und die Wanne wurde mit flüssigem Stickstoff gefüllt ? ;-)
 
@DerTigga: Mit Trafo-Öl wäre es gegangen, so aber ...
 
@feinstein: Du hast auch bestimmt nicht den Sauerstoff im Gehäuse durch Stickstoff ersetzt. Es sind ie kleinen Sachen, woran es oft scheitert ;)
 
Na toll... und wieviel Wärme wird somit ans Meeresgewässer abgegeben und dieses dieses somit weiter aufgeheitzt? Auch stell ich mir die Frage, wie sehr die Umwelt bzw. der Meeresboden und der Unterwasser-Lebensraum hierdurch zersört wird.

Insgesamt zwar sehr erfreulich, dass die Anlage wohl 8x besser lief - aber zugleich finde ich es schade, dass hierfür solche Resourcen (Wasserdichte Kammern usw) verbraucht werden.

Ein paar Infos bzgl. Resourcen- und Umwelt wären sehr schön gewesen.
 
@va!n: Deine Umwelt-Bedenken in Ehren, aber eher stelle ich die Seefahrt in Frage, welche ausschließlich dem Tourismus dient. Wieviele Kreuzfahrtschiffe tuckern um den Globus und stoßen neben Wärme, Lärm noch jede Menge Feinstaub aus?
Zudem ein solches RZ unter anderen Bedingungen funktioniert, als an Land. Weiter kann man sehen, dass es auch ein Lebensraum für diverse Lebewesen angeboten hat. Meiner Meinung nach hebt sich die Zerstörung - wenn es denn eine gegeben haben sollte - mit der Gründung von neuen Lebensräumen auf.
 
@chris193: Das ist richtig. Mich würde trotzdem eine Studie interessieren, wie stark das Meer belastet werden würde, wenn alle Rechenzentren plötzlich unter Wasser liefen. Vor Allem auch in Hinblick auf die lokalen Einflüsse, die deutlich größer ausfallen sollten, als die weltweiten Einflüsse.

Natürlich wäre so eine Studie fern ab der Realität, da es immer noch genügend Gründe gibt, ein Rechenzentrum auf dem Land zu betreiben. Allerdings könnte man so die Frage klären, welcher Ansatz vielleicht in Zukunft nicht nur wirtschaftliche Vorteile brächte, sondern auch umwelttechnische.

Gerade für Cloud Rechenzentren könnte der Unterwasseransatz Sinn machen.
 
@chris193:
Da gebe ich Dir vollkommen recht. Allerdings könnte man das ganze um ein vielfaches erweitern, wenn man wollte. Hier geht es um Rechenzentrum im bzw unter Wasser, weshalb ich mich auch auf diesen Bereich beschränkt habe.

Ich könnte jetzt vielleicht etwas böse sein - und in Augen macheiner auch technisch stehengeblieben sein, wenn ich in Frage stelle, ob wir heute wirklich fast jeden Mist mit der Cloud verbunden - und somit diese ganzen Rechenfarmen tatsächlich bräuchten.
 
@va!n: Bei der Studie muss aber gegen gerechnet werden, was ein vergleichbares Rechenzentrum an Land an Wärme und CO2 produziert. Vor allem durch die Klimaanlagen die hier vonnöten sind. Ganz unvoreingenommen von der Unterwasserlösung bin ich auch nicht. Zum Beispiel wie schaut es mit der Vibration unter Wasser aus. Gibt es ein magnetisches Feld um die Röhre durch die ganzen Server im inneren, welches auch auf Fische und andere Meereslebewesen einen Einfluss hätte.
Ganz abgeneigt von dem Lösungsansatz bin ich aber nicht, wenn alle Einflussfaktoren berücksichtigt werden und nicht nur die auf die Server im inneren.
 
@va!n: An Land wäre es wärmetechnisch definitiv schlimmer. Hier musst Du zusätzlich Energie aufwenden um Kühlungen zu betreiben. Jedes größere Rechenzentrum hat auch nicht nur ein Kältemaschine, viele haben Kältespeicher, das frisst sehr viel Energie. Die kannst Du Dir im Meer sparen. Das Meer hat eine weitgehend gleichbleibende Temperatur, die ausreicht zur kontinuierlichen Kühlung. Ein langestütztes Rechenzentrum braucht im Schnitt ein Drittel seiner Energie für die Klimatisierung. Und für die Befürchtung, dass versenkte Rechenzentren die Meere erwärmen. Nein, die Wärmemenge von Rechenzentren ist im Vergleich zu den Ozeanen so gering, dass es nicht messbar ist. Außerdem würde die Energie von langestützen Rechenzenten über die Luft letztendlich auch das Meer erwärmen, also noch schlechter sein da sie mehr verbrauchen.
 
"Man stellte fest, dass es eine gute Idee wäre, mehr Server unter Wasser laufen zu lassen."

What could possibly go wrong...
 
Admin: "Mist, der HyperV-Host hat nen defekten Netzwerkcontroller!"
Techniker: *zieht_den_Neoprenanzug_an* "OK, ich schau mal nach."
 
@Dr. Alcome: Ja, genau, acht mal weniger Ausfälle... aber 100 mal höherer Aufwand je Ausfall?
 
@>>Daniel: Die Systeme sind heutzutage ja sowieso x-fach gespiegelt. Da wird nicht wegen jedem Hardware Ausfall gleich ein Techniker gerufen.
Denke das würde auch reichen, wenn sich das alle zwei Jahre mal jemand anschaut.
 
@glurak15: So ohne verbaute Unterwasser Zugangsschleuse, angesichts von nicht atembarer Stickstoff Atmosphäre in der Röhre, aufgrund von höchst schwierig machbarer Vermeidung von Feuchtigkeitseintrag durch zu Besuch kommenden Taucher ... wird das ganze ohne teuer und mit Kran herausheben und gut möglich sogar an Land verfrachtet werden müssen, eh nix werden...
Und daher wird da auch sicher eher ab oder falls vorhanden: umgeschaltet werden, aber nicht so ohne weiteres und wie in nem landgestützten Serverpark zügig Reparatur / Austausch passieren.
 
@DerTigga: Es wird doch in der News gesagt, das die fehlende Wartung sogar positiv ist, da an Land bei einem Austausch oft funktionierende Hardware mit beschädigt wird. Es dürfte also aufgrund der höheren Zuverlässigkeit günstiger sein eben keine Wartungen durchzuführen und die Defekte Hardware einfach abzuschreiben.
 
@glurak15: In der Realität schaut sich das niemand mehr an. Da laufen die Container bis 50% der Hardware ausgefallen sind ohne Eingriffe von außen. Erst dann wird der komplette Container aus dem Verbund entfernt und durch einen neuen ersetzt. Der "alte" Container wird dann entweder komplett recycelt oder aber durch Austauschhardware wieder flott gemacht.
 
@Dr. Alcome: Es gibt keine Wartung. Es sind genug Ersatzkomponenten verbaut, sind diese aufgebraucht wird die ganze Röhre getauscht.
 
@Dr. Alcome: Das Experiment lässt vermuten, dass gerade die Techniker das Risiko für einen Ausfall erhöhen könnten.
 
Grundsätzlich könnte man ja dasselbe Setup auch an Land aufbauen oder?
Ein Vakuum kann auch hier hergestellt werden und durch eine anständige Isolation sollten auch keine grossen Temperaturschwankungen entstehen.
 
@glurak15: das gleiche dachte ich auch. Wenn wirklich der Hauptgrund die Korrosion sein soll, wäre das ja auch an Land kein Problem, mit dem Vorteil im Notfall auch an die Server dran zu kommen.
 
@glurak15: du vergisst die Zielsetzung von MS der "kostenlosen" Wärmeabfuhr / -beseitigung unter Wasser ?
 
@glurak15: An Land hast du mehr Temperaturschwankungen bzw. zusätzlichen Aufwand für die Kühlung. Unter Wasser, wenn du net grad die ersten 2m vom Mittelmeer nimmst, ist Kühlung geschenkt.
 
Niemand schreibt etwas darüber, welches Kühlsystem für die Server eingesetzt wurde ... aber unter Wasser käme eigentlich nur Flüssigkühlung von Außen in Betracht ... bietet sich zumindest an.
 
@Mixel: Mit Salzwasser? Ich glaube eher nicht. Die Gesamtkühlung der ganzen Röhre reicht aus.
 
@Mixel: Da sind ähnliche Kühllösungen verbaut wie an Land. Nur die Rückkühler (welche das Kühlmittel kühlen) sind direkt im Meerwasser. Wobei dies nicht offiziell bestätigt ist, denn Meerwasser würde auf Dauer die Kühler zersetzen.
 
Ob da sim großen Stil nicht durch Aufheizung zum ökologischen Problem wird?
 
@DRMfan^^: Die Auswirkungen der elektrischen Kühlung an Land dürften größer sein.
 
@Chiron84: Auf das vielzitierte empfindliche Ökosystem der Meere?!
 
@DRMfan^^: An Land muss Energie für die Kühlung aufgewendet werden, die erstmal erzeugt werden muss, das ist auf jeden Fall schlechter für's Klima als direkt ins Meer abgeleitete Abwärme.
 
Da gibt es dann frische gekochte Fische, an jedem Strand auf der Erde. xD Das Eis der Arktis und Antarktis schmelzen noch schneller und wir haben noch mehr Wasser auf dem Planeten. xD
 
Es gibt scheinbar einige hier die lesen nur die Überschrift, und meinen, sie seien jetzt mit einem Witzigen Kommentar die Könige
Hier nochmal ein wichtiges zitat für die, die das Lesen des Textes verweigert haben:
Zitat: Seitdem hatte Microsoft den Container dort unberührt gelassen, nach­dem man vor dem Absenken die Luft und Feuchtigkeit herausgesaugt hatte.zitat ende.
Der Container wurde im Meer versenkt, JA! Aber als Vacuum Behälter, und als Server dienent.

Entscheidende Frage stellt sich mir.. 36 km Wassertiefe kann verdammt kalt sein... gut als Kühlung...

Frage an die, die es wirklich interessiert. Sind Schnee und Eisgebiete hier hingegen nicht auch möglich. Ab nach Alaska und bei -30° Rechencontainer aufstellen.?!
 
Finde ich gut wenniger anfällig, die luft wird abgesaugt,es herscht ein vakuum, kein verschleis weil keine luft da ist, lebensdauer wird erhöhrt sehr wichtig, ich dachte das wird schon Kommerziell gemacht, habe mich getäuscht,auch gut. Wenn Sie eine richtige grosse Anlage bauen oder viele kleine,dann ist den Nutzen bestimmt sehr gross. Finde ich gut
 
Ich habe noch lang nicht Alles davon verstanden. Aber ich denke mal, dass das eine echt gute Sache sein kann. Vor allem, wenn man das Ganze mal eine Nummer größer und eventuel begehbar macht, was die Wartung sicherlich vereinfachen würde.
Die einzige Sorge, die ich mir allerdings mache. Was ist mit der Temperatur des Meeres?
Es ist klar, dass solch "kleine" Anlagen nicht wirklich Etwas ausmachen. Aber was ist, wenn das Jeder macht auf der Welt, mit wirklich großen Anlagen. Hat das nicht große Auswirkungen auf die Temperatur der Meere und Ozeane? Denn wir haben ja jetzt schon das Problem, dass Diese teilweise zu warm sind.
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