1000 km, brandsicher, langlebig: Schweizer bauen neuen E-Auto-Akku

Das Schweizer Unternehmen Innolith will demnächst einen Akku für Elektroautos an den Start bringen, der mit mehreren Problemen der aktuellen Batterien in den Fahrzeugen aufräumt. Durch eine deutlich gesteigerte Energiedichte soll die Reichweite ... mehr... Akku, Qualcomm, Laden, Quick Charge Bildquelle: Qualcomm Akku, Qualcomm, Laden, Quick Charge Akku, Qualcomm, Laden, Quick Charge Qualcomm

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klingt gut hoffentlich kommt es auch mal... worauf warten die noch 3-4 Jahre wenn es jetzt schon woanders eingesetzt wird...
 
@skrApy: Ich denke das liegt an der Vermarktungskette.
Es steht ja oben das die für Autos neu designt (also die Verpackung, Bauform, etc.) werden muss. Dann muss vermutlich eine neue Fabirk gebaut werden und und und.
 
@skrApy: Allzu optimistische Akku-News sind immer mit Vorsicht zu genießen.
 
@skrApy: das dauert eben seine Zeit, weil Verträge mit Autobauern ausgehandelt werden müssen und eine Produktion für Millionen Einheiten eben seine Zeit braucht. Alleine die Errichtung des Werks mit der notwendigen Ausstattung dauert schon mal über ein Jahr.
 
klingt erstmal gut. Was mich wundert ist das Sie die Ladezeit nicht ansprechen. Wichtig ist ja auch die Ladezeit in E-Autos. Wenn es nicht brennt könnte man (bin kein Chemiker) auf eine geringere Reaktivität schliessen die ggf. in einem eher langsamen Ladevorgang seine Nachteile zeigt.
 
@Nero FX: Lithium ist sehr reaktiv, reagiert zum Beispiel mit Wasser und Sauerstoff. Lithiumstaub entzündet sich an der Luft bereits bei Normaltemperatur. Brände kann man mit gängigen Feuerlöschern nicht löschen, da Wasser, Kohlendioxid, Stickstoff die Reaktion noch anfachen würden. Und Lithium ist stark ätzend und reagiert schon bei Hautkontakt.
 
@Nunk-Junge: Stickstoff?
 
@Nunk-Junge: Genau, Lithium reagiert genau so, das war mir bekannt. Die Hersteller dieser "Lithium"-Baterrie sagen ja das es nicht mehr brennt also nur sehr wenig oder garnicht mehr mit der Luft reagiert. Daraufhin vermutete ich das die Ladung was ja ein chemischer Prozess ist jetzt ggf. extrem gebremmst sein könnte.
 
Wird nicht kommen. Ist zu gut und vor allem: Zu langlebig. In Kapitalismus nicht gewollt.
 
Ich habe mal in eine Firma gearbeitet die E-Auto Akkus bauen. Ist euch wenigstens einmal der Gedanke gekommen wo man die alten defeken Akkus lagern soll. Was das für Kosten sind. Und wer das dann bezahlen muß. Achja Merkel macht das schon. E-Autos sind Schrott.
 
@Latschuk: Wie wär's denn mit recyceln?! Die Rohstoffe sind viel zu wertvoll, um sie einfach auf eine Deponie zu kippen.
 
@Latschuk: Ist das nicht toll das Lithium Akkus nur strukturell altern und nicht chemisch, was zu einer theoretischen recyclebarkeit von 100% führt. 90% sind problemlos möglich.
 
@Alexmitter: Ach, das weiß er sicher doch, wo er doch in eine Firma gearbeitet hat, die E-Auto-Akkus bauen... ^^
 
@Latschuk: Ja, da gibt es extra Verwehrter die bereits jetzt je nach Material über 90% wiedergewinnen können. 50% müssen es "sogar" (EU weit) sein.
Autohersteller selbst sind auch schon mit diversen Ideen dabei (oder recyclen selbst), bei BMW fristen z.B. alte Akkus als Großspeicher ihr Restleben, um als Puffer für erneuerbare Energie zu dienen.
Es ist sicherlich alles noch nicht perfekt, aber die Rohstoffe wird man sich sicherlich nicht entgehen lassen wollen und zusätzlich sorgen entsprechende Gesetzte auch noch ein wenig dafür.
 
"keine exotischen Materialien zum Einsatz...handelt es sich weiterhin um eine Lithiumbatterie" - finde den Fehler. Lithium ist eines der problematischen und seltenen Materialien in heutigen Akkus. Siehe https://www.global2000.at/lithium
 
@Nunk-Junge: Na schön das man das Lithium aus bestehenden Akkus vollständig wiederverwertet werden kann.
 
@Nunk-Junge: Gottseidank fällt Lithium als Abfallprodukt von Meerwasserentsalzungsanlagen an und ist quasi unendlich in den Weltmeeren vorhanden
 
@Screenzocker13: dummerweise fressen Meerwasserentsalzungsanlagen verdammt viel Energie und die darüber gewonnene Menge Lithium dürfte auch eher gering sein. Da würde auch eine "quasi Unendlichkeit" nicht helfen.
 
@der_ingo: Energieverbrauch ist egal, da die ja so oder so laufen um Trinkwasser herzustellen. Das Lithium ist nur ein Bonus.
 
@Nunk-Junge: Ich meine Kobalt ist eher der knappere Batterie Rohstoff.
 
@markox: Es gibt mehrere kritische Rohstoffe, die für Akkus benötigt werden. Neben Lithium gehört Kobalt definitv auch dazu.
 
Zu schön um wahr zu sein. Hatten wir doch schon zig mal in den letzten drei Jahren. Außerdem bestehen die Akkus in E-Fahrzeugen aus herkömmlichen 18650 oder 2x700 Akkus, welche so gut wie überall im Einsatz sind. Da diese neuen Akkus ebenfalls Lithiumbatterien sind und vermutlich auch aus zylindrischen Akkus bestehen werden, werden diese dann auch in anderen Akku-betriebenen Elektronikprodukten ihren Platz finden können. Wieso erwähnen denn dann die Schweizer ausdrücklich, dass sie ihre neuen Akkus für E-Fahrzeuge entwickeln?
 
Lustig wie bei den Akkus anscheinend ständig durchbrüche gemacht werden in zehn Sekunden voll, hält drei Jahre, belegbar, winzig klein... Aber angekommen ist davon nichts bzw. Wird das alles sehr langsam und in kleinen Dosen stetig an die Kunden weiter gegeben, nicht auszudenken wenn man mal das aktuell machbare nützt und dann 5 Jahre nichts neues mehr zeigen kann.
 
Ahhhh, ein "neuer" Wunder-Akku... pffff... wie oft hab ich das in den letzten acht Jahren schon gelesen... aber wo ist dieser Akku? Wieso zeigt man ihn nicht? Oder isses wieder ne "Ente"?
Und die Widersprüche im Artikel... aber die wurden ja schon angesprochen...
Wasserstoff gäbe es ja zur genüge - aber nein, das seltene und überaus gefährliche Lithium ausbutteln... vermutlich macht man damit mehr Kohle als mit Wasserstoff...
 
@Zonediver: Wasserstoff wird momentan unter hohem Energie- und Erdgaseinsatz hergestellt. Es ist hochentzündlich und verdampft in flüssiger Form sehr schnell. Trotzdem, BMW, Daimler, Toyota sind der Meinung, dass sich Wasserstoff durchsetzten wird. Allerdings erst in 20 Jahren, momentan sind wir einfach nicht soweit.
 
@mlodin84: Bei Wasserstoff besteht noch das Problem der Energiedichte/Volumen. Die beträgt leider nur in etwa 1/4 der Energiedichte/Volumen von klassischem Benzin. Somit ist eine hohe Reichweite mit Wasserstoff auch nicht realisierbar.
 
@MacSpeedy: Ist dafür aber nicht der Wirkungsgrad der Brennstoffzelle größer als bei einem Verbrennungsmotor?
 
@SouThPaRk1991: Der Wirkungsgrad von Diesel liegt bei ca. 25%. Der von Wasserstoff bei ca. 40%. Bei einer Energiedichte von 1/4 halbiert sich ganz Grob gerechnet die Reichweite.
 
@MacSpeedy: Genau, vergleichen wir zwei obsolete und furchtbar ineffiziente Technologien.
 
@Alexmitter:
Das Problem in solchen Diskussionen ist immer dasselbe:

Da geben Leute, die sich nicht mal ANSATZWEISE die Vor- und
Nachteile einer Technologie klar gemacht haben, ihren Senf dazu - und das in einer Bestimmtheit, dass andere mit genau so wenig Ahnung das noch glauben !
 
@Zonediver: Warum? Eine einfache Rechnung, steckst du Elektrische Energie in die Gewinnung von Wasserstoff durch Elektrolyse und wandelst das durch eine Brennstoffzelle wieder in elektrische Energie bekommst du gerade Mal 40% der ursprünglichen energie.
Wasserstoff gibt es nicht zu genügen, es muss aufwändig mit viel Energie hergestellt werden und ist ein schlechter Energieträger mit niedrigen Wirkungsgrad.
 
@Alexmitter: Dazu kommen noch andere Probleme, wie z.B. die Fähigkeit von Wasserstoff durch praktisch alle Materialien hindurch zu diffundieren und diese spröde zu machen. Gasflaschen, die für Wasserstoff verwendet werden, müssen deswegen viel öfter ausgetauscht werden als bei anderen Gasen, da sie sonst nicht sicher sind. Daraus ergeben sich natürlich auch gewisse Verluste bei Lagerung, auch wenn das noch das geringste Problem ist.
 
@Alexmitter: Die Thematik des Energieverbrauchs ist nicht wirkich ein Thema, da wir im Moment extrem viel Energie gar nicht produzieren oder nicht verbrauchen. Dieses könnte man ohne Problem zur Gewinnung von Wasserstoff nutzen. Und wenn das alles so total Mist wäre, warum setzt dann Japan massivst auf Wasserstoff? Weil die so doof sind? https://www.golem.de/news/energie-warum-japan-auf-wasserstoff-setzt-1903-140340.html
 
@Alexmitter: Wir reden von "giftigem" Lithium... Von der Energieausbeute war keine Rede... Und ja, Wasserstoff ist "nicht" giftig.
 
@Zonediver: immerhin steht dort aber auch, dass man die Dinger schon im Einsatz bei Kunden hat. Das ist also keine "Vaporware". Und es geht auch nicht um irgendeinen Garagentüftler, der angeblich irgendeine Revolution entwickelt hat. Ein wenig mehr Substanz dürfte da also schon hinter stecken.
 
Innovationen gab es im Akku / Batteriebereich in den letzten Jahren einige.
Gefühlt hat sich aber nichts getan.
Lasse mich mal überaschen.
 
Unsere tägliche Science Fiction Akku News gib uns heute.
Was ist eigentlich aus den supertollen Samsung Akkus geworden? 45% mehr Energiedichte und 5 mal schnelleres Laden wurden vor 1,5 Jahren versprochen und gesagt, dass sie schon marktreif sind.
 
Schon wieder?
 
@Jedi123: Habe ich auch sofort gedacht. Wieder so eine Meldung und trotzdem werden wir den Akku höchstwahrscheinlich nie in Gebrauch sehen...
 
Irgendwie habe ich das Gefühl, man hat sich jetzt auf das Thema Lithium Akkus eingeschossen und jeder versucht einen Wunderakku auf den Markt zu bringen, um dann Herr der Akkus zu sein.
 
@ox_eye:
Staatliche Förderung abgreifen. Im Grunde Betrug, aber es wird kaum was dagegen getan.
 
@Freudian: Kommt ganz drauf an. Wenn es Grundlagenforschung war, dann ist das OK, wenn man aber nix gemacht hat ist es wirklich totaler Betrug und sollte Bestraft werden, damit andre nicht auch auf die Idee kommen.
 
@MancusNemo:
Kann man immer behaupten dass man was getan hat.
"guckst du hier alta, hab isch gemacht, ging aba net"
 
@Freudian: Nennt man Beweisführung die eigentlich in der Wissenschaft selbstverständlich ist. Ansonsten ist es IMMER Betrug.
 
@MancusNemo:
Eben. Weißt du noch wie viele mit dem CO2-Ablasshandel ganz plötzlich von einem Tag auf den anderen Millionäre waren? Das war auch im Grunde Betrug. Aber eben nur ein Ausnutzen von Schlupflöchern, die die Politiker nicht stopfen wollen oder sogar extra eingebaut haben.
 
@Freudian: Nein, aber das wäre logisch.
 
@MancusNemo:
Wenn man Korruption logisch nennt, dann ist wohl alles zu spät.
 
Frage mich auch, wie das Ganze mit herkömmlichen Materialien, ausser dem Elektrolyt, gehen soll. Und wie hoch muss der Ladestrom sein, um so einen Monsterakku in erträglicher Zeit aufladen zu können? Dazu noch die Frage, wie man das mit der Abwärme lösen will, damit die Akkus auch wirklich so lange halten, wie in dem Artikel beschrieben.
 
@Norbertwilde: "Dazu noch die Frage, wie man das mit der Abwärme lösen will, damit die Akkus auch wirklich so lange halten, wie in dem Artikel beschrieben." Akkus werden wassergekühlt in nahezu allen E Autos und das schon seit vielen vielen Jahren. Deswegen halten diese Akkus auch deutlich länger als da wo er nicht gekühlt wird
 
Aber wie bei allen anderen auch, Angabe der Reichweite bei einem Mix von Stadtverkehr, 80 km/h und 120 km/h (dies ist die Maximalgeschwindigkeit).

Beim Schnell-Fahren ist die Batterie dann RuckZuck leer ( es gibt Autos > € 120 000 - die sollten 500 km schaffen und müssen im Winter beim Schnellfahren auf der Autobahn nach 165 km an die Ladesäule).
 
@usbln: die Verbräuche bei Verbrennern werden auch nicht bei Vollgas angegeben, sondern auf Basis eines genormten Zyklusses (WLTP), bei dem m.W. maximal kurz auf 130 beschleunigt wird.

Ich kann meine Alukugel mit Tempo 100 und 5,2 Litern Benzin auf 100 km bewegen, es gehen aber auch 9 Liter bei durchgehend Tempo 185.

Bei Elektrofahrzeugen ist der Unterschied zwischen hohen und niedrigen Geschwindigkeiten beim Verbrauch etwas größer, aber letztlich gelten auch für diese die WLTP Zyklen.
 
Haben sie auch schon das Problem des hohen Eigen-Gewichtes der Akkus gelöst? Wohl eher nicht! Und wie steht es um die Lebensdauer?

Mal zum Nachdenken ein Auszug von der Shell-Webseite zu den Tank-Kosten für Wasserstoff:

"Die Kosten sind vergleichbar mit denen für Benzin. Ein Kilogramm Wasserstoff kostet an der Tankstelle 9,50 Euro. Vier bis fünf Kilogramm fasst der Tank der meisten Fahrzeuge. Rund 100 Kilometer können Sie mit einem Kilogramm fahren."

Die Energiedichte von Wasserstoff ist also wesentlich höher als die von herkömmlichen Kohlenwasserstoffen (Benzin und Diesel). Statt einem 65 Liter-Tank für Benzin (entspricht ca. 48 kg), der bei flottem Fahrstil mit einem PS-Starken Motor auch schon nach 500 km leer sein kann, braucht das Wasserstoff-Fahrzeug nur einen Tank mit ca. 5 Kg Fassungsvermögen. Bei beiden Techniken sinkt das Tankgewicht mit der zurückgelegten Wegstrecke ...

Das Batteriegewicht der Akkus bleibt quasi gleich! Egal wie der Ladezustand ist, egal wie weit man damit fährt ...

Von der Seite E-autos.de: "Was das Gewicht angeht, verfügen nach aktuellem Stand selbst Kleinwagen über Akkus, die etwa 200 Kilogramm wiegen. Durch die damit insgesamt steigende Masse des Fahrzeugs ist im Umkehrschluss mehr Energie erforderlich, um das E-Auto zu bewegen. Das verlangt in der Konsequenz danach, die Kapazität der Batterie zu verbessern und somit die Energiedichte."

Eine Elektrokarre fährt also permanent MINDESTENS das drei bis vierfache eines voll getankten Benziners spazieren ... und das nennt man dann Energie-Effizienz?

Einziger Vorteil der Akkus ist die Möglichkeit Bremsenergie zurück zu gewinnen, was diese Technik für Klein-Fahrzeuge im reinen Stadtverkehr prädestiniert. Oder als Ergänzung zum Wasserstoff ... so das ein wesentlich kleinerer Akku gar nicht extern geladen wird, sondern ausschließlich als Brems-Speicher dient.

E-Autos nur mit Li-Akku sind Schwachsinnig!
 
@Hobbyperte: und noch ein ewiggestriger.
"Ein Kilogramm Wasserstoff kostet an der Tankstelle 9,50 Euro."
Und das liegt daran weil wir nahezu den gesamten derzeit genutzten Wasserstoff aus Kohlenwasserstoffen herstellen.

Elektrolyse und die Wiedergewinnung von Elektrizität in der Brennstoffzelle hat insgesamt eine Energieausbeute von 40% der reingesteckten Energie.

Das ist zwar etwas besser als der Diesel, das war es dann aber auch.

Akkus sind schwer, aber dafür fährt man keinen großen Stahl oder alublock mit sich Rum und spart sich die Gefahr eines Hochdruckbehälters.

Die Brennstoffzelle ist etwas für Opa und Oma, aber sicher nichts für die Zukunft.
 
@Alexmitter: Achja, der Wirkungsgrad ... würde an der Verbesserung der Wirkungsgrade genauso verbissen geforscht wie an anderen Dingen, dann ließe sich da sicherlich noch einiges machen... aber der größte Teil der Sonne bestrahlt unseren Planeten sowieso ungenutzt ... Wirkungsgrad im Sinne von Nutzen für den Menschen quasi 0%, wenn man das Wetter und Umgebungstemperatur mal außer acht lässt.

Bei Wasserstoff aus Solar- und Windenergie wäre der Wirkungsgrad also erst einmal relativ egal, da die Produktion dann auf jeden Fall Co2-Neutral stattfände. Was Energie kostet, ist nicht zuletzt auch eine politische Frage ... um den Kostenfaktor ging es mir gar nicht, sondern um das irrsinnige Eigengewicht der Akkus, für die es im Übrigen gar nicht genug Rohstoffe gibt um Fahrzeuge in gleicher Zahl wie bisher schon Verbrennungsfahrzeuge auf Erden herum fahren produzieren zu können.

Wie man hört, gibt es da ja bereits entsprechende Material-Forschung um Akkus billiger, leichter und in ausreichender Stückzahl herstellen zu können, aber die Massen-Verfügbarkeit liegt eher noch in weiterer Zukunft. Bis dahin wäre Opa's Wasserstoff dann vlt. doch erstmal die bessere Wahl, zumal damit auch ein Teil der Zwischenspeicherungsfrage regenerativer Energie-(Strom)-Quellen geklärt wäre ... bisher gibt es ja Leute in der Politik die sogar so tun, als gäbe noch gar keine Möglichkeiten ... dabei ist Wasserstoffproduktion nur eine Option ... da wären auch noch Druckluftspeicher und andere Lösungsansätze, die bislang von der selben Dumm-Politik vorsätzlich boykottiert werden (weil der Strom nach aktueller Gesetzeslage doppelt besteuert würde und Niemand sich bemüßigt sieht das zu ändern).
 
@Alexmitter:
Sehr schön, der Hobbyperte vergisst doch glatt, dass sich in einem Wasserstoffauto noch ein fetter Motor dreht.. :-D

Nun ja, ich hab vor kurzem ein Video angeschaut, wo man relativ unaufgeregt die Vor-Und Nachteile anschauen kann:

https://www.youtube.com/watch?v=41LKbkQV_k4
 
@Hobbyperte: "Und wie steht es um die Lebensdauer?"
Wenn du den Artikel gelesen hättest statt einen eigenen zu verfassen, dann bräuchtest du diese Frage nicht zu stellen.
 
@Link: Falsche Schlussfolgerung, ich habe sehr wohl zu Ende gelesen, habe aber auch ein wenig Fachwissen! Es ist klar das ein Akku im Kfz nie ganz En-tladen wird und aus Zeitmangel oder Ungeduld sicher auch des öfteren nicht komplett Ge-laden, sondern nur Teil-geladen wird ... und genau diese Teilladungs-Prozesse "verkraften" Akkus allgemeinhin nicht so gut. Zwar heißt es, das man die Sache mit dem Memory-Effekt inzw. gut im Griff hat, das ist aber noch keine Aussage bzgl. der Verschleißprozesse im Material.
Zu den 55.000 VOLLSTÄNDIGEN Entladezyklen, wird es also kaum kommen ... alles Augenwischerei ... zumal bei jedem Bremsvorgang dann wieder ein kleiner Teil-Ladungsprozeß hinzu kommt ... da sind 55.000 Zyklen am Ende gar nichts!

Man muss die Politik der Autohersteller, sich für Akku-Fahrzeuge zu Entscheiden vor allem vor dem Hintergrund betrachten, das die Akkus sehr sehr teuere Verschleißteile sind. Und die Hersteller wollen doch schließlich auch künftig die Kundschaft immer wieder melken... Gebrauchtwagen sind dann künftig mit Erstausrüster-Akku, nach vlt. fünf Jahren nahezu komplett wertlos! Einfach deshalb, weil der Akku-Tausch so extrem teuer sein wird.
 
@Hobbyperte: Dann aktualisiere mal dein NiCd-Fachwissen auf den aktuellen Stand der Technik.

"Zu den 55.000 VOLLSTÄNDIGEN Entladezyklen, wird es also kaum kommen"
Du kannst davon ausgehen, das in der Testanlage auch keine vollständigen Lade-/Entladezyklen gefahren wurden, sondern wie beim Auto auch, dem Bedarf entsprechend ge- oder entladen wurde, das ergibt sich aus der Art der Anlage.
Selbst wenn du im Extremfall 3 Entladezyklen pro Tag verbrauchst, was ich für nahezu ausgeschlossen halte, ist der Akku erst in 50 Jahren durch, bis dahin ist an so nem Auto alles andere längst schrott. Die bisherigen Erfahrungen mit Elektroautos zeigen zudem, dass die Akkus vergleichsweise wenig verschleißen, eine News dazu hatten wir hier auch vor nicht all zu lager Zeit: https://winfuture.de/news,102773.html

"Gebrauchtwagen sind dann künftig mit Erstausrüster-Akku, nach vlt. fünf Jahren nahezu komplett wertlos!"
Ähnlich alte Teslas mit teilweise über 250.000km auf dem Tacho haben noch über 90% Restkapazität, wie du in dem von mir verlinkten Artikel nachlesen kannst. Und das mit der aktuellen Technik, kannst dir selber ausrechnen, das ein Akku, der auch nur 10x so viele Ladezyklen aushält wie die aktuellen, niemals getauscht wird, außer vielleicht falls das Teil mal ein Oldtimer wird. Um die Lebensdauer der Akkus hab ich mir am Anfang auch Gedanken gemacht, aber die bisherigen Erfahrungen haben doch sehr beruhigende Wirkung. Was jetzt noch kommen muss, ist brauchbare Reichweite, dann müssen die Teile nicht mal super-ultra-schnell ladbar sein.
 
@Link: Lies mal den Beitrag von Linse unten (20:42 Uhr) ;) Die Qualität von Akkus kann man im Produktionsprozess übrigens leicht steuern ... Stichwort "geplante Obsoleszenz" ... man denke an die herkömmlichen Bleiakkus (Batterien) von Verbrennungsfahrzeugen, deren Qualität aufgrund von Beschaffungskosten qualitativ hochwertigem Blei's einige Zeit lang sehr runter gefahren wurde (oder noch wird?), sogar von Markenherstellern wie "Varta", wo man denkt etwas gutes zu bekommen. (Bezug zu entsprechenden Batterie-Teste des ADAC in länger zurück liegenden Jahren) Die Industrie hat es einfach nicht mehr nötig etwas für ihren "guten Ruf" zu tun (siehe auch Verhalten im Diesel-Kontext oder akt. EU-Kartell-Verfahren in selbigen Zuammenhang) ... die sind zu groß, zu mächtig ... Null Konkurenz ... und das wenige Restrisiko lassen sie von der gekauften Politik weg regulieren (immer noch keine Sammelklagen in Deutschland möglich!) ...
 
@Hobbyperte: Also den Beitrag von Linse braucht man wohl nicht weiter beachten. Keine Infos zu Fahrzeug, Originalreichweite usw. Nach 3 Jahren dürften die Traktionsakkus sogar noch innerhalb der Garantie sein, da geben manche Hersteller IIRC bis zu 8 Jahre oder alternativ mietet man den Akku und es ist nicht mehr dein Problem. Also Blödsinn, zumindest bis da etwas belastbares kommt.
Und was die Bleiakkus betrifft, muss man auch berücksichtigen, dass die bei aktuellen Fahrzeugen mit dem Start-Stop-Wahnsinn und anderen mehr oder weniger sinnvollen Sachen nun mal wesentlich stärker belastet werden, da kann man unmöglich die gleiche Lebensdauer erwarten, wie bei einem älteren Fahrzeug.

Falls du diesen Test meinst:
https://i.auto-bild.de/ir_img/1/0/4/3/9/6/8/Starterbatterien-ADAC-Test-2012-729x486-5c2246276942befb.jpg
https://i.auto-bild.de/ir_img/1/0/4/3/9/6/8/Starterbatterien-ADAC-Test-2012-729x486-456a60971205032d.jpg
Ja, ist ne Katastrophe mit Varta auf dem ersten oder zweiten Platz, je nach Art des Akkus.
 
@Hobbyperte: Genau so siehts aus und ist es auch beim Smartphone. Warum sind denn so oft die Akkus um die 2 Jahre so präzise durch? Weil die Qualität der Akkus schlecht ist und dazu noch die Akkusteuerung vom Smartphone dabei ihr übriges tut und scheiße wie die Nacht ist! Und wenn das schon so gut beim Smartphone geht dann kann ich mir gut vorstellen das es bei den E-Autos erst recht gemacht wird!
 
@MancusNemo: Na eben ... und das ganze dann wie immer und üblich "mit Industriefreundlichen Grüßen aus dem Kanzleramt und Verkehrsministerium etc." ...
Es sei denn, man kann das kritische Verschleiß-Teil "Akku" am Fahrzeug, dann tatsächlich ernsthaft? "mieten", wie Link oben schreibt. Dann allerdings ist von der Industrie das gleiche Ziel erreicht, denn Mieten ist IMMER wesentlich teurer als Kaufen, wie derzeit viele Wohnungsmieter leidvoll erfahren müssen ... Von daher - netter Versuch - uns zu narren, lieber "Link" ;)

Soweit mir erinnerlich gab Tesla auf die ersten Fahrzeugserien noch "lifetime"-Garantie auf die Akkus ... sicherlich wohl wissend, das die auch in Anspruch genommen werden wird. Ist wohl eher als Marketing-Instrument zu verstehen gewesen, um überhaupt erstmal das nötige Vertrauen beim Käufer Aufzubauen, damit der bereit ist über 80.000 Euro für so eine E-Karre auf den Tisch zu legen.

Andere Frage wäre ... weil inzwischen sind ja auch einige Teslas (und nicht nur die) wegen ihren Batterien auf offener Straße einfach Abgebrannt, ganz ohne vorhergehenden Unfall ... ersetzt in diesem Fall der Hersteller das ganze Fahrzeug, oder soll für derartige "Qualitätsmängel" etwa die Vollkaso blechen? Die wird dann ja auch ihre Tarife entsprechend Anpassen und um so teurer als sie eh schon ist ...

Aber wenn's der Versöhnung dient, als jemand der aus dem Elektrobreich kommt, bin ich sicher kein verbissener Verfechter von Verbrennungs-Stinkekisten! Ich bin sehr FÜR E-Mobilität, wenn das Gesamtkonzept denn überzeugend ist. Und das einzige das mir da derzeit plausibel erscheint, ist der strikte "Versuch" die "Wertschöpfungsverluste" durch den wesentlich geringeren Teilebedarf und entsprechend weniger Verschleiß und Wartungsaufwand, krampfhaft durch neue Geldquellen zu ersetzen. Da nebst Motoren-Lager, Stoßdämpfern und sonstig beweglichen Teilen, nicht allzu viel Verschleißelemente bleiben, drängt sich der Akku vor allem auch deswegen besonders an, weil er in jedem Fall sowieso schon sehr teuer ist.... da fällt es dann ja nicht so auf, wenn man zulangt. Die Gekniffenen sind am Ende vor allem die Werkstätten, denen bleibt nur noch das Wenige am Fahrwerk zu tun ... Bremsklötze und -Scheiben tauschen wird ja auch seltener, wenn die meiste Bremsenergie in den Akku fließt ... Naja, können sie halt noch die überteuerten Innenraumluftfilter, Klimaanlagen-Reinigung und solche Dinge Anbieten. Werden schon alle Mittel und Wege finden sich am Kunden schadlos zu halten ... das Beste - nicht zuletzt weil eh gesünder als Auto fahren - ist daher, der Umstieg auf Fahrrad und ÖPNV, soweit irgend möglich ... und E-Mobilität - wer partout nicht auf dieses Erlebnis verzichten will - gibt es ja auch auf zwei Rädern ;)
 
@Hobbyperte: Jetzt bastelst du dir aber aus Vermutungen und Annahmen eine schöne Theorie zu deiner Meinung zurecht :-)
Noch gibt es ja gar nicht so viele langjährig fahrende Akku-Autos, dass man belastbare Aussagen zur Lebensdauer machen kann.

Und bei durchschnittlichen Fahrleistung von 14.000km im Jahr , wie die Statistik aussagt, sind 5 Jahre eine geradezu lächerliche Annahme.
Vielleicht fragst du ja mal, ob jemand hier seit einigen Jahren nen Renault Zoe oder Nissan Leaf fährt ?
Die könnten da schon erste sinnvolle Antworten geben, weil es diese Fahrzeuge schon ne Weile gibt..

BTW:
Beim Thema Verschleissteile fällt mir da doch glatt JEDER Verbrennungsmotor mit seinen Tausenden von teilen ein :-D
 
@vader2: "Noch gibt es ja gar nicht so viele langjährig fahrende Akku-Autos, dass man belastbare Aussagen zur Lebensdauer machen kann."
Naja, doch etwas kann man schon sagen und das ist eher positiv: https://winfuture.de/news,102773.html

"Beim Thema Verschleissteile fällt mir da doch glatt JEDER Verbrennungsmotor mit seinen Tausenden von teilen ein"
Naja, das meiste davon sind aber auch keine Verschleissteile, die man öfters tauschen muss.
 
Klingt gut, hochgerechnet um wieviel der Accu besser ist wird er wahrscheinlich auch im Preis niederschlagen.
 
Unser E-Auto ist jetzt 3 J. alt. Mit randvoll geladenem Akku kommt man noch ca. 65 km weit, wenn die Temperaturen im Plus-Bereich liegen. Wiederverkaufswert: 1 Euro. Fazit: momentan ist die Akku-Generation einfach zu unausgereift. Lasst euch da nix vormachen. Die Ladezeit ist bei diesem Wunderakku vermutl. der Wermutstropfen, sonst würde dazu etwas im Artikel stehen (oder es wurde sträflich übersehen).
 
@Linse: und um was für ein Fahrzeug geht es bzw. was war die originale Reichweite?
Für einen Euro kauf ich das Ding.
 
@Linse: Deshalb bin ich schon immer für Akkutausch an der Tankstelle, anstatt den Akku dort direkt aufzuladen. Will aber die Industrie nicht. Sonst hätte man sich schon längst auf ein Standart geeinigt. Mit den Pferden hat mans schließlich auch so gemacht. Pferd abgegeben zum ausruhen und ein anderes genommen. Ging doch auch. Warum nicht auch beim Akku des E-Autos? Mysteriös!
 
Hier wird im Sommer eine 700Bar Wasserstofftanke gebaut.
Dann überlegt ich auf ein Brennstoffzellen Auto umzusteigen
7kg H2 @700Bar = ca 1kg @100km Reichweite Satt und Tanken dauert 3min

Ein Akku Eauto ist Überholte Technik ...jetzt schon !
 
Habe ich das jetzt überlesen? Was befindet sich denn jetzt neues in dem Akku?
Und an alle anderen:
"...noch weit von der Praxis entfernt ist..."
 
Was hier keiner Anspricht beim effizenten Wasserstoff-Motor braucht man Titan. Das macht den Motor unglaublich teuer. Und irgendwann gibts das nicht mehr. Darum bin ich eher für öffentlichen Nahverkeher und der sollte sogar ausgebaut werden und für jeden bezahlbar gemacht werden. Anstatt so einer Illusion wie E-Autos oder Wasserstoffautos nachzulaufen...
 
Vor paar Jahren waren Schwefel Akkus die Kommen sollen, da bei der Benzinherstellung Schwefel anfällt dachte man man kann es da nutzen! Das Wattstunden pro Kilogramm Verhältnis soll um einiges besser sein, passiert ist leider nicht mehr viel
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