Selbstfahrendes Apple-Auto erstmals (unschuldig) in Unfall verwickelt

Ein autonomes Fahrzeug von Apple wurde in einen Straßenverkehrsunfall in Kalifornien verwickelt. Aufgrund der niedrigen Geschwindigkeiten ist bei dem Zusammenstoß niemand verletzt worden. An den beiden beteiligten Fahrzeugen ist jedoch ein geringer ... mehr... Apple, Auto, Selbstfahrendes Auto, Autonomes Auto, Selbstfahrend, Project Titan Bildquelle: Bloomberg Apple, Auto, Selbstfahrendes Auto, Autonomes Auto, Selbstfahrend, Project Titan Apple, Auto, Selbstfahrendes Auto, Autonomes Auto, Selbstfahrend, Project Titan Bloomberg

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"Das Apple-Auto, ein umgerüsteter Lexus SUV, ist bei der Auffahrt auf eine Schnellstraße mit einem von hinten kommenden Nissan Leaf kollidiert."

"Zum Zeitpunkt des Unfalls war das Apple-Fahrzeug etwa 1,6 Kilometer pro Stunde schnell."

War der Leaf ebenfalls direkt hinter dem Apple-Wagen auf der Auffahrt und hat ihn übersehen? Oder hat das Apple-Auto versucht, mit 1,6 km/h auf die Interstate raufzufahren und ist dem Leaf vor die Nase gefahren?

Warum überhaupt bewegt sich der Apple-Wagen fast im Stillstand auf der Auffahrt? Stau? Weiß einer, wie es dort mit Verkehr aussieht und ob der dort wirklich steht? Zumindest auf Google Maps und Street view scheint dort wenig los zu sein.

"Somit kann Apples Roboterauto keine Schuld an dem Unfall zugesprochen werden."

Wenn dort nix lief und man warten muss, dann ja. Sonst ist das Apple-Auto eine Gefahr für den Straßenverkehr.
 
@TomW: Falls die Spur, auf die das Apple-Auto fahren wollte, keine freie Lücke hatte, musste die KI vielleicht abbremsen, denn irgendwann ist die Auffahrt zu Ende. Es gibt viele Leute, die keinen Platz für auffahrende Autos machen. Naja und manchmal haben die einfach auch keinen Platz.
 
@Islander: Wobei dieses dann nach den Regeln auch nicht ganz korrekt ist. Nach den Verkehrsregeln hat man bei zuviel Verkehr am Anfang und nicht am Ende der Beschleunigungspur auf eine Lücke zu warten. Aus diesem Grund sind an Auffahrten mit Zuflussanlage die Ampeln am Anfang und nicht am Ende.
 
@floerido: Ein Selbstfahrendes-Auto nutzt nicht die Straßenspuren in dem Maß, wie ein Mensch. Das wäre viel zu gefährlich, da es zuviele Möglichkeiten gibt, wie diese verdeckt sein könnten. Dagegen wird sehr wohl die Straße, als "Material" wahrgenommen, aber eine Straßenspur allein ist oft nicht-ausreichend, bzw. ist es viel zu gefährlich, da je nach Witterung, oder z..B. durch eine Baustelle, die Spur einfach mal verschwinden kann. Außerdem kennt ein Elektroauto (insb. beim Einfädeln) kein a) "Ich fahre jetzt einfach mal, der wird schon bremsen (müssen)" oder b) "Da sitzt ne Frau am Steuer, die fährt ca. 60, das schaffe ich locker!". Deswegen ist das Einfädeln mit das Schwerste beim Autofahren!
 
@TomW: Eine "Schnellstraße" (= "highway") ist aber keine "Interstate" (= "Autobahn") sondern eher mit der Bundesstraße vergleichbar.

Den Englisch-sprachigen News zufolge hat das Apple Fahrzeug gebremst, um ankommenden Verkehr auf dem Highway passieren zu lassen und auf eine Lücke zu warten um sich einzureihen. Also das ganz normale "Ich komme von einer Zugangsstraße und will jetzt auf die Haptstraße".

Der Fahrer des nachfolgenden Fahrzeugs ist dann auf das Apple Fahrzeug aufgefahren. Ob der Fahrer gepennt hat oder anderweitig abgelenkt wahr, weiß ich momentan nicht.
 
Der Fehler liegt einfach in "Selbstfahrende Autos".
Es sind Fahrassistenten und noch sehr weit weg vom autonomen fahren.
Das checken aber etliche NUtzer nicht.
 
@LastFrontier: Das ist kein Fahrzeug ala Tesla das schon frei verkäuflich ist, es ist ein Prototyp der in der Tat zum selbständigen Fahren entwickelt wurde, ist oder in der Entwicklung ist. Den unterschied scheinst du nicht zu checken.
 
@Tomarr: bei Tesla sind es aber auch Fahrassistenten. Die Unfälle wurden zwar von der KI verursacht aber in allen fällen war der Fahrer mit anderen dingen Beschäftigt.
Genau da ist der Punkt, Tesla gibt an dass man immer im Fahrzeug Konzentriert ist und eingreifen kann.

Ist natürlich nur ein Zusatz und stimme dir 100% zu
 
@M_Rhein: Ich habe doch gar nichts anderes geschrieben.
 
@LastFrontier: Der Fehler liegt an den menschlichen Fahrern. Ein Verkehr nur mit Autonomen Fahrzeugen wäre schon heute größtenteils Unfallfrei möglich. Da aber der Menschliche Fahrer immer nur an sich denkt und sich nur sehr begrenzt konzentrieren kann und zu Fehleinschätzungen neigt, gibts allein ca. 3000 Tote in Deutschland pro Jahr. Gäbe es nur autonomen Verkehr auf entsprechend präparierten Trassen läge die Zahl wohl deutlich darunter
 
@2ichy: true. Weil aber keiner eine Lösung für die Versicherungsproblematik und dafür, wie man der Familie des Verstorbenen beibringt, dass der Computer eine Fehlentscheidung getroffen hat, lässt man lieber weiterhin 3000 Menschen jährlich auf deutschen Straßen sterben als 300.
 
@2ichy: Was heißt denn "Ein Verkehr nur mit Autonomen Fahrzeugen wäre schon heute größtenteils unfallfrei möglich."? Größtenteils und unfallfrei?! Aber es ist ja nun nicht so, dass es laufend und nur noch kracht auf deutschen Strassen. Ganz überwiegend läuft ja der Verkehr größtenteils noch unfallfrei, trotz "menschlicher" Fahrer.
 
@Kiebitz: Es sterben in Deutschland fast 10 Menschen im Verkehr - Tag für Tag! "Größtenteils unfallfrei" würde ich das nicht gerade nennen. Wir haben uns nur daran gewöhnt, leider.
 
@DanielP: Und Du hast KEINEN Beleg, wieviel es tatsächlich weniger wären bei autonomen Fahrzeugen. Wenn die z.B. massenweise und nur noch auf den Strassen wären. Bis das noch nicht der (Ernst-)Fall ist, ist das auch nur Spekulation.

Übrigens, das heißt nicht, dass ich gegen autonome Fahrzeuge bin! Es ist für mich (noch) kein Allheilmittel. UND autonomes KFZ heißt nicht unbedingt weniger Verkehr auf den Strassen und es heißt auch nicht unbedingt weniger Schadstoffe. Also alle Probleme, die aus dem Kfz-Verkehr entstehen, werden damit nicht gelöst.
 
@DanielP: NUN noch zu Deinem Satz "...Es sterben in Deutschland fast 10 Menschen im Verkehr - Tag für Tag!..." voriges Jahr kamen 3177 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, 0,9 Prozent weniger als im Jahr davor und der niedrigste Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren.

Darin sind allerdings enthalten weniger getötete Autofahrer und Fußgänger, mehr getötete Motorradfahrer.

Somit also Unfälle / Tote / Verletzte, die nicht nur mittels Kfz entstanden sind und somit auch nicht (nur) durch autonome KFZ verhindert hätten können.

Der Statistik zufolge ging auch die Zahl der Verletzten zurück, um 2,1 Prozent auf 388.200 Menschen.

ALSO Tendenz abnehmend.
 
@LastFrontier: So wie es da erstmal steht, in der News und im erwähnten engl.sprachigen Bericht, kann das "Selbstfahrende Auto" erstmal gar nichts dazu bzw. zu diesem Unfall. Solche und ähnliche Auffahrunfälle passieren zu hunderten in DT mit Autos von Menschen gesteuert und OHNE "selbstfahrend" und ohne Assistenten. An Ampeln, an Zebrastreifen, beim Vorfahrt achten und auch bei Aus- und Auffahrten an Schnellstraßen. Wie oft sieht man, dass an Auffahrten zu BABs, der Verkehr steht bzw. staut, weil der Verkehr auf den BABs so dicht ist und keiner eine Lücke zum Auffahren macht.
 
Muss an falscher Benutzung gelegen haben
 
@happy_dogshit: Könnte stimmen ;-) Vielleicht weil jemand ein autonomes Fahrzeug verwendete statt ein konventionelles? :->
 
@happy_dogshit: Tja, das passiert, wenn man ein Auto ohne Windows baut, dann kann der Fahrer auch nicht sehen, dass da was passieren könnte *Ba-Dumm-Tssssss*
 
So lange sich die Teile nicht wegteleportieren können, werden sie auch ab und an physischen Kontakt mit anderen Verkehrsteilnehmern haben. Das ist durch nichts zu verhindern, so lange manuell gesteuerte Fahrzeuge unterwegs sind.
Interessant wäre, ob die Autonomen sich im Verkehr ähnlich einem menschlichen Fahrers verhalten oder z.B. Hinterherfahrende überraschen könnten wenn sie Abbremsen wo jeder Mensch Gas gibt und durchflutscht.
 
@ElGonzales: Nun, ich sehe es eher so. Das autonome Fahrzeug hält sich eben genauestens an die Verkehrsregeln. Wenn da eine Haltelinie ist oder eine Kreuzung, dann wird eben angehalten. Ein "normaler" Autofahrer würde einfach weiter fahren, obwohl dies grob gesehen ein Verstoß gegen die Richtlinien ist. Man sollte in der Testphase alle autonomen Fahrzeuge genauso kennzeichnen wie Fahrschulautos. Denn da muss der Autofahrer immer damit rechnen das es zu unvorhergesehenen Reaktionen kommt.
 
@skyjagger: seh ich anders. die Regeln wurden eingeführt, damit alle im Verkehr das gleiche Verständnis haben. Es ist der kleinste gemeinsame Nenner ... Man sich darauf nicht verlassen kann, dann si d nicht die Regeln falsch.
 
@2ichy: was siehst du denn anders? Im Prinzip stimmst du mir ja zu. Es sind ja genau die Regeln an welche sich das Fahrzeug genau hält. Nur wir Menschen tun es eben nicht immer. Beispiel Sicherheitsabstand auf Autobahnen. Wenn man sich zu 100% daran halten würde (halber Tacho) dann würde ständig einer von der rechten Fahrspur in eben diese Lücke fahren. Oder der Vorausfahrende fährt weiter konstant auf eben dieser Fahrspur ohne das Rechtsfahrgebot zu beachten.
 
@skyjagger: Ein schönes Beispiel ist die Warnblinkanlage bei Stau. Es ist in Deutschland üblich, wenn man aber mit ausländischen Fahren bzw. im Ausland fährt, dann sind Diese schockiert. In anderen Regionen bedeutet eine eingeschaltete Warnblinkanlage nur, dass man Probleme hat.

Ähnliches z.B. beim warten an der Kreuzung, eigentlich muss man nicht auf der Bremse stehen, aber es ist sinnvoll bei kommenden Folgeverkehr ab und zu auf die Bremse zu tippen, damit die Fahrer sehen, dass jemans steht und wartet.

Die KI muss also eigentlich auch das übliche benehmen lernen.
 
@ElGonzales: das ist auch der Grund, warum sich manche Menschen urplötzlich in der Situation befinden, an einem Unfall Schuld zu sein. Dabei haben sie doch "nichts falsch gemacht".
 
@eshloraque: Das klingt bei dir so als wenn du nie Fehler machst. Aus Erfahrung weiß ich aber das man schnell mal etwas übersehen kann, denn die Augen sitzen beim Menschen nunmal vorne und nur vorne.

Beim Straßenverkehr ist es halt so, wenn beide Parteien wachsam sind passiert nichts, wenn beide Parteien schlafen auch nicht. Nur wenn einer wachsam ist und einer pennt, dann kommt es halt zu einem Unfall. (Ausnahmen in dieser Aussage nicht berücksichtigt)
 
@Tomarr: natürlich mache ich Fehler wie jeder Mensch auch. Und ich weiß auch, dass sich Gewohnheiten einschleifen, auch beim Autofahren. Und dann kommt es halt zu Situationen in denen ich nichts anders mache als sonst ("nichts falsch gemacht") und ich hab trotzdem gepennt.
 
@eshloraque: Ich denke, bei Allem sollte man auch berücksichtigen, dass z.Zt. noch immer der Mensch und nicht das autonome Kfz selbständig dazulernen kann und Erfahrungen speichern kann. Habe ich mal ´ne negative Erfahrung gemacht, wird diese in mein Verhalten eingehen.

Beispiel bei mir: Autobahn, rechts LKW, dahinter PKW, es ist hohe Wahrscheinlichkeit, dass der PKW nach links knapp vor mir ´rüberzieht, als vorher runter vom Gas.

Parkender PKW, dahinter Radfahrer noch rechts fahrend, es ist hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Radfahrer nach links rüberzieht ohne Zeichen, ohne Gucken. Also vorher schon runter vom Gas.

Diverse unberechenbare Aktionen von Kindern gar nicht erst zu erwähnen.

Älterer Mensch mit Gehstock am Fußgängerüberweg MIT Ampel. Hohe Wahrscheinlichkeit, daß er es bei seiner Grünphase nicht schafft. Runter vom Gas.

Nebenstrasse, mehrere Autos dort wollen auf die Hauptstrasse (mit mir) auffahren. Hohe Wahrscheinlichkeit, dass einer von denen ungeduldig wird und und knapp vorher einbiegt.

Und....und....und....usw...usw..usw...

Alles und noch mehr Erfahrungswerte, die jeder Fahrer sammelt und (hoffentlich) berücksichtigt. Bis das das autonome Fahrzeug das so kann, dürften noch viele Jahre vergehen.
 
@Kiebitz: Auch die ganzen Forscher geben zu: es wird keine 100%ige Unfallfreiheit für autonome Fahrzeuge geben. Allerdings sind das auch Unfälle die nicht durch Menschen hätten vermieden werden können.

Wenn ein Kind unsichtbar zwischen Autos hervorrennt, wenn ein Radfahrer ohne zu schauen und ohne Signal zu geben nach links zieht, wenn ein Auto kurz vor knapp einen LKW überholt, dann ist diese Situation nicht vorher zu erkennen und auch nicht durch den Autofahrer/autonomes Auto vermeidbar.

Das Anpassen der Geschwindigkeit an die "Gefahrensituation" wird den Leuten in jeder Fahrschule eingetrichtert. Gefühlt jede zweite Lernfrage für die Prüfung lautet: "Vor Ihnen ist ein Fahrradfahrer/Kind/Mensch, womit müssen Sie rechnen?"

Auf den Straßen lernen dann die Menschen: es rennt fast nie ein Kind zwischen Autos hervor, es zieht fast nie ein Radfahrer nach links und auch LKW-Überholer machen das fast immer rechtzeitig. Und dadurch wird das komplette Wissen der Fahrschule wieder überschrieben und man fährt mit 50 an stehenden Autos vorbei, hält nicht genügend Abstand zu Radfahrern und vertraut darauf, dass man noch an Auto und LKW vorbei kommt.

Die KI vergisst das nicht. Und zack, wundert sich der Hintermann, warum das autonome Auto in der Nähe des Radfahrers nicht etwa Gas gegeben hat sonder sogar leicht gebremst hat, während der Hintermann das Gegenteil getan hat. Und da war er schon der Unfall.
 
Das ist für mich ein gutes Beispiel, dass Regeln im Strassenverkehr von Menschen praktisch "regelmässig" verletzt werden.
Ich schätze, die KI fährt nur bei genügend Sicherheitsabstand auf und der wird doch auch hierzulande fast NIE eingehalten . Die meisten drängeln sich dann rein , was die KI eben noch nicht einprogrammiert hat.

Ich denke mal, dieser Unfall hat viele wichtige Erkenntnisse für die Programmierer gebracht....
 
@vader2: Tja, traurig aber wahr. Mein Polo hat das ACC System, welches automatisch den Gesetzlichen Mindestabstand zum Vordermann einhält, sobald der Tempomat aktiviert wird. Im stockenden Verkehr super nützlich, da man nicht immer Gas geben oder Bremsen muss.
Das Problem ist... der Abstand, den mein Auto zum Vordermann hält sind immer min. 5-8 m selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten. Und die Leute nehmen das im Stau gerne als Einladung und drängeln sich dann rein, was dazu führt, dass ich dann doch eine Vollbremsung machen muss und alles hinter mir zum stehen kommt....
 
Ich finde es ja schon interessant, wie viel Wert im text darauf gelegt wird, dass das Apple Fahrzeug UNSCHULDIG ist.
Ich weiß nicht, wie viele Artikel ich bereits über das Google Fahrzeug gelesen habe, wo andere Schuld waren und das Fahrzeug vermutlich schlimmeres verhindert hat, aber dort wurde nie so ausdrücklich betont, dass das Autonome Fahrzeug unschuldig war.
Frage an den Autor: Absicht oder Zufall?
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