Achtung bei Telekom-Mahnungen per E-Mail - das ist nicht immer Spam

Wer demnächst eine Zahlungserinnerung oder Mahnungen von der Telekom per E-Mail erhält, sollte zweimal hingucken. Bisher dürften solche E-Mails im Grunde immer Spam gewesen sein, jetzt will das Bonner Unternehmen aber Papier und Porto einsparen ... mehr... Spam, Lebensmittel, Dosenfleisch Bildquelle: Freezelight / Flickr Spam, Lebensmittel, Dosenfleisch Spam, Lebensmittel, Dosenfleisch Freezelight / Flickr

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Dass sowas aber standardmäßig im Spamfilter landet, sollte denen aber schon bewusst sein?
 
Die sparen an der falschen Stelle. Rechnungen usw. ist ja noch ok, bei sowas wie Mahnung, sollte der Sparzwang aber Schluss sein.
 
@FlatHack: unerheblich. Da so was auch normal nicht per Einschreiben kommt ist es doch wurscht. Ist E-Mail durchaus die bessere Form.
 
@Eagle02: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Brief ankommt und im Postkasten sofort beachtet wird, liegt vielleicht bei 98 Prozent.

Wie schnell landet eine Email im Spam-Ordner und wird nie gesehen?
 
@andi1983: Die Wahrscheinlichkeit ist nur vor Gericht irrelevant.
Mal davon abgesehen das ich hier des öfteren Briefe nicht erhalte.
Ich mein im Grunde selbst schuld wenn man den Spamordner einfach ungesehen löscht...
Wie oft passiert es das ein Brief zwischen der Werbung im Briefkasten verschwindet?
 
@Eagle02: Es ist nicht "Wurscht", weil Mahnungen per Mail halt unglaubwürdig sind.
 
@FlatHack: Deine Meinung. Machen Online Händler schon seit Jahr und Tag so. Bisher hat sich da noch niemand beschwert.
 
Solange man keine De-Mail hat, sollte es keine Probleme geben, wenn man sie im Spamordner lässt.
 
@Remotiv: Warum? Es gibt für Mahnungen keine Formvorschrift. Und wenn man meint, seine Rechnungen nicht bezahlen zu müssen, wird sich ein teures Inkasso-Unternehmen darum kümmern.
 
@Qnkel: Weil eine Emailadresse nicht rechtsverbindlich ist.
 
@Qnkel: Oh doch. E-Mail gillt wie mündlich in der öffentlichkeit übertragen. Und wenn die Mail im Spamordner versickert dann heißt das wie als wenn ich es nicht verstanden habe. Also ist es nicht angekommen. Anwälte werden sich freuen. Und die Telekom verlieren.
 
@MancusNemo: Anwälte werden sich genauso Freuen wie über die Briefe die NICHT per Einschreiben versendet werden.
 
@Eagle02: Einschreiben taugt nichts, wenn dann musst du das Gericht beauftragen. Kostet zwar ca 40€ dann ist aber alles geklärt und abgesichert!
 
Bin kein Telekomkunde. Also ist alles von denen Spam.
Ausserdem sind Mahnungen und Inkassoforderungen via Mail eh nicht rechtskräftig.
Da könnte ja jeder kommen.
 
@PiaggioX8: nicht unbedingt. Wenn jemand auf so eine Mail reagiert, dann ist diese Mail auch offensichtlich zugegangen.
 
@Fortytwo: Es ist aber nicht sichergestellt, ob die antwortende Person auch die Befugnis hat.
 
@floerido: ist es bei dem Brief genauso wenig o.O
 
@Eagle02: Dafür gibt es u.a. die Unterschrift unter einem Dokument und die öffentliche Meldung eines Wohnsitzes.
 
@floerido: Die Unterschrift sagt nur erstmal gar nix aus.
Wenn das dein minderjährige/r Tochter/Sohn unterschreibt ist das null und nichtig.
Wenn das dein Vater/Mutter unterschreibt ist es genauso null und nichtig wenn der Anschluss/Rechnung auf dich läuft.
Wenns dein Nachbar unterschreibt ist es genauso null und nichtig. Unterschied hier nur das man halt sieht das der Name vom eigentlichen abweicht ABER er könnte ja genauso heißen (soll vorkommen).
Das lässt sich anhand der Unterschrift erstmal nicht erkennen.
 
@Fortytwo: also das macht mir kein Kopfzerberechen ... Mahnungen per Mail gehen Ablage P und du kannst nix dagegen tun, soll die Firma die sowas macht halt Klagen ... und vor Gericht zählen eMails nicht als rechtssicher zugestellt!
 
@PiaggioX8: Wenn Du zugestimmt hast, Rechnungen online zu bekommen (um Dir zB die umgelegten Portokosten zu sparen: Onlinerechnungen sind 1-2 € billiger als per Post, monatlich) so gilt das auch für den sonstigen damit verbundenen Schriftverkehr.

Verwechsle das nicht mit dem (gerichtlichen) Mahnbescheid, der wird tatsächlich förmlich zugestellt.
 
@rallef: Und? auch ein normaler Brief hat vor Gericht keinen Bestand! ... Wurde nicht zugestellt und das wars, den die Zustellung musst du beweisen!
 
kommt schon,da soll noch einer durchsteigen
der gesetzgeber ist gefragt und einfach spam unter strafe stellen
es ist ja auch rechtskräftig wenn du an deinem briefkasten einen aufkleber hast "bitte keine werbung"
bei dem email postfach geht so etwas nicht
 
@x81Reaper: Du meinst so, wie Trojaner und andere Schadsoftware unter Strafe stehen - stimmt, heute kommen ja gar keine Schädlinge mehr per email -.-

Außerdem sind unerwünschte Mails in Deutschland in der Regel illegal (zumindest an Privatleute) und Phishing-Mails sind alleine schon als Betrugsversuch illegal .......
 
@DRMfan^^: Das wunder nur ist, das nie jemand vor Gericht landet. Also ist das Gesetz anscheint ein zahnloser Papiertieger.
 
@MancusNemo: Das Problem ist nicht das Verbot, sondern der polizeiliche / gerichtliche Zugriff auf den Spammer, wenn der in Nigeria, Russland oder sonstwo sitzt... Er unterschreibt ja mit "Deutsche Telekom" und nicht mit seinem richtigen Namen. Schlauberger.
 
@rallef: Warum wird das z.B. in Nigeria nicht auch dort verfolgt und z.B. dort Leute wegen Spamming angeklagt. Es passiert quasi nirgends auf der Welt, sonst würde doch die Presse davon berichten. Eher ist es die ausnahme das jemand erwischt wird...
 
@x81Reaper: SPAM steht schon immer unter Strafe. Dein Text ist also absolet.
 
Merkwürdiger Artikel, der so einfach nicht zutreffend sein kann. Emails sind und können keinen rechtsgültigen Kontakt darstellen.
 
@Bengurion: doch wenn du diesem zugestimmt hast schon
 
@x81Reaper: Nein, rechtlich gesehen stellt eine Email eine Willenserklärung in Abwesenheit des Empfängers dar. Die Telekom kann nur davon ausgehen, dass dieser die Mail liest und akzeptiert. Dem Empfänger steht es frei, zu behaupten, die Mail nicht erhalten zu haben - und wird damit - rechtlich gesehen - Erfolg haben.
 
@Bengurion: https://www.google.de/amp/s/praxistipps.chip.de/sind-erklaerungen-per-e-mail-rechtskraeftig-einfach-erklaert_49115%3flayout=amp
 
@x81Reaper: Der verlinkte Artikel bezieht sich auf Verträge, was mit Mahnungen und Zahlungserinnerungen rechtlich nicht zu vergleichen ist.

PS: ist aber sinnlos, darüber eine akademische Diskussion zu führen. Falls dieses Unterfangen der Telekom tatsächlich zum Zuge kommen sollte, wirst Du erleben, dass dies in kürzester Zeit gerichtlich kassiert werden wird.
 
@Bengurion: Das selbe gilt für den Brief der NICHT per Einschreiben versendet wurde.
 
@Eagle02: Ein Einschreibebrief besagt nur das ein Briefumschlag o.ä. mit unbekanntem Inhalt dem Empfänger zugestellt wurde, mehr nicht.
Was ggf. in dem Brief steht, oder ob gar ein leerer Umschlag zugestellt wurde, ist nicht nachvollziehbar.
Die einzig 100% gerichtsfeste Zustellung ist die Zustellung über den Gerichtsvollzieher.
Aussage eines Richters in einer Mahnsache die Verhandelt wurde.
 
@Bengurion: Eine Mahnung per Email ist in fast allen fällen zulässig. Da gibts nix dran zu rütteln. Die Beweisbarkeit ist eine andere Sache. Die zweite oder letzte Mahnung stellt man dann eben per Einwurfeinschreiben zu.
 
@Bengurion: Kommen Mahnungen eigentlich per Einschreiben ?
 
@New_world_disorder: nein, aber der Unterschied besteht darin, dass es Gerichtsurteile gibt, welche die Annahme und Kontrolle von Briefpost verlangen, während es dies in bezug auf Emails (noch) nicht gibt.
 
@Bengurion: ja nur gibt es kein Gerichtsurteil das davon ausgeht das Briefe immer ankommen. Von daher ist es am ende dann wurscht.
Wobei ich hier sogar davon ausgehen würde das Gerichte bei der E-Mail genauso urteilen werden wie bei Briefen. Wer dem Gericht kommt mit "ja hab ich bekommen aber nicht gelesen" der wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit damit hinten runter fallen.
 
@Bengurion: Je mach Vertrag kann in den AGB und/oder direkt im Vetrag eine Kommunikation per E-Mail geregelt sein. Geschieht das in beiderseitigem Einvernehmen, was ja durch einen geschlossenen Vertrag gegebenen ist, ist der E-Mail Verkehr rechtlich legitim. Das Recht besagt sogar, das per E-Mail geschlossene Verträge rechtswirksam sind. Eine Mahnung ist rechtlich an keinerlei Form gebunden und kann auf vielerlei Weg den Schuldner erreichen, auch per E-Mail. Solange es kein Urteil gibt, das etwas anderes besagt, ist eine Mahnung per E-Mail bindend.
 
Es ist ja so, dass Gerichte einen Zwang sehen, regelmäßig den Briefkasten zu prüfen. Soweit ich weiß gilt dieser Zwang nicht für emails - schon damit ist das ganze hinfällig. Eine Frist zu setzen, wenn der empfänger von rechtswegen her gar nicht gezwungen ist, zeitnah in die Post zu schauen....

Bin gespannt, wann das erste Gerichtsverfahren sich darum dreht....
 
@DRMfan^^: Eben. Ich bin z. B. Kunde der Telekom, und habe damit natürlich auch ein E-Mail-Postfach bei denen. Allerdings nutze ich das nicht, sondern ausschließlich das meines Microsoft-Accounts. Das Telekom-Postfach dürfte mittlerweile vor Spam überquellen, ich habe keine Ahnung, was da in den Jahren wohl so aufgelaufen sein könnte.
 
Gut, dass diese Liste niemals ein Spammer sehen und gegen die Nutzer verwenden wird :D
 
Ist bei o2 genau so. Habe DSL für meine Eltern bestellt und deren E-Mail-Adresse genommen. Alle paar Wochen schaue ich in deren Postfach. Dort waren dann bereits 15 neue Nachrichten von o2 mit der Bitte um Bestätigung (des um 2 Stunden geänderten DSL-Termins). Es kam kein einziger Brief.
Die letzte E-Mail lautete dann nur noch: "Wenn sie nicht antworten, gehen wir davon aus, dass alles mit dem geänderten Termin passt". Ich verstehe sowas nicht. Im Vertragsabschluss war auch nirgendwo beschrieben, dass gar nichts mehr per Post kommt. Wenigstens waren die o2-E-Mails nicht im Spam-Ordner.
 
Die Telekom wirft mal wieder Brandbomben und hört erst damit auf, wenn es gesetzlich verboten wird. Das ist ja in der Wirtschaft inzwischen nicht ungewöhnlich.
 
@Remotiv: Das Problem ist nur, dass die Telekom in diesem Fall die Brandbombe auf sich selbst wirft bzw. genauer sich selbst ökonomisch schädigt.
Wie stellt sie sich das vor, angesichts einer oftmals wenig vorhandenen Zahlungsmoral: 1. Mahnung per Email, zweite Mahnung per Email, letzte Mahnung per Email und dann gerichtlicher Mahnbescheid auf postalischem Weg per Einschreiben?
Angesichts steigender Mahngebühren, spätestens beim Erhalt des gerichtlichen Mahnbescheides ist doch wohl klar, dass der Empfänger abstreiten wird, die Mahnungen erhalten zu haben. Kann die Telekom BEWEISEN, dass diese Mahnungen den Empfänger erreicht und er diese gelesen hat? Solange dies nicht gegeben ist, wird die Telekom allein auf den erhöhten Verwaltungskosten sitzen bleiben.
 
Naja schön wie sich alle über die Rechtskräftigkleit bzw die Beweisbarkeit unterhalten...

1. Zulässig ist es auf jeden Fall. Eine Mahnung kann Schriftlich, per E-Mail oder Mündlich gemacht werden. Es gibt hier keine besonders vorgeschriebene Form.

2. Natürlich ist es unmöglich zu beweisen das die E-Mail angekommen ist das ist aber mit dem viel gelobten Brief genauso! Auch die kommen nicht immer an (und es häuft sich das Post verschwindet). Viele vergessen ganz schnell das auch ein Brief nicht zu beweisen ist und wenn ich Sage "ich habe den Brief nicht erhalten" ist es genau das selbe wie wenn ich Sage "Ich habe die E-Mail nicht erhalten"

ergo 3. Solange kein Brief per Einschreiben kommt wird der Mahnungsschreibende immer ein Problem damit haben zu beweisen das der Schuldner die Mahnung empfangen hat. Daher ist es auch egal ob die dann mit Brief oder per E-Mail kommt.

es wird darauf hinauslaufen das alles was vorher mit normalem Brief kam nun mit E-Mail kommt da die Beweisbarkeit der Zustellung gleich ist. Was vorher mit Einschreiben kam (Einwurf oder Empfang) wird auch weiterhin so zugestellt.
 
@Eagle02: https://www.brennecke-rechtsanwaelte.de/Mahnung-per-E-Mail-zulaessig_87558
 
@Candlebox: und was genau willst du mir damit nun Sagen? Steht doch im Grunde das selbe drinnen wie das was ich geschrieben habe.
 
@Eagle02: Daß ich Deinem Beitrag zustimme, und wer es nicht glaubt, kann das nochmal von einem "Fachmann" gegenlesen.
 
@Candlebox: verstehe *g* thx ;)
 
In so gut wie jedem Onlineshop in dem man auf Rechnung bestellen kann, bekommt man seit jeher Mahnungen per E-Mail zugeschickt, aber wenn's die Telekom machen will kommen direkt wieder die Hobbyanwälte aus ihren Löchern gekrochen und blöken auf...
 
@weyoun3000: Verschwörungstheorie?
 
Wo kann man heute noch Telefonverträge abschließen die man selber überweisen muss? Man muss doch überall abbuchen lassen.
Für mich ist das nur eine Nebelkerze.
 
@wieselding: Telekom kannst du auch so machen das du überweist. Kein Problem. Wenn sie nicht abbuchen können kommt ebenfalls ne Mahnung. Kommt schon durchaus häufig vor.
 
@wieselding: Ein nicht gedecktes Konto verhindert eine Abbuchung und zieht eine Mahnung nach sich.
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