Swatting mit Todesfolge: Anrufer droht nun eine lebenslange Haftstrafe

Das so genannte Swatting ist eigentlich als - ziemlich dummer - Scherz gemeint, kann aber doch schwerwiegende Folgen haben. Ein Gamer, der einem anderen Nutzer die Spezialkräfte der Polizei ins Haus schicken wollte, muss sich nun vor Gericht ... mehr... Usa, Polizei, Festnahme, SWAT Bildquelle: Pixabay Usa, Polizei, Festnahme, SWAT Usa, Polizei, Festnahme, SWAT Pixabay

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und wie/warum kam es zum schuss? ebenfalls teilschuld beim schützen?
 
@wertzuiop123: siehe https://www.n-tv.de/panorama/US-Polizei-erschiesst-ahnungslosen-Mann-article20207042.html

das übliche eben...den anweisungen wohl nicht direkt folge geleistet + fehlinterpretation und eigenschutz
 
@Warhead: danke
 
@wertzuiop123: Sinngemäß:
Nach Angaben des Offiziers, der den/die Tödlichen Schüsse abgab, hat der getötete trotz mehrmaliger aufrufe die Hände nicht gehoben und sie an den Hosenbund gelegt, weshalb der Offizier vom vermutlichen ziehen einer Waffe ausging, was seinen Schusswaffengebrauch auslöste.

Die Familie bestreitet das.

Im Link ab "Update 11:40 p.m.:", weiter unten.

http://www.kwch.com/content/news/Two-critically-injured-in-W-Wichita-shooting-467049153.html
 
@wertzuiop123: Ami halt!
 
@wertzuiop123: Cowboys halt... erst bissl in der Gegend rumballern, Fragen stellen wir dann später. Wie kannst Du um Himmels von einer Spezialeinheit ein besonnenes Vorgehen erwarten, wo lebst DU denn? :-p
 
25 Jahre wegen Mordes für den Anrufer wäre das richtige Zeichen.
 
@Bart_UHD: Mord ist es nicht direkt, aber grobe Fahrlässigkeit mit Todesfolge schon...oder wie auch immer das auf juristendeutsch auch heißen mag^^ Kann mitunter auch das gleiche Strafmaß erhalten, wie der "Mörder".
 
@bigspid: Beim Anrufer kann man schon Merkmale für "Mord" anrechnen: Arglist und niedere Beweggründe. Auch wenn eventuell keine unmittelbare Tötungsabsicht vorlag, hat er eine Schädigung des Opfers zumindest billigend in Kauf genommen.
Die schlimmsten Übel der Menschheit sind Empathielosigkeit und Dummheit. Mit mehr Empathie würden viele Streitigkeiten überhaupt nicht so eskalieren. Und bei weniger Dummheit würde man die Folgen seines Handels besser erkennen.
 
@Runaway-Fan: Da stimme ich dir zu, aber reicht das aus, um den Tatbestand "Mord" mit in die Anklageschrift zu nehmen?
 
@bigspid: Vielleicht Anstiftung zum Mord oder Beihilfe zum Mord.
 
@pcfan: Er hat die Polizisten als Waffe genutzt und billigend in Kauf genommen dass jemand verletzt wird.
 
@bigspid: mangels Tötungsabsicht bzw. -vorsatz wohl kaum. Aber vermutlich Totschlag oder wie das nach dort geltendem Recht heißen mag.
 
@Gispelmob: Er hat den Polizisten den Einsatz tödlicher Gewalt angeordnet? Echt jetzt?
 
@starship: Er hat die Polizisten als Werkzeug/Waffe genutzt. Welche Mittel sie dabei anwenden, dessen wird er sich bewusst gewesen sein und hat es wissentlich in Kauf genommen. Man muss es ihm nur beweisen können.

Das ist ähnlich, wie wenn jemand seinen Hund auf einen anderen hetzt. Er ist sich auch bewusst was der Hund anrichten kann, ordnet dem Hund aber nicht an was er für "Mittel" nutzen soll, sondern sagt nur "fass".

Bei den Polizisten braucht er also auch keine Mittel/Gewalt anordnen, sondern sie nur auf jemanden hetzen und die folgen dann ihrer Ausbildung und ihren Anweisungen.
 
@Gispelmob: Du stellst die Intelligenz einer Spezialeinheit, welche eine ziemlich aufwändige Ausbildung zu durchlaufen hat, mit der eines Hundes gleich....

Da gebe ich Dir Recht, denn anders ist der Vorfall kaum zu erklären.
 
@starship: Nein, das mache ich natürlich nicht. Aber wenn ich mir durchlese was da für Dinge bei dem Einsatz passiert sind, dann bin ich mir nicht mehr so ganz sicher ob es nicht doch vergleichbar wäre. :)
 
@bigspid: Falsch! Bei Uns vielleicht, in den USA gilt das als Mord, genau wie die indirekte Teilnahme an einer Straftat genauso bestraft wird wie die Tat selber. Leiht Oma dem Enkel das Auto um ne Bank zu überfallen, und tötet der Enkel dann zB beim Rausgehen einen menschen oder im Feuergefecht einen Polizisten, kriegt Oma Lebenslänglich wegen Beihilfe. Bei uns kommt sie nahezu straffrei davon. Hier hat die US Justiz meine volle Sympatie.
 
@Bart_UHD: Nicht ganz, bei dem Fall Zschäpe war sie auch nicht diejenige, die die eigentliche Tat durchgeführt hat, aber die Vorbereitung, Planung etc. reicht aus, um sie für die Morde zu verurteilen (zurecht!!!). Ich meine in einem anderen Newsportal die verschiedenen Anklagepunkte für diesen Fall gelesen zu haben, aber direkter "Mord" war nicht mit dabei.
 
@Bart_UHD: Richtig, stecken wir mehr unschuldige ins gefängnis, nehmen wir uns diesen Unrechtsstaat doch als beispiel.
 
@Alexmitter: dann schreibst du diese deine Zeilen also vom Gefängnis aus? Ich meine... so als Unschuldiger sitzt man ja deiner Ansicht / Behauptung mal ganz schnell - also wieso nicht auch du? :-p *fg
Nein ich glaube nicht, das es so ist bzw du das verdient hast, um es klar zu sagen, ich wollte dir nur mal eine denkbare Auswirkung deiner "Großzügigkeit" beim über großen Kann scheren metaphern..
 
@DerTigga: Fassen wir mal zusammen:

Bart sagt er findet es toll das die unschuldige Oma in den US und A in den knast kommt, das US System hat seine volle Sympatie.

Ich sage das wäre schwachsinn. Wie soll ich nun deine antwort vestehen?
 
@Alexmitter: Nach US Gesetz ist sie eben gut möglich NICHT unschuldig. Nach deutschem wäre es sie gut möglich. Was nunmal Fakt ist, aber keineswegs meine Meinung darstellt. Es geht rein um dein und auf welcher tragenden Säule du es abstützt: für unschuldig erklären. Hier wie drüber gefälligst gültig ?
Da mit deutschem Gesetz und deutscher Emotionalität ranzugehen verstehe ich durchaus, aber meinste im Ernst, das du damit in den US nen Stich gemacht kriegst, das gelassen werden würdest - ganz unabhängig mal davon, ob Bart das ganze US System dahinter toll findet oder nicht.. ?
 
@DerTigga: Ich scheitere daran deinen Text zu lesen.
 
@Alexmitter: einfach näher ran zoomen oder vergrößert ausdrucken.
 
@DerTigga: Es scheitert nicht an meiner Sicht, eher an den vollständig unverständlichen Sätzen, hier z.b.:

"Hier wie drüber gefälligst gültig ?" oder "aber meinste im Ernst, das du damit in den US nen Stich gemacht kriegst, das gelassen werden würdest"
 
@Alexmitter: nunja.. Tausch einfach das r in ein n, dann ist der Vertippsler gegessen und es steht das passende: drübeN
du >damit< = Platzhalter für deine IST unschuldig Aussage bzw. Behauptung.
Man was ne schwere Geburt.. siehe auch deine vollständige Übertreibung, wie schwer verständlich das angeblich war.
 
@bigspid: Fahrlässig? Der Anruf unter Vorspiegelung falscher Tatsachen wurde doch unter Vorsatz getätigt.
 
@Memfis: Ja richtig, aber die Tötung des Unschuldigen war fahrlässig und nicht geplant. Die haben ja nicht vorsätzlich denjenigen töten lassen wollen, sondern es billigend in Kauf genommen.
 
Komische Spezialeinheit, die nicht mal Leute (ohne Waffe in der Hand und nicht im Gefecht) unschädlich machen kann, ohne sie zu erschiessen.^^
 
@Nicht Du: MURICA, FUCK YEAH!!
Erst schießen, dann fragen. Oder besser noch: Erst schießen und dann "GET ON THE FLOOR" Brüllen.
Eigenschutz hin oder her, es gibt auch viele, nicht tödliche Waffen.
Aber leider ist es nun mal so, dass gerade die Spezialeinsatzkräfte nicht wissen konnten, dass es sich hierbei um einen Unschuldigen handelte und mussten davon ausgehen, dass es der Täter ist, der versucht auf Zeit zu spielen.
 
@sunrunner: Gerade von einer Spezialeinheit erwarte ich, dass die ein wenig mehr drauf haben, als Sheriff Fatass aus irgendeinem Hinterwäldler-County.
 
@Nicht Du: Ich bin auch der Meinung, dass viel zu viele Cops in den USA viel zu schnell schießen, keine Frage.
Aber wir reden hier von Spezialeinsatzkräften, hoch bewaffnet und aufs schlimmste gefasst.
Wenn man als Polizist in voller Schutzausrüstung zu einem Einsatz geschickt wird, mit der Info, dass der Geiselnehmer bewaffnet ist und dementsprechend bereit ist zu schießen bist du eh schon auf 180.
Wenn sich dann der vermeintliche Täter unkooperativ zeigt, was ja bei solchen Leuten nicht unüblich ist, um die Polizisten ggf zu Provozieren, oder abzulenken um nach Ihrer Waffe zu greifen, kann ich das schon ein Stück weit verstehen.
Schließlich müssen diese Männer das Wohl der anderen in den Vordergrund stellen.
Und wenn jetzt noch 3 weitere Personen (Geiseln) im Haus sind und man den Täter direkt vor der Nase hat, gibt man ihm halt nicht mehr die Gelegenheit, den Geiseln oder den Beamten etwas an zu tun.

Ich möchte nicht wissen, was der Beamte, der abgedrückt hat nun für ein Trauma hat. Genau wie die Familie.
Es ist und bleibt eine Tragödie und meiner Meinung nach sollte der Anrufer, der die Polizei gerufen hat Lebenslang weggesperrt werden. Auch wenn es nur ein Exempel sein sollte.
Er hat die Polizei gerufen und wusste auch sehr wohl, dass diese von den Schusswaffen gebraucht machen.
 
@sunrunner: Bei nem bekannten sind sie auch fälschlicherweise von einer Geiselnahme + Folter im Drogenmillieu mit dem SEK vorbeigekommen. Mehr als ihn direkt an der Tür, als er geöffnet hatte, am Handgelenk rausgezogen und sofort festgenommen und die Wohnung grob durchsucht, haben sie nicht getan. Dann hat sich herausgestellt das sie an der falschen Adresse waren und er hat neue neue Tür von der Polizei bezahlt bekommen, weil die wohl etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde. Da sie ihn dabei nicht wirklich verletzt haben, hat er von einer Anzeige wegen Schmerzensgeld abgesehen.

In den USA wäre wohl auch gleich geschossen wurden. Man geht ja davon aus, das derjenige beim öffnen der Tür grundsätzlich bewaffnet ist und jedem Polizisten nach dem Leben trachtet... Oh man... Wer da freiwillig lebt ist selbst schuld...
 
@sunrunner: sollten die vielleicht GERADE WEIL die schutzausrüstunbg haben nicht sofort schießen, da n paar kugeln denen nix antut?
 
@Speggn: Ist halt auch die Frage, klingelst du an einer Türe von einem Geiselnehmer, als ob nichts wäre?
DE und US sind nun mal komplett unterschiedlich, gerade was den Waffenbesitz angeht. Gerade die Info: "Der Täter ist Bewaffnet" ist in den USA meist Grund genug für die Beamten zu schießen...
 
@sunrunner: man muss aber auch bedenken, dass Spezialeinsatzkräfte nicht sofort kopflos reinstürmen sollten. Und bei solchen Fällen wie hier sind die Fenster normalerweise ja nicht verbarrikadiert. Wenn man also von außen reinguckt, sollte schon auffallen, dass da irgendwas nicht stimmt.
 
@sunrunner: Ist Grund genug darauf zu achten ob derjenige wirklich eine Waffe aus dem Hosenbund zieht. Bis er sie erhoben und geschossen hat, ist genügen Zeit den Abzug durchzuziehen. Soviel Feingefühl und Training ist einer Spezialeinheit durchaus zuzutrauen..... Man kann in einem solchen Fall ja die Waffe auf die Stirn des Verdächtigen Richten um im Falle eines Falles ihn in Sekundenbruchteilen auszuschalten. Aber solange man nicht 100%ig sicher sein kann das dort eine Waffe gezogen wird, und eine Schusswaffe darüberhinaus.

Zudem verstehe ich nicht das man ihm hier die Wahl und Zeit gelassen hat die Hände zu bewegen. Der Hätte in dem Moment als die Tür geöffnet wurde einen Schlag mit dem Gummiknüppel vor den Kopf bekommen müssen und von zwei Beamten an den Armen gepackt und gesichert werden müssen. Dann kann er waffen bei sich haben wie er möchte....
 
@Speggn: Ja stimmt auch alles, bin ich auch voll und ganz eurer Meinung. Es gäbe so viele Mittel und Wege so etwas zu verhindern.
Nur leider ist es in den USA nun mal so, dass man keinen Respekt, sondern Angst vor den Polizisten hat, da diese sehr "Trigger Happy" sind, wie es so schön heißt....
Aber solche Aktionen werden ja nur als Mittel verwendet, dass man noch mehr Waffen verbreitet, anstelle die ganzen Waffen mal etwas eindämmt....
 
@Speggn: in D musst du auch nicht davon ausgehen das der Täter schwer bewaffnet ist ... in den USA schon ... und Cops in den Kreisen als Freiwild angesehen werden.

selbes Beispiel: Bosnien BW Einsatz du sitzt im Schützenpanzer und wirst mit nem Gewehr beschossen ... wartest du bis der seinen Fehler merkt und die Panzerfaust auspackt? oder neutralisierst du die Bedrohung? Also ich hab den ja nicht aufgefordert auf mich zu schiessen, sein Problem wenn er es tut! Actio = Reactio

Wenn ein schwerrbewaffnetes Einsatzkommando dich auffordert die Hände gut sichtbar zu heben ... macht man das!
 
@serra.avatar: Natürlich macht man das. Und natürlich hält man sich die Hand reflexartig vors Gesicht wenn man von einer starken Taschenlampe geblendet wird. Und natürlich reagiert man auch gar nicht sondern bleibt wie angewurzelt, weil unter Schock, stehen wenn man die Tür öffnet und in einen Gewehrlauf blickt.....

Aber der Fehler liegt imho darin das das schwer bewaffnete Einsatzkomando dem Verdächtigen die Freiheit lässt, seine Hände selbst zu heben. Wenn man jemanden auffordern kann, und ihm die Zeit lässt die Hände zu heben, kann man ihn auch ohne tödliche Gewalt effektiv außer Gefecht setzen. So einfach ist das. Zudem hatten die Beamten wohl Blickkontakt zu seinen Händen und hätten erst ohne Zweifel eine Waffe darin feststellen können bevor sie tödliche Gewalt anwenden... Taten sie aber nicht. Sie sind ein Sondereinsatzkommando, keine Killertruppe, die einzig und alleine dafür da ist, eine Situation so aufzubauen, das sie nach dem Gesetz berechtigt ist, ihre Opfer umzubringen....

Und dein Beispiel aus dem Krieg zieht nicht. Denn da wirst du schon beschossen.

Ein besseres Beispiel aus dem Krieg, das zu dieser Situation passt wäre: Da steht jemand am Straßenrand und hat einen Mantel an. Dann greift er, weil sein Handy klingelt, unter den Mantel in die Hosentasche. Und du schießt ihn im vorbeifahren vorsorglich einfach nieder weil er darunter eine Waffe verstecken KÖNNTE...
 
@Nicht Du: Bei Spezialeinheiten geht es immer erst gegen den Angeklaagten - nie für ihn. Jde Nachlässigkeit oder Zweifel gefährdet das eigene Leben.
Semper Videlis
 
@Nicht Du: Das Problem ist, dass man in den USA davon ausgehen muss, dass jeder eine Waffe hat (das würde man hier in Deutschland z.B. nicht) darum werden die soweit ich weiß sogar ausbebildet, zuerst zu schießen und dann zu fragen, wenn der angesprochene nicht sofort reagiert und die Hände hochnimmt bzw. sich flach ausgestrckt auf den Boden wirft. (Böse Zungen behaupten bei Schwarzen wird dann trotzdem noch zuerst geschossen)

Warum die aber immer gleich in die Brust schießen müssen, versteh ich nicht.
In D schaffen es die Polizisten auch, bei einem Amoklauf dem Schützen in de Fuß zu schießen, ohne ihn zu töten.

Da fehlt dann wohl noch die richtige Ausbildung an der Waffe.
 
@pcfan: sind die nicht mit schutzkleidung gegen schüsse geschützt? da muss man nicht als erster losballern.
 
@My1: Schutzkleidung ist kein 100% Schutz.
 
@Wuusah: maybe keine hundert prozent aber sicher genug dass man bspw nicht gleich alles totschießen muss
 
@My1: Schutzkleidung wird nicht getragen, weil man plant sie zu nutzen. Sie ist da, damit man geschützt ist falls was schief läuft. Der Plan ist aber immer, dass nix schieflaufen kann. Die Polizisten müssen immer dafür sorgen, dass sie die Kontrolle über die Situation haben. Und dazu gehört es der erste zu sein der schießt.
 
@My1: Die Geiseln haben Schutzkleidung an??? Na dann versteh ich die Aufregung auch nicht...
 
@weyoun3000: dazu muss ne geisel erstmal da sein. wenn aber keine irgendwo zu sehen ist...
 
@My1: klar und der Killer zielt auf den Kopf da nützt dir deine Weste recht wenig ...
 
@serra.avatar: man hat doch iirc nicht nur weste sondern auch spezielle helme mit passenden scheiben etc.

und vielleicht etwas stereotyp aber es gibt ja auch noch die dicken schilde.
 
@pcfan: "Warum die aber immer gleich in die Brust schießen müssen, versteh ich nicht."

Weil man schießt um zu töten. Ein Schuss ist der letzte Ausweg. Man schießt nicht zum Verletzen und Verlangsamen. In die Füße schießen ist nahezu unmöglich zu treffen. Das sind kleine Ziele, die ständig in Bewegung sind. US Polizisten sind einfach eher gewillt den letzten Ausweg zu nutzen, weil sie ständig davon ausgehen müssen, dass die andere Person eine Waffe ziehen könnte.
 
@Wuusah: Das verstehen die Leute hier aber nicht.
Im Nachhinein ist es immer leicht zu sagen "hätte....hätte....hätte.... bla bla bla"
Wenn man sich das mal anschaut, und davon gibts genug Videos auf YouTube, werden Beamte auch oft genug ohne Grund unter beschuss genommen.
Die Leute folgen einfachsten Anweisungen wie "Auf den Boden","Hände nach oben" einfach nicht, weil die entweder zu dumm sind um zu raffen, dass der beamte mit gezogener Waffe kein Spaß macht, oder sie sind einfach so Ignorant....
Auch wenn ich nichts getan habe, wenn ein Bewaffneter Officer eine Waffe auf mich richtet und mich auffordert mich auf den Boden zu legen, dann mache ich das.
Wenn nicht, muss man mit den Konsequenzen rechnen.
 
@sunrunner: vielleicht ist man auch einfach so total überrascht von der situation dass man diese erstmal verarbeiten und vor allem verstehen muss bevor man da mit irgendwas loslegt
 
@Wuusah: Ein Schlag mit dem Gewehrkolben gegen die Stirn wäre ähnlich effektiv, jemandem am Hochreißen des Arms und abgebens eines Schusses zu hindern. Ein Taser in die Schulter auch.

Oder einfach ein Beamter der den Arm festhält, und ein anderer der den Verdächtigen die Waffe entreißt. Dafür ist man in einem Spezialkomando eigentlich in diversen Formen des waffenlosen Nahkampfes ausgebildet. Außer in den USA. Da sind Spezialkomandos Killerkommandos die einfach nur dafür da sind Menschen im Auftrag des Staates umzubringen. Nicht um Situationen bedarfsgerecht aufzulösen. Sie sind nichts anderes als Navy Seals oder Army Rangers in "zivilem" Auftrag....
 
@Speggn: nirgends hab ich gesagt dass der Schuss berechtigt war
 
@Nicht Du: Frage mich auch immer wieder, warum solche Spezialkräfte die wirklich zu den besten der besten gehören sollen nicht in der Lage sein sollen in Schulter oder Beine zu schießen. Wenns jetzt ein Dorfsheriff gewesen wäre, der sowas vielleicht einmal in 20 Jahren erlebt hätte, aber für die Jungs ist das doch (mehr oder weniger zumindest) Alltag und sie trainieren solche Situationen ja auch ständig.
 
@Nicht Du: Der Polizei wurde mitgeteilt dass ein Bewaffneter die Schusswaffe abgefeuert haben soll und Geiseln hält. Die sind nicht da rein gegangen, um eine Situation zu deeskalieren, sondern um die Geiseln zu retten. Dh Täter identifizieren und falls der sich nicht direkt ergibt, unschädlich machen. Als Polizist in dem Szenario schaut jeder in erster Linie nach der Sicherheit der Kollegen, sich selbst und der Unschuldigen. Dass der Polizei ein solches falsches Szenario gemeldet wurde, ist die Tragödie an der Sache...wie hätten die sonst reagieren sollen, wenn sie mit jemandem rechnen, der sofort bereit ist Unschuldige zu töten.
 
@bigspid: Dann kann man ja SWAT einfach in W umbenennen, der Rest wird ja dann wohl nicht mehr gebraucht.
 
@Nicht Du: Was würdest du denn machen, wenn du das obige Szenario geschildert bekommst und auf jemanden stößt, der in den Hosenbund greift? Riskieren, dass er ne Kugel abfeuern kann? Bitte bedenke, nach deinem Kenntnisstand (und die Teams müssen in kürzester Zeit einsatzbereit sein) befindet sich ein schießender Geiselnehmer im Gebäude, von dem der Schusswaffengebrauch schon "bestätigt" wurde. Klar kann man hinterher schimpfen, nachdem mans besser weiß, aber in der Situation kommt es auf jede Minute an.
 
@bigspid: LOL. Schau dir mal das Video dazu an. Die "Spezialeinheit" steht 50m vom Haus weg.
 
@Nicht Du: Wo gibt's das zu sehn? (btw. ich klicke dir kein Minus rein...)
 
@bigspid: https://www.youtube.com/watch?v=d0l6kwbglA4
 
@Nicht Du: Boah bei der Kameraqualität ist das echt schwierig zu erkennen. Es sieht schon kurz danach aus, als hätte er ruckartig die Arme hoch gezogen, aber das kann auch der Kameraqualität geschuldet sein. Aber da geb ich dir Recht, in der Situation hätte sich das auch anders lösen lassen. Ich glaub die Einsatzkräfte sind einfach mangelhaft geschult, wenn es um die Verhaltensweise eines Ahnungslosen und Unschuldigen geht, der mit der Situation einfach völlig überfordert ist...
 
@bigspid: Wie gesagt, wenn das eine Aktion einer Spezialeinheit sein soll, dann sollen sie doch wie schon vorher geschrieben das S, A und das T aus dem Namen streichen. Vorallem das T!
 
@Nicht Du: Ich hab mir den Notruf auch mal angehört....die geschilderte Situation setzt die Beamten aber auch massiv unter Druck, da sie davon ausgehen, dass einer schon erschossen wurde. Die Art und Weise wie er spricht lässt auch auf einen labilen Zustand hindeuten. Aber er beschreibt das Haus als Einstöckig, obwohl es ein Zweistöckiges ist, theoretisch könnte man daraus schon schließen, dass etwas nicht stimmt. Das ist aber meine Meinung als Laie, jemand der regelmäßig Notrufe hört kann sicher mehr dazu sagen, wie "verwirrt" ein Mensch in so einer Situation ist.
 
Ich kenne das Video vom Schuss auf dem Flur und meiner Meinung nach hat auch der Polizist eine Strafe verdient.

Ja, die Situation war angespannt aber man konnte sichtlich erkennen, dass der später getötete mit der Situation maßlos überfordert war. Man hätte ihn schon viel früher überwältigen können anstatt im Flur solche "Kunststücke" ausführen zu lassen.

Meiner Meinung nach saß der Finger am Anzug einfach zu locker.
 
Das Artikelbild ist bescheuert.
 
@nick1: und unnötig obendrauf.
 
Richtig so und ich hoffe die Richter senden ein klares Signal. Ein derartiges Missbrauch der Notrufnummer muss hart bestraft werden. Ausnahmsweise finde ich da das amerikanische Recht nicht zu hart, sondern es ist genau richtig.
 
Auch wenn ich dem Täter keine Tötungsabsicht unterstelle, die Strafe ist trotzdem gerechtfertigt, auch ohne Tötungsfolge. Wer so etwas wie Swatting für witzig hält, ist schlicht nicht gesellschaftsfähig und gehört aus dem Verkehr gezogen. Ich würde mir auch in Deutschland für den ein oder anderen Tatbestand deutlich höhere Strafen wünschen.
 
da bin ich froh in Deutschland zu leben..im Wilden Westen geht's ja immer noch zu wie vor über 100 Jahren wenn der Cheriff einen jagen tut..und auf alles ballert was sich da bewegen tut...
 
@Computerfreak-007: Und du meinst, in Deutschland kann sowas nicht passieren?
 
@aecro:

na in Deutschland wirst aber bestimmt nicht gleich erschossen..ausserdem gibt's hier nicht an jeder Ecke nen Waffenladen wo sich jeder darin bedienen kann und sich nen Sturmgewehr oder sonstwas zulegen kann
 
@Computerfreak-007: Spielt doch für den Fall hier gar keine Rolle. Ein Idiot hat die Polizei angerufen, die Polizei hat ein Haus gestürmt, der Bewohner war überrascht und ein nervöser Cop hat zu schnell abgedrückt. Alles Dinge, die sich genauso auch hier abspielen könnten.
 
@aecro:

aber bevor die Polizei in Germany die Waffe zieht...muss aber wirklich was krasses vorliegen...bist du kein Zuhälter,Drogenboss,Bankräuber oder Dealer,Menschenhändler...muss man nicht damit rechnen erschossen zu werden nur weil man seine Hände nicht gleich hochheben tut...

und das jetzt ein Fremder die S.W.A.T Einheit durch seinen Anruf bei den Cops
deren Einsatzt ausgelöst hat..hat ja trotzdem nix zu tun..das man gleich schiessen muss....Idioten gibt's auf der ganzen Welt...aber ein bischen mehr Grips von den Elite Einheiten und den Cops wäre trotzdem angebracht..wenn die aber so schnell schiessen ..läuft irgendwo was falsch im System
 
@Computerfreak-007: Gehst Du etwa davon aus, dass in solch einer Situation beide Seiten einen kühlen Kopf behalten und drauf achten, dass keine Seite zu Schaden kommt? Was die Polizei bezweckt kann man ja einschätzen aber woher willst Du wissen, dass Dir gegen über gerade kein durchgeknallter Typ steht? Und was ist bei "Gefahr im Verzug"?
 
@hcs:

ich klinke mich jetzt bei dem Thema aus..wir könnten ansonsten noch Stundenlang drüber schreiben...ist nen heikles Thema...traurig ist es nur..ein Unschuldiger musste dafür mit seinen Leben bezahlen...

so Long...
 
@Computerfreak-007: In der schwachen Hoffnung, dass du es noch liest: In Deutschland haben wir das Problem nicht, weil solche Meldungen nicht leichtfertig rausgegeben werden. In den USA ist es bei den Assis zum "Sport" geworden, anderen ein SWAT-Team aufzuhetzen. Allein durch die deutlich höhere Zahl an Fehlalarmen ist die Gefahr schon viel größer einen Unschuldigen zu erwischen. Unser KSK ist in so einem Fall auch nicht viel zurückhaltender.
 
"felony murder rule"

https://www.focus.de/panorama/welt/harsche-us-rechtsprechung-mann-verleiht-auto-und-muss-lebenslaenglich-in-haft_id_3770820.html
 
@henric: Wie sagte mein Vater immer: Es gibt zwei Dinge, die man nicht verleiht. Das Auto und die Frau. ;-)
 
Na, diese "unglücklichen Umstände" würden mich mal sehr interessieren.......
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