Car-Sharing: Vorzeige-Projekte DriveNow und Car2Go fusionieren

Die beiden deutschen Vorzeigeprojekte für die Sharing-Economy in der Mobilität werden zukünftig keine Konkurrenten mehr sein: BMW und Daimler haben sich auf eine Fusion ihrer Dienste DriveNow und Car2Go verständigt. Dadurch will man vor allem ... mehr... Smart, Car2Go, Car-Sharing Bildquelle: Car2Go Smart, Car2Go, Car-Sharing Smart, Car2Go, Car-Sharing Car2Go

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Hier in Berlin ist der Aktionsradius beider Anbieter so klein, dass ich nichtmal in die Nähe meines Hauses damit fahren kann. Für den bereich innerhalb des S-Bahn-Ringes ist ein solches System nicht besonders attraktiv, weswegen ich meine Mitgliedschaft auch nicht mehr nutze. Zumal das angebot auch preislich nicht gerade einlädt, nicht mit dem eigenen auto zu fahren.
 
@iPeople: Ja, kann das bestätigen. Innerhalb des Rings ist es eine Qual mit den Dingern zu fahren (man steht mehr im Stau als das man fährt) und außerhalb sind die kaum Verfügbar. Als Ersatz fürs Auto um am Wochenende die Stadt zu verlassen leider zu teuer, in Berlin selbst an vielen Stellen nicht zu gebrauchen weil eben sehr eingeschränkter Radius wo man es abstellen kann. Da bleibt dann doch das eigene Auto für die Wochenenden und unter der Woche ÖPNV, Coup und Co. wenns doch mal motorisiert sein muss am wenigstens an den Staus halbwegs vorbei fahren zu können oder seit neustem mit den ganzen Fahrrädern.
 
@sav: Ich hab's am Wochenende gern genutzt , um vom Club nach Hause zu fahren. Durch die Verkleinerung des Geschäftsgebietes komme ich nicht mehr ran. Ich hatte immer Glück, irgendwie stand in Clubnähe immer run Smart von C2G rum ;)
 
@iPeople: Stimmt. Deswegen ist das Konzept auch nicht erfolgreich. Hast du mal ausgerechnet, was dein Auto effektiv kostet?
 
@xploit: Ja hab ich, und ?
 
@iPeople: Und ist es günstiger als CarSharing, so dass es dich "preislich einlädt, mit dem eigenen Auto zu fahren"?
 
@xploit: Du hast aber schon verstanden, was ich oben schrieb? Um kosten ging es jedenfalls nicht.
 
@iPeople: "Zumal das angebot auch preislich nicht gerade einlädt, nicht mit dem eigenen auto zu fahren."
 
@xploit: Wenn ich eh ein eigenes Auto habe, warum zusätzlich das äußerst eingeschränkte Carshsring nutzen? Es ging nicht darum, entweder oder. Wenn ich für 7 km ca 5 Euro bezahle (bei Stau sogar noch mehr); kann ich gleich das eigene Auto nehmen.
 
@iPeople: Ich verstehe, was du meinst. Natürlich ist es niemals billiger, eine eigenes Auto zu besitzen und _gleichzeitig_ CarSharing zu nutzen. Gar keine Frage. Wenn du außerdem noch im Randbezirk wohnst, gehörst du schlicht nicht zur Zielgruppe.

Allerdings kann man diese Argumentation auch sehr leicht falsch verstehen. CarSharing ist einfach (in manchen Fällen sehr viel) günstiger als ein privates Fahrzeug.
 
@xploit: Ich wohne nichtmal Randbezirk. Das ist doch der Witz daran. Der aktionsradius beider Anbieter in Berlin ist so klein, dass es ein nur lächerlich ist.
 
@iPeople: Also alles außerhalb des S-Bahnrings zähle ich schon zum Randbezirk. ;) Der Ärger ist absolut nachvollziehbar, aber es ist nunmal nicht ohne weiteres möglich, ganz Berlin mit Car-Sharing-Autos zu versorgen. Ich denke, im Laufe der Zeit wird sich das noch regeln. Letztlich ist das ja eine Marktlücke und damit eine Opportunität. Entweder DriveNow & CarGo füllen diese Lücke selber oder ein anderer Anbieter rückt dahin vor.
 
@xploit: imLaufe der Zeit? Marktlücke ? Das Geschäftsgebiet war größer, so dass ich bis zu meinem Haus gekommen bin. Da habe ich es öfter genutzt. Andere Anbieter haben diese Lücken bisher nicht gefüllt. Und solange man nach Zeit bezahlt Start nach km ist das ganze eher unsktraktiv .
 
@iPeople: Mit driveby gibt es bereits einen Anbieter, bei dem man nach Kilometern bezahlt. Und ja: Marktlücke. Sicher war das Geschäftsgebiet mal größer, doch dann hat man festgestellt, dass es sich noch nicht rentiert. Die Fahrzeugdichte muss einen gewissen Wert erreichen. Was bringt es, wenn DriveNow ganz Berlin abdeckt, aber dafür nur alle 5 km ein Auto zu finden ist? Das erschwert die Wiederverwendung durch andere Fahrer und natürlich auch die Pflege des Fuhrparks. Außerdem ist in den äußeren Bezirken der Wunsch nach einem eigenen Auto noch viel stärker verankert, da die Infrastruktur dort (dünne ÖPNV-Dichte, kostenloser Parkräume) das im Moment noch so hergibt. Mobilisiere die Nachbarschaft in deinem Stadtteil, dass sie vom eigen Auto Abstand nehmen, ich verspreche, dann wird sich das Gebiet wieder vergrößern. Das macht DriveNow nicht um dich zu ärgern. Das passiert, weil das ganze System natürlich auch finanziert werden muss.

Dein Unmut ist verständlich, aber dein Unverständnis ist befremdlich.
 
Schön, wie Tatsachen verdreht werden.... Es wird ein Joint Venture, keine Fusion.... Kooperation vs. Verschmelzung
 
@Shimpuu: Falsch. Es wird eine Fusion, wenn die Kartellbehörde nicht die Zustimmung verweigert. https://www.daimler.com/dokumente/investoren/nachrichten/kapitalmarktmeldungen/daimler-mercedes-benz-ir-release-de-20180328.pdf
 
Und wo in diesem Dokument steht etwas von Fusion? Ich lese überall nur Joint-Venture

"Im Fall einer Freigabe durch die Wettbewerbsbehörden im laufenden Jahr wird die Joint-
Venture-Gründung im Konzernabschluss der BMW AG zu einem einmaligen Bewertungs- und
Ergebniseffekt führen, der eine Anpassung der Prognose nach sich zieht: Für das
Vorsteuerergebnis auf Konzernebene würde unter diesen Umständen für 2018 ein leichter" Quelle: dein Link

"Fusion (Wirtschaft): Unter Fusion wird die Unternehmensverbindung von mindestens zwei bisher rechtlich selbständigen Unternehmen zu einer wirtschaftlichen und rechtlichen Einheit verstanden" Quelle: Wikipedia
 
@Shimpuu:
Aus Sicht von BMW und Daimler ist dies ein Joint-Venture, aus Sicht von DriveNow und Car2Go ist dies eine Fusion, da beides "rechtlich selbständigen Unternehmen [waren bzw. noch sind und sich] zu einer wirtschaftlichen und rechtlichen Einheit [verbinden]"
 
@Shimpuu: Joint Venture ist ein englischer Begriff, der in Deutschland rechtlich unterschiedliche Bedeutung haben kann. Das kann ein gemeinsames Vorhaben im Sinne von Zusammenarbeit sein. Dabei arbeiten die Unternehmen auf rein vertraglicher Basis zusammen. Es kann aber auch die Gründung einer neuen Gesellschaft bedeuten, an der sich die Unternehmen beteiligen. Das ist hier der Fall. Die neue Gesellschaft ist dabei eine Fusion von DriveNow und Car2Go. Es ist KEINE Fusion von Daimler und BMW insgesamt. Das steht auch so im Text: "...Beide Unternehmen sollen jeweils fünfzig Prozent der Anteile an dem Joint Venture-Modell halten...", "...Die beiden Unternehmen werden mit ihrem jeweiligen Kerngeschäft auch künftig weiterhin im Wettbewerb stehen...", "...Gründung des Gemeinschaftsunternehmens...", "...Joint-Venture-Gründung..."
 
@Nunk-Junge: Jetzt wäre es nur schön, wenn aus dem Text von BMW und Daimler noch hervorginge, ob die entsprechenden Produkte und Apps dann auch zusammengelegt werden. Denn wenn man das Ding vollständig liest klingt es eher so, als würde da alles beim alten bleiben und es würden nur alle Apps und Dienste in ein gemeinsames Unternehmen verlagert. Ob das aber wirklich was bewirken würde, wage ich irgendwie zu bezweifeln.
 
@HeadCrash: Ja, das stimmt. Ich warte auch gespannt darauf, wie sie sich aufstellen werden.
 
Verstopft sind unsere Strassen nur deswegen, weil gewisse Ökofetischisten immer mehr Infrastruktur zurückbauen und überall nur noch 30 erlaubt ist, anstatt dem zunehmenden Verkehr gerecht zu werden. Warum gibt es mehr Verkehr? Weil der gemeine Arbeinehmer die überteuerten Wuchermieten in den Städten, selbst in den Randbezirken nicht mehr leisten kann und ins weiterem Umland ausweichen muss. Da nutzt es dann auch nichts den öffentlichen Nahverkehr innerhalb der Städte auszubauen, wenn im gleichen Atemzug die Verbindungen ins Umland immer mehr gekappt werden, weil die kleinen Gemeinden die steigenden Preise für die Anbindung nicht tragen können.
 
@Memfis: "Verstopft sind unsere Strassen nur deswegen, weil gewisse Ökofetischisten immer mehr Infrastruktur zurückbauen und überall nur noch 30 erlaubt ist, anstatt dem zunehmenden Verkehr gerecht zu werden."
(+) Dem gibts nichts hinzuzufügen.
 
@Link: Eslassen sich aber teilweise nur dich Rückbau Fahrradwege und Busspuren realisieren. Der Autofahrer ist nunmal nicht mehr Dreh-und Angelpunkt der Gesellschaft und muss sich den Raum nunmal auch mit anderen Verkehrsteilnehmern teilen. Wer in Berlin tagsüber mit dem Auto fährt, hat es nicht anders verdient, als im Stau zu stehen. Man erreicht hier alles mit dem ÖPNV oder Fahrrad.
 
@iPeople: " Eslassen sich aber teilweise nur dich Rückbau Fahrradwege und Busspuren realisieren."
Wenns nur dafür wäre.

"Man erreicht hier alles mit dem ÖPNV oder Fahrrad."
Wenn man die Zeit dafür hat... oder die Lust völlig durchnässt und je nach Strecke mehr oder weniger völlig kaputt irgendwo anzukommen.
 
@Link: Eine Stadt wächst eben, und Autos machen machen die Luft nicht besser.

Genau das ist das Problem, niemand nimmt sich mehr Zeit für irgendwas. Aber für diesen Komfort, der sehr persönlich ist (im übrigens gibt es entsprechende Kleidung gegen Nässe) sollten andere nicht mit Einschränkungen leben müssen. Ich begrüße es sehr, dass immens Radwege gebaut werden. Per Rad bin ich oft schneller unterwegs als mit Auto.
 
@iPeople: "sollten andere nicht mit Einschränkungen leben müssen."
Aber wenn einige wie du mit dem Rad fahren wollen, dann sollen die anderen mit Einschränkungen leben müssen?
Kleidung gegen Nässe hilft auch nur gegen Wetter, das Problem mit völlig kaputt/durchgeschwitzt bleibt bzw. wird sogar noch verstärkt.
 
@Link: Was hast Du an Teilen nicht verstanden? Während Radfahrer teilweise gänzlich auf einen Radweg verzichten mussten, gab es 2 Spuren für Autos. Nun wird zurückgebaut und Autos haben eine und Radfahrer bekommen einen Radweg.

Dann müssen diese Mimöschen halt mit Auto trocken im Stau stehen und jammern, während andere mit dem Rad oder Bus dran vorbei fahren. Ich finds gut.ich wäre sogar für eine exorbitant hohe City-Maut.
 
@iPeople: Es wird nicht bloß geteilt, sondern es werden Behinderungen für den Autoverkehr eingebaut, um der grünversifften Ideologie zu entsprechen, die die Verkehrsprobleme erst entstehen lassen bzw. eheblich verstärken (und nebenbei wird der ÖPNV davon auch oft genug behindert). Es wäre an den meisten Stellen problemlos möglich es sowohl für Rad- und Autofahrer gute Lösungen zu finden, wenn man es nur wollte.
 
@Link: Soll ich dich wirklich ernst nehmen mit solchen Formulierungen ? Ich glaube nicht. Der Autoverkehr in der Stadt bereitet auf vielerlei Arten Probleme, sowohl gesundheitliche als auch umwelttechniche. Wenn du das als grünversiffte Ideologie bezeichnen willst, ist das Deine Sache, trifft aber nur Denkern des Problems nicht.
 
@iPeople: Ich weiß ja nicht, in welcher Kleinstadt Du wohnst. Aber schau Dir mal Großstädte wie Hamburg oder München an. Da redest Du bei Pendlern häufig über Entfernungen von 30, 50 oder 70 km - für eine Richtung. Da ist Dein Fahrrad einfach keine Alternative. Die Fahrgastzahlen im ÖPNV steigen seit vielen Jahren kontinuierlich an, der Ausbau hält auch nicht annähernd Schritt. Und Wohnen in der Stadt ist auch keine Alternative, da das immer teurer wird. Gerade letzten gab es dazu einen Bericht aus Hamburg: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Viele-zahlen-Haelfte-des-Einkommens-fuer-Miete,mieten164.html. Noch schlimmer ist München, da kann man schon durchaus 2000 Euro für eine Wohnung mit 100 qm rechnen.
 
@Link: Wenn du völlig durchnässt wirst, hast wohl falsche Bekleidung und Ausrüstung.
Völliog kaputt? Pritschenwägen mit Holzbänken?
Ich nutze fast ausschliesslich öffentliche Verkehrsmittel und muss schlimmstenfalls 300 m zum Endziel laufen.
Bus, S-Bahn, Strassenbahn, U-Bahn.
Kostet im Monat 37.-€. Schaffst du mit keinem Auto. Kein Stau, kein Stress, keine Parkplatzsuche, keine Parkgebühren.
Billiger und schneller geht es einfach nicht.
 
@Nunk-Junge: Diese Pendler haben die Möglichkeit , ihr Fahrzeug am Stadtrand abzustellen und mit den Öffentlichen in die Stadt zu fahren.

Wohnen in der Stadt ist keine Alternative, aber jeden Tag 140km mit dem Auto zu Arbeit ist eine ?
 
@iPeople [re:5]: Ich unterscheide halt zwischen wirklichen Problemen und wirklichen Lösungen für sie bzw. ernsthaften Ansätzen sie abzumildern und dem was teilweise nur deswegen gemacht wird, um seine Ideologie allen anderen aufzuzwingen, indem man denen das Leben schwermacht.
 
@LastFrontier: Völlig kaputt bzw. verschwitzt, wenn man längere Strecke Radgefahren ist, nicht vom ÖPNV (wobei im Sommer auch davon). Wo gibts den für 37€/Monat?
 
@Link: Nürnberg.
 
@iPeople: Gerade Familien sind immer häufiger aus Kostengründen gezwungen lange Strecken zu pendeln. Wenn man 500 Euro Miete sparen kann, kann man 200 Euro Fahrkosten pro Monat durchaus ausgeben und zweimal 1,5 Stunden Fahrt am Tag in Kauf nehmen. (Das sind durchaus realistische Zahlen aus meinem Kollegenkreis.) Nicht jeder ist ein Großverdiener. ÖPNV ist leider auch nicht billig, hat aus dem Umland oft sehr sehr schlechte Anbindung und ist gerade im Berufsverkehr der Großstädte völlig überlastet. Da ist er oft einfach nur eine Notlösung im Vergleich zum Auto.
 
@LastFrontier: Die glücklichen Nürnberger... in Berlin 81-100€.
 
@LastFrontier: Die meisten Arbeitgeber geben sogar einen Fahrkostenzuschuss bzw. übernehmen die Kosten komplett für die öffentlichen.
Das einzige eigene Fahrzeug dass ich noch habe, ist mein grosser Roller. Komm ich auch überall mit hin und Stellplatz ist auch kein Problem.
Der öffentliche Nahverkehr in Nürnberg gehört mit zu den best ausgebauten in Deutschland. U-Bahn fährt auf einigen Strecken sogar vollkommen autonom.
 
@Nunk-Junge: Das ist aber ein hausgemachtes Problem.
Ich habe in den 1990ern auch einen einfachen Anfahrtsweg von 137 Km gehabt. Das war aber nur machbar, weil das Gehalt das auch hergegeben hat. Obendrein ein Dienstfahrzeug. Aber auch hier muss der Geldwerte Vorteil wieder vom Gehalt abgezogen werden. Ist aber trotzdem mehr als genug übrig geblieben. Ökologisch der absolute Irrsinn.
 
@Link: Die öffentlichen in Nürnberg befördern im Jahr 182 millionen Fahrgäste also täglich knapp 500.000.
Scheint also für viele recht attraktiv zu sein.
Für manche Unternehemen (wie aktuell IKEA) werden sogar eigene neue Haltestellen angelegt.
Sogar in meiner Zeit als Servicetechniker war ich in Nürnberg/Fürth überwiegend mit öffentlichen unterwegs.
In Bayern geht halt was.
 
@LastFrontier: In München mit seinem irrsinigen Tarifsystem mit 16 verschiedenen Ringen, sowie Zonen und Räumen, zahlt man z.B. für eine Monatskarte ab Freising (Ring 12 mit Linie S1) 175 Euro / Monat. In Hamburg ist das Tarifsystem auch für Fremde absolut nicht verständlich mit Zonen und Ringen. Da zahlt man z.B. für eine Monatskarte ab Stade (Zone E mit S3) 174 Euro / Monat. Beides sind typische Pendlervororte und definitiv noch nicht zum weiteren Umland zu zählen. Die Preise sind die Monatskarten im Abo.
 
Und wer nicht direkt an den S-Bahn-Linien wohnt muss oftmals noch die Kosten für die Park&Ride hinzuaddieren (Monatskarten in Hamburg 20 Euro und München etwas billiger).
 
@Nunk-Junge: Das beste in Hamburg ist eine Tages-Hochbahn-Karte, die nur ab 9 bis 18 Uhr geht. Rentierten sich für mich z.B. nur Einzelfahrten. War noch nie in einer Stadt mit so ungünstigen Öffi-Tarifen (ok LA ist auch so ein Fall für sich)
 
@wertzuiop123: Kenn ich. Ich habe mir Meetings in Hamburg schon öfter auf 10 Uhr legen lassen. :-)
 
@Nunk-Junge: Also da wo es in Nürnberg Park & Ride gibt, ist das kostenlos.
Und wenn Weihnachtsmarkt ist, ist der Transfer von den Busparkplätzen am Stadrand in die Innenstadt ebenfalls kostenlos.
Mein Abo ist günstiger, da ich erst ab 9:00 uhr fahre. Ansonsten kostet es glaube ich einen zehner mehr pro Monat. Aber auch das ist nicht die Welt.
 
@Link: Völlig kaputt und verschwitzt verhindert man mit einem e-bike.
 
@Nunk-Junge: Das ist trotzdem deren persönliches Problem und Entscheidung. Deswegen den Stadtbewohner die Luft zu verpesten, ist nicht akzeptabel.
 
@iPeople: Verschwitzt unter Regenbekleidung verhindert man auch damit nicht, im Sommer mangels Klimaanlage sowieso nicht. Für den Preis kann man sich aber eh gleich einen Roller kaufen (von mir aus einen gebrauchten), ist man noch schneller unterwegs.
 
@Link: Du kaufst die falsche Regenkleidung. Aber ich verstehe schon. Dein körperlicher Verfall ist inzwischen aufgrund mangelnder Bewegung derart fortgeschritten, dass du schon schwitzt, wenn du nur an ein Fahrrad denkst.
 
@iPeople: Es gibt keine Regenbekleidung, die das klimatiesierte Innere eines Autos ersetzen kann. Und nein, ich fahre gerne Rad in meiner Freizeit (bei dafür geeignetem Wetter). Meine Aussage bezog sich eh nicht unbedingt auf mich, ich brauche aktuell das Auto für die Arbeit, von daher kommt es für mich gar nicht in Frage mit was anderem zu fahren. Aber falls ich irgendwann es nicht mehr für die Arbeit brauche, könnte ich mir trotzdem vorstellen, weiter mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, weil es eben nichts besseres (und hier wo ich wohne auch nichts schnelleres) gibt, jetzt vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen, das wäre doch ein ziemlich unangenehmes Downgrade.
 
@Link: Dann jammere auch nicht über Staus
 
@Memfis: Macht ja auch Sinn, eine Wohnung m Stadtrand zu mieten, 300 Euro zu sparen um dann 400 Euro für Sprit zu bezahlen.
 
@Memfis: Ich finde es absolut verwunderlich wie sich hier die meisten Autofahrer im Recht sehen. Alle sind Teil des Problems.
Hast du ein Beleg für dein Behauptung mit den Ökos?

Meiner Meinung nach ist der Mensch nur deutlich fauler und bequemer geworden. Auch die schwarze 0 von unserem Regierung hat damit zu tun das in den die öffentlichen nicht so ausgebaut sind wie sie sollten. Besonders die Verbindungen zum Land.
Aber selbst wenn gute Verbindungen bestehen wie bei Schulbussen fahren die Mutties die Kinder mit dem Auto zur Schule. Aus Gewohnheit/ Faulheit und unbegründeter Angst.
In der Stadt wo ich lebe braucht man kein Auto wenn man nicht täglich ins Umland muss. Ich erledige alles mit dem Rad oder Bus. Falls ich dann doch mal ein Auto brauche nutze ich car sharing. So muss ich mich nicht um TÜV, Versicherung und Sprit kümmern und fahre sehr günstig.
Die Autos auf den Straßen sind bei weitem auch nicht nur Pendler.

Es ist leider etwas zu einfach nur einigen Leuten die Schuld zu geben. Alle haben zu der jetzigen Situation beigetragen
 
@henne_boy: Mein Beleg? Komm nach Freiburg und guck dir das Drama an was da in den letzten 15 Jahren fabriziert wurde.
 
@Memfis: Du bringst da ziemlich viel durcheinander. Wie wäre es mal mit Fakten? Was hat das mit "Ökofetischismus" zu tun? Was soll das überhaupt sein? Oder gar mit der Geschwindigkeit? Die Straßen sind verstopft, weil jeder 2. meint ein Auto besitzen zu müssen. Das 20 Stunden am Tag parkend die Straßen belegt und sonst alleine von A nach B gefahren wird. Und Berlin hat noch einen relativ geringen MIV-Anteil.In den Randbezirken gibt es durchaus Mieten, die bezahlbar sind (Marzahn). Wenn du da nicht wohnen willst: Schuld, eigene. Und die hohen Mieten kommen auch nicht von den Ökofetischisten, sondern den Menschen, denen die Wohnungen gehören. Aber die haben in erster Linie nichts mit der Verkehrsplanung zu tun.
 
Ich war bei ubeequo, kennt keine sau, aber das preismodel ist viel besser.
Für 10€ kann ich 4 Stunden lang und 30km fahren.
Nachteil, das Auto hat einen festen Parkplatz.
Aber sowas sollte sich BMW und Mercedes auch überlegen, hat Vorteile wenn man entspannt und weiter weg fahren will und nicht nach Sekunde teuer abgerechnet wird.
 
Gefällt mir. Dennoch werd ich bei Uber weiterhin nutzen - mit Drive Now und Car2Go kann (eher darf und will) ich nach einem Bier nicht mehr fahren - sonst hab ich meinen Privaten oder Drive Now.
 
Zu kleine Autos... Keine Luxusausstattung und der Mief fremder Leute inklusive. Da bleibe ich lieber bei meinem eigenen Wagen. Klimatisierte Ledersitze mit einer Premium-Audioanlage (incl. TV/Video) onboard. Da macht selbst ein kleiner Stau keinen Stress. Und der Flebb sitzt im muffigen Bus und wischt die beschlagenen Fenster frei und holt sich die Grippe vom Nebenmann...
Das eigene Auto ist derzeit noch Alternativlos - Und mir sind die paar Extraeuros den Luxus wert.
 
@Kobold-HH: Also Car2Go bietet auch A-Klasse, CLA und GLA an. Wie groß möchtest du es dennnoch und welcher Luxus fehlt dir da?
 
@iPeople: CLA für 34 ct/Minute. Sehr niedlich. Und mit diesem Tarif finanziere ich den Car2Go-Vorstand seine 600 S-Klasse? Nein danke, die fahre ich lieber selber. Abgesehen davon, dass mir Mercedes nicht gefällt und ich lieber auf 8-Zylinder HEMI-Motoren stehe. Ich habs bezahlt und deshalb nutze ich das Schlachtschiff auch.
 
@Kobold-HH: "Da macht selbst ein kleiner Stau keinen Stress."
Genau so ist es, zumindest wenn man den Stau eingeplannt hat. Wenn man ein ordentliches Auto hat, hat so eine langsame Fahrt in einem Stau nahezu etwas entspannendes... so verrückt das jetzt vielleicht klingen mag.
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