Fortnite-Lücke: Epic-Chef wirft Google vor, auf "billige PR" aus zu sein

Mit Fortnite feiert Epic Games derzeit riesige Erfolge und der Entwickler verdient sich damit auch dumm und dämlich. Bei der Android-Version entschied sich Epic zu einem gewagten Schritt¬, denn man veröffentlicht den Battle-Royale-Shooter nicht über ... mehr... Epic Games, unreal engine 4, Unreal Engine, Tim Sweeney Bildquelle: Epic Games Epic Games, unreal engine 4, Unreal Engine, Tim Sweeney Epic Games, unreal engine 4, Unreal Engine, Tim Sweeney Epic Games

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Auch wenn ich sen Epic Chef nicht für einen guten Menschen halte.
Er hat recht. Es ist normal in der Branche 90 Tage zeit zu geben, das jedem außer Epic zu gewähren ist doch nichts anderes als Absicht.
 
@Alexmitter: Hast du den Artikel nicht ganz gelesen? Sofern bereits ein Patch vorliegt, muss man die 90 Tage eben nicht warten. Die 90 Tage sind nämlich genau dafür da, einen Patch zu entwickeln und zu veröffentlichen. Somit waren selbst die 7 Tage großzügig genug.
Epic ist einfach ein Haufen von geizigen Idioten, die so tun, als hätten sie das Rad und die Welt erfunden. Dabei ist ihr komplettes Konzept geklaut und sie bedienen sich gerne der Arbeit anderer (bspw. Android), geben aber nichts zurück. Wenn die 30% denen zuviel sind, wieso haben sie ihre App dann auf iOS veröffentlicht? Weil denen die Kohle zu wichtig ist. Wenn die tatsächlich gegen die 30% protestieren wollten, hätten sie ihr Spiel eben nicht für iOS veröffentlicht.
 
@eN-t: Vollkommener Unsinn. Es gibt kein Gesetz dass man 2 oder 10000 Tage warten muss. Google agiert zum wiederholten Male absolut letztklassig. Es ist ihnen vollkommen egal ob die User, jetzt sogar die eigenen User, gefährdet sind. Wichtig: Der Konkurrenz muss um jeden Preis geschadet werden. Dass sie mit der Veröffentlichung der Lücke den Usern wesentlich mehr schaden als ein Bug (der in JEDER Software ist), kapieren leider nicht alle. Es gibt immer noch Google-Jünger die dieses Vorgehen verteidigen.
 
@eN-t: Das ist nicht Korrekt. Es gibt keine Festgeschriebenen Regeln. Eher Regeln des Anstandes. Und diese werden hier verletzt.

"Dabei ist ihr komplettes Konzept geklaut"
Genau wie viele andere spiele davor.

"Dabei ist ihr komplettes Konzept geklaut"
Ein Shooter, verstehe.

"sich gerne der Arbeit anderer (bspw. Android)"
Android bietet diese Möglichkeit. Absichtlich.

"wieso haben sie ihre App dann auf iOS veröffentlicht?"
Weil das diese Möglichkeit nicht Bietet.
 
@eN-t: Googles Verhalten ist hier völlig daneben. Und von wem soll denn das Konzept geklaut sein?
Wenn Google ein Problem mit dieser Vorgehensweise hat, hätten sie nicht so ein Frickel-Bastel-System entwickeln sollen, bei dem jeder Hersteller und App-Anbieter machen kann was er will. Da steigt doch kein Mensch mehr durch, jeder macht da drin was er will, ich bezweifel das da irgendwas von sicher sein kann.
 
@Alexmitter: Google ist eine Saufirma und des bereits entferne Slogan "don´t be evil" ist mittlerweile im Umkehrschluss Programm

=> ich wünsche Google das schlechteste und dass es nicht nur endlos hohe Strafen in allen Staaten der Welt für Datenschutzskandale gibt, sondern dass auch jemand die großen Stützpfeiler (Android und die Suchmaschine) einreist...
 
@bear7: Ist leider wirklich so, Google entwickelt sich zu einem sehr üblen Laden. Ich war früher begeisteter Nutzer von Android und sämtlichen Google Diensten. Die Entwicklung der letzten Zeit hat aber dazu geführt, dass ich mittlerweile gar nichts mehr von denen einsetze.
 
Bevor Google immer nur Lücken bei anderen sucht, mit denen sie ja angeblich nur die User schützen wollen, sollten sie endlich mal ihren eigenen Scheiß auf Reihe bekommen. Ist die geheime Datensammlung von Standortdaten in Android schon abgestellt? Haben sie endlich in die Androidlizenzbedingungen eine Updatepflicht mit drin?
 
@Knarzi81: Google lenkt nur von eigenen Problemen ab...

=> das ist vergleichbar mit ... wenn katholische Priester von Sexualität sprechen!
 
@bear7: Sehr passend. :)
 
@Knarzi81: Bisschen naiv ist es aber schon, was Sweeney hier macht. Denn er kann nun wirklich nicht erwarten, dass Google auch noch danke sagt, wenn er ihnen den Stinkefinger zeigt.
Dass Google seine eigene Baustellen hat, ist übrigens richtig, tut aber meiner Meinung nach bei dieser konkreten Angelegenheit nur bedingt was zur Sache.
Ich finde halt, dass Sweeney jemand ist, der nur zu gerne austeilt, aber beim Einstecken sehr dünnhäutig reagiert.
 
@witek: Ja natürlich und ich will hier auch nicht abstreiten, dass gerade Firmen wie Epic nicht wegen der Storebeteiligung am Umsatz rumjammern müssen.

Andererseits ist es aber eben auch von Google völlig daneben, jetzt wo ihnen ein riesen Batzen Kohle flöten geht, darauf hinzuweisen, dass Sideloading ja total gefährlich ist. Da aber schon seit Jahren eigentlich allle Androidinfektionen auf dieses Sideloading zurückzuführen sind, ist es völlig bescheuert, jetzt nach fast 10 Jahren Android anzukommen und zu sagen, Sideloading ist böse und gefährlich. Da muss man sich dann eben doch fragen worum es geht: Um die Sicherheit der Nutzer oder dem entgangenen Storeumsatz?
 
@Knarzi81: ich lese aber ganz ehrlich keine grundsätzliche Kritik an Sideloading heraus. Man hat lediglich seine Disclosure-Spielregeln etwas strenger ausgelegt als es Epic recht ist. Denn "rechtlich" hat sich Google völlig gemäß seiner eigenen Richtlinien verhalten. Der Bug wurde gefixt, also kann er veröffentlicht werden.
Man kostet natürlich ein Stück weit aus, dass es für Epic schweiriger ist, eine fast vollständige Patch-Abdeckung zu erreichen, eben weil Fortnite nicht im Play Store ist.
Da sagt Google aber: Nicht unser Problem und ein Stück weit habe ich dafür Verständnis. Denn Sweeney will letztlich, dass Google ihm einen Gefallen tut und 90 Tage wartet. Bloß: Warum sollte ihm Google diesen Gefallen tun? Ganz ehrlich: Wäre ich bei Google, würde ich auch "FU Tim" sagen. Dass das auf Kosten der Nutzer geht (wobei die Lücke jetzt afaik in der Praxis nicht sooo dramtisch ist), ist natürlich unschön, klar.
Zu guter Letzt sollte man bedenken, dass Tim Sweeney nun wirklich kein Gabe Newell o. ä. ist und weder in der Branche noch bei Nutzern einen unumstrittenen Ruf hat... (Edit: Typo)
 
@witek: rechtlich hat sich Google völlig gemäß seiner eigenen Richtlinien....Genau da liegt das Problem. Mir sind sowohl epic als auch Google egal, aber wer hat Google das Recht gegeben in anderer Leute Software nach Fehlern zu suchen um diese nach xyz Tagen (ihre eigenen Richtlinien wohlgemerkt) öffentlich zu machen und unterm Strich mehr Leute zu gefährden als es notwendig ist oder passiert wäre? Das beste Beispiel sind doch gerade diese ganzen Meltdown Geschichten. Es werden Microcodeupdates benötigt die Geräte und Systeme zerschießen, teilweise dermaßen schnell ausgeliefert werden ohne getestet zu werden und und und. Und warum das ganze?
Das was Google dort macht ist vergleichbar damit eine Infektion, die sich vielleicht auf hundert Menschen beschrenkt und der Schaden überschaubar ist, in einen Flieger zu setzen damit sie sich verbreitet um die Pharmaindustrie dazu zu zwingen ein Mittel zu finden. Ob das in einer gewissen Zeit möglich ist oder nicht interessiert dabei niemanden da ihre, von sich selbst festgelegten Frist eben überschritten wurde.
 
@P-A-O: "Wer" Google das Recht gibt? Einfach zu beantworten: Android. Denn das ist deren Betriebssystem und es ist auch deren Aufgabe und Verantwortung, das eigene Ökosystem zu schützen.
 
@witek: dann sollen die die Fehler in Android suchen.....ach halt, das ist so wie die Löcher im Käse zu stopfen.
 
@P-A-O: Nicht bös' sein: Aber das ist ziemlicher Unsinn. Im Gegenteil: Es ist gut, dass andere Firmen Bugs und Lücken suchen und offenlegen. Wäre das nicht der Fall, würde es in der Technik-Welt vor Angriffen nur so wimmeln. Denn schließlich sind Betriebssysteme und Programme immer dicht miteinander verzahnt und von derartiger Konkurrenz profitiert letztlich immer der Nutzer.
 
@witek: oder zieht die Arschkarte. Es kommt halt immer drauf an wie, was und wieso
 
@witek: nicht wenn eine Firma sucht und dann diese Lücken als Angriff nutzt. Und das tut Google, gegen Microsoft genauso wie in diesem Fall. Google ist genausoschlimm wie die Angreifer selbst.
 
@witek: die eigenen User gefährden weil man ein persönliches Problem mit jemand anderes hat ist ehrlichgesagt ausser letztklassig noch widerlich, dumm, abstoßend und dünnhäutig. Da brauch ich mich nicht als Richter aufspielen, google ermöglicht in Android das Sideloading, andere Stores, etc. Google hat selbst diese Möglichkeiten geschaffen, und so unzählige Jünger (Ich hab noch die Freiheit Rufer im Ohr) gewonnen. Wenn das wer nutzt, dann hat das akzeptiert zu werden.
 
Ist das Szenario nicht sowieso ein Witz? Es muss doch (soweit ichs verstehe) die nachgeladene Fortnite-apk vor der Installation verändert werden. das wiederum kann doch nur eine App, die schon auf dem gerät vorhanden ist?! Außerdem fragt Android doch bei jeder apk nochmal ab, ob die jeweiligen Rechte gewährt werden sollen?!

Also entweder verstehe ich das technisch falsch, oder die Aufregung ist (mal wieder) ein Witz.
 
Hm, etwas schade was da mittlerweile abgeht :(

Epic Games stand bei mir mal sehr hoch im Kurs (Unreal Engine, Unreal, Unreal Tournament oder damals noch Jazz Jackrabbit, Gears of War), aber mittlerweile bekomm ich nur noch Hasstiraden gegen alles mit (Valve Steam, Microsoft UWP, Google Android/Play Store), dann noch die Spiele mittlerweile (UT4 verschwindet im Grunde schon in der Versenkung bevor es richtig releast ist, Paragon war eine einzige Farce, gefühlt absoluter Fokus auf Fortnite BR).
 
@Tical2k: Sie haben doch recht, es war absolut unnötig von Google das nach so kurzer Zeit zu veröffentlichen.
 
@RegularReader: In der Hinsicht mag es vielleicht nicht die feine englische Art von Google gewesen sein, während eben das von Epic ebenfalls nicht gerade vorteilhaftes und vorzeige Verhalten war.
Statt das man einfach den regulären Weg geht, wie eben auch bei iOS, umgehen sie es einfach und dafür gibt es Retourekutschen, wie es häufig normal ist in der Geschäftswelt, auch wenn die wirklich Leidtragenden die Kunden sind.
Aktuell bekomme ich nun mal häufig mit, wie Sweeney gegen alles Mögliche schießt und das empfinde ich als sehr schade.
 
@Tical2k: UT4 wird noch gezockt, natürlich nicht vergleichbar mit Fortnite aber es wird gezockt. Komm mal vorbei und lass dich "shock-comben" :) Die Alpha ist sehr gut spielbar und die Community ist auch nicht schlecht. Natürlich hoffe ich und andere Fragger auf Weiterentwicklung.
 
@h2o: Geht mir und ein paar Auserwählten mit UT4 auch so, dennoch kennt es der "Durchschnittsspieler" nicht und wenn das dann auf Dauer so bleibt und kein schlüssiges Konzept wird, ist das Spiel eben weg bevor es überhaupt aus dem Early Access kommt.
So wie aufgrund der Farce bei Paragon und der weggebliebenden Gewinne, das eingestampft wurde, um Fortnite weiter auszubauen aufgrund des Hypes, was aus Unternehmersicht wiederum nachvollziehbar ist.
 
Zitate:
"Epic hat sich daran gestört, dass die gepatchte Version noch nicht bei einer breiten Nutzerbasis angekommen ist."
"Sweeney antwortete einem Nutzer, dass er das wisse, aber im Fall von Fortnite ein Update nur dann ausgeführt wird, wenn man das Spiel auch tatsächlich startet."

Bedeutet das dann nicht, dass "eine breite Nutzerbasis" das Spiel überhaupt nicht mehr startet?
 
Bei Google heißt es u.a.: "Für Apps und In-App-Produkte, die bei Google Play angeboten werden, beträgt die Transaktionsgebühr 30 % des Preises. Sie erhalten somit 70 % der Zahlung." Und eine Neuerung ist " Wenn ein Abonnent beispielsweise 4 Monate lang aktiv war, wird die Transaktionsgebühr nach 8 weiteren bezahlten Monaten auf 15 % reduziert."

ALSO nicht immer und ewig 30%,.

Aber selbst wenn Google Kosten für den "Betrieb" des Google Play Stores entstehen sollten, halte ich 30 % für gaaanz schön heftig! Es ist ja irgendwie ein Model, bei dem man sich von der Leistung Anderer (Entwickler) etwas (viel!) einstecken will. Und wer das denn nicht will, darf eben bei dem exklusiven Club Play Store nicht teilnehmen. Und zur Abschreckung werden dem Verweigerer mal eben Sicherheitslücken u.a. nachgewiesen oder unterstellt. Wobei ja Google auch recht großzügig mit eigenem Fehlverhalten umgeht.
 
@Kiebitz: Apple verlangt auch 30 % für den Store, Valve legt keine Zahlen offen werden aber irgendwas um 20 % sein und bei Ms können die Kosten sogar nur 5 % betragen (niedrigster Wert).

Du musst beachten das Entwickler massig Geld sparen wenn die Spiele digital angeboten werden. Vertriebskosten fallen weg, Gebühren an den Händler fallen weg, Der Druck und das pressen fallen weg. Alles in allem verdienen die Entwickler dadurch noch echt gut!

Und zum Thema Abos, das trifft aber nur zu wenn die Abos direkt im Playstore oder Appstore gemacht werden. Wenn wie bei Spotify die Möglichkeit besteht das in der App so einzubauen das es über den Browser und die eigene Homepage gemacht wird, bekommt Apple/Google nichts von den Abogebühren. Teilweise sind die Abos sogar teurer als wen du sie direkt beim Anbieter auf der Homepage abschließt.
 
@lurchie: Hallo denn mal! Es ging in der News und der Diskussion und in meinem o.a. Kommentar bisher nur um Google. Nicht um Apple (was auch ein unverschämt hoher Kostenanteil ist!), nicht um Valve, Nicht um Spotfy. Nur um Google!

Und auch Google legt keine detaillierten Zahlen, was welche Kosten verursacht, offen. Die nehmen pauschal 30%.

Zu Deinen ersten (Ab-)Satz: Nur weil der eine Anbieter kräftig zulangt, muß der andere das ja nicht auch tun. Könnte eher darauf hindeuten dass der Markt / Wettbewerb nicht funktioniert-oder?

Und...Hmmm? Seit wann ist nur der Entwickler immer zuständig für Vertrieb, Händlerkosten, ggf. Pressen? Gibt es da nicht auch noch Produzenten, Publisher usw....

Und ist es vielleicht nicht doch so, dass Google und Apple insbesondere mittels ihrer marktbeherrschenden Stellung durch ihre Betriebssysteme dann mit Play Store / App Store hier Angebote machen, an die, mangels weiterer Anbieter, Entwickler nur sehr schwer vorbeikommen. Und wie wir ja nun beobachten, nehmen ja Google / Apple auch zunehmend massiven Einfluß auf die Anbieter, bedingt dadurch, was sie in ihren Stores zulassen oder eben nicht.
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