Neues SSD-Format: Winzig, schnell und trotzdem nicht fest verlötet

Bei Toshiba war man zuletzt wohl mit der Größe und insbesondere auch der Systemanbindung kleiner SSD ziemlich unzufrieden. Die Ingenieure haben daher nun einen neuen Formfaktor entwickelt, bei dem der Speicher nur wenig größer als eine MicroSD-Karte ... mehr... Ssd, Toshiba, XFMEXPRESS Bildquelle: Toshiba Ssd, Toshiba, XFMEXPRESS Ssd, Toshiba, XFMEXPRESS Toshiba

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Top, ich hoffe, das bald jedes Notebook und jedes Mainboard damit ausgestattet wird.
 
@TigersClaw: Ja, und dann dürfen die Hersteller bei den Notebooks auch gerne mal wieder an der passenden Stelle eine kleine Wartungsklappe einbauen, damit der Endverbraucher das auch problemlos nutzen kann. ;)
 
@DON666: Perfekte Idee.
 
@DON666: Mir würde schon ein für Reinigungszwecke leicht zugänglicher Lüfter reichen ^^
 
@Athelstone: Das wäre auch klasse.
 
@Athelstone: Das ist nicht im Sinne geplanter Obsoleszenz.
 
@Athelstone: und auch austauschbare Lüfter und Kühlkörper nach Standard.
 
@Athelstone: Du sollst nicht selbst reinigen - du sollst neu kaufen ... :-(
 
@DON666: Aber dann ist es doch kein "Unibody".
 
@floerido: Oh nein! Ach nee, dann vergiss es... ^^
 
@DON666: Wäre toll, wird aber bei den meisten Geräten niemals passieren. Gerade die billigeren Modelle finanzieren sich darüber mit, dass der Verbraucher eben nichts selber so einfach tauschen kann.
Wenn man so etwas will, muss man auch heute schon eher zu bestimmten Herstellern und Modellen greifen, die im Preis über der Mittelklasse liegen.
 
@Scaver: Weiß ich. War auch nur so eine Art "zynische Hoffnung" meinerseits. Dass das - bei der Entwicklung, die diese Klebstoffgerätschaften heute nehmen - nicht passieren wird, ist leider bittere Realität.
 
"Dadurch bleiben sie letztlich Wechselmedien und eine Aufrüstung bestehender Systeme ist hier nun möglich" und genau DAS! wollen die entsprechenden Hersteller nicht. Siehe Apple: Sau-Teuer, kaum noch aufrüstbar genau so wie 200Euro-Plastik-Boliden. Die Bauhöhe ist da zweitrangig. Dann kommt noch hinzu, dass betroffene Geräte meist so oder so vollverklebt sind also ein Aufrüsten bzw. entsprechend eine Reparatur bei Ausfall ist nicht möglich weil nicht erwünscht.
 
@Stefan_der_held: Naja, Geräte mit Wartungsklappe gibts aber heute immernoch genug zu kaufen. Auch solche, die halbwegs einfach zerlegt werden können. Die kosten dann aber auch eher um die 700€ aufwärts. Fairerweise muss man aber sagen, dass Reparaturen außerhalb von RAM, Festplatte und Lüfter an einem Laptop oft hoffnungslos sind. Ich wollte mal einen Laptop reparieren und habe diesen auch komplett zerlegt bekommen. Das Ersatzteil kostete aber so viel, wie ein gleicher funktionsfähiger gebrauchter Laptop. Und das Ersatzteil war ebenfalls gebraucht. Der Laptop war BJ 2004.
 
@FatEric: Ja, Laptops brauchen häufig sehr spezialisierte Bauteile. Für einen meiner ersten Laptops musste ich mir von einem offiziellen Ersatzteilhändler in Schweden ein Bauteil bestellen, 5€ + 30€ Versand. Ein deutscher Händler wollte 50€. Es war die ca. 1 cm^2 Platine für den Netzstecker.
 
@FatEric: selbst bei denen mit Wartungsklappe lässt sich immer weniger ohne Boardwechsel aufrüsten/reparieren. Das ist die traurige Erkenntnis aus über 10 Jahren Notebookservice-Erfahrung....
 
@Stefan_der_held: Es ist wohl leider so, aber wie gesagt, früher wars auch nicht viel besser. Bildschirm kaputt? Fast schon ein wirtschaftlicher Totalschaden, selbst, wenn man es selber repariert. Bei Dell Geräten hingegen wäre die Ersatzteilversorgung sogar recht gut, aber das zahlt man auch ordentlich.
 
@Stefan_der_held: Für Notebooks ist das auch nicht wirklich interessant.

Ich kenne zum Beispiel niemanden der mit Notebooks professionell arbeitet.

Da werden eher 3 Workstations angeschafft, damit man an drei Orten effizient arbeiten kann, anstelle eines Notebooks das man dann mitnimmt. Und für Reisen liegen ein paar 0815er Geräte vor, da man unterwegs selten etwas anspruchsvolles macht.
Trotzdem werden entsprechende Notebooks ne Klappe bekommen, damit man auf diesen Sockel Zugang hat. Auch wenn die Consumer Teile immer beschneider werden. Man baut keinen SD Karten Slot ein, um ihn dann zuzukleben...

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Interessant ist das Ganze für Kameras und Workstations die dann zum Bearbeiten genutzt werden. Auch heute muss man noch häufig die proprietären Speichermedien der Kamerahersteller mit dem PC Verbinden und hat dann maximal Tbold 3 Geschwindigkeit.

Hier nimmt man die Karte aus der Kamera, steckt sie in den PC, überträgt in ein paar Sekunden den gesamten Inhalt, und kann anfangen zu arbeiten.
 
@Speggn: ich kenne zig Firmen in denen nur auf Notebooks gearbeitet wird, unter anderem in der Technik der größten rettungsleitstelle Europas - meinem aktuellen Arbeitgeber.
 
@Speggn: wenn du wüsstest ;) nicht jeder braucht eine dicke Workstation. Meist reicht auch eine mobile Workstation oder gar ein simples Gerät um professionell arbeiten zu können. Es kommt immer auf den jeweiligen Einsatzzweck an.
 
@Stefan_der_held: da braucht man dann aber in der Regel keine PCIe 4.0 SSDs...
 
@Ludacris: und für diese Arbeit benötigt ihr PCIe 4.0 SSDs?
 
@Speggn: Nö, hab ich aber auch nicht gesagt.
 
@Stefan_der_held: Mal die Welt mal nicht ganz so schwarz, das Geld wird nicht mit billigem ConsumerSchrott verdient sondern mit Verträgen im Businessbereich und da kannst du dir deine angesprochenen Klopper, außer bei Medienfritzen und Apple, nicht erlauben. Die Businessgeräte der üblichen Verdächtigen sind bis heute modular aufgebaut und Wartungsfreundlich, egal ob HP, IBM, Samsung etc pp.
 
@Cosmic7110: genannt habe ich die "klopper" nur da diese in aller Munde sind.... und glaube mir: HP, IBM (aka. Lenovo), DELL, Fujitsu und Konsorten sind nicht wirklich anders.
 
"und trotzdem nicht fest verlötet" Nicht bei Apple
 
@happy_dogshit: Da auch nicht, die Kleben es einfach Fest so das man alles zerstört wenn mans versucht :-)
 
Schon eine normale SSD entwickelt ordentlich Hitze wenn sie belastet wird. Mich würden hier mal die Werte interessieren. Es steht ja nur was von vermeintlichen Hitzeproblemen.
 
@CrazyWolf: Eine kleinere Fertigungsgröße sollte den Stromverbrauch senken und somit die Verlustwärme.
 
Ich seh's förmlich vor mir, die ersten Deppen die 'ne SIM einlegen :D
 
@Freedom: Da kann man dann SMS und Kontakte auslesen :D
 
So wie es aussieht würden davon 2 Stück nebeneinander auf eine Platine im M2 Formfaktor passen.

Sprich zwei dieser Sockel auf einen M2 Stick, den kann man dann auch in älteren Mainboards nutzen mit PCIe Anbindung...

Oder halt direkt aufm Mainboard, aber dann nur bei neuer Hardware, und nicht als nachrüstoption.

Tolle News sind das allemal. Ich hoffe das 2020 Handys mit entsprechenden Sockeln herauskommen. Dann kann man dieses auch mal als externe SSD, bzw als SSD Dock nutzen, was ja bei den jetzigen Flash Geschwindigkeiten nicht wirklich möglich ist.
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