Koenigsegg will Luxus-Auto mit klimaneutralem Verbrenner bauen

Wenn es um schnelle Sportwagen geht, sollte die Auswahl nicht mehr zwischen Elektroantrieb oder Luftverpester bestehen. So zumindest sieht das Ziel des schwedischen Herstellers von Luxus-Autos, Christian von Koenigsegg, aus. mehr... Auto, Sportwagen, Koenigsegg Bildquelle: Koenigsegg Auto, Sportwagen, Koenigsegg Auto, Sportwagen, Koenigsegg Koenigsegg

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
ich mag ja die ganze entwicklung im e-bereich und anderen alternativen antriebsmöglichkeiten vom schwungrad bis zur brennstoffzelle.

aber kein soundprozssor der welt kann mir das geräusch und gleichzeig das gefühl geben einen geilen 6 oder 8 zylinder benziner zu bewegen.

zitat von daniel morales aus dem film taxi taxi: "ich muss mit dem motor reden können"

zumal ich halt noch das gefühl habe das ICH die MASCHIENE noch bediene und mich nicht in einem raumschiff rumfahren lasse.

sry bin old/youngtimer fan
 
@ceDon: Genau das ist aber das Problem warum wir mit dem Klimaschutz nicht voran kommen. Niemand will sich auch nur ein bisschen einschränken, es scheitert schon an solch banalen Sachen wie dem Sound des Motors.
 
@gigges: Die 13% des Straßenverkehrs lassen sich realistisch kaum in dem maß auf einen relativ kurzen Zeitraum betrachtet so beträchtlich senken dass es relevant wäre, insofern sehe ich auch wenig Notwendigkeit hier so viel Energie zu investieren wenn man an anderen punkten viel leichter und großflächiger ansetzen könnte...man denke nur mal an die großen schiffe die bald eine eigene wetterfront um sich rum bilden - steht leider in keiner Statistik irgendeines staates
 
@0711: Das ist ja nur eines von vielen Beispielen um die Problematik zu verdeutlichen.
 
@gigges: Der beschleundigte Elektroautoumstieg ist eine Problematik für sich selbst, Beispiel:
Man arbeitet darauf hin Autos zu verschrotten die 4-10 Jahre alt sind (wenn überhaupt), Autos werden heutzutage durchschnittlich 17-18 Jahre alt, da die Tendenz steigend ist, ist es warscheinlich das die 4-10 jahre alte Autos sich eher im Bereich 19-20 jahre bewegen würden. Für die alten Autos gibt es selbstredend keine anreize früher zu verschrotten.
Nun will man sie nach 1/3 der Lebenszeit in die Presse schicken, der Produktionsprozess selbst ist ja ein relativ großer Faktor in der Umweltbilanz, der verfrühte erzwungene Umstieg auf ein neues Auto hat jetzt zur folge das 2/3 der Produktionsemissionen bei den zu verschrotteten Autos "für die katz" war.
Also müsste den Elektromobilen in der Klimabilanz die verlorenen 2/3 angerechnet werden - womit die Sinnhaftigkeit der Maßnahme deutlich absinkt. Dann gibt es noch den Punkt, es werden momentan nur ein Bruchteil zu Elektroautos wechseln weil sie momentan weder in entsprechenden mengen produziert werden könnten(!), noch die Infrastruktur steht, die Autos zu teuer sind und auch so manch anderen Nachteil haben und so findet der meiste wechsel wohl eher zu "besseren verbrennern" statt. Diesen besseren verbrennern darf man selbstredend die 2/3 vom "vorauto" auch anrechnen und damit wird die aktuelle Maßnahme völlig absurd. Der momentane weg zur elektromobilität ist vor allem eins, kostspielig und unsinnig. Sinniger wäre wohl eine Ansage ab 2025 oder 2030 keine neuen PKW verbrenner mehr zuzulassen, das wäre eine absehbare Entwicklung in der sich die Autoindustrie selbsständig umstellt, die Nutzer nicht unnötig belastet würden und die lösung wohl auch wesentlich ausgereifter wäre aber auf keinen fall dieser vorgang irgendwelche recht jungen Autos frühzeitig zu verschrotten, dann schlussendlich doch wieder verbrenner zu fördern und die unausgereiften Elektroautos weiter Randerscheinungen bleiben

Dadurch das es eine recht hohe Belastung der betroffenen ist kann man kaum andere maßnahmen ergreifen die diese personenkreise auch noch belasten würden wie z.B. das verbot von relativ belastenden Kaminfeuern (wie schwedenofen usw) - was in der bevölkerung aber weit geringere belastungen hervorrufen würden, in Kombination mit dem unsinnigen vorgehen beim Auto aber kaum durchsetzbar ist.

Man kommt beim Klimaschutz nicht voran weil man Maßnahmen umsetzt die man auch als Wirtschaftsförderung titulieren könnten anstatt Maßnahmen die wirklich was bewegen können (weiteres Beispiel neben Kaminfeuer, keine Containerschiffe mit bestimmten Umwelteigenschaften in Europa anlegen lassen, das würde den Transport teurer machen, Güter würden etwas teurer werden aber in vertretbaren rahmen) aber es gibt ja genug die, die Wirtschaftsförderung bejubeln, das Gefühl etwas gutes zu tun ist wichtiger als was gutes zu tun.
 
@0711: Warum wird immer so getan, als könnte man nur eine Maßnahme gleichzeitig umsetzen?
 
@Niccolo Machiavelli: Man kann die Bevölkerung nicht unbegrenzt belasten, irgendwo ist eben eine grenze. Die Maßnahmen im Automobilsektor sind eine recht hohe Belastung mit nur sehr sehr eingeschränkten nutzen, teils sogar kontraproduktiv. Etwas ausführlicher im Kommentar über deinem

Die verschwendeten Ressourcen für unsinnige Maßnahmen lassen sich dann auch nicht mehr in sinnvolle einsetzen, derartige Maßnahmen sollte man vermeiden.
 
@0711: Du sagst es ja selbst: Das Auto verursacht deiner Aussage nach 13 % aller Emissionen. Dadurch muss es per Definitionem in den Top-Ten der Emissionsverursacher befinden. Und sorry, die Top Ten eines Problems waren schon immer ein guter Punkt zum Anfangen. Egal wo.

Deine Milchmädchenrechnung von oben will ich nicht im Detail zerpflücken. Aber die Fahrverbotproblematik mit E-Autos in Verbindung zu bringen ist schlicht Nonsens. Die Fahrverbote haben ganz andere Gründe und nicht CO2. Und so weit mir bekannt ist, ist noch kein einziges CO2-basiertes Fahrverbot geplant. Nur Produktionsverbote für Verbrenner.

Und noch als Bonus: Diese Metastudie geht von einer Ammortisierungsrate von ~3,6 Jahren aus. So lange der durchschnittliche Verbrenner also nicht vor diesen 3,6 Jahren eingemottet wird, schafft das E-Auto noch den Break even, bzw. erzeugt über seine Lebensdauer hinweg trotzdem weniger Treibhausgase, als wenn man den Verbrenner bis zu seinem Lebensende ausfahren würde. https://derstandard.at/2000097462208/Supersauber-sind-auch-E-Autos-nicht

Und ganz generell gesprochen finde ich es interessant, wie sich manche die Mühe machen, gesellschaftlich sinnvolle Änderungen immer mit irgendwelchen Nebelkerzen alà "Wenn wir nicht überall sofort die perfekte Lösung für alles hinkriegen, dann sollten wir es ganz lassen" torpedieren wollen.
 
@gigges:
Ich bitte dich. Solche Leute wie er sind eine Minderheit...
Die meisten benutzen ihr Auto nur als Transportmittel und gehen auch so damit um. Die meisten Autos die ich von innen kenne sehen schlimmer aus als deren Kinderzimmer als sie 7 waren.
 
@ceDon: die Illusion ist alles
 
@ceDon: Du hast da natürlich recht, die Lösung liegt aber in dem was gerade passiert. Die Kultur und Gesellschaft verändert sich zu dem Thema. Und die die es so sehen werden älter und irgendwann verschwinden. Gerade im urbanen Raum sind Autos mitlerweile uncool, das Statussymbol ist natürlich noch da, aber auch hier nimmt das Ganze gerade im Bereich der besser gebildeten Menschen immer mehr ab. Sowas dauert halt! Du musst nicht von heute auf morgen ohne Benziner leben. Aber irgendwann dann schon. Und das ist ja - wenn man die Emotionen aussen vor lässt - auch richtig so.
 
@Matico: Als ich deinen Kommentar las fiel mir die Studie ein, von der ich mal gelesen habe, welche ich aber nicht mehr finde. Je höher der Bildungsgrad und der IQ, desto mehr bevorzugen diese Personen die Ruhe. ;-)
 
@Matico: "Im urbanen Raum mit besser gebildeten Menschen"?! Du meinst in Universitätsstädten, die mit ach so intelligenten BWL-Scheinstudenten geflutet sind, die leider keine Kohle haben um sich ein Auto leisten zu können und deswegen behaupten es wäre uncool mit dem Auto zu fahren?!
 
@andreas31HD: Ich wohn in einer Großstadt (Hamburg) und brauche hier kein Auto. Wenn ich mal Beifahrer bin merke ich ganz schnell wie uncool Autofahren ist. Die sind alle immer so gestresst, jeder Fahrer ist der einzige der "fahren kann" und die Suche nach Parkplätzen endet regelmässig am Rande des Nervenzusammenbruchs.

Ja Auto ist extrem uncool nach meiner Wahrnehmung.
 
@andreas31HD: Ne, die meine ich nicht. Das ist etwas das sehr vorsichtig formuliert werden will. Ich mag den elitären Gedanken gar nicht. Dennoch fällt mir auf, dass die paar die noch an den PS Boliden hängen (ich meine nicht die Schwärmerei für Porsche etc), also die die sich noch dicke Felgen aufs Auto ziehen und ihre 105PS tief und laut bauen nicht unbedingt die hellsten Kerzen auf der Torte sind. Das ist ein Klischee und ein Vorurteil. Ich wohne recht nah an einem Hotspot, dort hat sich die Szene bis vor kurzem jede Woche getroffen. Daher auch mein (Vor-)urteil. Ich hatte früher übrigens selbst so nen Auto also treffe ich damit auch ein Urteil zu meiner Person. Ich habe allerdings leider auch nicht studiert. Man kann es auch anders formulieren. Das tunen von Autos, das feiern von Krach und Rauch war früher mal sehr viel mehr Mainstream. Es ist jetzt eher eine Randerscheinung.
 
@Matico: Echt lustig finde ich diese supercoolen Führerscheinneulinge die mit ihrer 90 PS Kiste an der roten Ampel stehen, Fenster auf, Boxen zum Überschlagen gebracht und dann mit quietschenden Reifen losgedüst. Dann die Ohren spitzen und hören, was die Mädels im Umfeld so dazu zu sagen haben. Dann frage ich mich oft ob diese Honks echt denken, ihr Verhalten sei auf einem höheren Niveau als das eines balzenden Orang-Utans. Merken die echt nicht, wie sich die als Volltrottel hinstellen? Genauso verhält es sich bei überlauten oder hochgezüchteten Motoren. Der Lenker ist der einzige der denkt, er sei cool.
 
@Thomas Höllriegl: Absolut. Aber ich war früher so. Bin ich nicht stolz drauf. Und deswegen, und das wollte ich die ganze Zeit nur beschreiben, bin ich froh darüber, dass genau dieses Verhalten nicht mehr Mainstream ist. Das gibt es weniger. Das finde ich Klasse.
 
@ceDon: Es ist nicht der Lärm, der das Auto bewegt! In 50 Jahren werden die Menschen wohl auf unser Zeitalter zurückschauen und sagen, was waren diese Autos von damals unnütz laut. Ich jedenfalls würde gerne nur das flüstern des Windes an der Scheibe hören. Der Rest ist unnützer Lärm.
 
@Thomas Höllriegl: Leider scheint es derzeit in die andere Richtung zu gehen. Wegen einer Handvoll Blinder müssen sämtliche E-Autos mit Soundgeneratoren ausgestattet sein, sprich die komplette Gesellschaft weiter unter Lärmbelästigung leiden.
 
@Thomas Höllriegl: Bist du überhaupt schon einmal ein aktuelles Auto gefahren? Besonders im Stadtbereich hört man es schön. Vor kurzem ist erst der BMW i3 vorbeigefahren und dann ein neuer Polo. Die waren gleich laut. Weil ab einer bestimmten Geschwindigkeit die Rollgeräusche/Windgeräusche ein modernes, gedämmtes Auto überlagern.
 
@andi1983: Danke, ich fahre einen 2014er Lexus IS300h, ein Hybride. Ich hoffe, das ist aktuell genug. ;-)

Es geht auch nicht darum, ob moderne Kraftfahrzeuge gleich laut bei der Lärmabgabe sind sondern dass manche denken, ein lauter Motor wäre irgend etwas tolles. Dabei zeugt dies lediglich von schlechter Ingenieurskunst.
 
@ceDon: Ich konnte den Motorsoundfestish nie etwas abgewinnen. Je leiser die Karre desto besser. :D
 
Das schaffen sie nur, wenn sie ein Pedalo einbauen
 
Kann ein Verbrenner wirklich klimaneutral sein oder wird, wie bei der Holzverbrennung einiges unter den Teppich gekehrt (eg Produktion & Transport des Brennstoffes)?
 
@DarkTaur:
Klimaneutral gibt es nicht. Das ist PR-Schwachsinn.
 
Was soll eigentlich immer diese "Schreibkunst" Elektroantrieb, oder Luftverpester?

Als wäre ein E-Auto soviel umweltfreundlicher. Alleine die Zerstörung in den Abbauländern für die Akkus.
Daneben der Strommix. Und am Ende die Entsorgung, welche in keiner Studie auftaucht. Weil nach den grünen Umeltverbänden, wird ja dann jeder halb defekte 700 kg Akkupack in Keller gestellt um noch ein wenig Strom zu speichern. Alles klar.

Und immer diese geschönten Werbebroschüren, mit dem E-Auto und über dem Garagendach ein paar Platten.
 
@andi1983: Die "Zerstörung in den Abbauländern", ich schätze du meinst das Lithium und Kobalt? Die Lithiumförderung holt salziges Grundwasser aus dem Boden, das kann man sowieso nicht für die Landwirtschaft verwenden. Dass das ganze aber naturverträglicher gemacht werden sollte sehe ich auch so. Dennoch, die Katalysatoren der Verbrenner benutzen die Edelmetalle Cer, Palladium, Platin, Rhodium. Tritium auf den Zündkerzen. Die gibt es 200x seltener auf der Erde als die sogenannten "seltenen Erden", schau mal ins Periodensystem der Elemente.Davon geht die Hälfte mit dem Abgas in die Umwelt, bekommst nie wieder.
Ein Verbrennungsmotor ist ein offenes System, das ist der größte Nachteil. Elektroautos haben durch die Akkufertigung zwar einen höheren CO2 Anteil, der ist nach 30k km aber wieder drin. Und ich sehe noch sehr viel Verbesserungspotential bei der Akkuzellenfertigung.
Anfangs war die Recyclingquote bei Bleibatterien auch sehr schlecht, inzwischen sind wir bei 100%. Ich bin sehr zuversichtlich dass wir dieses Problem in Zukunft auch lösen können werden. Außerdem, man kann den Strom selbst herstellen, besser gehts nicht.
 
Warum muss sich ein Nischenhersteller gleich noch Gedanken um die breite Verfügbarkeit von Akkus machen?
 
@Michhalt:Weil es schwierig wird, 100 Akkus im Monat zu bekommen, wenn außerhalb der Nische monatlich Millionen abgenommen wird.
Außerdem dürfte die Umweltbilanz im Gegensatz zum Akku für den Alkohol-Verbrenner sprechen.

Und wenn die High-Society vergessen hat zu tanken, kann sie von der Party einfach eine Flasche Schluck mitnehmen. Das reicht dann um ums Eck ins Hotel zu fahren.
 
schon interessant. Alkohol herstellen und dann wieder verbrennen soll also klimaneutral sein, aber Bäume zu Erdöl werden lassen und dann das Erdöl verbrennen sollte es dann nach dieser Logik auch sein. Der einzige Unterschied sind die Zeiträume. Das CO2 das vor zig Millionen Jahren unter der Erde gespeichert wurde, wird jetzt wieder freigesetzt. Beim der Herstellung des Alkohols ist der Kreislauf eben schneller.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte