Excel: Microsoft kündigt eine Aktualisierung mit neuen Datentypen an

Das Redmonder Unternehmen Microsoft hat seine Tabellenkalkulation Excel mit neuen Datentypen ausgestattet. Die Nutzer können demnächst mit Daten aus den Bereichen Finanzen sowie Geographie arbeiten und somit beispielsweise Börsenpreise direkt in ... mehr... Microsoft, Office 365, Office Suite, Office 365 Personal Bildquelle: Microsoft Microsoft, Office 365, Office Suite, Office 365 Personal Microsoft, Office 365, Office Suite, Office 365 Personal Microsoft

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Ich liebe Excel. Wer wie ich in einem Unternehmen arbeitet, in dem viele Daten außerhalb des ERP verarbeitet werden, kann mit guten Excel-Kenntnissen einen gewaltigen Unterschied zu Mitarbeitern machen, die sich nicht damit auskennen. Das habe zum Glück früh erkannt und würde ohne diese Fähigkeit heute vermutlich beruflich schlechter dastehen.
 
@FuzzyLogic: "viele Daten außerhalb des ERP"
eigentlich sollte es gar keine Daten ausserhalb des ERP geben. Es wäre in dem Fall fast unmöglich diese täglich immer wieder mit dem ERP abzugleichen, vorallem wenn viele Mitarbeiter diese Unsitte pflegen. Dateninkonsistenz nennt man das. Das ERP ist ja genau dafür gedacht mit jedweder Art von Daten zu arbeiten die im Unternehmen anfallen. Irgendetwas läuft da bei euch falsch.^^
 
@Gispelmob: da stimme ich dir vollkommen zu und das finde ich auch sehr störend in meinem Unternehmen. Leider ist das historisch so gewachsen durch eine inkompetente IT-Abteilung und nicht weniger inkompetentes Management. Für viele Dinge, für die man das ERP Nutzen könnte, werden andere Tools verwendet. Allerdings meinte ich aber auch eher das Auswerten bzw Aufbereiten von Daten, die aus dem ERP exportiert wurden. Dadurch sollten idR. keine Inkonsistenzen entstehen.
 
@FuzzyLogic: Je nach ERP gibt es genug Module um auch das Auswerten und Aufbereiten zu übernehmen. Nur bei ganz speziellen Dinge kann es eventuell keine Unterstützung geben. Wenn diese ganz speziellen Dingen aber die Mehrheit darstellen, dann ist entweder das ERP falsch gewählt oder aber über die Definition von "speziell" sollte in dem Unternehmen nachgedacht werden.

Dieses "brauch ich unbedingt, ohne das kann ich nicht arbeiten" Gedöns ist ein Wildwuchs, der oft auftritt wenn die IT Abteilung sich nicht durchsetzen kann oder darf und die Datenschutzrichtlinien nur auf dem Papier existieren. In dem Fall ist dann der Weg nicht weit zur Virenverseuchung des Unternehmensnetzwerkes durch Fremdeinschleppung und größerem Datenausfall. Was man dann aber am Ende wieder auf die IT Abteilung schieben wird.

Wer unbedingt noch viele externe Programme neben einem ERP braucht, der hat als Unternehmen entweder das ERP falsch geplant oder den Sinn des ERP nicht verstanden. Das ERP sollte mit Modulen so gepelant werden, dass es optimal ins Unternehmen passt. Eventuell muss dann auch der eine oder andere Arbeitsgang angepasst werden. Aber so ein Wildwuchs wie du ihn beschreibst, den darf es eigentlich nicht geben.

Übrigends editierst du eventuell mal deinen Beitrag und entfernst Worte die von deinem Unternehmen als Beleidigung aufgefasst werden könnten.^^
 
@Gispelmob: Kein ERP-System kann diesem Anspruch gerecht werden. Unternehmen müssen flexibel auf aktuelle Anforderungen reagieren können. Das zählt. Da ist manch erfahrender Excel-Anwender besser dran als der der nur auf seine "Standard"-Abläufe im ERP-System setzt. Zudem lassen sich Berater und Systementwickler vom ERP-Hersteller bzw. Dienstleistern drumherum jede minimale Erweiterung fürstlich bezahlen. ERP-Systeme sind Dinos unserer Software-Landschaft. Die werden ALLE über kurz oder lang aussterben, weil sie der Dynamik der heutigen Wirtschaft mit ihren starren Konstrukten einfach nicht mehr gerecht werden. Excel wird bleiben.
 
@hhf: Es geht nicht darum, dass man neben dem ERP auch noch Office nutzt. Das kann man nämlich wunderbar kombinieren. Aber für jeden Pups ein extra Programm zu nutzen, obwohl man die Funktion auch im ERP abbilden könnte, dass ist leider vollkommen am Sinn des ERP vorbei. Wie geschrieben, ERP Systeme sind meistens sehr gut mit Modulen erweiterbar und ja das kostet Geld, aber dafür gibts dann auch meistens den 24/7 Support. Wer ERP System einsetzt, der macht das nicht ohne Grund.
 
@Gispelmob: Du beschreibst genau das Gegenteil von dem was ich in der Praxis mit SAP und QAD erlebe. Der "gute Grund", weshalb Unternehmen das einsetzen ist oft simpel und einfach, weil sie es müssen. Weil Ihre Konzernmutter das so Konzern-weit durchdrückt - wider jeder Vernunft.
 
@Gispelmob: ERP sind hervorragend für die strategische Ebene geeignet. Aber wenn es in Richtung Shopfloor geht, sind Subsysteme (die natürlich möglichst in Echtzeit mit dem ERP kommunizieren) sinnvoll. Dazu zähle ich z.B. WMS und MES Systeme.
 
@FuzzyLogic: Ein Excel-Eskalator? :D
 
@FuzzyLogic: Bei uns darf die IT ständig den Mist ausbaden, den Leute wie du einem einbrocken: Wenn der Kram beim nächsten Excel-Update wieder zerschossen ist oder das Teil mit zunehmender Komlexität unwartbar geworden ist (meterlange Formeln, schlechter VBA Code ohne Doku etc) kommen die Anwender nämlich zu uns.

In 99% der Fälle kann man diesen Excel-Dreck wegwerfen und eine richtige Softwarelösung entwickeln. Zumal einiges davon wie hier schon erwähnt gar kein externes Programm sein sollte, sondern ins ERP gehört. Wir müssen dann erst mal einen Demand erstellen um Ressourcen für ein richtiges Projekt zu erhalten. Die Anwender schimpfen dann auf die doofe IT, die ja immer ewig braucht und basteln teils schon die nächste Excel-Krücke.

Mir als Entwickler sträuben sich daher schon die Haare, wenn ich nur Excel höre. Mit dem Projekt möchte ich dann am besten gar nichts zutun haben. Es macht keinen Spaß, Meterlange Formeln per reverse Engineering auseinanderzutüfeln, um die Logik halbwegs verstehen zu können, die keiner mehr kennt, da 5 Praktikanten und 3 "Excel-Experten" daran rumgepfuscht haben...
 
Nice... Excel ist für mich jedoch ehr "das Mittel zum Zweck".. klar man kann damit sehr viel anstellen - überhaupt keine Frage - jedoch ist es für mich einfach nur ein Tool. Es gibt auch Leute die tatsächlich auf Access schwören während ich da extremstlangezähne bekomme. Ich sage mir: Wichtig ist das Ergebnis - nicht der Weg dahin. Letzteres muss dem Anwender halt zusagen.
 
Ich würde in diesem Zusammenhang mal erfahren wollen, ob die Office 365 Home-Version nach der Veröffentlichung der offiziellen 2019er Version dann noch mit Windows 8.1 kompatibel sein wird. Für die teurere Version Office 365 Pro-Plus ist das offenbar künftig nicht so und verlangt unbedingt Windows 10.
 
@Grendel12: Ich gehe davon aus, dass für Betriebssysteme älter als Windows 10 mit Office 2016 Schluss ist. Eine Aktualisierung auf Office 2019 dürfte an "mangelnder Kompatibilität" scheitern, auch wenn es technisch dafür keine Gründe gibt. Microsoft möchte die Benutzer auf eine Linie bringen, sei es über zeitliche Support-Beschränkungen oder dem Auslaufen von Sicherheitsupdates. Mangelnde Kompatibilität ist da auch noch eine schöne Variante. Sei Up-to-date und nutze Windows 10 oder bleibe in der Vergangenheit stecken lautet die Botschaft.
 
Es ist doch im Anwendungsbereich immer eine eigene Sache. Excel ist von Grund auf gesehen ein Tabellenkalkulationsprogramm und nicht mehr. Dass man da einige Sachen mehr und auch gut machen kann, ist bekannt aber, es bleibt ein solches Programm und hat seine Grenze bei Datenmengen. Access, wie auch andere ähnliche Programme, ist ein Datenbankprogramm und kann einen erheblichen höheren Datenbestand verwalten. Also für Firmen wäre es meiner Meinung nach sinnvoller, bei Berechnungen in Datenbeständen und deren Verwaltung auch mit einem entsprechenden Datenbankprogramm zu arbeiten. Da aber in vielen Firmen (übrigens auch in staatlichen Behörden) keine Einheitlichkeit herrscht und es in den meisten Sachen einfacher ist, mit z. B. Excel zu arbeiten (die meisten Privatanwender kennen es besser als Access und können auch in der Firma damit besser umgehen), wird eben Excel überwiegend benutzt. Ich will es nicht mit "gut" oder "schlecht" bewerten aber bei hohen Datenbeständen ist dieses auf jeden Fall der falsche Weg.
 
@ossichecker: die Aussage ist so nicht richtig.

Datenbanken haben als primäre Aufgabe das Vorhalten und Verwalten von Daten, Excel berechnet und analysiert Daten.

Sinnvoll ist eine Kombination aus beidem - und auch recht leicht möglich. PowerPivot ist ein Ansatz dafür.

Geht es um große Datenmengen, sollte man sich mit Business Intelligence auseinandersetzen.
 
Solange man MS Office ohne Microsoft-Account installieren und benutzen kann, ist alles ok damit. Kundenbindung kann man auch durch attraktive Produkte zu bezahlbaren Preisen erreichen statt durch Zwänge.

Mich persönlich stört der zunehmende Druck, sich überall registrieren zu müssen. Ich will einfach ein Programm kaufen und verwenden können, ohne dass der PC rund um die Uhr online-Verbindung braucht zum Installieren und Benutzen von Programmen - und wer mir jetzt mit einem Browser ankommt, der _natürlich_ eine Netzwerkverbindung braucbht, um Seiten von Webservern anzuzeigen, der hat entweder nichts verstanden oder will nur stänkern. Eine Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation jedenfalls sollte man ohne Online-Zwang nutzen können.
 
@Drachen: Das können zum Beispiel Ami-Pro und Lotus-123.
 
@Grendel12: Beide sagen mir noch etwas (Harvard Graphics übrigens auch), lang ist's her. Gibt es die denn überhaupt noch? Ich würde heute eher zu SoftMaker Office raten, wenn es auf gute Kompatibilität mit MS-Office-Dateiformaten ankommt.

PS: das Minus stammt nicht von mir.
 
@Drachen: Ich habe mit Ami-Pro vor 20 Jahren meine Diplomarbeit geschrieben. Leider kann ich sie nicht mehr lesen, weil das *.SAM-Format keine Textprogramm mehr versteht und es auch keine Importfunktion dazu gibt.
So schlecht ist es also nicht.
Heute würde ich Office 2010 benutzen - aber auch keine neuere Version, weil ab Word 2013 die Subpixeldarstellung nicht mehr funktioniert und man deswegen ein verwaschenes unscharfes Schriftbild bekommt, wobei jeder einzelne eigentlich gleicher Buchstabe immer anders unscharf wird.
 
@Grendel12: Von dieser (fehlerhaften) Subpixeldarstellung habe ich bei MSO2013 nichts bemerkt. Da spielen offenbar noch weitere Faktoren hinein, u.a. die Grafikkarte bzw. der GraKa-Treiber vermutlich sowie der Windows-Zoom- oder Skalierungsfaktor.

Ich habe meine Diplomarbeit vor knapp 30 Jahren geschrieben und damals Wordperfect 5.1 für DOS verwendet. Bis Word mit diesem Programm einigermaßen gleichziehen konnte, ist es bei Word 6.0 für Windows angekommen, da lagen schon mehrere Jahre dazwischen. Aber Microsoft hatte ein sehr gutes Marketing ...
 
@Drachen: Wo müssen Sie für MS Office eine permanente Onlineverbindung haben?
 
@Gerhard.Thummerer: Ohne Anfgabe der Produktversion ist das eine überflüssige Frage.
Gegenfrage: wie kann ich MS Office 2016 komplett ohne MS-Konto nutzen?
 
@Drachen: Es gibt die Office-Produkte als Online-Versionen. Diese sind sogar in Firmen inzwischen sehr sehr weit verbreitet. Aber daneben gibt es die klassische Fassung der installierten Produkte. Dafür braucht man kein Konto.
 
@Nunk-Junge: Danke für die Info, auch wenn sie völlig verfehlt ist.
Mir ging es explizit um Versionen, für deren Installation oder Betrieb man eben kein Konto braucht und das ist m.W. seit MSO 2016 nicht mehr gegeben.
 
@Drachen: Doch, wir nutzen in der Firma Office 2016 und haben keine Microsoft-Konten für die Mitarbeiter eingerichtet. Das ist nur bei den Online-Versionen notwendig.
 
@Nunk-Junge: In Firmen gibts wieder andere Möglichkeiten, haben wir hier auch. Für privat und daheim aber geht es seit MSO365 bzw. MSO2016 meines Wissens nicht mehr ohne MS-Konto.
 
@Drachen: Das Problem ist, dass so "fähige und beliebte" Programme (bitte darüber keine Diskussion) nun mal gerne "geklaut" werden, was dem kommerziellen Hersteller, der auf Umsätze angewiesen ist, nun mal nicht egal sein kann.

Bei ehrlicheren Kunden könnte auch der Hersteller großzügiger sein.

Ich finde, bei Volumenkunden kommen die einem schon recht weit entgegen.
 
@rallef: falls du dich auf MS Office beziehst: das ist natürlich immer auch auf die ganz konkrete Situation bezogen. MS zum Beispiel hatte "damals" kein Problem mit wirklich massenweise unlizensierten Kopien an Hochschulen, als sie Word und Excel gerade erst zu einem Officepaket gepackt haben und auf diese Weise das vorherrschende WordPerfect verdrängt wurde (wobei Word noch mehrere Jahre gebraucht hat, um leistungsmäßig aufzuholen - aber im Marketing war MS wirklich excellent und Wordperfect dagegen mies).

Dass nebenbei bemerkt auch MS ein Meister im "Adaptieren" war und ist und damit zahlreichen anderen Herstellern deren ebenfalls dringend benötigte Umsätze abgegraben hat, wollen wir hier auch nicht unerwähnt lassen.

Und dass die Kunden offensichtlich zu 99,99x% durchaus ehrlich sind und der vernachlässigbare Rest keine relevanten Auswirkungen zu haben scheint, sieht man ja recht gut an den über Jahrzehnte jährlich wachsenden Rekordgewinnen und heutigen Rücklagen eines Konzerns, von dem offenbar auch das mittlere Management zu Multimillionären wurde, von den diversen Milliardären des oberen Managements ganz zu schweigen.

Unehrliche Kunden sind kein echtes Problem für die meisten Hersteller, denn weder sind es relevant viele noch ist absehbar, wieviele von denen sich das Programm je gekauft hätten. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo 'ne Menge Leute haufenweise gecrackte Programme auf 5¼"-Disketten herum liegen hatten - die meisten davon wurden weder benötigt noch überhaupt installiert, es gib da mehr um den Sammlertrieb.
 
Na das ist wohl der Grund, warum das Compatibility Pack eingestellt wird - zu viel Pflegeaufwand.
Aber wie unterscheidet sich en Aktienkurs von Währungseinheiten?!
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