Bisher zugfesteste Faser: 1,6-Gramm-Seil kann 800 Tonnen tragen

Aus China ist eine enorme Weiterentwicklung der Technologie rund um die vielversprechenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen vermeldet worden. Forschern ist es hier gelungen, eine Faser aus dem Material zu entwickeln, die eine extreme Tragkraft aufweist und ... mehr... Kohlenstoff-Nanoröhrchen, Carbon Nanotubes, CNTs Bildquelle: University of Southern California Kohlenstoff-Nanoröhrchen, Carbon Nanotubes, CNTs Kohlenstoff-Nanoröhrchen, Carbon Nanotubes, CNTs University of Southern California

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Frank Schätzing lässt grüssen. ;-)
 
@c242: daran musste ich auch sofort denken ;-)
 
@c242: Ich wusste schon warum ich sein Buch Limit verschenkte. Leider wurde es nicht gelesen.
 
von bis zu 16.000 Kilometern aufweisen.
So ein Quatsch...
 
@honkyponk: Eine Null weg, dann könnte es passen, wenn ich mal so überschlage.
 
@honkyponk: "Using carbon nanotube flywheels, the mechanical battery would have 40 times the energy density of a lithium battery, according to Wei. That would mean a car like a Tesla Model S could travel for 16,000km in one charge - the distance from London to Sydney."
 
@gonzo28: Schon mal nicht schlecht. Aber auch wenn es "nur" 1600km wären, wäre es ein gewaltiger Schritt nach vorne. Damit dürften die meisten Autofahrer über den Monat kommen.
 
"An ein Stück Seil mit einem Volumen von einem Kubikzentimeter, das nur 1,6 Gramm wiegen würde, könnte man eine Masse von 800 Tonnen..."
Komische Angaben für ein Seil. Mich würden mehr Durchmesser und Länge interressieren, an denen die 800 Tonnen hängen.
 
@Bullenreiter: Hat mich auchgestört, daher Blick in den verlinkten orginal Artikel: "... says their latest carbon nanotube fibre has tensile strength of 80 gigapascals.". Rechnet man mit 1cm^2 Querschnitt und 1 cm lang, kommt man dann auf die ~800 Tonnen.
 
@Bullenreiter: Ein Volumen von einem Kubikcentimeter...Das sind 1cmx1cmx1cm...
 
@Dario: 0,1cm x 0,1cm x 100cm ist auch ein Kubikcentimeter... und entspricht schon eher der üblichen Vorstellung von einem Seil. Von daher ist seine Frage durchaus berechtigt.
 
@Link: Ein "Seil" mit einem Durchmesser von einem mm nennt man Schnur, Zwirn oder Garn, aber sicher nich Seil.
 
@FeliciaA: Ja, ich bin mir sicher, dass man sehr lange Diskusionen darüber führen kann, wo die Grenzen liegen und wie man z.B. "dünnes Seil" definiert, aber man wird wohl kaum Menschen finden, die einen 1x1x1cm-Würfel als ein Seil ansehen. Also ist der Vorschlag von "Dario" noch sicherer kein Seil.
 
@FeliciaA: ich vermute es geht auch um die "verseilung" der kohlenstoffröhrchen...
 
@Bullenreiter: Ja ohne Angabe des Durchmessers ist das ganze doch nicht zu gebrauchen.

Nehmen wir mal Kevlar Schnur die mit ~1.5 mm Durchmesser ~140kg tragen kann.
Dieselbe Schnur Schaft bei 0.8 mm nur noch 90kg.
 
@Bullenreiter: es kommt nicht auf die Länge an, sondern nur darum wie man damit umgeht
 
Das mit dem Schwungrad habe ich nicht ganz verstanden. Die Elastizität sollte ja wegen der Verwendung Aufzug sehr klein sein. Wie sieht da das Funktionsprinzip aus?
 
@gerhardt_w: Ich hab mich spontan gefragt, ob genanntes aushalten hoher Zugspannung überhaupt mit Biegung abkönnen einhergeht. Stauchung bzw. auf der gegenüber liegenden Seite Streckung des miteinander verwoben seins jener Kohlenstoff Röhrchen könnte meiner Intuition nach ganz schnell zum ernsthaften Problem werden, wenn sowas, evt. wie ein Keilriemen, also in engem Biegeradius um ne Scheibe herum, in nem Motor betrieben würde..
 
"Volumen von einem Kubikzentimeter"
Wäre mal interessant wie lang und dünn das Seil ist
 
Zugfesteste

Dieses Wort verursacht irgendwie augenkrebs ^^
 
@dudelsack: Gerade 5 minuten gebraucht um das Wort "Altbaucharme" richtig zu lesen... ;-)
 
@hcs: Charmanter Altbau war nicht gemeint, hab ich festgestellt xD
 
Aus China kamen schon öfter sensationelle Forschungsergebnisse, die es dann aber irgendwie nicht in den Alltag, Serie schafften oder sich als Luftnummer erwiesen.
Also erst mal abwarten.
 
@PiaggioX8: was heißt "aus China". Es gibit viele Forschungsergebnisse die funktionieren. Problematisch wird die Massenfertigung. Es heißt aber nicht, dass für die Erfindungen/Entdeckungen keine Verwendungszwecke gefunden werden. Manchmal dauert es eben auch Jahrzehnte. Siehe Laser.
 
@PiaggioX8: Aber immerhin können sie Termingerecht Flughäfen und sehr lange Hängebrücken bauen, .. ^^.......... Hoffentlich gelte ich jetzt nicht als "Mao versteher" ;-)
 
Das Dings lag bestimmt schon 10 Jahre in einer Kiste. Warscheinlich irgendwo eingeklemmt unter den Superbatterien die alle paar Jahre immer mal wieder erfunden werden.
 
Sollte das Material nun auch noch die Säure eines Xenomorphs aushalten, dann wäre das Material wohl was für die Netze eines Yautja (Predator)
 
Schon heftig, zu was kohlenstoff fähig ist.
 
Frage ist wie lange das im All durch die enorme Weltraumstrahlung haltbar wäre. Kohlenstoff wird dann extrem schnell brüchig
 
@Aldabaran: Woher hast du diese Information?
 
@Aldabaran: an was ich eher gedacht habe ist der ganze Weltraumschrott. Da reicht doch eigentlich ein winziges teilchen um selbst ein solches "Seil" zu kappen :-| vielleicht gehts ja aber auch durch den ganzen Weltraumschrott wie ein Messer durch warme Butter....
 
Da fällt mir der alte Witz ein... Und sie schickten ein Muster nach Deutschland und erhofften sich Testergebnisse aber es kam nur eine Postkarte zurück mit der Frage : Sollen wir ein gewinde drauf schneiden oder der Länge nach ein Loch bohren? Lol...
 
@Wolfi_by: immer wieder lustig zu lesen die Story - zumindest wenn man den Rest kennt ;)
 
@kazesama: ja... Sorry... Ich konnt einfach nicht anders
 
Für Alle, die den Rest noch nicht kennen sollten:

Die Österreicher entwickeln den dünnsten Draht der Welt. Als dieser fertig ist, wollen sie wissen, welchen Durchmesser er hat. Der Draht ist aber so dünn, dass sie ihn nicht messen können.
Sagt der eine Österreicher: "Schicken wir ihn eben nach Deutschland. Die sind hoch technologisiert. Die können ihn vielleicht messen." Sagt der andere: "Nein, die Blöße geben wir uns nicht. Schicken wir ihn erst mal nach Amerika. Die sind auch hoch entwickelt."
Also packen sie den Draht in eine Kiste und legen einen Zettel bei mit der Bitte, den Durchmesser des Drahtes zu messen. Nach zwei Wochen kommt die Kiste wieder - mit einem Antwortzettel: "Leider können wir diesen Draht nicht messen. Zu dünn."
Darauf sagt der eine Österreicher wieder: "Müssen wir ihn doch nach Deutschland schicken." Sagt der andere: "Nein, wir schicken ihn nach China. Dort werden doch Mikrochips hergestellt. Die können ihn bestimmt messen."
Gesagt, getan. Sie legen wieder einen Zettel bei mit der Bitte, den Draht zu messen. Es dauert erneut zwei Wochen, dann ist die Kiste wieder da. In der Antwort steht: "Leider können wir diesen Draht nicht messen. Zu dünn." Sagt der eine Österreicher: "Jetzt bleibt uns nur noch Deutschland." Sagt der andere: "Hmm. Na gut. Schicken wir ihn nach Deutschland."
Also wird der Draht wieder in eine Kiste gepackt und nach Deutschland geschickt. Die Österreicher vergessen aber, einen Zettel beizulegen mit der Mitteilung, was sie eigentlich wollen. Es dauert zwei Wochen, drei Wochen, vier Wochen, keine Kiste. Erst nach sechs Wochen kommt die Kiste wieder.
Und es liegt ein Zettel bei: "Wir wussten ja nicht, was wir mit diesem Draht anfangen sollten. Da haben wir mal ein Gewinde draufgeschnitten und der Länge nach ein Loch durchgebohrt. Wir hoffen, das war in Eurem Sinne!"
 
@AndyK70: danke für deinen wertvollen Beitrag :-)
 
Bei etwas will ich ein Versuchsvideo sehen und nicht nur theoretische Fakten. Klar müssen die mal als erstes stehen aber irgendwann mal will ich dieses 1,6 mm Seil sehen wo die 800 Tonnen dran hängen
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