Berliner Polizei verliert beim Upgrade auf Windows 10 Ermittlungsdaten

Eigentlich sollte es sich längst herumgesprochen haben, wie man ein Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 durchführt. Und so sollte es kein Problem sein, das ohne Datenverlust zu schaffen. Nicht so bei der Berliner Polizei, dort gingen beim Upgrade ... mehr... Polizei, Aufschrift, Ordnungshüter Bildquelle: Marco Broscheit / Flickr Polizei, Aufschrift, Ordnungshüter Polizei, Aufschrift, Ordnungshüter Marco Broscheit / Flickr

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Und dass die "so relevanten" Daten einfach nur auf den lokalen Platten der einzelnen Rechner rumgelegen waren, tut auch fast nichts zur Sache. Behörden und EDV...
 
@hcs: Eben. Wollte ich grad schreiben. Mit serverbasierten Benutzerprofilen und Datenpfaden wäre das nicht passiert. Wenn die IT es dort gestattet, Daten lokal zu speichern, dann kann man nur sagen: selbstgemachte Leiden.

@Minusklicker: Ist so, kannste mir ruhig glauben.
 
@DON666: Eigentlich braucht es da eine Art Content Management System, was lokale Datensilos komplett eliminiert, spricht es ist sch*** egal, was mit den Clients passiert.. Man müsste die verantwortlichen mit anklagen, wegen Behinderung der Justiz..
 
@GlockMane: Fahrlässige Strafvereitelung (Behinderung der Justiz) ist aber nicht strafbar, womit die Anklage sinnlos wäre. Hier Vorsatz nachzuweisen dürfte schwierig sein.
 
@DON666: Nicht immer ist die IT schuld. Es gibt auch Unternehmen wo das explizit verboten ist und Profile umgeleitet werden. Wenn aber Anwender die Daten z.B. unter C:\ speichert, dann ist er selbst schuld. Und das passiert nicht selten.
Es gibt teils Pfade die nicht im Windows.old Ordner landen.
 
@Arhey: Das ist richtig, aber wenn man das Upgrade nicht in der Form durchzieht, dass man die Partition dabei löscht und neu anlegt, bleiben selbst diese Daten erhalten.
 
Sorry, aber wer in einem Unternehmen, einer Einrichtung oder sonstigem Verein wie dem da oben Daten lokal speichert, statt zentral und damit einfach sicherbar, der muss dann auch mal leiden. Immer wieder erschreckend, welchen Hobbyklitschenstatus so manche IT-Abteilung hat. Aber das reicht mitunter bis hinauf in die Topfirmen.
 
@Knarzi81: Findet man doch in allen Bereichen. Man bestellt sich eine Firma für eine Renovierung ins Haus, und noch bevor sie fertig sind, merkt man, das hätte man selbst sogar besser machen können. Leider gibt's viel zu viel... wie kann man das politisch korrekt ausdrücken... Müll? Und schlimmer noch, mindert den Ruf der Branche. Firmen und Menschen, die ihre Arbeit generell nicht richtig machen, sollten für die entsprechende Branche ganz einfach ein Verbot bekommen, fertig.
 
@Knarzi81: Wer muss den leiden? Die Opfer der Straftaten, deren Täter man nun nicht verurteilen kann mangels Beweisen.. Sowas geht gar nicht..
 
Wieso verloren? Einfach das Backup wieder einspielen und die Daten sind wieder da. Oder gibt es etwa keine?
 
@BartHD: an anderer Stelle habe ich gelesen, dass sich die Daten nur auf den lokalen Platten der Rechner befanden. War ja nur so unwichtiges Zeug wie Ermittlungsergebnisse usw...
 
@BartHD: Nein, sind sie nicht. Gebackupt wird nur der Windows-Ordner und ein Teil von ProgramFiles. Die Frage ist ja auch wie upgegradet wurde. Wenn die Daten auf C:\Ermittlungsergebnisse lagen und ein Upgrade mit "nur eigene Dateien und Einstellungen übernehmen" durchgeführt wird, dann ist C:\Ermittlungsergebnisse weg, weil nur alles unter C:\Users behalten wird.
 
@Knarzi81:
Da bitte nochmal schlau machen.

1. Wenn eine sinnvolle Backup Strategie gefahren würde spielt das eh keine Rolle wo die Daten lagen.
2. Werden keine Daten gelöscht die sich außerhalb der Windows Ordner befinden.
3. werden keine Daten gelöscht die sich in den Standard User Ordnern befinden.

Umfähigkeit der IT?ler mal ausgeklammert kann beim Upgrade, in der Regel, nicht viel schief gehen.
Ich gehe mal stark davon aus, dass hier, wie so oft, der faule Mensch einfach ein DefaultImage über die Rechner drüber gebügelt und dabei die Festplatten gelöscht hat.
 
@Sockenschuss: Genau. Wenn man ein ganz normales Upgrade durchführt, ist der ganze Klump ja hinterher sogar doppelt vorhanden: In der neuen Version und nochmal in C:\Windows.old. Da muss man sich schon RICHTIG bescheuert anstellen, um das zu versaubeuteln.
 
@DON666: Windows fragt doch glaube, was man behalten will, vielleicht hat er da einfach auf "nichts" geklickt.. Aber egal wie man es dreht und wendet, die Ursache liegt viel weiter zurück..
 
@DON666: Der wird wahrscheinlich vom USB stick gebootet haben, format C und Windows 10 installiert....

Kann ich mir bei soviel gezeigter Inkompetenz durchaus vorstellen....
 
@GlockMane: Selbst bei der Auswahl "Nichts" entsteht der Ordner "Windows.old", der alles bisherige noch enthält.
 
@Sockenschuss: Das Ausrollen von Default-Images ist nicht Faulheit sondern bei nicht personengebundenen Arbeitsplätzen Stand der Technik. Damit wird eine definierte und standardisierte Arbeitsumgebung bereitgestellt und OS-Defekte nicht bis zur Verschrottung mitgeschleppt.
Lokal abgespeicherte Daten können auch von anderen Kollegen abgegriffen werden. Wahrscheinlich waren die zu faul, eine geschlossene Gruppe zu bilden.
 
Sorry aber Sätze wie "Wir empfehlen der IT-Abteilung der Berliner Polizei nicht nur bessere Kommunikation, sondern auch einen Blick in unsere ausführliche und bewährte Windows 10-FAQ." klingen ein bisschen lächerlich, wenn dort Tipps drin stehen, wie ein 0815 customer system migriert wird und dabei noch ein Haufen unnötiger freeware tools verwendet werden.

Migration von großen Domänen Netzen, remote durchgeführt, sind ne etwas andere Nummer. Und von den genannten Tools wird man vermutlich kein einziges nutzen dürfen, da die allesamt kein BSI Freigabe haben, falls die überhaupt für den Zweck funktionieren würden. Zusätzliche Schwierigkeit wird sehr wahrscheinlich ebenfalls machen, dass man von x86 auf x64 bit umsteigt und deshalb eh von vorne Anfangen muss.

Und es ist nicht so, als ob dir das nicht wisst. Warum also so ein lächerlicher Kommentar.
 
@xxMSIxx: "Und es ist nicht so, als ob dir das nicht wisst." Ganz genau. Warum schreibst du also deine vorherigen Absätze?

WinFuture weiß, dass die Polizei nicht diese FAQ durchlesen wird. Daher ist der Ratschlag auch nicht ernstzunehmen, sondern eher mit einem kleinen Augenzwinkern zu lesen. Das nennt man dann Humor. Man muss nicht drüber lachen, aber man kann.
 
@danieltapoka: Da im Text erwähnt wird, dass es um Intensivtäter und Gewaltverbrechen geht, finde ich die ganze Sache gar nicht lustig und den möchtegern witzigen Kommentar auch iwie überflüssig.. Gehen schon genug Straftäter durch die Lappen, scheint als würde die Justiz nun offiziell auf allen Ebenen versagen..
 
Backup hin oder her....Upgrade hin oder her
Solche Daten müssen auf einem sicheren Server gespeichert werden.

Was machen die, wenn der PC/die Platte ausfällt?

Der IT-Abteilung muss viel mehr vorgeworfen werden, als "kein Backup vor Upgrade" gemacht zu haben.
Und auch die Beamten sollten ordentlich eins auf die Finger bekommen.
 
@bAssI: Die Beamten brauchen eine Struktur in der sie ihre Arbeit erledigen, wenn diese nicht vorgegeben ist, dann speichert jeder wo er will..
 
Nun zahlt man so langsam den Preis der eigenen Sparpolitik!
Die Punkte sind einfach schnell erklärt:

- Befristet Verträge.
- Schlechte Bezahlung.
- Mitarbeiter die keine Ahnung haben.

Aber das wollen ja die "höher bezahlten Häuptinge" im ÖD entweder nicht hören oder kapieren.
 
@Tomy Tom: "- Schlechte Bezahlung."
Habe heute früh im Radio gehört das viele IT Posten unbesetzt sind und die meisten Anstellungen scheitern weil die Lohnvorstellung übertrieben sind. ;)
 
@Odi waN: Das kann ich aus eigener Erfahrung wiederlegen. Meistens sind es nicht die übertriebenen Lohnvorstellungen sondern dass die Firmen sehr schlecht bezahlen...
 
@Odi waN: Dann vergleiche mal das Gehalt im ÖD mit denen in der freien Marktwitschaft.
Im ÖD ist es so das du erst aber einem Studium mit einer höheren Gehaltsklasse rechnen kannst......dumm nur das jene welche die Arbeit erledigen etweder so etwas nicht haben, oder für das Gehalt lieber wo anders anfangen.
 
@Odi waN: Wenn es geeignete Bewerber gibt, diese Stelle aber dann wegen den zu hohen Gehaltswünschen nicht besetzt wird und anstatt bei den Gehalt einen Kompromiss zu versuchen, lieber die Stelle offen lässt, dann hat die Firma aber vielleicht auch falsche Vorstellungen von den Löhnen.
 
@Tomy Tom: Und es wird weiter an der "Schwarzen Null" festgehalten,
bis das die "Verwaltung" zusammenbricht.
Weil zu wenige Angestellte, weil total veraltete Infrastruktur, weil keine "Profis".
Beispiel? Die Putzfrau als Aushilfe im Kindergarten, Aushilfen ohne pädagogische Ausbildung an Grundschulen, Ausgliederungen hoheitlicher Aufgaben an das Ordnungsamt (Dorfsheriff, Stadtpolizei) usw., usw.
 
...verliert Ermittlungsdaten

Ich lach mich kaputt :DDDDDDD
 
Grobe Dummheit oder Vorsatz oder beides?
 
@chronos42: Grobe Dummheit ist es nur, wenn die normale Reinigungskraft auch für die IT zuständig ist. Wenn es einem ausgebildeten ITler (3 Jahre Ausbildung und/oder Studium) passiert (vor allem ohne vorher jemanden darüber zu informieren), dann ist es nur mit Vorsatz zu erklären. So hart es klingt.
 
@chronos42: Gar nicht so abwegig der Gedanke mit dem Vorsatz.. Eventuell wurde auch der ITler von einer Bande bezahlt, die so straffrei davon kommt.. Kann man es wissen?
 
Bisher hat man bei Intensivtätern auch nichts unternommen. Ist das jetzt ein Vorwand einfach mal MS dafür die Schuld zu geben? Sowas gehört nicht auf einen lokalen Rechner sondern zumindest auf ein Netzlaufwerk, was entsprechend gesichert wird.
 
@CrazyWolf: Niemand gibt MS die Schuld, wundert mich allerdings, Winfuture hätte ja auch eine Headline a la "Windows 10 Upgrade hilft Verbrechern auf freiem Fuß zu bleiben" bringen können ;)
 
Da merkt man erst wie rückschrittlich es bei der Polizei zugeht.
EDV-Kurse sind Mangelware (die Skillstufe der einzelnen ist dort gleich verteilt wie sonst auch im Leben) und die Technik ist dort oft gnadenlos veraltet, da eben lt. Vorgabe gespart werden muss.
 
@Postman1970: Ich hoffe wirklich (also wirklich wirklich), das die Berliner-Polizei-ITler-Kompetenz, nicht nur auf EDV-Kursen basiert.
 
@tc2k: Die haben bestimmt alle den "Europäischen Computer-Führerschein" :D
 
@Postman1970: wäre bei einer zentralisierten hochverfügbaren Umgebung auch kein Problem.
Das Problem das die haben, sowas haben die wohl nicht..

Abgesehn von der Backupstrategie... ich würde mich in meinem Job nicht wohl fühlen wenn das Backup nicht sauber liefe...
Und mit sauber ist gemeint "100% aller Daten sind gesichert und das Backup meldet keinerlei Fehler".

Auch bei Workstations ist sowas möglich.... ist halt alles eine Frage der Aufstellungen und Strategien.... nicht immer ne sache des Budgets.

Man kann auch auch mit Bordmitteln ganz wunderbare Backup strategien fahren... aber auf Veeam möcht ich nicht mehr verzichten.
Kleine investition, große positive Auswirkung.

Mich wundert hingegen diese "schlechte" Migrationsart aus der News. Bei it.nrw.de waren die Schulungen eigentlich immer ganz gut.. aber da ist bei den Ländern die IT sicherlich auch unterschiedlich drauf.... daher dann das katastrophale Ergebnis.
 
Und was ist mit "C:\Windows.old"?
 
@rOOts: das gibt es nur bei einem Update über Windows 7, wenn man zusätzlich die Option ausgewählt die alten Userdaten und Installationen zu behalten.. Ansonsten ist das eine Neuinstallation, die alten Daten sind dann weg.
 
@chronos42: falsch, auch wenn du vom stick startest und eine Windowsinstallation ohne Formatierung gestartet wird, wird windows.old automatisch erstellt und die alte installation da rein verschoben.
 
@rOOts: Nach dem Upgrade direkt die Datenträgerbereinigung anwerfen, damit wieder Platz wird!
 
@rOOts: in Unternehmen wird eine komplette Neuinstallation vorgenommen bei welcher zuvor alle Partitionen gelöscht werden. Damit umgeht man Schwierigkeiten und Probleme eins Updates wie es im privaten Bereich gemacht wird, von denen man immer wieder alle 6 Monate lesen kann.
 
@Hans-DieterD: Ach, und man legt keine Sicherungskopie an?
Was ist mit den persönlichen Daten auf den Systemen?
Also ich würde dem "Futzie" die Hölle heiß machen, wenn der ohne zu fragen mein Arbeitsgerät platt macht!
 
@rOOts: Auf Arbeitsplätzen haben keine persönlichen Daten zu liegen. Dafür unterhalten die Behörden gesicherte Rechenzentren mit speziellen Datenbanken. Die Arbeitsplätze sind so eingerichtet, daß jeder mit seinem Account daran arbeiten kann. Bei Defekt werden die Geräte einfach ausgetauscht, bei Softwareproblemen per Image wiederhergestellt. Wenn da dennoch persönliche Daten lokal abgespeichert werden, sind sie weg. Zudem kann auch jemand, der nicht mit dem Fall betraut ist, ebenfalls auf lokale Daten zugreifen. Autsch! Da braucht man sich nicht über Maulwürfe zu wundern.
Der IT kann man höchstens mangelnde Kontrolle zur Einhaltung einschlägiger Datenschutzrichtlinien vorwerfen.
 
@Roehre: So sollte es vielleicht sein, ist es aber nicht! In einem Amt hat ein jeder Mitarbeiter "seinen" Arbeitsplatz, in "seinem" Büro mit "seinem" Computer!
 
Windows in derart kritischer Umgebung einzusetzen ist datenschutztechtlich fast kriminell. Polizei Frankreich hat zb 80.000 Rechner auf Linux umgestellt..
 
@EvaR: Bla bla, das geht mit Windows genauso, man muss es nur richtig machen..
 
@GlockMane: Wenn du mit der Telemetrie mit Microsoft Katz und Maus fertig gespielt hast, dann sag mal bescheid. Kleiner Tipp: Das wird nie enden, darum ist es nicht sicher betreibbar!
 
@MancusNemo: Natürlich geht das und ist nur n Katz und Maus spiel wenn man immer "das neueste vom neusten" installiert und allen Verfügbar machen möchte.
Bei einer guten IT Strategie geht man aber in langfristiger Planung an solche Dinge ran.

Beschäftige dich mit der Materie, dann wirst du erfahren, dass es doch recht einfach geht...
 
@EvaR: Es ist einfach erschreckend auf Windows 10 zu setzen,das ist doch nichts halbes und ganzes
 
@Elek: Den Eindruck hat man wohl eher bei Linux.
 
@EvaR: Und was hat das mit dem Problem im Artikel zu tun? Kann mit Linux genau so passieren.
 
Wenn ein gelernter ITler (auch noch bei der Polizei), einfach ungefragt Upgrades durchführt (auf den Polizei-Workstations), niemanden darüber informiert und nicht einmal Backups vorher macht (von Polizei-Rechnern!), dann ist das ganz klar Vorsatz. Anders ist das leider nicht zu erklären. Da müsste man mal genauer schauen. Das ist nicht mehr grob fahrlässig!
 
@tc2k: man könnte der IT sogar vorwerfen, die Daten absichtlich gelöscht zu haben.
 
@Launebub: Genau das denke ich auch. Das kann die IT auch gar nicht erklären. Jedes Kindergartenkind bekommt eingetrichtert, *KEIN UPGRADE OHNE BACKUP* vor allem nicht, wenn man sich wirklich sehr leicht denken kann, das auf diesen PCs wichtige Daten liegen könnten!
 
@tc2k: in meiner Ausbildung musste ich Festplatten-Klone von kritischen Workstations erstellen bevor irgendeine Änderungen dran vorgenommen wurde..
Ist hier sicherlich nicht der Fall gewesen, sonst gäbe es ja die News nicht.

Geklonte Festplatte rein und ein möglicher schaden ist erstmal abgewendet.

Natürlich passiert da auch mal der GaU, leere Platte -->volle Platte.
aber soetwas passiert einem 1x im Leben und dann nie wieder... so ein vorgehen wie hier, ist aber geschult worden... jeder mit etwas mehr Verstand hätte ein 100% Backup gehabt, bevor er so eine Migration durchführt.
 
@Recruit: Die massenhafte Aktualisierung nicht personengebundener Arbeitsplätze erfolgt in der Regel per Image. Dazu muß noch nichtmal jemand persönlich vorbei kommen. Dafür hat mal irgendjemand das Netzwerk erfunden und garantiert ein Fall-Management-System mit Rechtevergabe für die Ermittlungen eingeführt.
 
@tc2k: theoretisch nicht, denn ein ausgebildeter IT-Ler geht natürlich auch davon aus, dass deren Vorgänger ihren Job richtig gemacht haben und sowas wie eine lokale Speicherung nicht zulässt oder durch Servergespeicherte Profile sichert.
 
@kemo159: So ein Upgrade-Vorgang muss sorgfältig geplant und terminiert werden.
Das macht man nicht einfach zwischendurch.
Fragen bzgl. Datensicherung/Ausfallplan müssen vor dem Update/Upgrade geklärt worden sein. Ein ITler der davon ausgeht, das irgendwer das bestimmt schon gemacht hat, ohne sich zu versichern und selber abzusichern (!), handelt nicht nur fahrlässig. Man bedenke, über das Upgrade wurde zuvor auch niemand informiert und ist anscheinend im Alleingang passiert.
 
@kemo159:
Jeder ausgebildete IT?ler prüft das vorher nach, weil er weis wie es in der Branche oft abläuft. Oft heißt es da nämlich "Bequemlichkeit sieht!".
 
@tc2k: Offensichtlich braucht die Berliner Polizei dringen Nachhilfe in Sachen IT und du in Sachen Vorsatz im juristischen Sinne.
 
@crmsnrzl: Ich meine es genau so (https://de.wikipedia.org/wiki/Dolus_directus)
 
@tc2k: Und auf Basis der Informationen im Artikel bekommst du nicht mal dolus eventualis durch.
 
@tc2k: Vielleicht war das gar kein IT-Mitarbeiter, sondern ein von der Ermittlung Betroffener, der sich eingeschmuggelt hat.
 
@topsi.kret: Vor der Einstellung muss im ÖD ein Führungszeugnis vorgelegt werden, bei kritischen Bereichen werden sogar teilweise Ermittlungen über das soziale Umfeld vorgenommen.
 
@floerido: Und das verhindert, das sich jemand mit falschen papieren Zugang zum Gebäude verschafft?
 
@topsi.kret: Und der macht dann mal eben ein Update auf Windows 10, weil er nichts besseres zutun hat. :-D
 
@floerido: Man muss sich halt was einfallen lassen, um die Daten wegzubekommen, oder was hast Du an "ein von der Ermittlung Betroffener" nicht verstanden?
 
@topsi.kret: Und das ist also realistisch, dass ein Verdächtiger ins Präsidium kommt und dort dann an die IT-Infrastruktur kommt und anstatt einfach die Hardware zu zerstören, so hinterhältig ist ein Update zu installieren?
 
@floerido: Und das Führungszeugnis listet auch die Straftaten, bei denen die Person nicht erwischt wurde?
 
@crmsnrzl: Dafür kommt der Punkt der Prüfung des sozialen Umfelds, wenn man z.B. in Bars geht, die auch mit Kriminalität in Verbindung gebracht wird, hat man weniger Chancen bestimmte Aufgabenfelder zu erhalten.
 
@floerido: Deinen Optimismus möchte ich auch haben.
 
hat wohl beim Upgrade ausgewählt, dass nichts übernommen werden soll.
 
@Launebub: So dumm kann man gar nicht sein, da ist auf jeden Fall was faul..
 
Hat also Win10 ungefragt gelöscht. Klar hätte man Backups machen müssen, aber warum löscht dieses aufgezwungene OS einfach Daten.
 
@mulatte: Der Fokus sollte bei dem ITler bzw. der gesamten IT-Abteilung liegen, nicht bei Windows. Das Windows hin und wieder Probleme bereitet (vor allem nach Updates/Upgrades), ist ja jetzt nichts neues (auch nicht für unterdurchschnittliche ITler)
 
@tc2k: Trotzdem wird suggeriert wie dumm der ITler war um bei einem so miesen Produkt wie Win10 einfach auf den Button Upgrade zu klicken. Er war gar nicht dumm, er dachte das MS ihr OS im Griff hat. Seit Win8 ist das aber nicht mehr der Fall.
 
@mulatte: Win10 löscht narmalerweise nichts und wir kennen sie Umstände nicht, auf jedenfall hat/haben der der/die ITler seinen/ihren Job nicht ordentlich gemacht.
 
@mulatte: Macht es nicht, aber das ist auch gar nicht der Punkt, wie schon von zig Usern hier erläutert wurde.. 1) Keine lokalen Dokumente 2) Backupstrategie
 
windows 10 ist der allerletzte Müll, keine Frage. Wer das noch benutzt ist selber schuld.

Aaaber der Fall hier ist auch ein absolutes Armutszeugnis der Berliner Polizei. Oder sind die Daten etwa absichtlich verschwunden?? Ein Schelm, wer böses ahnt...
Beides zum Schämen!!!
 
@Vermilion: Weshalb ist Windows 10 der allerletzte Müll? Hast du auch noch Windows XP bei dir?
Wie wäre es mal mit aktueller Hardware, wie eine SSD?
Dann läuft das ganze auch performant.
Ich habe jetzt kürzlich eine Klinik mit 150 Computern aktualisiert. Im Alleingang. Es funktioniert alles.
Man muss sich einfach ein Bild vorher machen, einen Plan A und einen Plan B haben, einen Testrechner mitnehmen und dann die Kiste aktualisieren, dann rennt es auch. Aber gerade in solchen Netzwerken haben lokalgespeicherte Daten absolut nichts verloren, wenn also wer verantwortlich gemacht werden kann, dann die GANZE IT-Abteilung und auch die Ermittler selbst, die nicht für ein eigenes Backup gesorgt haben.

//EDIT: Ahja und Tuning-Schrott wie z.B CCleaner oder TuneUp weglassen hilft auch derbe. Du schneidest dir ja auch keinen Arm ab, wenn du weniger wiegen möchtest!
 
@Vermilion: Dein Kommentar ist ebenso ein Armutszeugnis.. Aber mal interessehalber, was für ein OS nutzt du denn?
 
@GlockMane: Linux Mint / CentOS je nach Einsatzzweck. Bastelkiste hat Fedoar bekommen.
 
@MancusNemo: War zwar nicht an dich gerichtet, aber danke trotzdem :D
 
@GlockMane: Kann ja mal passieren, wenn man mit dem Zweitaccount durcheinanderkommt :)
 
@topsi.kret: lol, jetzt wissen wir's :)
 
@GlockMane: Könnte aber auch als Hilfe herhalten womit man anfangen könnte. Gibt ja so viele Distros. Das war die Idee dahinter.
 
Was für einen Grund der Presse mitteilen, wenn die Ermittlungsdaten hätten weg sollen?
 
Hab erst heute gelesen das es an allen Ecken an fähigen ITler in DE mangelt.
 
Das sagt schon alles über die it-kenntnisse. Traurig.
 
@yaar:
Im Zweifelsfalle hat jeder Hobbybastler die notwendigen Kenntnisse, es fehlen da nur die Papierformen ( Zertifikate). Zudem seht euch doch auch mal die Ausschreibungen an. Da werden zum Teil IT?ler (vorzugsweise U25) gesucht die Alles können Windows/Linux/IBM Server, dazu noch 5 bis 6 Programmiersprachen. Die Eierlegende Wollmilchsau eben, bei nem Polizisten wird's da schon mal enge mit dem Höchstalter bei Einstellung. Polizeiausbildung muss da ja auch noch irgendwie rein. ;)
 
"Eigentlich sollte es sich längst herumgesprochen haben, wie man ein Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 durchführt."
Joa, am besten gar nicht, wenn man Wert auf ein funktionierendes, datenschutzkonformes System legt. Leider läuft der Support ja irgendwann aus.
 
@nicknicknick: "Irgendwann" ist in zwei Monaten.
 
@Memfis: Siehst du, also war das Upgrade 3 Monate zu früh. In 3 Monaten wären die Ermittlungen abgeschlossen und das alles wäre nicht passiert!!!
 
@Memfis: Ja und? Mein AG hat die Computer schon im Sommer durch Windows 10 praktisch unbenutzbar gemacht. Immerhin habe ich jetzt viel mehr Zeit zum Kaffeetrinken oder für Gespräche mit den Kollegen.
 
@nicknicknick: Dann sollte der sich auch mal nach ordentlichen ITlern umsehen bzw. nicht am falsche Ende sparen, dann läuft das auch anständig.
 
@PakebuschR: Wäre eine Möglichkeit, wenn man dafür ein Budget hätte. Da die alte Hardware aber mit Windows 7 noch prima funktioniert hat, ist das Problem eindeutig das "Up"Grade.
 
@nicknicknick: Waren dann wohl schon alte Recher die bereits auf Win7 upgradet wurden, normal läuft Win10 auf Win7 Kisten ganz ordentlich, slbst auf alten Vista Rechnern habe ich überwiegend gute Erfahungen gemacht - da muss man allerdings schauen das es mit den Treibern passt.
 
@PakebuschR: Das ist doch überhaupt nicht relevant für mich als Anwender. Fakt ist: Mit Windows 7 liefen sie unauffällig, jetzt nicht mehr. Vom Hässlichkeits- und mangelnde-Usability-Faktor von W10 mal ganz abgesehen.
 
@nicknicknick: Muss es nicht aber die IT / Der Admin sollte sich drum kümmern, wird ja bei Win7 auch das Ziel gewesen sein oder war einfach Zufall das es passte... optik ist immer Geschackssache, ich finds schuck aber das sollte bei euch auf Arbeit nicht weiter relevant sein da man vom OS i.d.R. eh nicht viel sieht.
 
@PakebuschR: Schön, dass die IT das sollte. Die IT sollte auch mal nach Monaten die Hardware austauschen, die von W10 völlig überfordert ist. Vielleicht tut sie das ja nächstes Jahr irgendwann. Hilft mir nur nichts. Für mich ist nur relevant: W7 hat so leidlich funktioniert, wie man das von Windows früher erwarten konnte, W10 ist eine Vollkatastrophe. Und nein, ich sehe leider sehr viel vom System, da Anwendungen entweder ewig lange laden oder ständig abstürzen.
 
@nicknicknick: Im Grunde, so vermute ich hilft eh nur ein Wechsel auf Linux um dich zufrieden zu stellen, da sieht man über Probleme dann gern mal hinweg aber mit Windows wolltest eh nicht so richtig warm werden.
 
@PakebuschR: Ist mir relativ egal, welches System verwendet wird. Privat benutze ich OSX, aber da wäre ja neue Hardware noch teurer und somit ist die Anschaffung durch meinen AG unrealistisch. Am einfachsten wäre wie gesagt ein deutlich verlängerter Support von W7.
 
@nicknicknick: Aber das olle Win7 will keiner mehr haben außer dir und den üblichen Fortschrittsverweigerern^^
 
@PakebuschR: Worin soll der Fortschritt bestehen, wenn die Hälfte der Anwendungen nicht mehr funktioniert und die andere extrem ausgebremst wird? Ich kenne dann wohl ausschließlich Fortschrittsverweigerer.
 
@nicknicknick: Die Kompatibilität ist schon sehr ordentlich und genug Zeit war auch um sich darum zu kümmern. hier und da herrschte wie immer etwas Skepsis aber kenne bis auf ein paar wenige die immernoch auf XP setzen (allerdings auch das Internet für Teufelszeug halten) keine Fortschrittsverweigerer.
 
@PakebuschR: Das beantwortet meine Frage nicht. Objektiv betrachtet stellt W10 für die Anwendungsfälle an meiner Arbeit einen Rückschritt dar, da man damit nicht mehr produktiv arbeiten kann. Dass man sich an die Inkonsistenzen in der UI gewöhnen kann, bezweifle ich nicht. Aber was diskutiere ich überhaupt noch mit dir, du hast ja sogar Windows Phone verteidigt. Ich erinnere mich immer noch gerne an die gewonne Wette bezüglich des Marktanteils ;)
 
@nicknicknick: Anpassung an aktuelle Geräteklassen, höhere Sicherheit von Haus, ... aber egal was ich nenne, wird für dich eh alles nicht gelten. Windows Phone war ein tolles OS und meine Aussagen bezogen sich darauf das MS daran festhält / man es mit Win10M nochmal ernsthaft probiert was mit Ballmer auch sicher so gewesen wäre - wobei ich nicht sicher bin ob ich auf die Wette eingegangen war und was das nun mit diesem Thema zutun hat...
 
@PakebuschR: Den Zusammenhang aus meiner Sicht erkläre ich dir gerne: Du bist die-hard-MS-Fanboy und als solcher nun einmal etwas voreingenommen. Ich hingegen sehe das vollkommen pragmatisch:
W10 als Klickbunti für Privatanwender meinetwegen, W7 als professionelle Umgebung weiterführen oder einen entsprechenden Nachfolger schaffen wäre meine präferierte Lösung gewesen. Für Linux müsste die politische Bereitschaft vorhanden sein, der Lobbyarbeit zu widerstehen und in Deutschland für die öffentlichen Verwaltungen darauf basierende Lösungen zu entwickeln, wie es in München versucht wurde. Leider hat MS das erfolgreich hintertrieben, somit ist diese Variante auf mittlere Sicht gestorben.
 
@nicknicknick: Ich mag einfach den Fortschritt und liebe es neues auszuprobieren, vor WP8 war ich dann wohl Android Fanboy, da hatte ich auch meine Freude dran allerdings ist bei Smartphones nun generell irgendwie die Luft raus daher hatte Nadella wohl recht mit dem Rückzug... in der Verwaltung kann man auch gern Linux einsetzen aber da müsste man sich schon auf eine Disribution einigen bzw. selbst eine entwicklen die dann DE weit zum Einsatz kommt einschließlich einem Office für alle sonst wird das nichts - ideal wäre wenn es dann möglichst Windows ähnlich ist damit die Umgewöhnung möglichst einfach/schnell erfolgt und auch die Zusammenarbeit mit anderen Behörden erleichtert wird.
 
@PakebuschR: Siehst du, du kommen sogar wir mal auf einen Nenner. Schönes Wochenende!
 
@nicknicknick: W7 und W8, haben vor ca. 4 Jahren Telemetrie-Updates bekommen. Soviel, zum Thema Datenschutzkonform!
 
@MaxK2: Konnte man bei W7 aber noch vollständig unterbinden.
 
@nicknicknick: Kann man auch bei Win10 vollständig unterbinden, besonders im Unternehmensbereich.
 
@crmsnrzl: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschutzkonferenz-Hohe-Huerden-fuer-den-Einsatz-von-Windows-10-4584678.html
Ich kann jetzt crmsnrzl aus dem Wf-Kommentarbereich oder dem niederländischen Justizministerium sowie dem BSI glauben... Schwierige Entscheidung.
 
@nicknicknick: Oder du liest deinen Artikel genauer. Dann fällt dir eventuell auf, dass da keinerlei Widerspruch zu meinem Kommentar herrscht.
 
@crmsnrzl: Habe ich. Das System komplett vom Internet zu trennen, ist bestimmt sehr praktikabel. Come on, das ist doch lächerlich.
 
@nicknicknick: Ich hoffe, du arbeitest nicht in der IT.
 
@crmsnrzl: Tja und ich hoffe, du arbeitest nicht mit sensiblen Daten. So hat eben jeder seine Hoffnungen, wa?
 
@nicknicknick: Keine Sorge, unsere IT beherrscht ihren Job und hat mehr Lösungen zu bieten als "komplett vom Internet zu trennen".
 
@crmsnrzl: Ich bin mir leider ziemlich sicher, dass du tatsächlich davon überzeugt bist.
 
Es gibt hier denke ich mehrere Fehlverhalten.
Einerseits darf ein IT-Support sicher nicht eigenmächtig an die Rechner ran - wenn das alles wirklich ohne Absprache war.
Zum Anderen wird es aber auch garantiert Richtlinien geben, die eben das lokale Speichern dieser Daten garantiert nicht erlauben und somit ebenfalls einen Verstoß darstellen.
Und letztlich, gibt es keine Forensiker die Daten bei einem einmaligen überspielen einer Festplatte wiederherstellen können? (Zumindest ist ja diese Chance noch da).
 
its called: Inside job!
 
Mit forensische Untersuchung der Festplatten dürfen sie sich ja auskennen.
 
kann ja mal vorkommen :-)
 
ich verstehe eins, ich arbeite selbst in einem Unternehmen das unter KRITIS fällt.
Hier werden u.a. BSI und ISO27001 Zertifizierung verlangt und diese verlangen dementsprechend alles zu dokumententieren, reklementieren usw.

Wieso gilt das nicht für den Polizei und andere Ämter? Selbst die DSGVO schreibt das im weitesten vor? Wieso wird in Deutschland immer wieder mit 2 Maßstäben gemesssen?
 
Vielleicht sollte man sich mal mit dem LKA Sachsen austauschen. Dort hält man seit Jahren erfolgreich die Eigenentwicklung "IVO - Integrierte Vorgangsbearbeitung" vor. Dort kann mit den richtigen Rechten der Beamte in Dresden genau den selben Vorgang wie sein Zwickauer Kollege bearbeiten. Genauso kann man sich aber auch in Leipzig einloggen und arbeiten. Warum Berlin ein solches System (offensichtlich) nicht verwendet, ist mehr als zu hinterfragen.
 
@wagener_bjoern: Jedes Bundesland hat solche Systeme und es gibt auch Probleme wenn die Ermittlungen über die Länder hinausgehen. Es gibt Absichten einen gemeinsame Plattform zu schaffen, zumindest konnte man das letztes Jahr auf Nachrichten-Seiten lesen.
 
Waren die Daten wichtig? Dann gibt es davon ein Backup. Gibt es das nicht? Dann waren sie nicht wichtig, also bitte nicht rumheulen.

Argumente wie "lagen nur lokal" zählen nicht, weil da nur unwichtige Daten wie das OS liegen und die Maschine an sich stateless ist. Also ist ein Update auch einfach ein neuinstallieren mit neuem OS, fertig. Falls doch Daten lokal gespeichert werden, tritt Absatz eins in Kraft.

PS: Der letze Absatz im Artikel ist lächerlich. Was haben eure Tipps und Tools mit ernsthafter Administration zu tun? Die sind vielleicht für Einzelrechner geeignet, nicht aber für IT-Abteilungen mit x Servern und y Clients

PPS: Natürlich muss ein Updatetermin vorher mit den Nutzern abgestimmt werden, wenn es nicht (wie bei einem Festplattenschaden) unumgänglich ist.
 
Konfuzius sagt: Kein Backup, kein Mitleid!

Immer schön alles auf die IT schieben. Wenn die Daten wirklich so wichtig waren, gehört dem User kräftig in den Arsch getreten. Was für eine Ausrede haben die Berliner Wachtmeister, wenn die Festplatte von jetzt auf gleich die krätsche macht?
 
"Genauer gesagt ging es hierbei um Ermittlungen gegen Intensivtäter..."

Nochmal Glück gehabt; Intensivtäter sind in der Hauptstadt Berlin spärlich gesät sind.
 
Normale Strategie in einer Einrichtung mit X identischen Maschinen: Es wird ein Image erstellt und u.U. ferngesteuert auf die Maschinen ausgerollt. Da wird nix individuell geupdatet. Die Daten gehören auf einen zentralen und gesicherten Server, auf den (nur) die betreffenden Ermittler zugreifen können. Bei Defekt wird die Maschine innerhalb kürzester Zeit mit einer identischen ausgetauscht und es kann weiter gearbeitet werden.
Wenn die Beamten alles auf der lokalen Platte speichern und vielleicht noch per WhatsApp kommunizieren, dann ist da entweder nicht richtig geschult oder grob fahrlässig und nicht DGSVO-konform gearbeitet worden.
Der IT-Mitarbeiter, der die Maschinen auf den aktuellen Stand gebracht hat, konnte von korrekter Datenhaltung ausgehen. Peinlich für die Betroffenen ist, ihr eigenes Fehlverhalten auch noch öffentlich zu machen! Die Abmahnanwällte reiben sich die Hände.
Der IT-ler sollte den Kampf aber nicht ebenso öffentlich führen, das bringt nur Ärger. Er sollte sich einen Anwalt nehmen und seinen Arbeitgeber wegen Rufschädigung verklagen, denn dieses unauthorisierte Getwittere ist der zweite Skandal.
 
Und, daß Winfuture als Fachredaktion so einen unqualifizierten Artikel verfasst, ist der dritte Skandal.
 
Und eine NAS oder irgendwelcher von kompetenten Personen organisierter zentraler Speicher wäre jetzt zu teuer gewesen oder wie? Mal sehen wenn man liest dass Crypto Trojaner dort ihr Unwesen treibern...dann ist wirklich Feierabend!
 
Was wäre wenn das alles von einer Verbrecherbande gewollt war... Berlin, Clans/Rockerbanden, Maulwurf, etc.
Um Ermittlunsgdaten zu löschen hat ein Maulwurf bei der Berliner Polizei einen externen IT-Mitarbeiter beauftragt auf diesem Wege diese Daten zu löschen. Der Polizei ist das zu peinlich oder die vertuschen das und geben die Schuld den IT-Mitarbeiter oder den Beamten auf den Präsidium die die Daten "nur" auf der Festplatte abgelegt zu haben. Das die Berliner Polizei bereits unterwandert ist, ist ja nicht neu: https://www.morgenpost.de/berlin/article216502443/Polizei-von-Clans-unterwandert-Staatsanwaltschaft-ermittelt.html
 
@WuKong: Deshalb speichert man die Daten lokal, damit jeder Kollege mit Zugriff auf die Maschine sich informieren kann. Beim Speichern im Rechenzentrum wäre der Zugriff ja auf die mit dem Fall befassten Kollegen beschränkt, das kann dem Clan nicht gefallen. /Ironie off
 
Waren die Daten denn schon gespeichert? Oder geht es um Daten aus dem Arbeitsspeicher, die durch ein Herunterfahren beim Upgrade verloren gegangen sind?
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